Onboard-Sound gegen Soundkarte: Wo liegen die wesentlichen Unterschiede?

^^
Natürlich kann man mit entsprechenden Equipment auch hier Unterschiede hören.
Blos wie viel Prozent aller User hat dazu die richtige Ausrüstung?
Ich schätze einmal wenige Prozent.

Abgesehen davon wurde dieses Thema schon gefühlte 1000 mal durchgekaut.
Und wie man sieht ist immer noch Aufklärungsbedarf da. ^^

Die meisten Leute die ich kenne benutzen keine Soundkarte.
Und schließen 30 € Boxen an ihren PC an. ^^
 
Audio ist die mit RIESEN Abstand am weitesten unterschätzte Spielkomponente. Es ist eine Schande, wie stiefmütterlich das Thema behandelt wird, aber eine noch größere Schande, wie interessierte USer von den Hardwareherstellern verschaukelt und abgezockt werden.

Im PC Bereich gehen finanzielles Potential und Ahnungslosigkeit leider eine herstellerseitig äußerst verlockende, profitable Symbiose ein, die im Hifi Bereich viel weniger möglich wäre.
 
Verarschen?

"Auch wenn Sie Zuhause selbst nur Onbord-Audio verwenden: Die Unterschiede sind deutlich hörbar. "

Und im Video bekommt man gesagt, man wird hauptsächlich nur softwaretechnisch Unterschiede feststellen können ohne Soundkarte.
 
Die Vermutung ist leider falsch ;) Die Exo² haben nicht mehr viel mit Brüllwürfel zu tun. Die Trennfrequenz sitzt zwar etwas niedrig (140hz) aber nen Bleed konnte ich bisher nicht feststellen. Druck wenn's sein soll, keiner, wenn nicht.
Erst ab 4/5tel wird der Subwoofer etwas penetrant, aber man muss ihn ja nicht so einstellen. Die Höhen sind leicht rezessiv, aber mit nem kleinen Schubs am Equalizer (falls es überhaupt stört) hat man das behoben.
die Exos beschreibst du genau richtig. Genügen zum abhören der Mugge. :)
Die ESI nEar 05 machen bestimmt, auch durch den potenteren Sub mehr Laune. :hail:.

Welchen Unterschied denn? Die Decodierung erledigt ja der Receiver z.B. bei DTS, also hat die Soundkarte ja keinen Einfluss?
Genau ! Wird dadurch umgangen !
Soundkarte ist besser für analoge Übertragung !

Nachtrag
:
Habe mir das Produktvideo für die EXO² bei Thomann mal angetan. O-Ton: Bässe sind nicht Ortbar.
Schon richtig. Aber da die Trennfrequenz bei 140Hz liegt, wird der Sub schon ortbar sein. Da Frequenzen ab 100Hz vom Ohr zu lokalisieren sind. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Unterschiede bei heutigen Audioverstärkern sind zumeist esoterischer Natur. Signal-Rauschabstand, Klirrfaktor und Linearität sind bei den CMOS Verstärkern qualitativ weit über dem was das menschliche Gehör zu unterscheiden vermag. Linear weit über 100kHz, der Mensch hört im besten Fall 30kHz, eher 20kHz. Aber die Audio-Esoteriker predigen und predigen ohne je eine Elektronik Vorlesung gehört zu haben. Die Größe des Chips ist unterschiedlich - na dann muss es ja besser klingen (der Chip Anteil, der in den Besipielen für die Audio-Umsetzung verwendet wird ist annähernd der gleiche -der größte Unterschied ist zurückzuführen auf den Belichtungs/Herstellungsprozess. Auch Standard-DAC's sind inzwischen hochwertig. Eine EMV-Abschirmung, ja das kann schon einen Unterschied machen, auch wenn die Hauptursache der Störeinstrahlung fast immer die Kabel sind (wirken wie Antenne). Die eigentlichen Unterschiede machen noch immer die Boxen aus - das lineare Umsetzen in mechanische Schwingungen hat um 10er Potenzen höhere Abweichungen als das DA-Wandeln oder das Verstärken der Signale.

Zum Testverfahren: Ist sehr subjektiv gehalten. Und beim Battlefield-Intro ist die Lautstärke der ASUS wesentlich höher eingestellt/aufgenommen als bei der Onboard-Soundlösung (eindeutig bei der Volume-Anzeige erkennbar). Klar, dass dann viele Details fehlen.

Bei sehr billigen Onboard-Lösungen kann schon ein Unterschied bestehen, wenn gar nichts aufeinander abgestimmt ist und die Kondensatoren nicht passen. Aber bei den besseren Onboard-Lösungen bezweifle ich das Ergebnis.
Aber das ist eben nicht was die Esoteriker hören wollen...
 
Nur mal als Hinweis: Hier wird oft auf vergoldete Anschlüsse hingewiesen. Dies sollte KEIN Kriterium sein, da es viele wissenschaftliche Test gegeben hat die eindeutig beweisen, dass kein durch das menschliche Ohr wahrnehmbarer Unterschied zwischen vergoldeten Anschlüssen / Kabeln (was auch immer) und unvergoldeten besteht. Sieht lediglich besser aus und kostet etwas mehr. (Punkt)

Also bitte kehrt doch endlich mal von diesem Irrglauben ab.
 
Aber der Realtek-X-Fi mod ist extrem geil und zeigt was die Realteks wirklich können.
WAs komplett falsch ist, der X-FI Mod zeigt rein garnix was der Realtek kann, ich habs schonmal gesagt Realtek baut nur CODECS keine Soundchip, und der X-FI Mod geht NUR weil Win Vista und Win 7 keine Sound Hardwarebeschleunigung unterstützen, daher wird ALLES per Software auf der CPU EMULIERT ! Diese ganzen X-FI Features sind rein nur Software bassierend, und nicht wie bei ner Soundkarte mit X-FI Chip Hardware bassierend.
 
dafür nutzen sich vergoldete Anschlüsse schneller ab, wenn öfter umgesteckt wird, da Gold ein sehr weiches (Edel-)Metall ist. Dadurch steigt dann auch der elektrische Widerstand.

Aber wie gesagt, ein Unterschied außer optisch ist im zu hörenden Sinne nicht zu merken.
 
Also, ich habe hier noch eine alte Hoontech SoundTrack Digital XG mit Yamaha-Soundchip von 2001 herumliegen. Da sollte ich mit dem Realtek Onboard Chip Realtek® ALC892 8-Channel High Definition Audio derzeit besser dran sein.
Aber vielleicht kaufe ich mir doch noch eine neue Soundkarte. Hab ja bald nach Weihnachten Geburtstag.:D
 
man sollte aber auch auf die gefahren hinweisen, die ein realistischer sound mit sich bringen kann:

wie man im video sehr schön sieht, besteht die möglichkeit, dass der realistische sound eines direkten axttreffers
dem körper des spielers überzeugend signalisiert, in wirklichkeit getroffen worden zu sein
(siehe stirn des moderators) ;)
 
Meine X-Fi Xtreme Music ist nun schon 6 Jahre alt und verrichtet bis heute treu ihre Dienste. Onboard Sound hatte ich zuletzt vor ~10 Jahren, daher kann ich zu den heutigen Boards nicht viel sagen. Seit meinem ersten "Aha-Erlebnis" mit der guten alten SB Live! (EMU 10k1 :D) vs. irgendein AC'97 Codec kommt für mich nur ne dedizierte Soundkarte infrage.

Ich habe keinen digitalen Verstärker, sondern nur einen alten Pioneer A-307R Stereo-Verstärker mit einem Paar mehr oder weniger selbst (um)gebauten großen Boxen. Musik klingt damit wirklich ausgezeichnet, ich mag es, wenn man jedes Instrument klar heraushören kann. Bei Hörvergleichen mehrerer vor-Loudness-War-CDs einmal über nen Sony CD-Player und einmal über PC + X-Fi klang ein und dieselbe CD mit der X-Fi wirklich besser.

Also solange die Karte nicht von selbst stirbt, bleibt die schön im Rechner. Bei nem neuen Mainboard muss ich mir dann allerdings eine neue Karte zulegen, PCI-Slots findet man auf neuen Boards ja eher selten... :ugly:
 
Ich würde mich ja gerne "verbessern" wollen, genauer: Welcher DAC würde zu meinem bisherigen Setup > Essence STX SK, EarMax-SE KHV und HD 800 KH < eine mehr als nur gefühlt deutliche Steigerung bringen?
Preislich sage ich mal: Bis 2.000 Tacken. Falls jetzt aber einer sagen sollte: "Lass mal so bleiben, lohnt den Aufwand nicht!" habe ich eine "Sorge" weniger. :D
 
Ich würde mich ja gerne "verbessern" wollen, genauer: Welcher DAC würde zu meinem bisherigen Setup > Essence STX SK, EarMax-SE KHV und HD 800 KH < eine mehr als nur gefühlt deutliche Steigerung bringen?
Preislich sage ich mal: Bis 2.000 Tacken. Falls jetzt aber einer sagen sollte: "Lass mal so bleiben, lohnt den Aufwand nicht!" habe ich eine "Sorge" weniger. :D

Bei den Beträgen kannst/musst du dir fast selbst helfen.
Ich hatte den HD-800 letztens mal probegehört, einmal mit FiiO E07K + HDVD800, im Vergleich dazu den M-Dac + HDVD800 - ehrlich, der Unterschied belief sich für mich auf ein Minimum, welches den Aufpreis von 700€ nicht gerechtfertigt hätte. Die 250€ Unterschied zwischen meiner alten Xense und der neuen Essence One haben sich imho weitaus mehr gelohnt, ich find die E1 bisher auch nicht hörbar schlechter als den M-Dac. Im Gegensatz dazu geht's ja DAC-Technisch weiter nach oben, der Naim DAC V1 soll in der Preisklasse recht gut liegen, aber noch nie hören dürfen. Der Sprung von nem guten KHV zu nem suboptimalen war da schon spürbarer. Vielleicht mal den WA7 Fireflies beäugen, der soll in der P/L sehr überzeugend sein - würde aber auch deinen EarMax ersetzen.

Wo wir beim KHV wären - vielleicht auch den ersetzen? HD800-Besitzer sind derzeit begeistert vom ECP L-2 AMP, der knapp in deinem Budget liegt.
 
Klingt recht interessant, danke für die Vorschläge, werde mich mal zu allen von dir o.a. aufgeführten Produkten informieren... Was den KHV angeht, nun ja, er war nicht gerade "billig", bis jetzt sehe ich noch keinen Grund ihn ersetzen zu müssen, aber wie gesagt, deine Anregungen kommen auf meine Checkliste... Nochmals Danke! :daumen:
 
Naim DAC V1, NAD M51, Wadia 121, Atoll DAC200, Moon 300D

Die nächstbesseren Geräte gibts dann erst für ~600€ mehr als deine 2000€ (Musical Fidelity M6 DAC, Arcam D33, Naim DAC).
 
Wenn jetzt noch jemand einige Erfahrungswerte mit der ESI Juli PCIE Version von sich geben könnte (oder Alternativen mit Midi-Anschluss hat)?
 
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