Offener Brief nach Winnenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

Nein. Eine Waffe ist ein Werkzeug. Sei es nun zur Verteidigung, Jagd oder Sport.
Dann sind Panzer, Raketenwerfer, Granaten, Tretminen etc auch nur Werkzeuge.

Handfeuerwaffen sind hierzulande zur Jagd verboten, dürfen für Notfälle aber mitgeführt werden ( wenn zB ein ausgewachsener Eber nach einem Blattschuss trotzdem noch auf den Jäger losstürmt - was oft genug vorkommt ). Man darf aber nicht vorrangig mit einer halbautomatischen 9mm Handfeuerwaffe jagen gehen.

Beim Sport werden größtenteils Luftdruckgetrieben Waffen eingesetzt ( CO2-Waffen ).

Zur Verteidigung? Erfunden wurden die Handfeuerwaffen ( Revolver ) zur Verteidigung gegen Menschen.

Eine Waffe ist und bleibt eine Waffe und kein Werkzeug. Ein Werkzeug ist wie ein chemischer Katalysator - etwas das "benutzt" wird um etwas anderes zu verändern, sich dabei aber selbst nicht verändert.

Klar kann man mit allen möglichen Gegenständen Menschen töten - ob ein angespitzter Bleistift oder ein Auto.
Allerdings ist eine Waffe für das Töten oder schwere verletzen Entwickelt. Wenn man 1000 Menschen Dinge zeigen würde und sie sollten den Zweck dieser Dinge sagen, dann würden beim Auto 1000 Menschen "Fahren" antworten und beim Bleistift 1000 Menschen "zeichnen/schreiben" sagen. Bei einer Waffe würden 1000 Menschen "Schießen/Töten" sagen.

Man darf Auto und Schusswaffe nicht einfach so vergleichen, weil Autos notwendig sind. Autos wären in der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken - ebenso Stifte oder sonstige Dinge des täglichen Alltags.
Wo aber ist die Notwendigkeit eine Schusswaffe zu besitzen?

Und dabei ist der Großteil - abgesehen von den Aktionisten - ja nichtmal für ein bedingungsloses Verbot, sondern nur für eine Verschärfung der Gesetze, was meiner Meinung nach denkbar und auch vollkommen in Ordnung ist.
Warum sollte man Jägern ihre Waffen verbieten? Ich kann mich nicht an einen Amoklauf erinnern in dem übliche Jagdwaffen verwendet wurden ( USA aussen vor - da darf man mit allen Waffen jagen gehen ). Was spricht gegen eine Aufbewahrung in einem Bankschließfach oder getrennte AUfbewahrung von Munition und Waffen?
Wieviele Waffen im Umlauf sind lässt sich sicherlich nicht mehr so leicht feststellen, aber man könnte es leichter kontrollieren wo und wieviel Munition ausgegeben wird.
Wenn man ab und zu einen Wettkampf hat braucht man zuhause keine 10000 Schuss Munition.
 
@ 17&4: ja rechtschreibung ist mangelware. hab legasthenie.
In deutschland gibt es aber das gewaltmonopl das bei der polizeii liegt. desweiteren ist nur notwehr erlaubt, und ich behaupte einfach mal das niemand in deutschland einewaffe zur verteidigung hatt/braucht, da das tragen einer waffe in der öffentlichkeit nicht erlaubt ist. desweiteren müssen sie auch zuhause (soviel ich weis, beachboy kann das warsch. genauer sagen) sicher verschlossen sein. wenn du nun also zuhause ausgeraupt werden solltest UND betroht wirst wirst du niemals genügent zeit haben deine waffe zu hohlen.

Auch wenn du der ansicht bist eine waffe sein ein werkzeug, wurde sie zu dem zweck entwickelt leben auszulöschen. wiso ist den sonst bei uns der besitz von vollautomatischem "werkzeug" verboten?


únd der vergleich mit den ärzten zieht auch überhaupt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man darf aber nicht vorrangig mit einer halbautomatischen 9mm Handfeuerwaffe jagen gehen.
Zur Nachsuche werden auch keine 9mm Handfeuerwaffen eingesetzt, sondern Handfeuerwaffen mit größerem Kaliber.

Apropos: Was ereifert ihr euch immer an 9mm?

Beim Sport werden größtenteils Luftdruckgetrieben Waffen eingesetzt ( CO2-Waffen ).
Nein.

Wo aber ist die Notwendigkeit eine Schusswaffe zu besitzen?
Der Waffenbesitz ist kein Privileg, sondern ein Recht(es heißt nicht umsonst "Waffenrecht")! Eines, das der Gesetzgeber grundlos einschränkt. Es ist zwar leider kein Grundrecht, aber der Gesetzgeber darf ohne triftigen Grund kein Recht einschränken. Die Amokläufe(die keine sind, weil sie nicht spontan passieren sondern lange geplant werden) an Schulen sind tragisch, ja, aber die Hetze der Medien auf die gesetzestreuen Waffenbesitzer gleicht einer Hexenjagd. Es wird von vorneherein angenommen, daß der Besitzer einer Waffe neurotisch, unzuverlässig, potenziell gewalttätig und nicht berechenbar sei. Die Statistiken belegen aber das genaue Gegenteil.
Trotzdem herrscht im Volk und bei den Politikern eine Phobie gegenüber Waffen(Hoplophobie) und Menschen die diese besitzen. Das wiederum ist ein Beleg dafür, was Indokrination und schlechte Filme im Gehirn anrichten können.

sondern nur für eine Verschärfung der Gesetze, was meiner Meinung nach denkbar und auch vollkommen in Ordnung ist.
Seit 1973 wird das Waffengesetz immer weiter verschärft. Gewinn für die Sicherheit? KEINER. Was die wenigsten wissen ist, dass wir vor 1973 ein Waffenrecht hatten das nicht soviel strenger war als das einiger amerikanischer Bundesstaaten(hier nochmal der Hinweis, das beim Waffenrecht jeder Bundesstaat in den USA sein eigenes Süppchen kochen kann/darf, in einzelnen Fällen sogar jeder County innerhalb eines Bundesstaat, solange sie damit nicht gegen den Second Amendment verstoßen). Langwaffen aller Kaliber waren frei ab 18(!), Kurzwaffen erforderten minimale Zugangsvoraussetzungen, "Bedürfnis" brauchte man keins, Zahlenmäßige Beschränkungen gab es auch nicht, Waffenscheine wurden auch an Privatpersonen recht liberal vergeben, einzig durch das Kriegswaffenkontrollgesetz(KWK) gab es Einschränkungen bzgl. dessen was man besitzen darf.

Die heutige Situation: Jeder Waffenbesitzer wird halbjährlich vom jeweiligen LKA überprüft. Finden sich Einträge im Führungszeugnis oder Punkte in Flensburg, dann sind Waffenbesitzkarte und Waffen weg! Man zeige mir einen Bürger oder eine Bevölkerungsgruppe, welche ohne konkrete Verdachtsmomente derart scharf überwacht wird.
Um überhaupt in den Besitz einer erlaubnispflichtigen Schusswaffe zu kommen muss man die hier genannten gesetzlichen Bestimmungen erfüllen. Eine Anmerkung dazu am Rande: Es genügt nicht das polizeiliche Führungszeugnis, wo abgesessene Straftaten nach gewisser Zeit wieder gelöscht werden!

da darf man mit allen Waffen jagen gehen ).
Nein, ansonsten hätte ich gerne Quellen für deine gewagte Behauptung.

getrennte AUfbewahrung von Munition und Waffen?
Getrennte Aufbewahrung von Waffen und Munition ist heute schon längst Pflicht. Siehe dazu: WaffG §36 - Aufbewahrung von Waffen und Munition

Wieviele Waffen im Umlauf sind lässt sich sicherlich nicht mehr so leicht feststellen,
Unsinn. Sämtliche erlaubnispflichtigen (legalen) Waffen sind bereits bei den zuständigen Behörden registriert und auf der Waffenbesitzkarte eingetragen.

Wenn man ab und zu einen Wettkampf hat braucht man zuhause keine 10000 Schuss Munition.
Was bin ich froh, das solche Leute noch nicht darüber entscheiden dürfen/können was ich zuhause brauche oder nicht.

In deutschland gibt es aber das gewaltmonopl das bei der polizeii liegt.
Dieses Gewaltmonopol ist vom Grundsatz her durchaus vernünftig, denn Lynchjustiz möchte auch ich nicht. Dennoch ist es nicht sinnvoll es so zu handhaben wie es derzeit ist. Es führt nämlich zu einigen perversen Realitäten:

Die Politik will uns nämlich kein Recht auf Selbstverteidigung (schon gar nicht bewaffnete) einräumen. Das sieht man auch deutlich an der letzten Waffenrechtsnovelle in der praktisch alle Selbstschutzmittel de facto verboten wurden, mit Ausnahme des Tränengases, da alle anderen Dinge (Messer, Schlagstöcke etc.) nicht mehr geführt werden dürfen.

Zumal ist nach der derzeitigen Handhabe Waffengewalt nur dann legitim, wenn der Staat sie gegen seine Bürger einsetzt(!), um diese zu zwingen, seine Gesetze zu befolgen. Nun, ich bin kein Weltfremder und weiß das manchmal Gesetze und deren Einhaltung erzwungen werden müssen – auch mit Waffengewalt – sonst wäre die Polizei gegenüber Schwerkriminellen ein zahnloser Tiger.

Es ist für mich aber weder demokratisch noch rechtsstaatlich dass man gleichzeitig die Bevölkerung entwaffnet mit der Begründung das Gewaltmonopol läge beim Staat. Das führt dazu dass man nicht nur das Recht auf Selbstverteidigung bzw. Notwehr aushebelt, sondern auch Grundrechte wie das aus Leben und Körperliche Unversehrtheit sowie indirekt auch den Art. 20 Abs. 4 des Grundgesetzes. Hier heißt es, das jeder Deutsche das Recht und die Pflicht zum Widerstand hat, sollte versucht werden unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung abzuschaffen. Die Frage ist dann aber wie man denn gegen einen bewaffneten Staatsapperat Widerstand leisten sollte, der durch die Gewaltmonopol-Doktrin rücksichtslos Waffengewalt gegen seine Bürger anwenden darf wenn diese sich nicht fügen, wenn man als Bürger selbst unbewaffnet ist. Wenn man sich die Geschichte ansieht, werden von Diktaturen oder in Vorbereitung von Diktaturen als eines der ersten Dinge die Waffen in privater Hand verboten. So war es im dritten Reich, so war es in der DDR, so war es in der Sowjetunion, in China und war und ist in praktisch jeder anderen Diktatur auf der Welt. Es ist für mich nicht nachvollziehbar warum unser Waffenrecht dem von Diktaturen angepasst werden soll, es sei denn man plant selber eine Diktatur. Die Angst vor den Waffen der Bürger die seitens der sogenannten Volkvertreter (die übrigens ohne weiteres einen Waffenschein erhalten können um eine Waffe in der Öffentlichkeit zum Selbstschutz zu führen) besteht lässt für mich nur den Schluss zu das diese uns nicht wirklich vertreten und in unserem Interesse handeln. Anderenfalls müssten sie ja keine Angst haben.

Zum Thema Selbstverteidigung noch: Das Gewaltmonopol das der Staat für sich beansprucht führt dazu das den Bürgern keine Mittel erlaubt werden sich zu wehren. Wie soll sich eine junge Frau beispielsweise gegen einen körperlich weit überlegenen Vergewaltiger wehren wenn nicht durch Waffengewalt? Diese darf sie aber weder besitzen, noch führen, noch einsetzen, weil ja ein "Gewaltmonopol" besteht. Das Recht auf Notwehr ist damit eigentlich ausgehebelt. Das die Polizei ihr hilft ist eine zweifelhafte Vorstellung. Die braucht gut und gerne 10 Minuten und mehr bis Sie an Ort und Stelle ist und ist durch die Einsparungen auch reichlich unterbesetzt.
Wie soll bitte diese Person ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit schützen? Sie darf es nicht, der Staat darf aber kann es nicht. De facto läuft es darauf hinaus das, sollten keine Zeugen da sein, Sie am Ende härter bestraft werden würde wenn sie sich mit Gewalt gegen den Angreifer wehrt als dieser für den Versuch einer Vergewaltigung. Denn es steht vor Gericht Aussage gegen Aussage, nur das der Angreifer seine Verletzungen als "Beweis" vorlegen kann, was ihm mehr Glaubwürdigkeit verschafft. Das eine Notwehr vorgelegen hat müsste im Zweifel das Opfer beweisen, was kaum möglich ist. Das ist die Gerechtigkeit in der wir heute leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es sind nicht nur legale Waffen im Umlauf.

Mit getrennter Aufbewahrung meine ich nicht nur Waffe im einen Schrank und Munition im andern, sondern größere räumliche Trennung. Munition zuhause, Waffe im Schützenverein oder umgekehrt.

Die erlaubte Jagd in den USA mit allen Waffen habe ich aus einem Katalog, der offiziell Sturmgewehre, Armbrüste und Halbautomatische Schrotflinten für die Jagd verkauft hat. Hierzulande verboten, aber in den USA, wo man sich sogar wieder legal ein SIG550 oder AK-47 kaufen kann, erlaubt.
 
bist du ein waffenfetischist?
Die heutige Situation: Jeder Waffenbesitzer wird halbjährlich vom jeweiligen LKA überprüft. Finden sich Einträge im Führungszeugnis oder Punkte in Flensburg, dann sind Waffenbesitzkarte und Waffen weg! Man zeige mir einen Bürger oder eine Bevölkerungsgruppe, welche ohne konkrete Verdachtsmomente derart scharf überwacht wird.

ist ja auch verständlich. Waffen sind schlieslich kein spielzeug.
desweiteren werden auch andere Güter häufig überprüft. bsp. Autos.
Und wo steht bitteschön in einem deutschen gesetzbuch, dass der besitz einer waffe dein recht ist
 
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Bei einer Waffe würden 1000 Menschen "Schießen/Töten" sagen.


Schießen ist nicht mit Töten gleich zu setzen.

Ich schieße jeden Tag mindestens 300 Schuss, töte aber keinen einzigen Menschen.

Völlig Flasche Grundeinstellung.

Waffen können nur töten, sobald man einen Schuss hört denkt man jemand ist tot.

Ist mir unbegreiflich wie man so wenig einsicht gegenüber einer Menschengruppe hat die einen Sport betreibt.
 
gegenüber SPORTwaffenschützen hab ich keinerlei vorbehalte (zumindest nicht mehr wie bei gamern)
Aber ich verstehe einfach nicht wiso man mit scharfen waffen schießen muss!
ich finde da muss man ganz klar differenzieren.
 
@17&4:
so hab ich die situation noch nie betrachtet und ich muss sagen du hast recht
@Toppic man sollte das problem weder bei den sportschützen noch bei den ''killerspielern'' suchen sondern eher bei mangelnder erziehung fehlender psychologischer ausgebildung von lehrkräften zur erkennung von psychisch labilen schülern und unsachgemäßer aufbewarung von waffen

und ich bin (ok jetzt sind ferien) in der 9 und ich werde auch ab und an gemobbt und denke nie im traum an einen amoklauf da ich eine funktionierende familie und freunde habe
psychiologischen rückhalt finde ich unter anderem auch im meinem css clan;):lol:
 
Aber ich verstehe einfach nicht wiso man mit scharfen waffen schießen muss!
Weil es Spaß macht? Weil man damit Disziplinen schiessen kann, welche weit über denen mit Luftgewehr, Armbrust und Bogen liegen?

bist du ein waffenfetischist?
Nein. Ich bin aber für einen Second Amendment für das Grundgesetz.
Denn am Waffengesetz zeigt sich schon, wie es ein Staat mit dem Freiheitsrechten seiner Bürger hält. Je totalitärer ein Staat ist oder wird, desto restriktiver sind seine Waffengesetze.

Und wo sthet bitteschön in einem deutschen gesetzbuch, dass der besitz einer waffe dein recht ist?
Es heißt nicht umsonst Waffen"recht".
 
Es heist aber Waffengesetz und wird nur umgangssprachlich waffenrecht genannt.
und alle "disziplinen" die mit echten waffen geschossen werden können ja durch kleinere ziele realisiert werden, oä.
Desweioteren bin ich der ansicht, das sich eine demokratie nicht an ihrem waffenrecht messen muss (i-wie lustig das man bei D. von einer demokratie redet obwohl es eine republik ist). auch erhöht ein liberalerer umgang mit waffen die kriminalität oder belässt sie unferändert.
denn sobalt man eine echte waffe in der hand hat, hat man schnell das gefühl dem gegenüber klar überlegen zu sein und verleitet zu überschnellen handlungen, deren fogen man nicht absehen kann.
 
auch erhöht ein liberalerer umgang mit waffen die kriminalität oder belässt sie unferändert.
Nein. Schlichtweg alle Verschärfungen des Waffengesetzes haben und hatten einen Anstieg der Kriminalität zur Folge oder brachten kein mehr an Sicherheit.
Wie wirkt das Verbot von 1997 in Grossbritannien

Die oben beschriebene Problematik kann an einem praktischen Beispiel verfolgt werden. In Grossbritannien wurde nach einem Vorfall in der Kleinstadt Dunblane ein nahezu vollständiges Verbot der Privatwaffen durchgesetzt. Nachdem zunächst nur grosskalibrige Handfeuerwaffen verboten worden waren, gehörte es zu einer der ersten Aktivitäten der Labour-Regierung, auch kleinkaliber-Kurzwaffen zu verbieten und die Einziehung zu veranlassen.

Ein seelisch gestörter Mann hatte am 13.06.1996 unter Verwendung verschiedener legal besessener Schusswaffen mehrere Kinder getötet. Hierbei blieb in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, dass der Täter verhaltensauffällig war und der zuständigen Ordnungsbehörde seit Jahren Hinweise vorgelegen hatten, die auf eine Ungeeignetheit des Täters zum Waffenbesitz hindeuteten. Grossbritannien hat sich – nach eingehenden schmerzlichen Diskussionen im Unterhaus – die Auffassung zu eigen gemacht, die Innere Sicherheit könne durch ein vollständiges Verbot von Schusswaffen verbessert werden. Man ging sogar so weit, selbst die Notwehr unter Verwendung einer Schusswaffe unter Strafe zu stellen.

Im Anschluß blieb die Frage offen, ob diese drastischen Massnahmen tatsächlich zu einer Verbesserung der inneren Sicherheit geführt haben könnten. Inzwischen sind Zweifel angebracht.

In den vom britischen Innenministerium veröffentlichten Statistiken über die Kriminalität für den Berichtszeitraum Oktober 1998 bis September 1999 wird angegeben, daß in England und Wales gegenüber dem vorangegangenen Berichtsjahr die Delikte

Sexualdelikte um 2,2 Prozent
Körperverletzungstaten um 5,0 Prozent
Raub um 19,0 Prozent

angestiegen sind (Quelle: Recorded Crime Statistics-England and Wales, October 1998 to September 1999,Table 1 "Notifiable offences recorded by the police by offence", Herausgegeben vom der Information and Publications Group des britischen Home Office).
Zahlen und Fakten
Interessant in dem Falle auch folgendes:
Waffen als Mittel gegen Kriminalität

Vor einigen Jahre hat das Nationale Justizinstitut dem früheren Präsidenten der Amerikanischen Soziologischen Gesellschaft Forschungsgelder für eine Beurteilung der Waffenverbote angeboten. Peter Rossi begann seine Arbeit im Glauben, dass strenge nationale Waffengesetze notwendig wären. Bei der Betrachtung der erhobenen Daten kamen Rossi und seine Kollegen James Wright und Kathleen Daly von der Universität von Massachusetts zum Schluss, das es keinen Grund für die Annahme gibt, dass Waffenverbote die Kriminalität verringern. Eine Folgestudie von Wright und Rossi an inhaftierten Schwerverbrechern kam zu dem Schluss, das entschlossenen Kriminelle von Waffenverboten nicht behindern. Außerdem gab es Anzeichen dafür, dass privater Waffenbesitz eine abschreckende Wirkung hat. 60% der Inhaftierten sagten, dass ein Krimineller eine bekanntermaßen bewaffnete Person nicht angreifen würde. 40% der Inhaftierten gaben an, ein Verbrechen wegen der Möglichkeit, dass das Opfer bewaffnet sein könnten, nicht begangen zu haben. Kriminelle in Staaten mit hohem privaten Waffenbesitz gaben an, sich am meisten wegen der bewaffneten Opfer zu fürchten.

Beobachtungen aus der realen Welt bestätigen die Ergebnisse der Soziologen. Als Reaktion auf die stark ansteigende Vergewaltigungsrate hat 1966 die Polizei in Orlando, Florida 2500 Frauen in einem stark beworbenen Programm im Umgang mit Schusswaffen ausgebildet. Im nächsten Jahr fiel die Vergewaltigungsrate in Orlando um 88% (die einzige Großstadt in diesem Jahr mit einer Verringerung); Einbrüche fielen um 25%. Keine einzige der 2500 Frauen hat auch nur einen Schuss abgeben müssen; die Abschreckung wurde durch die Publikation alleine erreicht. Fünf Jahre später waren Vergewaltigungen noch immer 13% unter der Ausgangsbasis, während umliegende Metropolen eine Erhöhung um 308% erfuhren. Während eines Polizeistreiks im Jahre 1974 wurden die Straßen in Albuquerque von bewaffneten Bürgern patroulliert, und Geschäftseigner trugen offen Waffen; das Verbrechen fiel signifikant ab. Im März 1982 trat in Kennesaw, Georgia, eine Gemeindeverordnung in Kraft, nach der jeder Haushalt bewaffnet sein musste; Einbrüche fielen von 65 pro Jahr auf 26 und dann auf 11 im Folgejahr. Ähnliche veröffentlichte Trainingsprogramme für bewaffnete Geschäftsleute in Highland Park, Michigan und New Orleans führten zu einem plötzlich Rückgang der Raubüberfälle auf Geschäfte; eine von Greißlern betriebene Ausbildung hatte in Detroit dieselbe Wirkung.
Vertraue der Bevölkerung: Die Causa gegen Waffenverbote
Im März 1982 trat in Kennesaw, Georgia, eine Gemeindeverordnung in Kraft, nach der jeder Haushalt bewaffnet sein musste; Einbrüche fielen von 65 pro Jahr auf 26 und dann auf 11 im Folgejahr. Ähnliche veröffentlichte Trainingsprogramme für bewaffnete Geschäftsleute in Highland Park, Michigan und New Orleans führten zu einem plötzlich Rückgang der Raubüberfälle auf Geschäfte; eine von Greißlern betriebene Ausbildung hatte in Detroit dieselbe Wirkung.
Vertraue der Bevölkerung: Die Causa gegen Waffenverbote

denn sobalt man eine echte waffe in der hand hat, hat man schnell das gefühl dem gegenüber klar überlegen zu sein und verleitet zu überschnellen handlungen, deren fogen man nicht absehen kann.
Für diese gewagte These hast du sicherlich Quellen? Sofern es dir so geht wenn du eine Waffe in der Hand hast: Nicht von sich auf andere schliessen.
 
denn sobalt man eine echte waffe in der hand hat, hat man schnell das gefühl dem gegenüber klar überlegen zu sein und verleitet zu überschnellen handlungen, deren fogen man nicht absehen kann.

Da kann man gut als Beispiel das Experiment nehmen mit den Studenten die in 2 Gruppen geteilt waren: 1 Gruppe Wächter die andere Gefangenen: Mit der Zeit wurden die Wächter brutaler...

mehr brauch ich nicht dazu zu erläutern oder?;)
 
Für diese gewagte These hast du sicherlich Quellen? Sofern es dir so geht wenn du eine Waffe in der Hand hast: Nicht von sich auf andere schliessen.
ja, die hab ich. Hab bei ner bank in praktikum gemacht und war da auch einen Tag bei der ´sicherheits abteilung und der typ hat mir dan halt auch mal ne ungeladene waffe in die handgedrückt, und ich muss ehrlich sagen in dem moment war das einfach nur geil und ich ahb mcih richtig stark gefühlt, so als könnte mir keiner was (ging nicht nur mir so auch 3 gleichaltrige haben auch ahnliches empfunden; waren alle ende 15 anfang 16). desweitern gibt es diverse von wincenty genante experiment.
udn zu deinen "statisticen" nur so viel: traue keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
desweitern sind ide polizisten in GB auch unbewaffnet, wärden sie bei uns eine dienstpistole haben.
fakt ist, das dadurch auch für die polizei das risiko steigt, wenn man legal waffen tragen muss, da man wenn jemand mit ner waffe rumsteht auch erst mal klären muss ob er ne berechtigung dazu hat oder nicht, den wenn sie ihn gewaltsam entwaffnen und er hatte ne berechtigung, dan heist es wider die polizei wäre gewalttätig.
 
desweitern gibt es diverse von wincenty genante experiment.
Und was hat es jetzt damit zu tun? Richtig: Nichts!

Fakt ist, je strenger die Waffengesetze, desto mehr Verbrechen.
Und wenn du versuchst aus ideologischen Gründen, aus Borniertheit, Unwissenheit oder anderen omninösen, nicht belegbaren Gründen heraus die Rechte der anderen Bürger zu beschneiden, dann bist du ein Kontrollfanatiker.
 
Fakt ist, je strenger die Waffengesetze, desto mehr Verbrechen.
Und wenn du versuchst aus ideologischen Gründen, aus Borniertheit, Unwissenheit oder anderen omninösen, nicht belegbaren Gründen heraus die Rechte der anderen Bürger zu beschneiden, dann bist du ein Kontrollfanatiker.
blos weil i-welche studien von waffenlobiisten oder schützenvereinen (die dieses ergebnis wollen) dasd behaupten?
Fakt ist das eine Pistole dazu gebaut wurde menschen zu töten, und dazu kann sie auch gebraucht werden.
und ominös und unbelegbar sind die tatsachen das pistolen zum töten gebraucht werden durchaus nicht, sondern eher die Behauptung, dass durch deren verbot die zahl der straftaten steigen soll.
wenn also deine behauptung stimmen würde dan müsste amerika eines der sichersten länder der welt sein, da dort bereits mit einem jagdschein schwere krigswaffen (bsp mschienengewere und granatwerfer) gekauft werden dürfen.
allerdings ist dort die kriminalität um einiges höher (vorallem bei schweren verbrechen wie mord und vergewaltigung) als in deutschland.
 
wie gesagt, da kann man diskutieren wie man will, solche waffen von ordnungsliebenden sportschützen zum bsp sind immer wieder die tatwerkzeuge bei amokläufen. und ich sag mal so: wenns nich klappt auf diese art und weise, dann muss das eben von ner höheren gewalt verwaltet werden. das problem is halt grad bei waffen, selbst das kleinste risiko hat enorme folgen, wenns dumm läuft. das muss einfach jeder, der ne waffe hat auch mal einsehen. diese rumdiskutiererei, das das alles nich so wild is un rechte beschneidung hier un da kannste dir an den hut stecken. durch diese tollen spielzeuge kommen immer wieder leute um, un anders wie beim auto, is das ne sache, ohne die man auch klar kommt. genauso wie man ohne drogen und alk klar kommen könnte - aber da isses ja das selbe wie mit waffen (un ich mach auch immer mit ^^).

wie gesagt, ich kann jeden sportschützen verstehn, das er sich hier zutiefst angegriffen fühlt, aber er hat sich nunmal ein sehr sehr sensibles hobby ausgesucht - und das sollte man auch begreifen irgendwo.

und ganz ehrlich (auch wenn es nie einen einzigen amoklauf mit solchen waffen gegeben hätte) - ich hätte schiss neben jemanden zu wohnen, der ne waffe im haus hat. machts wie aufm rummel in der schießbude (bloß halt bissl professioneller) - die waffe un mimbeln gibts vor ort und geballert wird nur an der "bude". sagt ja keiner, das man ne "schützennutte" als waffe nutzen muss, kann ja die eigene sein, aber die brauch man eben ned zu hause haben.
 
@ DarkMo

Na und?

Freiheit ist wichtiger als ein paar Menschenleben, den Kolleteralschaden muss man eben in kauf nehmen.

Oder wollt ihr in Zukunft alles verbieten wo potentiell Menschen umkommen könnnen (Zigaretten, Alkohol, Autos, Feuerwerkskörper usw)
 
@ DarkMo

Na und?

Freiheit ist wichtiger als ein paar Menschenleben, den Kolleteralschaden muss man eben in kauf nehmen.

Oder wollt ihr in Zukunft alles verbieten wo potentiell Menschen umkommen könnnen (Zigaretten, Alkohol, Autos, Feuerwerkskörper usw)

wo ham se dich den laufen lassen?
wenn du alles aufmerksam gelesen hättest, hättest du mitbekommen, das es nciht darum geht, das dabei potentiel jemand umkommen kann, sondern das bei der entwicklung wert darauf gelget wurde maximalen schaden an personen anzu richten.
 
genauso wie man ohne drogen und alk klar kommen könnte - aber da isses ja das selbe wie mit waffen (un ich mach auch immer mit ^^).

Vor 4000 Jahren hätte die Menschheit aber nicht ohne Alk überlebt oder wäre zumindest nicht die "weltherrschaft" haben - denn vor 4000 Jahren gabs nur wenige saubere Quellen mit Wasser um die Komplette Bevälkerung damit zu Versorgen (ich meine die Ägypter) und erst durch den Gärungsprozess wurden die schädlichen Bakterien abgetötet und somit ungefährlich zu trinken aber halt mit den Nebenwirkungen von Alk.
Quelle: History HD (PL)

Natürlich ist dies nicht mehr für heute oder zumindest teilweise (3. Welt) gültig - das kommen und gehen kann auch auf Nutzen übertragen werden z.B. zu beginn von Schußwaffen: verbesserte die Jagdmöglichkeit ABER es gibt immer Genies die alles pervertieren müssen und zum bösem Spiel machen (Kriegsmachinerien,...)

Und mal zurück Topic:

Ich bin nicht gegen Strengere oder Sanftere Regeln für Games - aber ich bin strikt gegen Zensur und Verbote: zum einene weil ich als Käufer habe das Recht alles zu erfahren (Spielspaß und so eingenommen) und es schadet nur der Landeswirtschaft: viele Spiele kaufe ich einfach in Polen wegen dem Preis und weil es so gut wie immer um die UK-Version eben halt mit PL-Untertiteln, ich saug mir dann halt die dt. Sprachfiles oder leih mir die Disk eines Freundes um die dt. Version zu installieren oder wenn man Glück hat, dann sind auch die dt. Version zum installieren da (ohne Zensur):wow:
 
blos weil i-welche studien von waffenlobiisten oder schützenvereinen (die dieses ergebnis wollen) dasd behaupten?
Das sind nicht irgendwelche Studien von Waffenlobbyisten.

sondern eher die Behauptung, dass durch deren verbot die zahl der straftaten steigen soll.
Diese Behauptung ist nicht omninös, sondern belegt. Quellen habe ich genug angeführt. Es wäre langsam mal an der Zeit das DU mit Zahlen, Daten, Fakten ankommst, anstatt mit jeder weiteren Antwort, das Bild vom Unwissenden der auf dicke Hose macht zu zementieren.

wenn also deine behauptung stimmen würde dan müsste amerika eines der sichersten länder der welt sein
Wie weiter oben schonmal geschrieben, ist gerade in US Bundesstaaten mit liberalen Waffengesetzen die Kriminalität bedeutend geringer ist als in denen mit restriktiven Waffengesetzen.

, da dort bereits mit einem jagdschein schwere krigswaffen (bsp mschienengewere und granatwerfer) gekauft werden dürfen.
Wie wäre es mal, endlich mal mit Sachkenntnis und Quellen zu kommen als mit Unwissenheit und schlechter Rechtschreibung versuchen aufzutrumpfen? In keinem Bundesstaat der USA kann man mit einem Jagdschein schwere Kriegswaffen kaufen.

- ich hätte schiss neben jemanden zu wohnen, der ne waffe im haus hat.
Das Gute ist, man weiß i.d.R. nicht ob man neben einen Waffenbesitzer wohnt oder nicht.
Ansonsten: Wer unter Angstzuständen oder Phobien (vor Waffen und deren Besitzern) leidet, sollte zum Arzt gehen.
 
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