Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Das Problem löst man indem die 50% Politiker da verschwinden. Natürlich müssen die da raus. Da wie wie geschrieben einflussnahme durch die Wahl des Intendanten stattfindet. Der Rundfunkrat tut ja bekanntlich noch mehr. Da die Nachrichten viel über Politik berichten *darf* da kein politischer Einfluss stattfinden. Ja, es gibt Kirchenvertreter etc. Durch ein möglichst diverses Umfeld kann einseitigkeit verhindert werden. 50% Parteivertreter sind da absolut fehl am Platz.

Ob man es glauben mag oder nicht, es gibt politisch recht neutrale Menschen. Nich jeder ist gefärbt. Es gibt also alternativen. Wie wäre es mit 3 Intendanten? Muss ja nicht so gut bezahlt werden ;)

Der Einfluss auf die Öffentlichkeit ist größer als man denkt. Die öffentlichen besitzen große Echowirkung in anderen Medienkreisen. Und dadurch auch auf uns.
Verwechsel politisch neutral nicht mit unpolitisch. Auch politisch neutrale Menschen beziehen Stellung und haben eine klare politische Meinung. Man kann nicht unpolitisch sein. Auch politisch neutrale Menschen würden politischen Einfluss ausüben. "Politische Neutralität im ÖR" ist letztlich auch nur ein politisches Statement. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Sozioökonomische Ursachen für das Erstarken rechtsextremer Kräfte sind gerade in Deutschland weitestgehend widerlegt. AfD-Wähler sind in der Regel nicht arm. Das trifft bedingt auf USA, Frankreich, vielleicht noch GB zu. Man geht hier davon aus, dass es sich um gesellschaftliche Aushandlungsprozesse normativer Grundsätze handelt, um kognitive Dissonanzen durch Absenkung von Normen aufzulösen. Hegemoniale Gruppen verteidigen ihre Privilegien. Die auffälligste Korrelation in der Wählerschaft ist z.B. weiß und männlich. Deshalb auch die drei Strömungen innerhalb der AfD: marktorientiert neoliberal [Meuten]; Klassismus teils vertreten durch alten Adel traditionell verbunden mit christlichem Fundamentalismus (stark antifeministisch geprägt)[Storch]; Rassismus[Höcke].

Ganz ehrlich, das ist mMn weltfremd. und im Endeffekt wenn man es runterbricht ein Schwall von nonsense.
Ich lebe hier im Teil Deutschlands (bayr. Oberland) mit einem der höchsten Wohlstandsraten in ganz D. Hier liegt die AfD bei 8%.
Der Rest...meine Fresse was für eine Aneinanderreihung an Bullshit. Nur am Rande nahezu jeder verteidigt seine "Privilegien" oder übersetzt niemand nimmt gerne Rückschritte in Kauf. mMn^^

Dann muss ich mir wieder den offenen Rassismus anhören der momentan extrem gegen den "alten weißen Mann" geht.
Was soll das? Der alte weiße Mann ist keine schützenswerte Minderheit...ja gehts noch.

Was mMn passiert ist folgendes. Die neuen Faschisten haben sich eine Gruppe rausgesucht die man diffamiert, denunziert, ausgrenzt und mundtot machen will. Das ist jetzt allgemein der weiße Mann oder jeder der nicht das eigene Meinungsbild hat und noch dazu Kritik an der momentanen Politik übt.
Beliebte Mittel sieht man hier sehr deutlich. Ihr macht mir persönlich mehr Angst als der böse AfD Wähler. Noch dazu kommt das man nicht davor zurückschreckt "unliebsamen Objekten" die Lebensgrundlage zu entziehen. Rassismus oder Nazi sind die neuen Kampfbegriffe die dazu genutzt werden.

Btt:
Das man gezwungen wird eine Abgabe für die ÖR zu bezahlen ist mMn sowieso ein Unding.
Ich hätte da gerne die Wahl und Staatsfernsehen zur Verteidigung der Demokratie? Wann lernt man endlich das man Menschen nicht zwingen kann sondern überzeugen muss.
Das es nicht funktioniert sieht man in der Realität. Die meisten wenden sich ab und suchen sich andere Angebote und sei es im Unterhatungsbereich Netflix/Amazon Prime.
Ganz deutlich daran zu sehen das man ein bereits bezahltes Angebot an Inhalten schlicht ablehnt.
Im Normalfall bezahlt man etwas und nutzt es dann auch. Zumal immer deutlicher wird das eben nicht mehr informiert wird.

Du hast es doch verstanden. Willst Du anderen Lesern ihre Mündigkeit absprechen, dass sie nicht zwischen Meinung und Fakten unterscheiden können? Wenn ich eine Art zu Argumentieren kritisiere, ist das natürlich immer meine Meinung. Das muss nicht extra betont werden
Liebes Rottkäppchen, deine Art hier zu schreiben ist typisch und genau das stößt anscheinend nicht nur mir sauer auf.
Ich habe genau verstanden das du gerne die Meinungshoheit, Moral und Ethik für dich beanspruchst und genau deswegen mein Einwand.
Zumal es sich oft so anhört als wenn es sich um Fakten handelt wie z.B. auch der Einwand von schluumi.
Es ist schlicht eine Behauptung das kein Zusammenhang zwischen menschlichen Lebensumständen und Politik besteht mit entprechenden Auswirkungen bei Wahlen.
Es wird aber quasi als Fakt beschrieben...

Ich will also anderen die Mündigkeit absprechen? Lies doch mal deine eigenen Beiträge nochmal und dann unterhalten wir uns erneut über den Punkt.
Du sprichst doch den Menschen ab selbst bestimmen zu können und pochst drauf das deswegen das Staatsfernsehen so wichtig ist.
Weil der erwachsene Bürger ja quasi sonst den Rattenfängern zum Opfer fällt. Auch da bin ich komplett anderer Meinung.
Aber netter Versuch es so hinzudrehen das ich derjenige bin der andere für unmündig hält. Lass es einfach.

Warum stimmt man denn nicht demokratisch darüber ab ob es diese Zwangsabgabe geben soll?
Ich für meinen Teil werde nicht gerne gezwungen sondern lieber überzeugt, siehe oben.
Wir könnten ja hier mal eine Mini Umfrage starten wer Sinn im ÖR sieht und freiwillig das ach so tolle Angebot über eine Monatsgebühr finanzieren würde.
Mir tut ehrlich gesagt die Abgabe nicht wirklich weh sie regt mich nur auf. Anderen tut sie aber weh weil viel auf Kante sind am Ende des Monats.
Ja ja ich weis es gibt eine Befreiung aber wie ein anderen User hier geschrieben hat. "Ich verdiene zuviel für eine Befreiung aber zu wenig das es nicht weh tut"

Aber wir entfernen uns extrem vom Thema. Es geht doch nur darum, dass die Mediathek mächtigter wird und komfortabler. Das hat alles nichts mit der GEZ und anderen Dingen zu tun. Anstatt durch zwei links zu suchen, braucht man nur noch einen, Das ist sehr schön.
Nein es geht um Angebot vs Angebot. Das man erkannt hat das das Angebot nicht ankommt zeigt ja gerade die neue Offensive.
Das die Mediathek komfortabler wird ist schlicht eine Verbesserung ändert aber nichts daran das sich die meisten andere Angebote suchen und dafür lieber extra bezahlen. Mächtig und komfortabel reicht halt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Noch ein kleiner Nachtrag:
Habe gerade folgenden Artikel gelesen:
Anhoerung zum Impeachment: Trumps Verhalten war "unangemessen" | tagesschau.de

Da ich gerade unter schwerstem Männerschnupfen leide und entsprechend gelangweilt im Bett liege habe ich mir das teilweise live angesehen.
Was ich bezeichnend finde das wieder mal Fakten weggelassen werden.
Die Transskripte wurden veröffentlicht und sind einsehbar. Warum steht das nicht im Artikel?
Damit hätte sich jeder eine eigene Meinung bilden können.
Das Transkript Wort fuer Wort - So verlief das Gespraech zwischen Trump und Selenski - News - SRF

Hier geht es nicht um eine Bewertung sondern nur das die tagesschau diesen doch nicht unwichtigen Fakt einfach mal ausgeblendet hat.
Es wurden aber noch weitere Fakten ausgeblendet.
In der Anhörung kam raus das es sogar in der Obama Administration Bedenken genau zu dem strittigen Punkt gab.
Bidens Sohn bekam von Barisma ein Pöstchen das mit 50 000€ monatlich honoriert wurde .
Wohlgemerkt ohne jegliche Erfahrung in dem Bereich.
Obama administration knew Hunter Biden was shady, witness admits

Hier noch ein Artikel dazu:
Wherever Joe Biden went, son Hunter cashed in

Whether or not Trump’s ham-fisted conversation with Zelensky rises to an impeachable offense, the American people have legitimate reasons to be curious about both issues — and especially the Biden family’s blatant conflicts of interest abroad as Joe Biden seeks the presidency.

Biden has been leading the Democratic field. The central case for his candidacy rests on the supposedly exemplary work he did as a senior member of Team Obama. Well, in 2016, acting as the Obama administration’s point man in Ukraine, the vice president — unlike Trump — openly threatened to withhold $1 billion in American loan guarantees if the embattled nation didn’t fire the country’s top prosecutor, Viktor Shokin.

As Biden later bragged, “I looked at them and said, ‘I’m leaving in six hours. If the prosecutor is not fired, you’re not getting the money.’ Well, son of a *****. He got fired.’ ”

Also das was man versucht Trump nachzuweisen hat Biden bereits getan. Entweder ihr feuert den Staatsanwalt oder es gibt kein Geld.
Auch dazu liest man recht wenig bzw. es wurde wieder weggelassen. Aber gibt noch weitere Ungereimtheiten...da will ich aber nicht drüber spekulieren sondern warte ab was Barr so in seinem Bericht darüber bring (Wahlbeeinflussung 2016)

Wie gesagt es geht mir jetzt nicht um den Fall ansich sondern um die tolle Berichterstattung für die wir alle bezahlen sollen.
Jeder kann sich selbst die Mühe machen zu recherchieren, die Anhörung live und ohne Fremdmeinung zu verfolgen (Zusammenfassungen kann man vergessen egal aus welchem Lager)
Warum berichtet die tagesschau so einseitig? Das ist auch nur eins von vielen Beispielen. Deswegen ist der Begriff Lückenpresse wesentlich zutreffender als Lügenpresse.

Wie gefährlich so was sein kann zeigt der Fall der Covington High School.
Hier wurde ein Video Ausschnitt gezeigt der den Anschein erweckt hat das ein armer Native American von Schülern die auch protestiert haben belästigt und bedrängt wurde.
Washington: Schueler in der Kritik fuer Verhalten gegenueber Ureinwohner - SPIEGEL ONLINE

Später wurde das komplette Video veröffentlicht hier ungeschnitten und unkommentiert:
https://www.youtube.com/watch?v=3-pFMZaw5f0
Ansehen wundern staunen. Am Ende sieht man das nicht die Schüler zu dem alten Mann gehen und den belästigen gehen sondern genau umgekehrt.
Über Twitter gab es einen Shitstorm und Morddrohungen gegen den 16 Jährigen. Es wurde von berühmten Persönlichkeiten aufgerufen dem 16 Jährigen!! gehöre die Fresse poliert und schlimmeres. Kann auch jeder nachrecherchieren...
Wer ein paar engl. Schimpfwörter übelster Art lernen will kann gerne mal drauf lauschen was die schwarzen Protestanten so im Vorfeld von sich geben.^^

Mir persönlich ist ein Trump oder ansich die Situation in den USA ziemlich egal. Persönlich bin ich ein Gabbard Fan. Sehr intelligente Frau mit guten Ansichten. Sieht auch Welten besser aus als ein Trump. Aber leider hat sich rausgestellt das Tulsi Gabbard lt Frau Clinton auch ein "Russian asset" ist...lmao

Ich halte es nur für sehr gefährlich. Der Mob wäre am liebsten mit den Mistgabeln losgezogen und hätte gerne mit Gewalt für "social justice" gesorgt.
Deswegen schaue ich mir lieber komplette Reden ohne Kommentar oder Meinungen von sog. Journalisten an.
Und wenn eine tagesschau schon so schlecht und einseitig berichtet auf welche Quellen soll man dann noch zurückgreifen als normaler Bürger. Wie gesagt für mich schau ich mir das am liebsten direkt und ungefiltert an aber ds Ganze hat Grenzen und meist fehlt die Zeit und auch die Lust dazu. Und schliesslich bezahlt man eigentlich dafür^^

Ich bin nunmal eher Pragmat als Ideologe und wie viele will ich einfach nur die Fakten. Wenn sich wie in den zwei Beispielen rausstellt das man ständig lückenhafte Berichte und Fakten bekommt machen sich die Medien einfach unglaubwürdig. Rundfunkgebühr bezahlen das sich einige vollstopfen und noch dazu einen schlechten Job abliefern?

Nur als ganz persönliche Hintergrundmeinung zum Thema warum sich die meisten mittlerweile vom klassischen TV und den ÖR abwenden.
Ich halte im Gegensatz zu anderen hier das Angebot einfach für grottig und einseitig und im Prinzip ist es eine Frechheit dafür auch noch bezahlen zu müssen.
Nur soviel auch zum beliebten Pro Argument für den ÖR: Ist wichtig da unabhängig bla bla.
 
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Ich lebe hier im Teil Deutschlands (bayr. Oberland) mit einem der höchsten Wohlstandsraten in ganz D. Hier liegt die AfD bei 8%.\

Und ich lebe in NRW, einer extrem strukturschwachen Region, und sie liegt auch bei 8%. Jetzt haben wir beide eine nette Anekdote erzählt die null Aussagekraft in der systemischen Betrachtung hat. Es gibt halt Forschung zu dem Thema wie z.B Die „Alternative fuer Deutschland“: eine Partei fuer Modernisierungsverlierer? | SpringerLink, die unter anderem zeigt, dass AfD-Wähler überdurchschnittlich verdienen.

Nur am Rande nahezu jeder verteidigt seine "Privilegien" oder übersetzt niemand nimmt gerne Rückschritte in Kauf. mMn^^\

Deshalb die kognitive Dissonanz. Das Handeln der Gesellschaft stimmt nicht mit ihrer Selbstwahrnehmung überein.

Ganz ehrlich, das ist mMn weltfremd. und im Endeffekt wenn man es runterbricht ein Schwall von nonsense.\
Der Rest...meine Fresse was für eine Aneinanderreihung an Bullshit.\

Tut mir leid aber ich kann dir nicht helfen, wenn du keine konkreten Fragen stellst.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

So tief zwischen den Zeilen kann man doch gar nicht lesen, um das was du ihm unterstellst auch wirklich so zu interpretieren. Uff...

Btw:
Mütter (warum eigtl nicht die Väter?) sind nicht die Leidtragenden. Sie haben es ganz einfach verkackt und hätten sich vor der Kindszeugung überlegen können ob es das Wert ist.
Einzig um das Kind tut es mir Leid, da es an dem Allen keine Schuld trägt, jedoch mit den Konsequenzen aufwachsen muss. Stabile Umgegung (quasi die typische Familie) ist das A und O in der Entwicklung.

Danke, Du hast verstanden worauf ich hinaus will. Scheinbar sind viele Menschen im Internet aber so paranoid das sich diese einfach zwischen den Zeilen was hinzudichten müssen.
Wäre ja langweilig wenn man die Texte einfach so nimmt wie sie da stehen =).
 
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Sozioökonomische Ursachen für das Erstarken rechtsextremer Kräfte sind gerade in Deutschland weitestgehend widerlegt. AfD-Wähler sind in der Regel nicht arm. Das trifft bedingt auf USA, Frankreich, vielleicht noch GB zu. Man geht hier davon aus, dass es sich um gesellschaftliche Aushandlungsprozesse normativer Grundsätze handelt, um kognitive Dissonanzen durch Absenkung von Normen aufzulösen. Hegemoniale Gruppen verteidigen ihre Privilegien. Die auffälligste Korrelation in der Wählerschaft ist z.B. weiß und männlich. Deshalb auch die drei Strömungen innerhalb der AfD: marktorientiert neoliberal [Meuten]; Klassismus teils vertreten durch alten Adel traditionell verbunden mit christlichem Fundamentalismus (stark antifeministisch geprägt)[Storch]; Rassismus[Höcke].

Wundert es dich etwa die stark antifeministische Prägung? Das wird übrigens immer mehr, weil gerade die Queer-Feministischen Aktivisten alles zu Boden schreien was nicht bei 3 auf gleicher Linie ist.
Das gilt sogar für Leute in den eigenen Reihen.

Beispiel und Belege? Hier:
Von moralischem Totalitarismus: Hoeren Sie auf, Sie beleidigen uns! - taz.de

Das wollen sich viele nicht gefallen lassen und deswegen wählen sie (leider) die AfD. Die Aggressivität und Härte der modernen sogenannten Feministen trägt eine große Mitschuld am Erstarken der Rechten.

Rotkäpchen und du könnten bei genauerer Betrachtung auch zu dieser Gruppe gehören aber ich rate natürlich nur ;) mir ist es generell egal wo jemand hingehört wenn ich mit ihm einigermassen diskutieren kann.
Nur mit Hardcore Feministen und ähnlichen Leuten ist es schwer zu reden und bald schwappt aus den USA die nächste Welle der Geistesstörung zu uns.
Nennt sich "Critical Whiteness"

Beispiel und Belege:
Antirassismus ǀ Nicht gecheckt — der Freitag
 
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Hast du die nachfolgenden Zeilen auch gelesen? Wenn ja, dann sollte dir klar sein, dass das eine ganz bewusste Übertreibung war.

Aber letztlich waren seine Worte doch zusammengefasst: "Alleinerziehende Mütter sollten keine Unterstützung bekommen, außer im Notfall (etwa durch Tod des Ehemannes)". Da gibt es relativ wenig Interpretationsspielraum. Daraus resultiert doch automatisch der Zwang dazu, die Beziehung aufrecht zu erhalten, weil sich die Mutter selbst das Überleben kaum leisten kann. Selbst wenn die Beziehung richtiger Scheißdreck ist und beide sich kaum noch riechen können, ohne sich gegenseitig ins Gesicht zu kotzen. Man kämpft dann ja nicht um die Beziehung, weil man den Partner liebt, sondern ganz pragmatisch um die eigene Existenz. Und mit Verlaub...wir leben nicht mehr im Mittelalter. Das sollte gar nicht erst nötig sein. Ohne Unterstützung und ohne Partnre, der vlt. dazu verdient, würde eine alleinerziehende Mutter und damit auch das Kind unterm Existenzminimum leben. Selbst wenn sie arbeiten würde, was mit Kind nunmal auch mega schwierig ist. Es verdient nunmal nicht jeder 2000 Euro auf die Hand oder mehr.

Also: Entweder Zwang zum Aufrechterhalten der Beziehung oder Leben unter dem Existenzminimum. Beides keine schöne Vorstellung. Und selbst mit Partner und gut funktionierender Beziehung ist es heutzutage verdammt schwierig. Und es ist auch schon mit Unterstützung durch den Staat schwierig genug und viele Eltern, ob nun alleinerziehend oder mit Partner, kämpfen um die Existenzgrundlage.

Natürlich sind die Kinder die Leidtragenden. Immer. Wenn die Beziehung nicht funktioniert, sind sie die Leidtragenden. Wenn die Eltern sich trennen, sind sie die Leidtragenden. usw. Aber die Unterstützung für alleinerziehende Mütter ist ja genau dafür da, dass sie sich zumindest materiell (Kleidung, Ernährung, Hygiene o.ä.) um ihre Kinder kümmern können und die Grundbedürfnisse des Kindes gedeckt sind. Deswegen heißt die Unterstützung ja auch Kindergeld und nicht Mamageld. Und natürlich wären die Kinder die Leidtragenden, wenn man die Unterstützung komplett abstellt.

Sowas kann man nur fordern, wenn man auch realistische und umsetzbare Konzepte zur Verbesserung des Arbeitsmarktes vorlegt. Und das haben die Konservativen und die AfD nicht. Und nichtmal dann kann man das guten Gewissens fordern.

Und, wie gesagt, gehört dazu auch der Kerl. Wenn der nicht will, hat die Mutter natürlich die Arschkarte. Umgekehrt genauso. Wenn das Kind beim Vater lebt und die Mutter nicht will, hat der Vater die Arschkarte. Die Sache ist also nicht allein auf Mütter gemünzt.


Ich würde mich freuen wenn Du mich einfach fragen würdest wie ich das sehe, statt mir einfach irgendetwas zu unterstellen. Ist das jetzt modern so? Frage nur.

Ziel einer Familiengründung sollte sein verantwortungsvoll und langfristig zu handeln und zu planen. Eine Ehe sollte genausowenig ein spontaner Einfall sein wie die Zeugung von Kindern (mit Ausnahme der 0,000001% TroPi Kinder, das ist dann halt so).
Jedes Kind wünscht sich Liebe, Sicherheit und Verständnis von seinen Eltern. Das Kind muss die Gelegenheit haben in geordneten Verhältnissen aufzuwachsen um auch später gut auf eigenen Beinen zu stehen.

Das erreicht man nicht in dem man mit dem nächstbesten One Night Stand ins Bett hüpft, schwanger wird und dann beschließt zu heiraten. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit geht das in die Brüche.
Des Weiteren sind mir im Bekanntenkreis mindestens zwei Fälle bekannt von Single Damen die einfach nur Mutter werden wollten. Irgendwen gesucht, ins Bett verfrachtet und anschließend fertig ist die alleinerziehende Mutter.

Was hier vergessen wird das es durchaus nachteilig sein kann wenn ein Kind ohne Vaterfigur aufwächst (oder eben ohne Mutterfigur).
Dazu hier: Erziehung: Ohne Vater bleibt sich der Sohn fremd - WELT oder Wenn der Vater fehlt – Wie Jungen sich entwickeln | Vaterfreuden.de – die Seite fuer Vaeter
Ein Kind eignet sich alleine schon an dieser sozialen Konversation bzw. Umgang miteinander eben diese sozialen Fähigkeiten an. Kinder sind eben doch Spiegelbilder Ihrer Eltern.

Und jeder der in diesen Verhältnissen großgeworden ist, weiss zu schätzen was er an der Mutter oder der Vaterfigur hat. Leider leidet auch die generelle Aufmerksamkeitsspanne der Eltern unter den Smartphones (einfach mal mit offenen Augen durch die Welt gehen, man sieht genug Beispiele ohne das man hier einen Beweis erbringen muss).

Es gibt Schlechtigkeit auf beiden Seiten der Gendertabelle. Das sollte man nie vergessen, ändert aber nichts am Ziel, welches eine Familie haben sollte.

Btw: Es gibt auch Familien die nicht im Geld schwimmen und trotzdem liebevoll miteinander umgehen. Ein ordentliches Einkommen hilft zwar, ist aber eben auch nicht alles.

p.s.: Quintessenz: Alleinerziehende sollten die Ausnahme sein, nicht die Regel.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Wundert es dich etwa die stark antifeministische Prägung? Das wird übrigens immer mehr, weil gerade die Queer-Feministischen Aktivisten alles zu Boden schreien was nicht bei 3 auf gleicher Linie ist.
Hab auch das ein oder andere Problem mit Poststrukturalismus nach Judith Butler, glaub aber nicht dass das die Ursache ist. Wenn du in die Empirie guckst werden Frauen systematisch aufgrund ihres Geschlechtes in unserer Gesellschaft benachteiligt obwohl wir uns selbst nicht so wahrnehmen. Das funktioniert auf Dauer nicht und kann in zwei Arten aufgelöst werden. Entweder durch Investition von Ressourcen oder durch Absenkung der Normen. Die AfD will halt die Normsenkung.
 
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Hab auch das ein oder andere Problem mit Poststrukturalismus nach Judith Butler, glaub aber nicht dass das die Ursache ist. Wenn du in die Empirie guckst werden Frauen systematisch aufgrund ihres Geschlechtes in unserer Gesellschaft benachteiligt obwohl wir uns selbst nicht so wahrnehmen. Das funktioniert auf Dauer nicht und kann in zwei Arten aufgelöst werden. Entweder durch Investition von Ressourcen oder durch Absenkung der Normen. Die AfD will halt die Normsenkung.

Natürlich nur ein Problem von vielen. Es trägt eben dazu bei bzw. schadet man sich selbst damit.

Wegen Frauen systematisch benachteiligt: das ist halt auch so ne Sache wer die Studien macht und wie sie gelesen werden.
z. B. Allgemein wird noch verbreitet Frauen würden deutlich weniger bei gleicher Arbeit verdienen. Wenn man sich den Gender Pay Gap aber genau ansieht bzw. den bereinigten Gender Pay Gap, dann sieht man plötzlich das es kein Sexismus ist sondern soziale Berufe einfach zu schlecht bezahlt werden (betrifft also auch Männer in diesem Gewerbe).

Die subjektive Wahrnehmung ist tatsächlich sehr gefährlich. Ich kenne auch viele Männer die sagen Frauen haben in unserer Gesellschaft alle Vorteile, besonders bei der Partnersuche.
Man findet auf jeden Fall Ungleichheiten. Eine insgesamte Benachteilung eines Geschlechtes ist 2019 gar nicht so einfach auszumachen.
Gerne lasse ich mich aber vom Gegenteil überzeugen. Vielleicht bin ich auch nicht ausreichend informiert.

Und eine komplette Umstruckturierung der Familienstruktur (Patriach) halte ich für die nächsten Jahrhunderte komplett unrealistisch.

Aufgabe eines Feminismus sollte mMn die Aufklärung sein wo noch strukturelles Ungleichgewicht herrscht und nicht die Verteufelung des weißen Mannes.
Die wenigsten Männchen im Jahre 2019 sind Schuld für diese Ungerechtigkeiten. Deswegen finde ich es unfair sie so schlecht zu machen.

In einer reinen Feministischen Diskussion hätte man mich übrigens für diese Sätze hochkant rausgeworfen. Kein Scherz.
 
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Natürlich nur ein Problem von vielen. Es trägt eben dazu bei bzw. schadet man sich selbst damit.

Wegen Frauen systematisch benachteiligt: das ist halt auch so ne Sache wer die Studien macht und wie sie gelesen werden.
z. B. Allgemein wird noch verbreitet Frauen würden deutlich weniger bei gleicher Arbeit verdienen. Wenn man sich den Gender Pay Gap aber genau ansieht bzw. den bereinigten Gender Pay Gap, dann sieht man plötzlich das es kein Sexismus ist sondern soziale Berufe einfach zu schlecht bezahlt werden (betrifft also auch Männer in diesem Gewerbe).

Nee, das ist nicht richtig. Auch der bereinigte Gap liegt noch bei ungefähr 5%. Abgesehen davon bietet der unbereinigte wichtige Hinweise auf strukturelle Ungleichheit wie z.B. Zugangschancen zu Berufen.

Man findet auf jeden Fall Ungleichheiten. Eine insgesamte Benachteilung eines Geschlechtes ist 2019 gar nicht so einfach auszumachen.

Naja wenn wir 20% Paygap haben und damit schlechter sind als der EU-Durchschnitt, Frauen in Führungspositionen sogut wie nicht vertreten sind etc, kann man ziemlich leicht den Finger drauf legen.
 
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

:offtopic:
das beliebte PCGH-Forumsspiel "wer steckt den anderen schneller und tiefer in eine Schublade" betreiben. :D
:lol:
@Rotkaeppchen
Das wirst du jetzt wahrscheinlich nicht gerne hören aber ich finde du bist hier in der Diskussion der, der sich als Einziger daneben benimmt.
Zwar hast du auch ein paar gute Sachen geschrieben aber vom Verhalten her wirkt es so als ob du denken würdest, dass du die absolute moralische Hoheit besitzt.
Was du den Leuten vorwirfst und wie du sie in ne bestimmte Ecke drängst und das in so einer selbstherrlichen Art....
Puh...
finde ich schon heftig.
Ist hier nichts neues xD

Abgesehen davon bietet der unbereinigte wichtige Hinweise auf strukturelle Ungleichheit wie z.B. Zugangschancen zu Berufen.
Zugangschancen also... Das Patriarchat ist schuld, dass der MINT-Bereich männlich dominiert ist? Oder könnte es vielleicht an tendenziell Geschlechtsabhängigen Interessen liegen?
Behauptest du wirklich, dass Frauen systematisch von gut bezahlten Stellen ferngehalten werden?
Ist ja nur deine Meinung, ich finde das aber ganz schön abwegig.
 
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Oder könnte es vielleicht an tendenziell Geschlechtsabhängigen Interessen liegen?

Ich kenne keine Belege für Unterschiede im Aufbau weiblicher Gehirne die zu mangelndem Interesse an Führungspositionen führen könnten. Ich rede hier von messbaren Phänomenen wie z.B. dass Menschen unbewusst nach Ähnlichkeit zu sich selbst suchen in Einstellungsverfahren, was zu Problemen für Unternehmen führt weil extrem homogene Umgebungen entstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Ich kenne keine Belege für Unterschiede im Aufbau weiblicher Gehirne die zu mangelndem Interesse an Führungspositionen führen könnten. Ich rede hier von messbaren Phänomenen wie z.B. dass Menschen unbewusst nach Ähnlichkeit zu sich selbst suchen in Einstellungsverfahren, was zu Problemen für Unternehmen führt weil extrem homogene Umgebungen entstehen.

Wenn wirklich Interesse an dem Thema besteht kann ich Jordan Peterson empfehlen.
 
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Ich würde mich freuen wenn Du mich einfach fragen würdest wie ich das sehe, statt mir einfach irgendetwas zu unterstellen. Ist das jetzt modern so? Frage nur.

Ziel einer Familiengründung sollte sein verantwortungsvoll und langfristig zu handeln und zu planen. Eine Ehe sollte genausowenig ein spontaner Einfall sein wie die Zeugung von Kindern (mit Ausnahme der 0,000001% TroPi Kinder, das ist dann halt so).
Jedes Kind wünscht sich Liebe, Sicherheit und Verständnis von seinen Eltern. Das Kind muss die Gelegenheit haben in geordneten Verhältnissen aufzuwachsen um auch später gut auf eigenen Beinen zu stehen.

Das erreicht man nicht in dem man mit dem nächstbesten One Night Stand ins Bett hüpft, schwanger wird und dann beschließt zu heiraten. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit geht das in die Brüche.
Des Weiteren sind mir im Bekanntenkreis mindestens zwei Fälle bekannt von Single Damen die einfach nur Mutter werden wollten. Irgendwen gesucht, ins Bett verfrachtet und anschließend fertig ist die alleinerziehende Mutter.

Was hier vergessen wird das es durchaus nachteilig sein kann wenn ein Kind ohne Vaterfigur aufwächst (oder eben ohne Mutterfigur).
Dazu hier: Erziehung: Ohne Vater bleibt sich der Sohn fremd - WELT oder Wenn der Vater fehlt – Wie Jungen sich entwickeln | Vaterfreuden.de – die Seite fuer Vaeter
Ein Kind eignet sich alleine schon an dieser sozialen Konversation bzw. Umgang miteinander eben diese sozialen Fähigkeiten an. Kinder sind eben doch Spiegelbilder Ihrer Eltern.

Und jeder der in diesen Verhältnissen großgeworden ist, weiss zu schätzen was er an der Mutter oder der Vaterfigur hat. Leider leidet auch die generelle Aufmerksamkeitsspanne der Eltern unter den Smartphones (einfach mal mit offenen Augen durch die Welt gehen, man sieht genug Beispiele ohne das man hier einen Beweis erbringen muss).

Es gibt Schlechtigkeit auf beiden Seiten der Gendertabelle. Das sollte man nie vergessen, ändert aber nichts am Ziel, welches eine Familie haben sollte.

Btw: Es gibt auch Familien die nicht im Geld schwimmen und trotzdem liebevoll miteinander umgehen. Ein ordentliches Einkommen hilft zwar, ist aber eben auch nicht alles.

p.s.: Quintessenz: Alleinerziehende sollten die Ausnahme sein, nicht die Regel.
Du musst mir das nicht erzählen. Ich arbeite selbst mit Kindern und mir ist das durchaus klar. Ich bin, wie gesagt, Erzieher und bin mit den Folgen mangelnder emotionaler Nähe oder aufgrund des Fehlens eines Vaters tagtäglich konfrontiert. Außerdem habe ich dir da ja auch bereits zugestimmt, dass man einfach wieder mehr Verantwortung übernehmen sollte. Oder hast du das überlesen? Ist das jetzt modern, etwas zu ignorieren und zu überlesen? Frage nur.

Btw...ich bin selbst Scheidungskind. Ich weiß, wie das ist und ich weiß auch, wie es ist, unter Gewalt durch den Vater leben zu müssen. Es lassen sich aber nun mal nicht alle Konflikte lösen. Auch langjährige Ehen können irgendwann zu Bruch gehen.

Du wirfst Eltern jedoch pauschal vor, nur am Smartphone zu sitzen und verantwortungslos zu handeln. Dabei gibt es noch ganz andere Faktoren zu berücksichtigen. Die Arbeit z.B. Ist Papa nur einmal in der Woche daheim? Oder nur einmal im Monat? Hat er vielleicht einen gefährlichen Job oder hat er einfach gar keine Zeit mehr, obwohl er jeden Tag zuhause ist, weil er selbstständig ist? Arbeiten vlt. beide Eltern im Schichtsystem? Manchmal sind es auch ganz simpel zwischenmenschliche Beziehungen. Es kann nun mal passieren, dass man sich neu verliebt oder einfach nicht mehr mit dem Partner klar kommt. Das kann auch nach zehn oder zwanzig Jahren Ehe passieren, Statistiken hin oder her. Hab ich selbst in meinem Freundeskreis beobachten können. Und natürlich, wie ich bereits andeutete, Gewalt in der Familie. Das sind alles Faktoren, die eine Beziehung bis zum geht nicht mehr belasten (können). Du machst es dir da, glaube ich, zu einfach.

Jetzt aber mal zu deiner Aussage, auf die ich mich eigentlich bezog: Du sagtest ziemlich klar, dass Alleinerziehende nur im Notfall Unterstützung bekommen sollten, etwa durch den Tod des Partners (was sich übrigens Witwenrente nennt und man sowieso nur dann bekommt, wenn man verheiratet ist). Aber ansonsten eben nicht. Darauf bezog ich mich und was genau gab es daran nicht zu verstehen? Klarer kann eine Aussage doch nicht sein.

Was hat das jetzt mit der emotionalen Bindung zwischen Kind und Eltern zu tun? Es ging dabei doch rein um die finanzielle Unterstützung durch den Staat und das hat doch erstmal nichts mit Bindungen zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Wenn wirklich Interesse an dem Thema besteht kann ich Jordan Peterson empfehlen.

Musste mich in der Vergangenheit mit seinem Geschreibsel auseinandersetzen und auch er hat meines Wissens nichts in der Richtung belegt. Er schreibt halt Bücher in denen er Leuten rät ihr Zimmer aufzuräumen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Du musst mir das nicht erzählen. Ich arbeite selbst mit Kindern und mir ist das durchaus klar. Ich bin, wie gesagt, Erzieher und bin mit den Folgen mangelnder emotionaler Nähe oder aufgrund des Fehlens eines Vaters tagtäglich konfrontiert. Außerdem habe ich dir da ja auch bereits zugestimmt, dass man einfach wieder mehr Verantwortung übernehmen sollte. Oder hast du das überlesen? Ist das jetzt modern, etwas zu ignorieren und zu überlesen? Frage nur.

Btw...ich bin selbst Scheidungskind. Ich weiß, wie das ist und ich weiß auch, wie es ist, unter Gewalt durch den Vater leben zu müssen. Es lassen sich aber nun mal nicht alle Konflikte lösen. Auch langjährige Ehen können irgendwann zu Bruch gehen.

Du wirfst Eltern jedoch pauschal vor, nur am Smartphone zu sitzen und verantwortungslos zu handeln. Dabei gibt es noch ganz andere Faktoren zu berücksichtigen. Die Arbeit z.B. Ist Papa nur einmal in der Woche daheim? Oder nur einmal im Monat? Hat er vielleicht einen gefährlichen Job oder hat er einfach gar keine Zeit mehr, obwohl er jeden Tag zuhause ist, weil er selbstständig ist? Arbeiten vlt. beide Eltern im Schichtsystem? Manchmal sind es auch ganz simpel zwischenmenschliche Beziehungen. Es kann nun mal passieren, dass man sich neu verliebt oder einfach nicht mehr mit dem Partner klar kommt. Das kann auch nach zehn oder zwanzig Jahren Ehe passieren, Statistiken hin oder her. Hab ich selbst in meinem Freundeskreis beobachten können. Und natürlich, wie ich bereits andeutete, Gewalt in der Familie. Das sind alles Faktoren, die eine Beziehung bis zum geht nicht mehr belasten (können). Du machst es dir da, glaube ich, zu einfach.

Jetzt aber mal zu deiner Aussage, auf die ich mich eigentlich bezog: Du sagtest ziemlich klar, dass Alleinerziehende nur im Notfall Unterstützung bekommen sollten, etwa durch den Tod des Partners (was sich übrigens Witwenrente nennt und man sowieso nur dann bekommt, wenn man verheiratet ist). Aber ansonsten eben nicht. Darauf bezog ich mich und was genau gab es daran nicht zu verstehen? Klarer kann eine Aussage doch nicht sein.

Was hat das jetzt mit der emotionalen Bindung zwischen Kind und Eltern zu tun? Es ging dabei doch rein um die finanzielle Unterstützung durch den Staat und das hat doch erstmal nichts mit Bindungen zu tun.

Hmm., Du wirfst mir vor Deine Zustimmung (die nicht mal eindeutig heraussticht) zu ignorieren, dafür gehst Du komplett nicht auf meine Argumente ein sondern schreibst dann etwas völlig anderes? Sorry, aber ich weiss nicht was ich davon halten soll.
Du bist im übrigen nicht der einzige Erzieher. Meine Frau ist ebenfalls Erzieherin, deswegen sitze ich informationstechnisch an der Quelle und bekomme viele Situationen live mit.

Auch unterstellst Du mir behauptet zu haben ich würde alle über einen Kamm scheren. Habe ich das? Habe ich nicht, niemals behauptet. Ich möchte Dich wirklich bitten solche Unterstellungen zu lassen.
Ich gehe hier auf meinen ersten Satz des letzten Posts ein und wundere mich warum es so schwer ist, mich einfach zu fragen wie ich zu Thema XYZ stehe, und stattdessen von Dir mit Unterstellungen bombardiert werde, was völlig unnötig ist.

Man hofft inständig, Du machst das mit den Kindern auf der Arbeit nicht auch so.

Zum Rest Deines Posts: Ich habe zu jeder Zeit geschrieben das es das höchste Ziel/Bestreben sein sollte, eine intakte vollständige Familie zu erreichen. Das ich jetzt hier offenkundig schreiben soll es gibt keine 100% Garantie lässt mich mit den Augen rollen, das liegt doch eigentlich auf der Hand.

Das was mir hier inhaltich in vielen Posts zu dem Thema begegnet bzw. gefordert oder verteidigt wird (aka Recht auf Selbstbestimmung etc) ist Part des modernen Egoismus. Natürlich ist jedem das Recht einzuräumen selbstbestimmt leben zu können. Das bedeutet aber nicht auf Kosten von allem und jedem. Das wird auch häufig falsch verstanden bzw. weitergegeben.

Ein passendes Beispiel ist mir heute morgen bei der Rheinischen Post begegnet, das dürfte verdeutlichen worauf ich hinauswill:

Moenchengladbach: Eine Erzieherin packt aus (leider Paywall)
Eltern ernaehren Kind vegan - dafuer wurden sie nun verurteilt (keine Paywall)

Z.B. Vegane Ernährung ist die sogenannte Selbstbestimmung die sich jeder selbst auferlegen kann. Kinder können sich hier aber nicht wehren und sind dem Egoismus Ihrer Eltern völlig unterworfen.
Wenn schutzbefohlene Menschen darunter leiden müssen, wenn man sein Recht auf Selbstbestimmung unbedingt erzwingen will, sollte man selber darüber nachdenken ob das so gut ist.

Und diesen Punkt sehe ich nicht mehr. Man hinterfragt seine eigene Weltanschauung nicht mehr. Genauso wenig wie Politik immer einfach ist. Und die Gesellschaft entwickelt sich tendenziell weiter in diese Richtung.
Facebook, Instagram, Snapchat und Co. sind unter anderem auch die Auslöser dafür.

Ich bin Vollblut ITler und nutze natürlich auch moderne Medien, ich fresse sie aber nicht uneingeschränkt sondern kritisiere diese auch. Und zwar immer dann wenn andere Menschen darunter leiden.
Übrigens sind meine Kommentare meine vollständige persönliche Meinung, ich schreibe hier keine Doktorarbeit :P
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Und diesen Punkt sehe ich nicht mehr. Man hinterfragt seine eigene Weltanschauung nicht mehr. Genauso wenig wie Politik immer einfach ist. Und die Gesellschaft entwickelt sich tendenziell weiter in diese Richtung.
Facebook, Instagram, Snapchat und Co. sind unter anderem auch die Auslöser dafür.
Facebook & Co sind die nicht die Auslöser.
Wenn man sich mal anguckt was sich in den letzten 20 Jahren für Leute in Foren so rumtreiben und komische Ansichten haben.
Nur auf Facebook usw fällt das jetzt mehr auf. Weil mitlerweile jeder Depp Internet hat.
 
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Facebook & Co sind die nicht die Auslöser.
Wenn man sich mal anguckt was sich in den letzten 20 Jahren für Leute in Foren so rumtreiben und komische Ansichten haben.
Nur auf Facebook usw fällt das jetzt mehr auf. Weil mitlerweile jeder Depp Internet hat.

Gut, sehe ich ein. Dann sagen wir einfach die Deppen haben es durch Facebook und Co einfacher ^^
 
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Musste mich in der Vergangenheit mit seinem Geschreibsel auseinandersetzen und auch er hat meines Wissens nichts in der Richtung belegt. Er schreibt halt Bücher in denen er Leuten rät ihr Zimmer aufzuräumen.

Jup, ich finde ein "erstmal vor der eigenen Haustür kehren" auch für den richtigen Ansatz. Ist aber nicht mehr modern.
Warum wundert es mich nicht das du einen Jordan Peterson diffamierst....Ich weis der Mann ist intelligent und unbequem aber hast du dich wirklich mit JP auseinandergesetzt und acuh verstanden um was es ihm geht?
Hier mal ein "lustiges" Interview zum Thema Pay Gap.
YouTube

Schön zu sehen wie aggressiv versucht wird seine Aussagen zu verdrehen und wie verzweifelt die Dame versucht ihm Aussagen zu unterstellen die er so nie gemacht hat. Auch etwas was mich an unseren "Qualitätsmedien" stört und auch gerne hier in D verwendet wird.
Das Interview ist eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie mit unliebsamen Meinungen in den Medien umgegangen wird...

Simples Beispiel aus eigener Erfahrung: Man kritisiert die Mainstream Medien (z.B. mit Lückenpresse)
Da wird sich dann nicht mehr mit dem Thema auseinandergesetzt oder man diskutiert das Thema anhand von Beispielen.
Ne ne ne so funktioniert das heute nicht mehr. Alleine nur der Punkt das man die Medien kritisiert macht einen verdächtig und man wird direkt an die Wand gestellt. Es werden Dinge behauptet die man so nie gesagt hat oder direkt mit Unterstellungen a la rechts und Nazi gearbeitet. Denn man kennt ja automatisch die Gesinnung des Gegenübers.

Noch ein kurzes Beispiel dafür warum ich nicht für den ÖR bezahlen will und warum eine geradezu lächerliche "Offensive" nichts bringen wird.
YouTube
Geht nur um das Kleber, Kurz Interview.
Was mir an Herrn Kurz sehr gefällt und was ich mir hier in D auch mal wünschen würde sind Aussagen wie:
"Ich halte mich an das was ich den Wählern vor der Wahl versprochen habe"

Ich kann mich noch gut an Müntefering erinnern und seinen berühmten Satz...
Und nein da geht es nicht darum das man auch Kompromisse machen muss sondern komplett das Gegenteil von dem gemacht wird was versprochen wurde.
Rot-Grün unter Schröder oder auch die Merkelsche Politik sind die besten Beispiele dafür.
Was damals mit meiner Stimme getrieben wurde....wie gesagt ich schäme mich heute noch dafür damals die Schmierlappen gewählt zu haben.

Die einzige Offensive die mMn wirklich funktionieren würde ist das sich die Mainstream Medien und der ÖR wieder glaubwürdiger machen.
Warum suchen sich immer mehr Menschen auch was Newsversorgung betrifft andere Quellen?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Ich kenne keine Belege für Unterschiede im Aufbau weiblicher Gehirne die zu mangelndem Interesse an Führungspositionen führen könnten. Ich rede hier von messbaren Phänomenen wie z.B. dass Menschen unbewusst nach Ähnlichkeit zu sich selbst suchen in Einstellungsverfahren, was zu Problemen für Unternehmen führt weil extrem homogene Umgebungen entstehen.
Hast du vergessen, was du geschrieben hast? Ich helfe dir mal ;)
Abgesehen davon bietet der unbereinigte wichtige Hinweise auf strukturelle Ungleichheit wie z.B. Zugangschancen zu Berufen.
BERUFEN!!!
Seit wann ist "Führungsposition" ein Beruf??
 
Zurück