Rollora
Kokü-Junkie (m/w)
Im Rahmen eines GPGPU Projektes der TU Wien wurde schon eine deutlich höhere Raytracingleistung auf den Radeons gesehen und zwar schon auf dem R600, allerdings gings hier um Primäre Rays, kA was passiert wenn man 20x irgendwas reflektiert. Meine Behauptung damals war aber eigentlich nicht ganz ernst gemeint, die etwas ernsthaftere Diskussion brachte mich letzten Endes dazu, nachzufragen und das hat mir dann die Bestätigung gebracht. Zudem sieht die Veyrondemo einfach scheiBe aus und unrealistisch, als wäre sie ein uraltes Renderdemo heutige Rasterer bringen schönere Grafik hin (sicher, die frage ist wie GENAU das ganze da berechnet wird, aber besser aussehen tuts jedenfalls). Es ist also weder ein besonders gutes Vorzeigebeispiel für Raytracing selbst, noch für die Fähigkeiten der GPU.Obwohl es lang her ist, habe ich die Diskussion jetzt nochmal verfolgt und versuche das mal etwas zusammen zu fassen.
Rollora meint: Ati Karten sind seit dem R600 besser für Raytracing geeignet und umgeschrieben würde die Veyron Demo wahrscheinlich besser auf Ati Karten laufen. Das war die Kernaussage und die ist durchaus nachvollziehbar, schliesslich hat der RV770 beispielsweise mehr der meines Wissens fürs Raytracing wichtige Shaderleistung als die GT200.l
letztenendes musste er eh zurücknehmen, da ATI schon deutlich länger dieselbe RAM Menge verbaut auf deren KartenBucklew meinte dagegen, das Ati das gar nicht könne, da die Menge der Rohdaten gar nicht in den Ram passt. Ich finde, das kann man mal beiseite lassen, schliesslich ging es eher um den Vergleich der Chips. Man misst bei einem Ferrari/Porsche Vergleich ja auch nicht anhand des Kofferraumvolumens.
hmm soweit ich das jedoch mitbekommen hab gings NV wirklich nur darum, dass es KOMPLETT in RT gemacht wurde.Dann ging es um die Veyron Demo. Ich erinnerte mich, dass Intel damals ziemlich geprotzt hat, mit dem Larrabee und das derzeit erhältliche Technologien ungeeignet seien usw. und da kam Nvidia mit der Veyron Demo. War schon gut so, ob das jetzt 100%, oder nur 80%, oder welche APIs genutzt wurden finde ich da unwichtig, denn darum ging es bei der Demonstration eh nicht.
Letzten endes ist das für Spieler unwichtig, da sich in Spielen sowieso nur eine Kombination beider Techniken durchsetzen wird. Außerdem ist das eine reine Grafikdemo während Intel es wenigstens schon hinbekommen hat es in ein Spiel zu integrieren. ATI scheitert hier ebenso.
Die großen Grafikrevolutionen sind schon ne Weile vorbei die Spiele sehen sich langsam immer ähnlicher. Das ist auch was, was ich aus einem netten John Carmack Interview raushörte. Interessant ist das deshalb, weil er meinte, jetzt werden sich die Entwickler wieder mehr um das Spiel selbst kümmern als um die Grafik. Also nicht mehr nur noch Protzerei, sondern vielleicht wieder Innovationen. Es wird jetzt wohl schrittweise wieder mehr dahin gearbeitet, dass dieses Hohe Grafikniveau, welches in Spielen zur Zeit vorherrscht auch wieder Leistbar zu erreichen wird, also das es einfacher ist Spielinhalte zu erstellen, ansonsten werden in Zukunft die Kosten für Spiele explodieren... oder aber sie bleiben jetzt auf diesem Niveau, da man Engines immer länger verwenden kann und bereits Erstellten Code, Scripte, Editoren, Features usw im Nachfolgerspiel nur in leicht veränderter Form wieder einsetzen kann während man früher das Rat immer wieder neu erfinden musste...Und zum Thema ansich. Ich finde es beeindruckend, wie schnell sich die Grafik um die Jahrtausendwende verbessert hat, dagegen passiert ja heute reichlich wenig. Seit 2007 sieht ja fast jedes Spiel ähnlich gut aus. Dazu muss man aber sagen, dass auch das Niveau sehr hoch geworden ist.
Die Pixel Shader haben meiner Ansicht nach wirklich sehr viel verändert.
Ich bin mal gespannt ob es nochmal so eine "Revolution" ins Haus steht, vielleicht ja mit DX11?





