offener Brief an Trump

@ Kaaruzo

Schusswaffen in Privathand, sind heutzutage generell nicht mehr notwendig

Das ist eine absolut zulässige Meinung, die man so vertreten darf. Genauso ist es aber auch zulässig eine gegenteilige Meinung zu haben.

Nach meinem letzten Kenntnisstand haben wir in Deutschland ca. 5,5-6 Millionen legale Schusswaffen. Dem gegenüber stehen jährlich ca. 70 Todesfällen durch Schusswaffen (Tötungen und Unfälle) sowie ca. 750 Suizide.

Also auch hier eine „Gefahr“ im untersten Prozentbereich.

Wenn jeder Vollpfosten zu einen Knarre greifen kann, hat doch eigentlich das staatliche Gewaltmonopol völlig versagt

Und wie sieht es mit dem staatlichen Gewaltmonopol aus, wenn die Leute keine Schusswaffen, sondern andere Gegenstände benutzen? Hat es dann auch versagt?
 
@Kaaruzo normalerweise bin ich bei politischen Themen immer deiner Meinung, jedoch kann ich dir bei der Waffengeschichte nur klar widersprechen, Threshold hat da den Nagel auf den Kopf getroffen, Waffen wurden und werden zum Töten entwickelt, andere Dinge wie Autos oder Messer sind für etwas ganz anderes entwickelt worden und werden dementsprechend nur missbraucht, eine Schusswaffe verwendet man jedoch nach ihrem eigentlichen Sinn, dem Töten.
Allerdings bin ich ganz bei dir, das man es selbstverständlich den amerikanischen Bürgern überlassen muss was sie wollen, sprich ob sie wollen das quasi jeder an einer Schusswaffe herankommt oder nicht.
 
Eine Schusswaffe ist für was gebaut worden?
Ein Auto ist für was gebaut worden?

Schusswaffen wurden für den selben Zweck erfunden, wie jede Waffe die die Menschheit irgendwann mal erfunden hat.

Nur ist gerade der Vergleich mit dem Auto an dieser Stelle nicht zielführend. Das Auto wurde nicht fürs töten erfunden und trotzdem sterben jedes Jahr mehr Menschen durch Autos, als durch Schusswaffen - selbst in den USA.

Also statistisch geht die größere Gefahr eindeutig von den Autos aus.

@Kaaruzo normalerweise bin ich bei politischen Themen immer deiner Meinung, jedoch kann ich dir bei der Waffengeschichte nur klar widersprechen, Threshold hat da den Nagel auf den Kopf getroffen, Waffen wurden und werden zum Töten entwickelt, andere Dinge wie Autos oder Messer sind für etwas ganz anderes entwickelt worden und werden dementsprechend nur missbraucht, eine Schusswaffe verwendet man jedoch nach ihrem eigentlichen Sinn, dem Töten.
Allerdings bin ich ganz bei dir, das man es selbstverständlich den amerikanischen Bürgern überlassen muss was sie wollen, sprich ob sie wollen das quasi jeder an einer Schusswaffe herankommt oder nicht.

RtZk, das ist auch absolut ok. Wäre ja schlimm, wenn wir alle die gleiche Meinung hätten. Der springende Punkt ist, du bist anderer Meinung als ich und dabei sachlich.

Oft genug wird man ja hier im Forum für eine andere Meinung persönlich angegriffen.
 
Schusswaffen wurden für den selben Zweck erfunden, wie jede Waffe die die Menschheit irgendwann mal erfunden hat.

Nur ist gerade der Vergleich mit dem Auto an dieser Stelle nicht zielführend. Das Auto wurde nicht fürs töten erfunden und trotzdem sterben jedes Jahr mehr Menschen durch Autos, als durch Schusswaffen - selbst in den USA.

Also statistisch geht die größere Gefahr eindeutig von den Autos aus.

Man kauft sich ein Auto um was zu machen? Um damit zu fahren.
Man kauft sich eine Waffe um was zu machen? Na ja.
 
Legitim meinethalben, aber über die Sinnigkeit des Jagens :kotz:, des Sportschützentums :stupid: und des Sammelns von Waffen :klatsch: kann man geteilter Meinung sein.
Ich erkenne in allen drei Bereichen genau "0" Sinnigkeit.
 
Jäger sind sehr wohl sinnig, jeder der z.B. Forstwirtschaft studiert hat, ist einer.

Jäger sind die, welche i.d.R. den Fangschuss anbringen, wenn ein Reh angefahren wurde.
Und es sind die, welche den Wildbestand im Zaum halten, das ist eben vor allem aus land- und forstwirtschaftlicher Sicht notwendig, auch wenn das den meisten Tierschützern nicht in den Hut passt.^^
 
Legitim meinethalben, aber über die Sinnigkeit des Jagens :kotz:, des Sportschützentums :stupid: und des Sammelns von Waffen :klatsch: kann man geteilter Meinung sein.
Ich erkenne in allen drei Bereichen genau "0" Sinnigkeit.

Du erkennst darin keinen Sinn, andere schon. Ist doch schön, dass man bei dem Thema unterschiedlicher Meinung sein kann.
 
Und wie sieht es mit dem staatlichen Gewaltmonopol aus, wenn die Leute keine Schusswaffen, sondern andere Gegenstände benutzen? Hat es dann auch versagt?

Naja, man kann auch jemanden mit einer Basekeule erschlagen ;)

Zu den legalen Waffen,

kommen ja noch ca. 6 Mio. illegale dazu,

als die Russen hier abgezogen sind, konntest du eine Makarov

mit zwei Magazinen, für 100 DM + 1 Flasche Wodka kaufen,

was glaubst du denn, was hier vor den Russenkasernen los war? :D
 
Jäger sind sehr wohl sinnig, jeder der z.B. Forstwirtschaft studiert hat, ist einer.

Jäger sind die, welche i.d.R. den Fangschuss anbringen, wenn ein Reh angefahren wurde.
Und es sind die, welche den Wildbestand im Zaum halten, das ist eben vor allem aus land- und forstwirtschaftlicher Sicht notwendig, auch wenn das den meisten Tierschützern nicht in den Hut passt.^^

Geht ein wenig ist off-topic, aber dennoch...
Ach, weißt du, ich bin mit einem leidenschaftlichen Jäger als Papa groß geworden und lebe derzeit im schönen Tirol, das voll von Jägern (meist Deutsche mit zu viel Kohle) und Förstern (das sind dann die Einheimischen) ist.
Die Tiere im Schwarzwald (Papa) wie auch in Tirol werden nachweislich und zu rein kommerziellen Zwecken an den Fütterungsstellen angefüttert, damit das Geschäft blüht und unsereins Wild essen kann.

So ist unsere Welt und es ist legitim und ich werde es akzeptieren müssen, auch wenn es mir persönlich nicht passt.
Dann sollen aber die Herren Jäger auch zu dem stehen, was sie betreiben, ein für Sie nettes Hobby, mit dem sich hervorragend Geld verdienen lässt.

Aber hinter fadenscheinigen Gründen eine Legitimität ableiten, zuerst anfüttern und dann die Bauern beschützen zu müssen, weil ja sonst die Ernte bedroht ist, ist genau so feige, wie die Jäger ihre Jagd betreiben.
Schön mit Wärmekissen und einem Schnapps auf dem Hochstand, ja nicht bewegen und schießen, wenn die Tiere gerade glauben, sie könnten in Ruhe äsen.

Und weisst du, wie viele Fangschüsse es Deutschlandweit nach Wildunfällen in 2017 gegeben hat? Genau 67 Stück bei über 11.000 Wildunfällen bei > 10.500 Geschwindigkeits-Mißachtungen der Verkehrsschilder wg. Wildwechsel...

Ich bin bestimmt kein radikaler Tierschützer im Sinne von PETA & Co., aber was daran Spaß machen sollte, ein Tier zu erschießen, verstehe ich einfach nicht.
Und als Sportschütze auf Pappscheiben zu ballern oder gar als Sammler sich an Waffen zu ergötzen ist nun mal für mich auch nicht nachvollziehbar.

Auch hier muss ich es akzeptieren, weil offensichtlich die Welt nach Waffen und deren Besitz dürstet.
Ich kenne jedoch kein einziges Argument, das mir hier den Reiz oder Sinnigkeit nahe bringen könnte.

Und jetzt wieder zum topic.
Wie können wir die Amis für ihre Freizügigkeit in Bezug aufs Waffenrecht verurteilen, wenn ganz offensichtlich in unserer Gesellschaft immer noch Verständnis oder sogar die Gier nach dem Besitz einer Waffe vorhanden ist?

Wenn in ganz Deutschland nur noch staatliche Organe (z. B. Polizei/BW) und evtl. bei Förstern (gaaanz kleine Sinnigkeit auch bei mir erkennbar) Waffen hätten und keine einzige Waffe in Privatbesitz wäre,
dann steht uns das moralische Recht der Kritik zu.
 
So ist unsere Welt und es ist legitim und ich werde es akzeptieren müssen, auch wenn es mir persönlich nicht passt.
Dann sollen aber die Herren Jäger auch zu dem stehen, was sie betreiben, ein für Sie nettes Hobby, mit dem sich hervorragend Geld verdienen lässt.
Bist du kein Revierjäger verdienst du - direkt - rein gar nichts mit Jagen.
Nicht mal für Fangschüsse kriegst du eine Aufwandsentschädigung, auch dann nicht, wenn du mitten in der Nacht von der Polizei aus dem Bett geklingelt wirst.
Aber hinter fadenscheinigen Gründen eine Legitimität ableiten, zuerst anfüttern und dann die Bauern beschützen zu müssen, weil ja sonst die Ernte bedroht ist, ist genau so feige, wie die Jäger ihre Jagd betreiben.
Aha.
Wildschäden, grade durch die immer mehr werdenden Wildschweine, sind also die Folge einer großangelegten Jägerlobbyverschwörung.:rollen:
Schön mit Wärmekissen und einem Schnapps auf dem Hochstand, ja nicht bewegen und schießen, wenn die Tiere gerade glauben, sie könnten in Ruhe äsen.
Ja, na klar, Alkohol + eine geladene Schusswaffe, weil jeder mit Jagdschein auch so bescheuert ist.
Sag' mal, geht's auch ein bisschen ernsthafter?
Und weisst du, wie viele Fangschüsse es Deutschlandweit nach Wildunfällen in 2017 gegeben hat? Genau 67 Stück bei über 11.000 Wildunfällen bei > 10.500 Geschwindigkeits-Mißachtungen der Verkehrsschilder wg. Wildwechsel...
Laut ADAC waren es 2016/17 weit über 200.000 Wildunfälle, keine Ahnung wie du jetzt auf diese Zahl kommst.
Ich bin bestimmt kein radikaler Tierschützer im Sinne von PETA & Co., aber was daran Spaß machen sollte, ein Tier zu erschießen, verstehe ich einfach nicht.
Guck die mal die Schäden an, die im Wald und auch auf landwirtschaftlich genutzten Flächen durch übermäßige Wildschweinpopulation angerichtet wird.
Oder wie Waschbären - nachdem vor 20 Jahren irgend' ein Schlaumeier gemeint hat, sie in Deutschland aussetzen zu müssen - ganze Obsternten vernichten.

Dafür, dass zu nicht zu PETA oder Co. gehörst, greifst du dich aber ziemlich tief in deren Phrasenkiste.;)
 
Plakativität erhöht die Wahrscheinlichkeit der Anwort :)
Sorry, die Zahl war nicht Deutschlandweit, sondern "tirolweit" Fehler meinerseits im Eifer des Gefechts...

Und ja, ich kenne die Jägerschaft (oben ausgeführt) und leider, leider entsprechen sehr viele der Genossen eben genau diesem Klischee.

Die Frage ist doch, warum ist das ursprünglich natürliche Gleichgewicht nicht mehr da, warum gibt es so viele Wildschweine?
Mach dich selbst mal Schlau, bevor ich mir hier wieder einen Wolf schreibe, den du eh nicht glaubst.

Und ja, ein artfremdes Tier wie den Waschbär in D. auszusetzen, ist Blödsinn und im Übrigen kam er so nach D..
Unterhaltsamer Artikel aus der FAZ:
Wie der Waschbar nach Deutschland kam
 
Und ja, ich kenne die Jägerschaft (oben ausgeführt) und leider, leider entsprechen sehr viele der Genossen eben genau diesem Klischee.
Welchem Klischee? Dass die besoffen auf Hochsitzen hocken und um sich ballern?
Bei einem Jäger reicht es schon mit Alkohol am Steuer erwischt zu werden und es ist nicht nur der Führerschein, sondern auch der Jagdschein fällig.
Und so ein Jagdschein ist nicht mal schnell, wie ein Führerschein, nebenher gemacht, sondern erfordert enormes Theoriewissen, kostet Geld und die Prüfung ist schwerer abzulegen, als manche Abschlussprüfungen auf technischen Fortbildungsschulen...
Einen "Deppentest" wie beim Führerschein gibt es da nicht, baust du Mist und verlierst den Schein, kann das zuständige Landratsamt dir den solange vorenthalten, wie es das für nötig hält. Und das sind mal mindestens fünf-sechs Jahre plus.

Von Typen, die so bescheuert sind und mit Alkohol auf der Jagd genau das riskieren habe ich noch nie gehört. Und ich kenne zufällig auch einige Jagdgenossen...

Und nochmal, bist du kein Berufsjäger verdienst du kein Geld damit, im Gegenteil; du musst dem Verpächter eine Gebühr bezahlen, musst ggf. für Wildschäden selber aufkommen und das Material für Hochsitze muss auch erst mal rangeschafft werden (die werden von den Jägern nämlich selbst gebaut).
Zudem ist jeder Jagdscheinbesitzer (egal ob er noch aktiv auf die Jagd geht oder nicht) extra haftpflichtversichert, dafür muss ja auch jemadn Geld bezahlen.
Die Frage ist doch, warum ist das ursprünglich natürliche Gleichgewicht nicht mehr da, warum gibt es so viele Wildschweine?
Mach dich selbst mal Schlau, bevor ich mir hier wieder einen Wolf schreibe, den du eh nicht glaubst.
War das mit dem "Wolf" jetzt ironisch gemeint?
Den Grund dafür muss ich nicht recherchieren, der liegt auf der Hand.
Wildschweine haben keine natürlichen Fressfeinde, ebensowenig wie Rehe, deren Population auch immer mehr zunimmt.
Hinzu kommt der Klimawandel: Richtige Kälteperioden bleiben immer mehr aus, das vermindert schon mal deren Sterblichkeitsrate. Außerdem wird dadurch der Waldboden wird für die Tiere fruchtbarer.

Und ja, ein artfremdes Tier wie den Waschbär in D. auszusetzen, ist Blödsinn und im Übrigen kam er so nach D..
Unterhaltsamer Artikel aus der FAZ:
Wie der Waschbar nach Deutschland kam
Natürlich ist das Unfug, nur können dafür ja die Jäger nichts, welche die Population in den Griff kriegen müssen.
Das mit den 20 Jahren hab' ich jetzt mit einer anderen Tierart verwechselt, der Waschbär wurde ja viel früher ausgesetzt.
 
Vor 300.000.000 Jahren war Deutschland am Äquator. Wir sind nicht für ein besseres Leben ohne Sonnenmilch in See gestochen, zumal das mit einem Gummibot ja Alles andere als Sicher ist. Es geht um ein besseres Leben. Amerika hatte bei den Nazis ohne Ende Menschen aufgenommen für ein besseres Leben. Ich möchte auch ein besseres Leben und den ganzen Tag in Calfornien mit Badeschlappen rumlaufen ohne Sonnenmilch.

Die Staaten wo es doch gar keine Kriege gibt senden die stärksten aus, die Männer. Die lassen Frauen und gezeugte Kinder im Stich für ein besseres Leben - vergewaltigen dann europäische Frauen wegen noch mehr Kindern. Dann soll man die Familien noch nachholen. bzw. weil ein Baby oder tausend Babys ja eine Schlauchbootfahrt im Mittelmehr nicht überleben, einfliegen.

Statt das die Völker in ihrem eigenen Land für Fortschritt und Ernährung sorgen, neeeee nur Sex, den ganzen Tag. Als ich mal schwer depressiv war, da habe ich an Alles gedacht, an Suizid jeden Tag 500 mal, aber nicht an Sex. Ich lacke Steuerklasse I. Wer als Mann noch eine Erektion bekommt, ist für meine Begriffe kein Flüchtling.

Männer zuerst retten statt Frauen und Kinder ist schonmal das Geilste überhaupt. Frauen und Kinder halten das in der Heimat noch aus, die starken Männer ja nicht. Die haben die unheimliche Ehre die Männer, so ähnlich wie Pan Tau.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, DAS ist jetzt dann doch etwas rechts von der AfD, Kollege Plasmadampfer.
Du könntest die Kurve noch bekommen, wenn du dich als Satiriker outest...
 
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