OC nachweisbar???

schon klar das die testen was zum ausfall Ihrer Ware geführt hat, zumindest teilweise. ich glaube aber nicht das es passiert um die Garantie zu schmälern oder so wetwas in der art.
Wenn dann tauschen sie es ein (RMA) und schicken das Defekte Board an ihr Testlabor. Was für den kunden aber wiederum egal ist da er ja ein neus board hat. (wenn es um ein Board geht^^)

Da es hier aber darum geht ob es nachweisbar ist für die Garantie und eine unter umständen bestehnde RMA ist es nicht nachweisbar bzw dann machen sie es nicht.
 
Immer diese Falschaussagen.
Ich als Laie muss gar nichts bekanntgeben. Dafür sind die Expreten da, um es herauszufinden.

Und jetzt erzählt mir bitte nicht, dass ihr bei einem Schadensfall, der noch in die Garantiezeit fällt, euer OC zugebt. Jeder von euch versucht, es unter Garantie ersetzt zu kriegen!!! Wenn der Hersteller das OC nachweisen kann, hat man halt Pech gehabt. Aber dass jemand von vorn herein jeglichen Garantieersatz ausschließt, indem er dazusagt: "Ach ja, wahrscheinlich hab ich das Teil geschrottet, weil ich mal mit 1,52 Volt reingefahren bin", kann man mir nicht erzählen! Der Garantiegeber muss mir nachweisen, dass kein Garantiefall vorliegt!


Jetzt steckst du aber alle in einem Topf.
Wenn ich eine Karte Umbau (anderer Kühler) und diese übertakte und die dann abraucht (ist mir einer GTX 470 schon passiert), dann bin ich ehrlich und schreibe eine Mail an der Hersteller. Händler bleibt außen vor. Und damals hat mir POV die Karte getauscht, GTX 470 ging samt MK13 zu POV und weder der Umbau noch das OC (800 mit 1.05) waren damals schuld am Ableben, hat mir POV mitgeteilt.

Ich bin auch der Meinung, wer schon übertaktet und mehr Volt gibt der sollte auch die "Eier" haben wenn was passiert alles anzugeben was er so gemacht hat und ehrlich sein. POV konnte das bei mir leicht nachprüfen, da ich die Werte geflasht hatte.
 
Ist mir schon klar dass man die Taktraten leicht nachprüfen kann, doch warum es dem Hersteller schwer machen?
Wer Kühler umbaut und Taktraten und vcore ändert muss damit rechnen dass was passiert und die jenen die sich Hardware erschleichen die sind bei mir unten durch. Jeder mit etwas Anstand macht dass nicht.
 
Ist mir schon klar dass man die Taktraten leicht nachprüfen kann, doch warum es dem Hersteller schwer machen?
Wer Kühler umbaut und Taktraten und vcore ändert muss damit rechnen dass was passiert und die jenen die sich Hardware erschleichen die sind bei mir unten durch. Jeder mit etwas Anstand macht dass nicht.

Da kann ich nur zustimmen!!!
Wer Fehler macht muss diese auch ausbaden.
Und wie sagt man so schön erlich wert am längsten.

MFG EDDIE
 
Ich kenne da auch jemanden, der hat Intel eine CPU zurückgeschickt mit der Begründung:nicht OC tauglich:ugly:

Und noch besser, er hat eine neue bekommen:devil:
 
Kann mir jemand erkären wie der Hersteller den Takt auslesen kann?

Die CPU enthält eine Menge Elektronik ?!? :lol:

Aber mal etwas gesponnen:

Es gibt ja schließlich auch z.B. Telefonkarten. In der Telefonzelle wird je nach Telefonat-Dauer eine bestimmte Anzahl "Einheiten" elektronisch zerstört, bis sie alle sind. Die Technik ist mindestens 15 Jahre alt (weiß nicht mehr, wann es die ersten Kartentelefone gab).

Baust Du sowas ähnliches heimlich ein, das in Abhängigkeit vom Takt und/oder der VCore funktioniert, kannst Du ganz simpel kontrollieren, wie hoch der User gegangen ist.

Bs.: Wenn maximal 1.20 VCore, wird nur 1 "Gummipunkt" zerstört, wenn es 1.25 V sind, werden 2 zerstört. Der Chiphersteller liest die Daten aus und weiß: Aha, bei Dir sind 5 zerstört, Du hast das Ding mit Absicht aufgeraucht und kriegst keinen Ersatz.

Wobei ich das den Herstellern nicht unterstelle, dass sie es tun. Aber es wäre ziemlich simpel.

Ansonsten kann ein hochtechnisierter Hersteller natürlich auch prüfen, was an Deiner CPU nicht stimmt. Die Geräte dazu haben sie ja auch sicher mehrmals in der Fertigungsstraße, um die neuen CPUs zu testen. Sie müssen ja auch bei einem frischen Teil testen, ob es nun der Cache ist, der defekt ist, oder doch gleich der ganze Kern... (um dann Fehler in der Fertigung zu beheben). Das sollte sogar automatisch und recht fix gehen, sonst kann man keine Großproduktion betreiben.

Du kannst darauf wetten, dass die Chiphersteller selbst übertaktet haben und dann wissen, welche Meßwerte ein Zeichen für Übertaktung sind.

Ob sie im Garantiefall Deine testen und wie groß die Stichproben sind, ist eine andere Frage.

Gruß

Zweiblum
 
Zuletzt bearbeitet:
Man sollte erlich sein wenn man übertaktet!
Wenn man dabei was kaputt macht, sollte man auch Eier haben und es zugeben! Wenn man sagt man hat nicht übertaktet ist es sowiso Betrug und wenn das dann raus kommt, dann hat derjenige ein großes Problem ;)
 
Bei dem hohen Retoureaufkommen prüfen das die Händler aber meist gar nicht so genau, ist gar keine Zeit für da. Soweit ich das kenne wird lediglich auf Funktion und Fehler getestet, das Zeug dann entweder vor Ort neu verpackt(ist bei größeren Händlern und Versandhäusern so) und wieder in den Verkauf gestellt oder es geht zurück an den Hersteller, der wiederrum auch noch mal prüft, wieder aufbereitet und neu verpackt, ganz normaler Vorgang.
 
Ob der Chiphersteller wirklich erkennen kann ob eine noch funktionsfähige CPU z.B. von einem Professionellen Bencher oder einem never OC System kommt kann ich mir nicht vorstellen.
Aus Kosten und Platzgründen werden die mit Sicherheit keine wie die von Zweiblum beschreiben Methoden verwenden.
Wenn eine CPU nach 2 Wochen kaputt geht kann es so sein, dass es mit und ohne OC dazu gekommen wäre. Wenn der jenige natürlich OC betrieben hat und auch die Spannung erhöht hat wird er sicherlich denken, dass er den Fehler verursacht hat. Intel würde den von Anfang an bestehenden Fehler nachweisen können und die CPU tauschen. Der Kunde fühlt sich dann schuldig und ist sich sehr unsicher ob er die CPU überhaupt einschicken soll.
Deswegen sollte man defekte Hardware reklamieren und den Hersteller das OC nicht auf die Nase binden. Solange der Hersteller nicht danach fragt macht man auch nichts falsch.

Allein durch Unwissenheit, kann eine CPU durch falsche Einstellungen im Bios übertaktet werden und welche Spannungen manche MBs bei der Auto Einstellung geben sollte man auch nicht vergessen.
 
ich hätte da auch mal ne Frage:

1: zu dem schönen Bild unter dem REM der Elektromigration von true Monkey, wie wird festgestellt das dieses durch OC verursacht wurde und nicht durch ein Defektes Mobo oder eine Defekte Schaltung anderswo in der CPU die dann zur Überlastung der Bahn geführt hat?
 
Hallo L-man,

du gibst dir die Antwort schon fast selbst.
Wenn ein Schalter ein Widerstand oder änlich def. ist kannst du dies dann auch prüfen... Und somit die Fehlerquelle näher ausmachen.
Ist die ganze CPU bzw. alles def. oder zerstört, wird es sicher sehr schwer etwas heraus zu finden, das auf den Urspung des Def. hinweist.
Aber wie schon gesagt/erwähnt kann das der Hersteller, er hat die Möglichkeiten solche Dinge genau unter die (elektrische)-Lupe zu nehmen.

Und im Zweifelsfall ist der Kunde immer schuld... Den du bist in der Beweispflich, wen etwas Def. ist, deine Unschuld zu belegen.

MFG EDDIE

Edit.: Und wen das MB def. sein sollte ist der Hersteller des MB´s dafür in die Zange zu nehmen.
Er sollte dann den Schaden übernehmen. Aber AGB etc. sagen dann auch wieder dass der Nutzer / Käufer selbst Schuld ist.
etc. etc. dass kann man jetzt als Rechtsstreit sehen.
Aber ich denke mal das muss man dann im Einzelfall genau unter die Lupe nehmen es kommt immer auf die Situation an.

MfG EDDIE
 
Zuletzt bearbeitet:
nun ja ich möchte bezweifeln das bei Millionen von Schaltungen und sehr vielen Leiterbahnen in Mehreren Schichten es möglich ist genau den Defekt zu finden. Ich denke das das Ewig dauern würde. Das gezeigte Bild mit dem REM ist entweder ein Glückstreffer oder das Ergebniss einer Langen Suche oder es sind alle Bahnen betroffen gewesen.
 
Es wird schon eigene Reparaturen bei den Chipherstellern geben die die Fehler sehr stark eingrenzen können. Weil es gibt zig Dinge bei einer CPU die garnicht kaputt werden können somit kann man das schonmal stark eingrenzen.
 
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