Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Was ist denn die "Mitte" der Gesellschaft? Wenn es denn nur "linke Berichterstattung" geben würde, dann auch nur, weil's konsumiert wird. Weil die Quoten, also die Zahlen, sagen, dass es erfolg hat.

Die öffentlich rechtlichen werden aber nicht durch den Staat gelenkt. Und ich kann nicht erkennen, wo es da Meinungsmache gibt. Die Grünen bekommen da genau so ihr fett weg, wie die AfD oder die CDU. Und aus allen Richtungen kommt jeder zu Wort. Wie das gewertet wird, steht auf einem anderen Blatt. Das kann ja durchaus jeder für sich selbst entscheiden.

1. Öffentlich Rechtliche haben aber genau den gegenteiligen Auftrag. Sie sollen eben NICHT nur auf Quote schauen. So wird von denen ja auch argumentiert wenn es um Sendungen geht die nachweislichn kaum jemand sehen will. Zudem wird der ganze Laden ja genau *deswegen* über Gebühren finanziert damit man sich nicht allein um die Quoten sorgen muss.

2. Selbstverständlich werden die Öffentlichen sehr sehr stark von der Politik beeinflusst.

Rundfunkrat – Wikipedia Mal das wichtigste in ein paar Sätzen:

Der Rundfunkrat bestimmt jedoch nicht die Programmplanung, diese ist Aufgabe des Intendanten.
Wichtige Aufgaben der Rundfunkräte sind z. B. Wahl und Beratung des Intendanten
Die Zusammensetzung von Rundfunkräten ist Gegenstand von Kritik. So liegt der Anteil der Staatsvertreter bei einigen Anstalten bei 50 %; dies wird als beherrschender Einfluss kritisiert

Da wird auch jedes mal ein riesen Zirkus drum gemacht wer von welcher Partei da rein darf. Wenn denen das nicht so wichtig wäre gäbe es diesen Rat und das Parteigezänk um die Posten gar nicht.
 
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nope, rocket beans finanziert sich aus sponsorengeld und zuschauerabos.
Game Two hingegen ist öffentlich rechtlich, da es im Auftrag des Online-Medienangebots 'funk' gesendet wird, über dem die ARD und ZDF als Träger stehen.

1. Öffentlich Rechtliche haben aber genau den gegenteiligen Auftrag. Sie sollen eben NICHT nur auf Quote schauen. So wird von denen ja auch argumentiert wenn es um Sendungen geht die nachweislichn kaum jemand sehen will. Zudem wird der ganze Laden ja genau *deswegen* über Gebühren finanziert damit man sich nicht allein um die Quoten sorgen muss.
Und trotzdem spielt die Quote mit rein, Auftrag hin oder her. Das ist alles letztlich auch nur Wirtschaft. Glaubst du ernsthaft, dass die sich auf finanzieller Ebene um den Auftrag scheren? Natürlich müssen die auch schauen, dass sich Programm A auch lohnt und es viele Leute gucken.

2. Selbstverständlich werden die Öffentlichen sehr sehr stark von der Politik beeinflusst.

Rundfunkrat – Wikipedia Mal das wichtigste in ein paar Sätzen:

Der Rundfunkrat bestimmt jedoch nicht die Programmplanung, diese ist Aufgabe des Intendanten.
Wichtige Aufgaben der Rundfunkräte sind z. B. Wahl und Beratung des Intendanten
Die Zusammensetzung von Rundfunkräten ist Gegenstand von Kritik. So liegt der Anteil der Staatsvertreter bei einigen Anstalten bei 50 %; dies wird als beherrschender Einfluss kritisiert
Na, und gibt's denn Konzepte, wie man das ändern könnte? :confused: Soll Bauer Uwe da auch sitzen? Der wird von dem Scheiß überhaupt keinen Plan haben. Im Rundfunkrat sitzen Vertreter von Gewerkschaften, Kirchenverbänden, Fraktionen und anderer Verbände. Verbände, die unsere Gesellschaft repräsentieren. Ich kenne die Kritik an der Zusammensetzung des Rundfunkrates. Kritik bringt aber nichts, wenn niemand bisher Gegenvorschläge gebracht hat.

Da wird auch jedes mal ein riesen Zirkus drum gemacht wer von welcher Partei da rein darf. Wenn denen das nicht so wichtig wäre gäbe es diesen Rat und das Parteigezänk um die Posten gar nicht.
Und trotzdem ändert das doch am Programm gar nichts. Irgendwas wird da schon sein, wenn da so ein Parteigezänk entsteht. Vermutlich ganz einfach Geld, aber kein Einfluss. Das ist eher eine Art "Jo, ich bin dabei. Geil, ne?" Aber mehr als Geld wird da nicht im Spiel sein. Denn der "herrschende Einfluss" ist im ÖR, was das Programm angeht, nicht zu erkennen. Und mit der pauschalen Aussage "Linke Berichterstattung" kann ich nichts anfangen, weil konkrete Beispiele fehlen. Es wird über die Grünen berichtet, genau so wie über die AfD berichtet wird, über die Linke oder über die Weihnachtsmesse in irgendeiner Kirche. Und das ist, da wir in einer Demokratie leben, vollkommen legitim. Man ist ja außerdem nicht gezwungen, sich den Quark zu geben.

Und selbst wenn...glaubt hier jemand allen ernstes, dass die ÖR noch genug Einfluss hat, um die Gesellschaft - wie manch einer gern sagt - zu "indoktrinieren"? Informationen und Wertungen holt man sich heutzutage vornehmlich woanders.
 
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Hmm, an der Strategie habe ich irgendwie Zweifel...

Die Leute gucken nicht Netflix und Prime, weil sie es nicht schaffen zwischen den beiden Mediatheken umzuschalten. Sondern weil zumindest der "Unterhaltungsteil" der Mediathek im Vergleich zu besagten amerikanischen Streaming Anbietern gewaltig abstinkt. Gegen die echt gut in Eigenregie produzierten Filme/Serien, die Amazon, Netflix, HBO und demnächst auch Disney auffahren, sieht der sonntägliche Tatort oder Fernsehgarten halt einfach alt aus. Und im Gegensatz zu den ÖR, kann man den Content sogar auf einem funktionierenden Player gucken wann man will.

Und dabei sind die Streaming Dienste sogar noch ein ganzes Stück billiger. Man muss sich schon fragen, was in den Rundfunkanstalten mit dem Geld gemacht wird. Ich bin nicht per se gegen ÖR, die BBC z.B. zeigt, dass auch ein staatlicher Rundfunk hochqualitative Serien und Dokus produzieren kann.

Nur macht das ARD & ZDF eben nicht.

Meiner Meinung nach muss hier entweder gehörig entschlackt werden (==> Unterhaltungsteil inkl. Fußball raus, auf Info & Doku Programm reduzieren mit entsprechend geringeren Kosten), oder es muss stark umstrukturiert werden, sodass auch unsere ÖR mal etwas Qualität produzieren. Da die ältere Generation die Realityseifenopern mit auf der Straße aufgelesenen Laiendarstellern aber immer noch guckt, glaube ich nicht, dass sich hier in der nächsten Zeit irgendwas tut.

Naja, dann muss ich wohl weiterhin 18€ im Monat für nix zahlen :)
 
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Gibt es doch schon seit Jahren.
MediathekView

Ich hab mittlerweile schon über 1,5 TB auf der Platte und das in der niedrigen Auflösung um Datenvolumen zu sparen. Dann kann man sich auch Sachen noch mal ein paar Monate/Jahre später anschauen, wenn die aus der Mediathek raus sind.

Nicht dein Ernst oder? Und dann auch noch in der niedrigsten Auflösung?

Die Öffentlich Rechtlichen sollten Antrag auf Verbot von Netflix, Amazon, apple TV stellen, dann haben sie eine Chance :-D.
 
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Was für ein Schwachsinn, niemand aus der Mitte in Deutschland will Ideen der "Planwirtschaft", lediglich der sozialhumansistische Gedanke findet inzwischen immer mehr Zuspruch und die neoliberale Marktwirtschaft, mit ihren Kapital und Profit für Wenige vor Vielen, sowie Nachrangigkeit von Wohl und Gesundheit des Arbeitnehmers verliert zunehmend an Zustimmung.

Wer das schon als "Planwirtschaft" ansieht ist entweder ein neoliberaler kapitalistischer Vollpfosten mit mangelnder sozialer Empathie und wählt FDP, oder besitzt nicht genug Bildung um über den braun-blauen Tellerrand des alternativen Abgrunds für Deutschland hinausblicken zu können!

Sag ich doch. ;) Mach doch mal ne repräsentative Umfrage zum Thema Mietendeckel. Oder Vermögenssteuer; oder noch besser: Unternehmenssteuer. Das Ergebnis kannst du dir denken und solche Platitüden wie praktisch dein gesamter Post kommen dabei noch und nöcher. Wie Wirtschaft funktioniert und dass Wohlstand nur geschaffen und nicht umverteilt werden kann, das hat kaum einer verstanden. Gerade da wäre Bildung angebracht, aber genau das wird in unserem Schulsystem und darüber hinaus praktisch nicht vermittelt.
 
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Klar, aber der beste Inhalt nutzt dir wenig wenn der 20 Jährige Max Mustermann (also die Zielgruppe nach der du dir als ÖR die Finger leckst) den Film oder die Serie nach 10 Sekunden ausmacht weil er den Pixelbrei auf seinem 4K-Fernseher schlicht nicht ertragen kann/will.

Unser kann gerade mal 1080i @ 27 Zoll. Vom Sofa aus fällt dann auch die Skalierung nicht mehr auf.


Sag ich doch. ;) Mach doch mal ne repräsentative Umfrage zum Thema Mietendeckel. Oder Vermögenssteuer; oder noch besser: Unternehmenssteuer. Das Ergebnis kannst du dir denken und solche Platitüden wie praktisch dein gesamter Post kommen dabei noch und nöcher. Wie Wirtschaft funktioniert und dass Wohlstand nur geschaffen und nicht umverteilt werden kann, das hat kaum einer verstanden. Gerade da wäre Bildung angebracht, aber genau das wird in unserem Schulsystem und darüber hinaus praktisch nicht vermittelt.

Das ist halt das Problem, dass da zu viel auf Nörgeleien aus der Wirtschaft gehört wird, weil die mit ihren Lobbyvereinen regelmäßig vorbeischauen.
Die CDU sperrt sich seit Jahren gegen Gesetzesinitiativen zur Vermögensteuer, Finanztransaktionssteuer und das Werbeverbot für Raucher.
Nach SPD-Vorstoss: OECD begruesst Vermoegensteuer | tagesschau.de
 
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Bloß das halt ein Viertel scharf rechts abgebogen ist und sich damit die Mitte deutlich verkleinert hat.

Rechts ist das was bleibt wenn Kommunisten da waren.

Polen und Rest Ostblock Lachen wie schlecht unsere Staatspropaganda ist.




Mir würde es schon reichen wenn die Staatsmedien nicht mehr flach lügen würden.
 
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Polen und Rest Ostblock Lachen wie schlecht unsere Staatspropaganda ist.

Die haben ihre eigene rechte Staatspropaganda schon.
Wenn man sich dann noch die Naziaufmärsche in Warschau letzte Woche ansieht:
proteste-warschau-105~_v-modPremiumHalb.jpg

Wir würde es schon reichen wenn die Staatsmedien nicht mehr flach lügen würden.

Wie wäre es mit Fakten und Belegen, statt mit AfD-Propaganda zur "Lügenpresse"?!
 
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Ich verstehe das "Kampf um Nutzer" nicht...

Das ganze Finanziert sich aus der GEZ, Geld kommt immer, egal ob da wer schaut oder nicht. Für 1x die Woche "Wunderschön" oder Abendnachrichten ist der beitrag bei mir echt bissel hoch aber nun gut... Auch ich werde mal alt (hoffentlich= und das ganze dann mehr nutzen aber zu Zeit, nicht wirklich.

Werbung auf den öffentlichen ist ne Schande und Verschwendung meiner Lebenszeit, sofern ich denn dort Tagsüber überhaubt mal hin schalte bei der "Progammvielfalt"die einen nicht interssiert. Die Werbung wird r das einzige Ziel dieses "Kampfes" sein oder vielleicht auch noch eine gewisse "Meinungslenkung" wer hier Staatsfernsehn unterbingen möchte.

Bezahldienste "müssen" in meinen Augen Werbefrei sein... Ich Zahl schließlich dafür das nicht meine Lebenszeit damit verschwendet wird.

Privatfernsehen geht nur noch mit HDD Reciver, alles andere ist eine zumutung (vom Programm ganz zu schweigen aber BigBang musste eben sein mit 20min Zeit offset ;))
 
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Die ÖR sind doch praktisch werbefrei. Die Spielfilme am Abend haben nicht mal ne Pinkelpause, während man auf den privaten alle 10 Minuten mit 5 Minuten Werbung zugemüllt wird.
Im Fall von Pro7 sogar oft illegale Werbung für verbotenes Onlineglücksspiel.

Wenn man es in der Mediathekview anschaut, ist es dort komplett werbefrei.

Bei den Mediatheken der Privaten lässt sich die Seite mit Adblocker oft nicht mal aufrufen.
 
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Was ist denn die "Mitte" der Gesellschaft? Wenn es denn nur "linke Berichterstattung" geben würde, dann auch nur, weil's konsumiert wird. Weil die Quoten, also die Zahlen, sagen, dass es erfolg hat.


Die öffentlich rechtlichen werden aber nicht durch den Staat gelenkt. Und ich kann nicht erkennen, wo es da Meinungsmache gibt. Die Grünen bekommen da genau so ihr fett weg, wie die AfD oder die CDU. Und aus allen Richtungen kommt jeder zu Wort. Wie das gewertet wird, steht auf einem anderen Blatt. Das kann ja durchaus jeder für sich selbst entscheiden.

Aber selbst wenn...wenn der Staat da jetzt regulierend eingreifen und "Ne, ihr dürft das nicht sagen" oder "Ihr müsst auch mal die andere Seite aufs Korn nehmen" sagen würde, wäre das auch nur nahe dran an einer Diktatur und das will ja auch keiner.

Aber ob man nun neutral über eine Partei berichten sollte, die nachweislich vornehmlich von Rechten und sozial eher schwachen Menschen aus den neuen Bundesländern gewählt wird, und die Subjekte in ihren Reihen hat, die sich durch diverse Äußerungen ganz klar als Faschisten und Rassisten outen, wage ich mal zu bezweifeln. Höcke darf gern seinen Senf abgeben. Das muss erlaubt sein. Aber dann muss er eben damit leben, dass er von vielen auf die Schippe genommen oder eben scharf kritisiert wird.

Vorweg gesagt, ich bin kein Anhänger dieser oder jener Partei/Ideologie und sehe mich weder auf der rechten noch auf der linken Seite. Ich bin ich, und sehe mich einfach als Kommentator dessen was ich wahrnehme.

Nun, ich bin kein Fan der AFD und zwar nicht weil die angeblich alle so böse Nazis sind sondern weil man wenn man sich mit ihrem Parteiprogramm auseinandersetzt schnell merkt dass sie eine Partei der Reichen sind weil sie unter anderem den Mindestlohn, besseren Kündigungsschutz usw. usw. ablehnen obwohl man sich gerne als "Partei des Kleinen Mannes" aufspielt. Das bedeutet im Endeffekt sind sie genau wie die anderen Parteien auch, Bauernfängern die die Leute einsammeln sollen die man heutzutage "Rechts" nennt. Aber das grössere Problem ist eher wir bewegen uns mit rasantem Tempo von der Vernunft der 90er in eine Zeit wo es nur noch Schwarz oder Weiss aber kein Grau mehr gibt. Entweder du klatschst Beifall für die aktuelle Wirtschaftsmigration oder bist ein "Nazi" und kannst dir sicher sein dass deine Adresse bald auf Indymedia oder anderen Antifa nahen Seiten landet.

Aber um auf die AFD "Problematik" zurückzukommen, unabhängig was man von denen halten mag, irgendwie finde ich es hald schon bedenklich wenn man ein Interview mit Höcke führt und ihm irgendwelche komischen Clips vorspielt wo andere AFD Mitglieder raten müssen ob Zitate von Höcke oder Hitler sind weil sorry, und da bin ich ganz deutlich - sowas ist absoluter Kindergarten und jenseits von einer gesunden Neutralität die man Staatsfunkjournalisten eigentlich erwarten dürfte. Dasselbe mit dieser grade aktuellen "Judaslohn" Geschichte, das selbe mit diesem ich glaube sogar Ex AFD Professor der von einer Meute von Hobbyrevoluzzern belagert wird nur weil er irgendwann mal irgendetwas gesagt oder getan hat was dem linken Spektrum nicht in den Kram passt.

Aber darüber hört man bei ARD/ZDF keine kritischen Töne und DAS ist wirklich bedenklich den politische Gewalt gehört verurteilt egal von welcher Seite sie kommt.
 
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Aber um auf die AFD "Problematik" zurückzukommen, unabhängig was man von denen halten mag, irgendwie finde ich es hald schon bedenklich wenn man ein Interview mit Höcke führt und ihm irgendwelche komischen Clips vorspielt wo andere AFD Mitglieder raten müssen ob Zitate von Höcke oder Hitler sind weil sorry, und da bin ich ganz deutlich - sowas ist absoluter Kindergarten und jenseits von einer gesunden Neutralität die man Staatsfunkjournalisten eigentlich erwarten dürfte.

Da es eben keine Staatsfunkjournalisten sind, sondern freie Medien, sind da in Interviews kritische Nachfragen angebracht. Ist schließlich die Aufgabe der 4. Gewalt. Aber da die von der AfD eh nichts davon wissen wollen, wird dann gleich auf stur geschaltet, als die Dummheit oder Absicht zugegeben.

Andre Parteien werden genauso scharf interviewt. Aber die sind halt in der Lage damit professionell umzugehen.
 
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Klar, aber der beste Inhalt nutzt dir wenig wenn der 20 Jährige Max Mustermann (also die Zielgruppe nach der du dir als ÖR die Finger leckst) den Film oder die Serie nach 10 Sekunden ausmacht weil er den Pixelbrei auf seinem 4K-Fernseher schlicht nicht ertragen kann/will.

Die Mediathek ist in 720p.
Klar, man könnte fragen, wieso nicht in 1080p oder 4k. Aber das ist eine Frage der Bandbreite und der Speicherung.
Wenn die Polizei Amazon Server benutzen muss um ihre Videos der Bodycams zu speichern, haben wir viel größere Probleme als öffentlich rechtliches Fernsehen in 720p.
 
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Da es eben keine Staatsfunkjournalisten sind, sondern freie Medien, sind da in Interviews kritische Nachfragen angebracht. Ist schließlich die Aufgabe der 4. Gewalt. Aber da die von der AfD eh nichts davon wissen wollen, wird dann gleich auf stur geschaltet, als die Dummheit oder Absicht zugegeben.

Andre Parteien werden genauso scharf interviewt. Aber die sind halt in der Lage damit professionell umzugehen.

Richtig, es heisst Interview und man könnte meinen man unterhält sich da über politsche Inhalte anstatt lustiges Hitler Zitateraten zu spielen.
 
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Nun, ich bin kein Fan der AFD und zwar nicht weil die angeblich alle so böse Nazis sind sondern weil man wenn man sich mit ihrem Parteiprogramm auseinandersetzt schnell merkt dass sie eine Partei der Reichen sind weil sie unter anderem den Mindestlohn, besseren Kündigungsschutz usw. usw. ablehnen obwohl man sich gerne als "Partei des Kleinen Mannes" aufspielt.
Checkt halt nur keiner. Die AfD an sich ist keine nationalsozialistische Partei. Denn auch in "Nationalsozialismus" steckt das Wörtchen Sozialismus drin. Hitler hat wenigstens Arbeitsplätze geschaffen. :ugly: Die AfD ist eine "nationalkapitalistische" Partei, die nichtmal Konzepte zur Besserung des Arbeitsmarktes vorbringt. Das Deutsche Volk stärken, aber nur die starken. Die schwachen nicht. Aber gerade die sozial Schwachen wählen die AfD. Ironie von feinstem.

Aber um auf die AFD "Problematik" zurückzukommen, unabhängig was man von denen halten mag, irgendwie finde ich es hald schon bedenklich wenn man ein Interview mit Höcke führt und ihm irgendwelche komischen Clips vorspielt wo andere AFD Mitglieder raten müssen ob Zitate von Höcke oder Hitler sind weil sorry, und da bin ich ganz deutlich - sowas ist absoluter Kindergarten und jenseits von einer gesunden Neutralität die man Staatsfunkjournalisten eigentlich erwarten dürfte.
Kann man grundsätzlich so stehen lassen. Ich hab das Interview gesehen. Auf der anderen Seite ist Höckes Rhetorik der Hitlers schon sehr ähnlich.

Was wäre denn in dem Fall "neutral" gewesen? Höcke hat ja dann doch - bis sich sein Sprecher, warum auch immer, eingemischt hat - recht souverän darauf reagiert und Argumente, auch wenn ich sie nicht teile, geliefert. Höcke ist allerdings ohnehin ein recht...spezieller Fall. Warum sollte man bei einem Menschen, der sich recht offen als Faschist outet, neutral berichten? Wie gesagt, darf er sagen, was er will. Aber das meiste, was er öffentlich von sich gibt, ist Unfug und das sollte man auch als Journalist entsprechend werten und darstellen dürfen.

Aber grundsätzlich waren die Clips mehr ein böser Scherz und nichts weiter. Andere Parteien haben ja nun auch oft genug ihr Fett bekommen und das auf ähnliche Weise. Und wenn da plötzlich ein Linksradikaler interviewt wird und sagt, dass linksradikale Gewalt ja total cool ist und ACAB ruft, wäre neutrale Berichterstattung genauso wenig angebracht. Auch das muss dann entsprechend negativ gewertet, bzw. aufs Korn genommen werden. Höcke ist nicht gewalttätig, wohl aber mit seinem Gedankengut radikal und das darf nicht "neutral" betrachtet werden. Genauso wenig wie ein Linksradikaler oder, ein radikaler Christ, Jude oder Moslem "neutral" betrachtet werden darf. Denn radikale Reden können zu keinem Diskurs führen und haben mit Demokratie nichts am Hut. Für Höcke ist Demokratie nur ein Deckmantel für seine verbalen Auswüchse.

Dasselbe mit dieser grade aktuellen "Judaslohn" Geschichte, das selbe mit diesem ich glaube sogar Ex AFD Professor der von einer Meute von Hobbyrevoluzzern belagert wird nur weil er irgendwann mal irgendetwas gesagt oder getan hat was dem linken Spektrum nicht in den Kram passt.

Aber darüber hört man bei ARD/ZDF keine kritischen Töne und DAS ist wirklich bedenklich den politische Gewalt gehört verurteilt egal von welcher Seite sie kommt.
Ich hab davon gar nichts gehört. Hört man bei der ARD/ZDF überhaupt irgendwelche Töne darüber? Wenn nein, ist ja alles in Butter.
 
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Aber grundsätzlich waren die Clips mehr ein böser Scherz und nichts weiter. Andere Parteien haben ja nun auch oft genug ihr Fett bekommen und das auf ähnliche Weise.

Naja, es hört sich vielleicht auch dramatischer an als es in Wahrheit ist. Keine Ahnung, mich persönlich jucken diese Politjokes ala Heuteshow hald nicht. Wenn ich was lustiges sehen will seh ich mir Monty Pyton an ^^

Oh und um noch auf das Thema zurückzukommen, ARD und ZDF zeigt hald nix was auch ich auch nur ansatzweise irgendwie interessant finde. Und ich glaube das geht vielen ähnlich von daher dürfte es Netflix wahrscheinlich herzlich egal sein.
 
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Keine Ahnung, mich persönlich jucken diese Politjokes ala Heuteshow hald nicht. Wenn ich was lustiges sehen

Da geht es halt nicht nur ums Lachen, sondern auch um Aufklärung.
Auch wenn das natürlich bei Anstalt und Mann,Sieber deutlich stärker ist als bei extra3 und heute-show.

Aber die aktuelle Realität ist auch so nicht immer lustig.
 
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Ich schaue schon seit 15 Jahren kein TV und trotzdem muss ich für etwas zahlen, was ich nicht nutze. Auch habe ich keine Streaming-Abos.

Das Lustige ist ja, dass die gar keine Zuschauer brauchen, da wir ja auch gegen unseren Willen abgezockt werden. Wenn man es nicht nutzt und darum natürlich auch nicht dafür zahlen will, kommt der Gerichtsvollzieher. Hachja, nur in der DDR gabs Zwänge, im Westen sind wir ja alle so frei und können entscheiden was wir nutzen und wofür wir zahlen wollen. Dann gibts auch noch einige Spinner, die ÖRs auf die Stufe von Krankenversicherungen stellen wollen, um die Zwangsabgabe zu rechtfertigen.

Also schaust du niemals TV, hörst kein Radio, nutzt weder Mediathek noch Youtube. Also schaust du dir keine qualitätiven Dokus an oder Politiksendungen.
Es gibt ebenfalls sehr viele youtubeformate die mit Mitteln aus den GEZ Gebühren finanziert werden. Es ist kaum denkbar, dass jemand da rundrum kommt.

@Topic: es natürlich lobenswert, wenn die Mediatheken endlich gebündelt werden. Wichtig wäre auch eine sinnvolle Überarbeitung der Oberfläche und dass die Sendungen endlich in einer vernünftigen Qualität vorliegen und nicht in 720p gegammel.
 
AW: Öffentlich-rechtliche Medien gemeinsam gegen Netflix und Co.

Werbung gibt es zwar weiterhin bei Joyn, allerdings soll es weniger Werbepausen geben sowie teilweise neue Formen der Promotion, die im klassischen TV nicht möglich seien.
Klingt illegal.

Zumal man dort die Sendungen nicht runterladen kann.

Ich meine mit "neuen Formen der Promotion" eben Möglichkeiten, die das normale TV nicht bieten kann. Hierzu zählen bpsw. Banner-Werbung zu Produkten/Dienstleistungen, die den Nutzer interessieren könnten. Das vermeintliche Interesse wird ermittelt, indem mittels Browser-Cookies das jeweilige Streamingportal/Mediathek tracken, auf welchen Webseiten man zuvor war und so die Interessen des Nutzers lernt. Derartig "personalisierte Werbung" ist im klassischen TV rein technisch nicht möglich. Solche Werbeformen könnten für das Streamingportal "Joyn" der privat-wirtschaftlichen TV-Sender (Prosieben, Sat1, Kabel Eins, Sport 1, Eurosport, DMAX etc.) interessant sein.
Übrigens entzieht sich der andere große privat-wirtschaftliche TV-Sender RTL und n-tv dem Trend zu Streaming bzw. Mediatheken. Diese Sender setzen auf ein eigenes Portal namens "TV now". Sie wollen - aktuell - nichts von Kooperationen mit anderen TV-Sendern wissen.

Zu den Öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF:
Die ARD schreibt folgendes auf ihrer Webseite zum Thema "Werbung":
"Werbung ist ein kleiner, aber durchaus wichtiger Baustein zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Würde der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf Werbung verzichten, müsste zum Ausgleich der monatliche Rundfunkbeitrag um 1,42 Euro steigen. Für die Bürger wären dies deutliche Zusatzkosten.
Die Werbezeiten in der ARD sind sehr begrenzt, im Ersten sind es werktäglich maximal 20 Minuten. Nach 20:00 Uhr, an bundesweiten Feiertagen sowie Sonntagen gibt es keine Werbung im Ersten. Auch einigen Hörfunkwellen der Landesrundfunkanstalten ist Werbung erlaubt.

Die Dritten Programme, viele Hörfunkprogramme der Landesrundfunkanstalten und alle Onlineangebote von ARD und ZDF sind und bleiben weiterhin werbefrei. (Stand: 08.01.2015)"
Link: Warum sind die Programme der ARD nicht werbefrei?

Mospider schrieb:
Der Hauptzweck der ÖR ist die politische Lenkung und Erziehung.

Fakt ist, das alle öffentlich-rechtlichen Medienanstalten einen sogenannten Bildungs- und Informationsauftrag erfüllen sollen. Die Zielsetzung ist es, Bundesbürger möglichst neutral zu informieren. So zumindest der schriftlich fixierte Auftrag.
Tatsächlich ist es so, dass sich die öffentlich-rechtlichen Sender durchaus versuchen, dem Mainstream anzupassen und Dokusoaps senden. Auch Sportübertragung sind ein wichtiger Baustein, weil diese eine enorme Reichweite versprechen. Die bislang höchsten je in Deutschland gemessene Einschaltquote hatte das Fußball-WM-Finale 2014 zwischen Deutschland und Argentinien. Am 13. Juli 2014 sahen 34,57 Millionen Deutsche (ohne Besucher von Public Viewing, ohne Mediatheken-Zuschauer, ohne Zushauer in Bars/Kneipen) das Fußball-WM-Endspiel. Das bedeutete einen Marktanteil am gesamten TV-Markt in Deutschland von 86,2 Prozent für den TV-Sender ARD (Das Erste). Siehe: Einschaltquote – Wikipedia
Besonders Fußball mit hochkarätigen Mannschaften (z.B. FC Bayern München, andere Bundesligisten, die Deutsche A-Nationalmannschaft) zieht also immer wieder die Massen unvergleichlich an. Allerdings sind genau diese Übertragungsrechte sehr teuer.
Immerhin müssen von sportlichen Großereignissen wie Olympia oder der Fußball-WM / EM die finalen Entscheidungen (also Halbfinale und Finale) im freiempfangbaren TV übertragen werden, so will es der staatliche Rundfunkvertrag in Deutschland. Das heißt aber nicht, dass diese Übertragung von ARD/ZDF kommen muss, es genügt, wenn es irgendein in Deutschland freiempfangbarer TV-Sender ist.
Nur, wenn ein TV-Sender eine möglichst hohe Reichweite hat, kann er auch möglichst viele Menschen informieren. Daher wird auch z.B. die Tagesschau in der Halbzeitpause einer Fußball-Übertragung gesendet, da man ja durch den Fußball eine hohe Reichweite habe, so die Argumentation der Intendanten von ARD/ZDF, wieso es Fußball-Übertragungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt.
 
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