Offener Brief nach Winnenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

2005 wurden 10100 Tötungen mit einer Schusswaffe begangen, was etwa 67% der 14860 Morde gesamt entspricht.
Wenn du jetzt noch nennst, wieviele davon mit legalen und wieviele mit illegalen begangen werden und wie sich das nach Bundesstaat aufteilt(denn wie schonmal gesagt: jeder Bundesstaat in den USA darf beim Waffengesetz sein eigenes Süppchen kochen).

Es gibt derzeit zwischen 100 und 140 Millionen privater Schusswaffen in den USA, ein Drittel davon Faustfeuerwaffen. Das Verhältnis zwischen jährlichen Missbrauchern von Faustfeuerwaffen zur Anzahl derselben liegt bei 1:400, von FFW Morden zu FFW 1:3600.
Quelle: Vertraue der Bevölkerung: Die Causa gegen Waffenverbote
und auf dem eigenen Grundstück der Grundsatz "First shoot - then ask" gilt. Dann war vieles plötzlich nurnoch "Notwehr".
Mein Gott redest du einen Unsinn zusammen. Jaja, Stop einen Einbrecher oder andere dubiose Personen, die sich an deinem Leben oder Eigentum vergreifen wollen mit einem Strauß Blumen oder guten Worten.
Uhuhuu, jeder Zwischenfall wird in einer Schiesserei enden... Schwätzer.

YouTube - Penn&Teller-Bullshit-Gun-Control-1
 
Wo ist das Problem eine Waffe zu bekommen, nachdem die Identität(zumal mehr als das, hier wird nämlich auch geprüft ob man überhaupt eine Waffe bekommen darf) geprüft ist? Zumal die Waffen ja nichtmal in der Bank lagern und man dort auch keine Munition mit ausgehändigt wird.
Um dazu aus den letztgenannten Link zu zitieren:
Film: Im Film marschiert Moore in eine Bank, wo er nach fünf Minuten direkt in der Bank eine Waffe als Prämie bekommt.
Wirklichkeit: Jan Jacobson, die Bankangestellte im Film: "Was in der Bank passierte war eine vorher arrangierte Sache. Normalerweise muss man eine Woche oder zehn Tage warten." Bei der Bank kommt man sich nach dem Film ziemlich benutzt vor. Laut Angaben der Angestellten hat Moores Filmfirma ein Monat daran gearbeitet, die Szene so zu filmen. [4] Bei dem Gewehr handelt es sich um eine von mehreren Prämien, die zur Auswahl stehen. Normalerweise wird sie bei einem lizenzierten Waffenhändler gekauft und ist auch dort abzuholen, nach einem Backgroundcheck. Für den Film wurde das Gewehr dort abgeholt und in die Bank zur fingierten "Übergabe" gebracht. [5] Helen Steinman, die Kundenbetreuerin in der Bank (auch im Film zu sehen), bestätigt: "Man kann nicht einfach hereinkommen und eine Waffe erhalten." Moore gab nur vor, ein neues Konto zu eröffnen. [6]
 
Was auch etwas ungeschickt wäre. ;)
Aber Waffen kannst du in den USA sehr gut kaufen, auch im Supermarkt und wenn du recht "nett" zu einem Verkäufer bist, dann kannst du die Waffe auch gleich mitnehmen.

Oder du gehst zu einem Schießverein, lässt dich dort von einem Mitglied einladen. Sobald du da geschossen hast, kannst du vorzugsweise über den Verein Waffen kaufen.
 
Wo ist das Problem eine Waffe zu bekommen, nachdem die Identität(zumal mehr als das, hier wird nämlich auch geprüft ob man überhaupt eine Waffe bekommen darf) geprüft ist? Zumal die Waffen ja nichtmal in der Bank lagern und man dort auch keine Munition mit ausgehändigt wird.
Um dazu aus den letztgenannten Link zu zitieren:

was ändert das daran, dass man als prämie zur kontoeröffnung eine waffe bekommt?
 
Dafür hätte ich doch bitte mal Quellen und Belege(Michael Moore zählt hier garantiert nicht dazu).

Fahr nach Houston, geh in den Target Supermarkt rein und frag dort nach einer Schrotflinte, wenn ein etwas großgewachsener Mexikaner an der Kasse ist, kann du damit rechnen, dass du die Waffe gleich mitnehmen kannst, ohne Munition natürlich, aber Munition kannst du im nächsten Target Laden kaufen.
 
Richtig, und ich war im Laden. :D

Außerdem kannst du über den Schießstand die Waffen kaufen und zwar direkt beim Schießstand, ohne extra Waffenhändler.

Fahr mal nach Texas und sieh die Realität, die unterscheidet sich sehr von dem, was in irgendwelchen Gesetztestexten steht.
Und wenn solche laschen Auslegungen und Waffengesetze irgendwann in Deutschland Standard werden (was sicher nicht passieren wird), dann wäre ich der erste, der auswandern würde.
 
Fahr mal nach Texas und sieh die Realität, die unterscheidet sich sehr von dem, was in irgendwelchen Gesetztestexten steht.
Nein. Du hattest erst geschrieben "in den USA", dafür hatte ich Belege verlangt. Dann rücktest du erst mit Texas raus und Texas hat mit die liberalsten Waffengesetze in den ganzen USA und dort braucht man nichtmal eine Lizens zum Waffenbesitz.

dann wäre ich der erste, der auswandern würde.
Dann mach das. Ich würde solch einen Tag mehr als nur auf den Kalender einkreisen, wenn endlich jeder mündige, gesetzestreue Bürger, ohne Nachweis eines Bedürfnis und ohne Mitgliedschaft im Schützenverein (wobei mir die Sache mit der fehlenden Waffensachkundeprüfung selbst etwas übel aufstößt) das Recht hat, Schußwaffen zu kaufen und zu besitzen.
 
17&4 was willst du denn eigentlich? Dass jeder auf der Straße eine Waffe trägt wenn er möchte ?
Wie willst du den Aufwand realisieren, jeden zu prüfen ob er psychisch zum Führen einer Waffe in der Lage ist ?
Mir scheint du fühlst dich benachteiligt und gehörst dann zu denen, die in jeder noch so lächerlichen Situation gerne eine Waffe ziehen würden um andere zu befehligen.
Deine Auffassung hat aber leider einen Haken: Wenn jeder ne Waffe hat ist das nichts besser als wenn keiner ne Waffe hat.

Jetzt mal Hand auf's Herz ( oder bei dir aufs Halfter ^^ ):
Was willst du im tagtäglichen Gebrauch mit einer Waffe? Auf Vögel schießen ? Auf Straßenschilder bei voller Fahrt? Auf Nachbars Katze ?

Wortgewandt scheinst du zu sein - setze deine Worte als Waffe ein. Damit erreichst du mehr.
 
Ich sehe Waffenbesitz als ein Recht des Bürgers und nicht als ein "Privileg" welches einem von Staatswegen großzügig und gnädigst gewährt wird. Das hat auch nichts mit befehligen oder in jeder Situation die Waffe zu ziehen zu tun, denn genau das was du da von dir gegeben hast, ist die Verdummung die wir seit 40 Jahren von den Medien und gewissen ideologischen Strömungen bezüglich Waffen erleben.
Vor 1973 konnte jeder mündige, nicht vorbestrafte Volljährige in den Waffenladen gehen und sich das Großkalibergewehr oder sogar bitterböse Schrotflinten FREI AB 18(!) mit beliebig viel Munition erwerben. Das KK-Gewehr gab es im Quellekatalog. Mehr Morde, Überfälle, Amokläufe, etc. gab es deswegen auch nicht.

Im übrigen wird auch niemand dazu gezwungen eine Waffe zu kaufen. Wer keine will, kauft sich keine aber der möge dann auch bitte die anderen mit "wer braucht das"-Polemik verschonen.
 
So übel wärs echt nicht, wenn jeder eine Waffe hätte, dann würde jeder Einbrecher oder Vergewaltiger sich seine Taten vorher vielleicht nochmal überlegen. ;)
 
Ich sehe Waffenbesitz als ein Recht des Bürgers und nicht als ein "Privileg" welches einem von Staatswegen großzügig und gnädigst gewährt wird. Das hat auch nichts mit befehligen oder in jeder Situation die Waffe zu ziehen zu tun, denn genau das was du da von dir gegeben hast, ist die Verdummung die wir seit 40 Jahren von den Medien und gewissen ideologischen Strömungen bezüglich Waffen erleben.
Vor 1973 konnte jeder mündige, nicht vorbestrafte Volljährige in den Waffenladen gehen und sich das Großkalibergewehr oder sogar bitterböse Schrotflinten FREI AB 18(!) mit beliebig viel Munition erwerben. Das KK-Gewehr gab es im Quellekatalog. Mehr Morde, Überfälle, Amokläufe, etc. gab es deswegen auch nicht.

Im übrigen wird auch niemand dazu gezwungen eine Waffe zu kaufen. Wer keine will, kauft sich keine aber der möge dann auch bitte die anderen mit "wer braucht das"-Polemik verschonen.

wie stehst du dann zu dem thema führerschein?
autofahren ist ja dan auch ein recht und nicht ein privileg, das dir eine höher macht (in diesem falle der staat) zu sprechen kann.
Damit eine gesellschaft funktioniert braucht es nunmal gewisse regeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe Waffenbesitz als ein Recht des Bürgers und nicht als ein "Privileg" welches einem von Staatswegen großzügig und gnädigst gewährt wird. Das hat auch nichts mit befehligen oder in jeder Situation die Waffe zu ziehen zu tun, denn genau das was du da von dir gegeben hast, ist die Verdummung die wir seit 40 Jahren von den Medien und gewissen ideologischen Strömungen bezüglich Waffen erleben.
Vor 1973 konnte jeder mündige, nicht vorbestrafte Volljährige in den Waffenladen gehen und sich das Großkalibergewehr oder sogar bitterböse Schrotflinten FREI AB 18(!) mit beliebig viel Munition erwerben. Das KK-Gewehr gab es im Quellekatalog. Mehr Morde, Überfälle, Amokläufe, etc. gab es deswegen auch nicht.

Im übrigen wird auch niemand dazu gezwungen eine Waffe zu kaufen. Wer keine will, kauft sich keine aber der möge dann auch bitte die anderen mit "wer braucht das"-Polemik verschonen.

Aber das Problem besteht dann daran, wenn du jetzt diese gesetzliche Lage wiederherrstellst wird es sicherlich um weitaus mehr morde geben.
 
Zurück