AW: Nvidia auf der GDC 2018: Die schöne neue Raytracing-Welt
Was Raytracing und folglich Rasterizing mit G-Sync zu tun?
Schnell nacheinander folgende Technologien, die bisher noch keine nenenswerte Marktdurchdringung erreicht haben - abseits der Enthusiasten.
Es waren schlicht Beispiele.
Genauso gut hätte ich noch diverses aus der Home Theatre Szene nennen können - wie die zahllosen HDMI Revisionen, die so schnell nach einander kamen, dass man fast jedes Jahr seine komplette Home Theatre Anlage rauswerfen konnte, wenn man halbwegs auf Stand bleiben wollte.
Inklusive UHD, das nur unvollständig unterstützt wurde - Audio Durchschleifung gibt es erst mit HDMI 2.1. Die 2.0 Receiver müssen ein zweites HDMI 1.4 Kabel zur Quelle legen, damit der Sound richtig beim Fernseher ankommt -.-.
3D, HDR, Aura 3D.... bla, bla, bla...
G-Sync ist aktuell noch inkompatibel zu HDMI, wird zwangsabgeschaltet, sobald ein paar andere Features genutzt werden (z.B. eingestreute Schwarzbilder - ULMB - für verringerte motion blur).
Es ist schlicht repräsentativ für neue Technologien, die immer schneller als neue Sau durchs Dorf getrieben werden und die Kunden sich sehr wahrscheinlich neue Hardware - inklusive Displays - dafür kaufen müssen.
Gut, das ist bei Raytracing jetzt nicht unbedingt zu erwarten, aber das ist nur eine Technologie in einer langen Kette. Und sie wird bei Nvidia sicher erst richtig funktionieren, wenn man eine GPU hat, die (wie Volta) Kerne speziell dafür abstellen kann.
Wer's haben will muss eben neu kaufen.
Viel Spaß an die early adopters, aber ich warte einfach mal ein paar Jahre ab und schaue, was ich mir dann aus dem Set etablierter Technologien zusammenstelle.
Außerdem wird Raytracing seit Jahrzehnten als "The next big thing" rausgeholt, wenn gerade kein anderer Hype durchs Dorf trabt...
Es hieß schon mehrfach "Jetzt können wir es aber".