Wobei Wohlstand ja eine Diskussion um Luxus ist. Viel wichtiger ist die Frage nach genügend Trinkwasser und Nahrungsmitteln sowie Temperaturen, die ein gesundes und auch produktives Leben ermöglichen. Das sind auch die Voraussetzungen, um Wohlstand überhaupt erst erzeugen zu können. Und wir befinden uns hier noch in der (ehemals) gemäßigten Klimazone. Woanders sieht es bereits dramatischer aus und wird sich aufgrund der menschengemachten Klimakrise weiter verschlechtern. Bei 50°C bzw. hoher relativer Luftfeuchtigkeit, bei Nahrungsmittelmangel infolge Missernten (durch Dürre, Stürme, Fluten usw.) und entsprechend steigender Preise wird kaum Produktion statt finden. Das wird immer mehr Staaten/Gesellschaften vor große Herausforderungen stellen. Berechtigterweise werden Menschen spätestens bei Gefährdung ihrer Exisitenz in Länder fliehen, die bessere Bedingungen (noch) bieten können. So wird es schwierig werden, kleinteilige, globale Produktion und Handel aufrecht zu erhalten. Spätestens dann wird dadurch auch hiesiger Wohlstand gefährdet. Eine Vorstellung von Ansätzen von Störungen von Produktionsketten hat bereits die COVID-19 Pandemie und die darauf folgende Wirtschaftsrezession zeigen können. Dass mensch bei Anfängen solcher Entwicklungen hier dann mehr Geld für Hardware ausgeben müsste oder längere Wartezeiten, um neuveröffentlichte Produkte auch tatsächlich zu kaufen, in Kauf zu nehmen sein würden, dürften die geringsten Probleme sein.