Super ist sie nicht, aber sie wäre schon 2008 die bessere Wahl als Obama gewesen.
Mal abgesehen davon, dass schon Obama mehr Schein als Sein war. Aber die Hillary?
Die ist doch noch viel deutlicher eine Handlangerin der Wall-Street. Wo wäre die die bessere Wahl gewesen?
Sie hätte klarere Linien gezogen und sich gegen die Reps auch mal schmutzig gemacht.
Das sind Mutmaßungen. Und letztendlich wäre sie auch auf die Reps angewiesen gewesen. Man sollte sich mal mit dem amerikanischen System in der Praxis auseinandersetzen.
Wenn das Parlament in der Hand der anderen Partei ist, ist das in einem Zwei-Parteien-System (was die USA faktisch sind) nicht machbar, ständig gegen die andere Partei zu arbeiten.
Da braucht es Kompromisse.
Wie wenig es bringt, gegen stark konservative Kräfte nur einen auf ruhig und gutmütig zu machen, hat man an ihm gesehen.
Siehe Absatz zuvor. Da kannst du dich verhalten, wie du willst, wenn das Parlament von der anderen Partei dominiert wird, bist du auf die angewiesen.
Hättest du lieber eine Handpuppe der amerikanischen Rechten und der Tea Party?
Ich wüsste jetzt keinen Grund, warum das jetzt schlechter oder besser sein sollte. Aber nach mehreren Handpuppen der Wall-Street wäre ja mal ein bisschen Abwechslung ganz nett.
Aber davon mal abgesehen, was ich (oder du) will, ist völlig irrelevant.
Das amerikanische Volk wählt, und nicht wir.
Ich kann mich da gut an zwei Wahlen der jüngeren Vergangenheit erinnern.
2012 hätten über 80% der Deutschen Obama gewählt.
Tatsächlich hat er aber 51,1% der Stimmen erhalten.
2004 hätten auch ca. 80% der Deutschen Kerry gewählt. Tatsächlich hat aber Bush 50,7% erhalten.
Wir (insbesondere unsere Medienlandschaft) sollten mal aufhören, uns für den Nabel der Welt zu halten, wenn es um die Wahl des amerikanischen Präsidenten geht.
Diese einseitige „Pro-Demokraten“ Berichterstattung in den deutschen Medien nervt halt.
Clinton hat 1998 garantiert nicht mehr Schaden angerichtet, als Bush senior mit seiner zu späten Golf-Intervention und Bush junior mit seinem völkerrechtswidrigen "aber die haben wahrscheinlich Atomwaffen!"-Eingriff.
Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen ehemals Jugoslawien?
Die Sanktionen gegen den Irak sowie Bombardierungen des Iraks (auf welcher Grundlage eigentlich?, der Krieg schon unter B. Clintons Vorgänger beendet worden)?
Und wirtschaftlich hat er in den 90ern wenigstens für Aufschwung gesorgt, im Gegensatz zu Ronald Reagan, der mehr Staatsschulden als jeder US-Präsident vor ihm verursacht hat.
Dafür war Reagan dank seiner Rüstungspolitik mitverantwortlich dafür, dass der Kommunismus besiegt und die SU zugrunde ging.
Wenn dafür die Staatsschulden steigen, finde ich das einen fairen Deal.
Warte mal ab, bis einer wie Trump ein Land regiert, das auf Atomwaffen hockt.

Dann reden wir nochmal über's Bombadieren.
Klar, über Clinton zu spekulieren, ist dir nicht Recht, aber über Trump kann man schön herziehen und Unterstellungen aufstellen, bis zum geht nicht mehr.
Im Gegenzug zu Trump hat Hillary längst bewiesen (Libyen), wie gefährlich und hinterhältig sie ist.