Passende Kampfkunst gesucht

Naja, also ich hab zwar mit denen keine Erfahrungen.
Scheint auch irgendwie nen Crossover zwischen Krav Maga und Fitnessstudio zu sein?
Ist auch nicht unbedingt schlecht.

Am besten ist es eigentlich so: Gruppe aus 8-10 Personen, moeglichst kleiner Raum, gute Trainer.

Auch Trainings im freien waeren gut um Situationen nachzustellen.
Wuerde an deiner Stelle Probetraining vereinbaren.
Bring auf jeden Fall einen guten Zahnschuetzer und ggf Tiefschutz mit!
Wuerde mir auch nen isotonisches Getraenk mitnehmen, man weiss ja nie.


PS: Der gepostete Zahnschuetzer ist einer der wenigen, die richtig gut sind!
Finde Ihn auch besser als z.B die ueberteuerten ShockDoctor
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow 15 Jahre und 120kg Bankdruecken. Ich ziehe meinen Hut.
Bin aktuell noch bei 3x10x40kg Bankdruecken, 21 J, 1,65m 60 KG
Schaff aber dafuer unsauber 1x 120kg Kreuzheben.
Er hat geschrieben in der Beinpresse 120kg. :D
Ich hatte als ich vor ca 7-8 Jahren im Fitnessstudio war zum Schluß 400 kg gedrückt in der Beinpresse. Und selbst das ist nicht viel.
Bankdrücken war ich bei 100kg. Aber mit wenig Wiederholungen. Außerdem kriege ich dann Nackenprobleme.
Ich drücke lieber so 50-60 kg. Dafür mit mehr Wiederholungen.
Liegestütze schaffe ich derzeit nicht mehr als 10 am Stück. Wiege aber auch 108kg (bei 1.88m) und habe lange nichts gemacht.
Deswegen mache ich erstmal Frauen Liegestütze (Knie auf dem Boden) bis ich wieder abgenommen habe.

Zum Kampfsport: Ich habe einen Kumpel der macht das schon 30 Jahre. Der hat Kickboxen, Boxen, Hapkido, Kung-Fu und Krav Maga gemacht. Ich hatte ihn gefragt was zur Selbstverteidigung auf der Straße am effektivsten ist. Da meinte er eindeutig Boxen und Kickboxen. Bei richtige Kampfkunst müsse man zu lange überlegen weil die Bewegungsabläufe zu komplex sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Will hier keinen Glaubensstreit aussprechen.
Dennoch, Krav Maga ist effektiver als Boxen/Kickboxen.
Kickboxen ist Kampfsport, Boxen ist Kampfsport.
Kampfsport gilt nicht als effektives Selbstverteidigungsmittel.

Krav Maga (hebr. קרב מגע „Kontaktkampf“) ist ein israelisches, modernes, eklektischesSelbstverteidigungssystem, das bevorzugt Schlag- und Tritttechniken nutzt, aber auch Grifftechniken,Hebel und Bodenkampf beinhaltet.

Finde den Unterschied!
Das dein Kollege 30 Jahre lang etwas macht ist ja super. Muss aber nicht bedeuten das seine Aussage absolut ist und er die Ahnung alleine hat :)

Letztendlich entscheidet der TE was Ihm gefaellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muß mich korrigieren... Krav Maga hat er gar nicht gemacht. Und das mit den "komplexen Bewegungsabläufen" war auf Hapkido bezogen.:)

Ich selber habe von Kampfsport und Kampfkunst keine Ahnung. Hatte nur mal früher in Karate reingeschnuppert. Will aber vielleicht selber nochmal was machen. Wenn ich mitn rauchen aufgehört habe. Schwanke da zwischen Kickboxen und Krav Maga. Wird beides bei uns angeboten.
 
Habe jahrelang Karate gemacht.
Mir hat es immer weniger gefallen, das es so sehr auf Formen ausgelegt ist.
Es interessiert nicht, wie gut man angreifen/verteidigen kann. Es interessiert nur wie schoen man seine Formen laueft (Kata)
Selbst im Verein eines Bundestrainers ist es nicht anders.

Karate ist in Deutschland ein Kampfsport oder einfach nur verdeutscht. Das heisst im Klartext das es nicht ausreicht um sich effektiv zu wehren.
Nach mehr als 10 Jahren Karate kann ich sagen, dass das extremer Quatsch ist oder du einfach an einer schlechten Schule warst.
Das Üben von Katas machte hier nicht einmal ein Fünftel aus. Abgesehen davon hat das überhaupt nichts mit eingedeutscht zu tun.
Der Fokus lag ganz klar auf Schlag-, Tritt- und Grifftechniken, sowie Schnellkraft und Sparring ohne Schutzausrüstung.

An wie vielen Schulen warst du, dass du dir anmaßt, ein Urteil über die komplette Lehre von Karate in Deutschland zu fällen?

Wegen der Vielseitigkeit immer noch eine gute Basis, um sich später mit Ringen, Thaiboxen oder BJJ beschäftigen zu können, wenn man es komplettieren möchte.
 
Nach mehr als 10 Jahren Karate kann ich sagen, dass das extremer Quatsch ist oder du einfach an einer schlechten Schule warst.
Das Üben von Katas machte hier nicht einmal ein Fünftel aus. Abgesehen davon hat das überhaupt nichts mit eingedeutscht zu tun.
Der Fokus lag ganz klar auf Schlag-, Tritt- und Grifftechniken, sowie Schnellkraft und Sparring ohne Schutzausrüstung.

An wie vielen Schulen warst du, dass du dir anmaßt, ein Urteil über die komplette Lehre von Karate in Deutschland zu fällen?

Wegen der Vielseitigkeit immer noch eine gute Basis, um sich später mit Ringen, Thaiboxen oder BJJ beschäftigen zu können, wenn man es komplettieren möchte.

Aha, der Bundestrainer von Baden-Wuerttemberg trainiert die Leute schlecht?
Der ganze Verein ist hauptsaechlich auf Wettkampf ausgelegt.
 
Aha, der Bundestrainer von Baden-Wuerttemberg trainiert die Leute schlecht?
Der ganze Verein ist hauptsaechlich auf Wettkampf ausgelegt.
Was genau gar nichts daran ändert, dass du nur von einer Schule sprichst und dennoch extrem verallgemeinert hast.
Auslegung auf Wettkampf heißt, dass man sich ausschließlich auf das aktuelle Reglement konzentriert.
 
Was genau gar nichts daran ändert, dass du nur von einer Schule sprichst und dennoch extrem verallgemeinert hast.
Auslegung auf Wettkampf heißt, dass man sich ausschließlich auf das aktuelle Reglement konzentriert.

Was ein Quatsch... Wer fast nur auf Kata trainieren will der solls machen. Die Leute die eher Sparring/Freikampf/Selbstverteidigung machen wollen sollen Selbstverteidigungsarten lernen.

Nicht umsonst ist Karate hauptsaechlich Kampfsport und keine Kampfkunst / Selbstverteidigung

Deswegen auch Krav Maga. Im Karate wird auch gar nicht so drauf eingegangen, reale Situationen zu deeskalieren und auch nicht trainiert wie man mit Extremsituationen umgehen soll.

Habe auch ehrlich gesagt keine Lust mit dir zu diskutieren.
 
Karate ist keine Selbstverteidigungsart!
Soll das eine Beleidigung sein? Naja, deine Ansicht.
Seit wann entscheidest du, was Karate ist und wie es einzelne Schulen auslegen?
Nein, das ist keine Beleidigung. Das ist die einzige Bezeichnung, die passend beschreibt, was du zuvor gemacht hast und auch jetzt noch tust.

Pfiati
 
Seit wann entscheidest du, was Karate ist und wie es einzelne Schulen auslegen?
Nein, das ist keine Beleidigung. Das ist die einzige Bezeichnung, die passend beschreibt, was du zuvor gemacht hast und auch jetzt noch tust.

Pfiati

Die Diskussion ist eigentlich unnoetig.
Fakt ist das Krav Maga sich zur Selbstverteidigung besser eignet.
Karate ist im Nachteil, alleine schon wegen den grossen und komplexen Bewegungen und den tiefen Staenden.
 
Kenne jemand die sagt das Karate auch zur Selbstverteidigung taugt aber es kommt oft auf 2 Wege an die du gehen kannst, entweder Spirituell und mit Zeremonien, oder du gehst in den Wettkampf. Sie macht es seit vielen Jahren, mindestens 6-7 Jahre wenn nicht sogar deutlich länger.

Werde die nächsten Tage, Krav Maga, Wing Tsun und Karate testen und mal sehen was mir meisten zusagt.
 
wobei der eigentlich "standard" gedanken an selbstverteidigung -> taekwondo sein sollte (hab selber das training erst letztens wieder aufgenommen)

wenns um effektive selbstverteidigung geht, dann eher krav maga
 
So ich melde mich aucj mal^^

Ich hatte von meinem 7 bis 13en Lebensjahr regelmäßig WT Unterricht.
Ich finde ja, dass WT erst auf Dauer seine Wirkung entfaltet.
Denn selbst wenn du 2 Jahre WT bisher gemacht hast und bisher wirklich nur die Grundtechniken sprich stand,paar Schläge,paar Hebel etc verinnerlicht hast, wirst du kaum gegen einen Boxer oder MMA'ler ankommen, der dir entweder gleich den Ellenbogen ins Gesicht haut oder dir mit einer Wucht gegen den Oberschenkel tritt, dass du nur noch bedingt stabil stehen kannst.

Ich kann aus der Erfahrung sprechen, dass WT sehr viel auf Theorie und festgefahrenen Bewegungen basiert und nur effektiv ist wenn du es wirklich intensiv und lange trainierst...finde ich.
Trotzdem habe ich WT sehr positiv in Erinnerung denn es hat mir Selbstsicherheit gegeben. WT war als ich es gemacht habe schon rituell.
ZB vor dem Shifu verbeugen dann noch vor den Großmeistern (glaube das warn Ip Man, Leung Ting und irgendwas mit Kernspecht)
dann musste man noch so bestimmte Bewegungsabläufe lernen weiß aber aufs verrecken nicht mehr wie die heißen ^^

Wenn du dich auf der Straße oder sonst wo außerhalb deines Trainingsraumes selbst verteidigen willst dann finde ich persönlich MMA sehr gut.
Es ist halt keine Kampfkunst sondern Kampfsport. Es basiert auf Tritten und Schlägen, Ellenbogen und Knie Einsatz. Bodenkampf (Brasilian Ju Juitsu). Hebel,Tritte am Boden und am Stand. Wie man am Boden sich auf dem Gegner drauf hält und sich in eine vorteilhafte Position bringen (Top Mount z.B). Würfe und Takedowns etc.
MMA finde ich in einem Kamp am effektivsten, es sieht zwar nicht elegant aus aber en guter Cross bringt mm nach mehr als mit WT irgendwas rum zu friemeln.
Trotzdem sollte man bevor man sich kloppt jeglichet Konfrontation aus dem Weg gehen und erst den Gegner angreifen wenn man selbst bereits attackiert worden ist und vorallem im angemessen Maße sich wehren!
 
Zurück