Gibt es eine andere Erklärung dafür, warum Magazine wie Gamers Nexus zu komplett anderen Schlussvollgerungen kommen?
Es ist ja nicht nur Gamers Nexus, da gibt es noch einige andere, die den Mut aufbringen an der richtigen Stelle den Mund aufzumachen, mal mehr, mal weniger deutlich.
Ich bin mit 64er, Powerplay, PC-Player, PC-Welt (u. Games), Chip, Gamestar, PCGH, c´t und noch weitere, alles noch Print, groß geworden. Das oberste Ziel war es zu der Zeit zu diesen Themen und Produkten im Sinne des Lesers zu berichten, er war also der Fokus. Im Laufe der Zeit hat sich das immer mehr verkehrt, zumindest aber zu seinen Ungunsten verschoben. Der Leser/Verbraucher steht nunmehr im Hinblick auf die Interessen hinten an, er bekommt also wie hier (als Beispiel) objektive und transparente Messdaten (was sehr viel Wert ist), dafür liest man von Redakteuren/Autoren immer mehr (und noch mehr) Unternehmensgeschwafel (als Sammelbegriff), um nahezu jeden Unsinn zu rechtfertigen, genau genommen ist nichts von Letzterem im Interesse des Verbrauchers.
Ich glaube nicht, dass das etwas mit Knebelverträgen o.ä. zu tun hat. In Anbetracht, dass Verlage nun einmal auch unter heute vollkommen anderen Bedingungen wirtschaftlich arbeiten/überleben müssen, liegt das einfach auf der Hand und ich bin mir auch sicher, viele Redakteure/Autoren wären froh, wenn das System heute anders funktionieren würde. Größere Youtuber haben es da zugegebenermaßen aus naheliegenden Gründen auch etwas einfacher.
Nur hier direkt im Titel das Wort preiswert zu platzieren, das ist verkehrte Welt. Das kann gerne im Artikel als Meinung (wie auch geschehen) näher erläutert werden.
Und damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich schätze PCGH und vor allem die Informationen die ich hier frei Haus bekomme sehr. Darin stecken eine Menge Arbeit, Zeit Herzblut, Engagement und vor allem Nerven, nur würde ich es mir wünschen, dass die Interessen des Konsumenten fernab von Messdaten generell wieder im Fokus stehen würden, davon sehe ich leider schon länger im gesamten deutschsprachigen Raum so gut wie gar nichts mehr.