NUC - Intels Raspberry-Pi Konkurrent

Floletni

Freizeitschrauber(in)
Scheinbar ist Intel derzeit von der Raspberry-Pi Plattform sehr angetan und will nun ein eigenes Produkt auf der Markt bringen. Der Name der Mini-Plattform lautet NUC. Hinter der Abkürzung NUC steckt "Next Unit Computing".
Das Mainboard der Plattform soll dabei 4x4 Zoll groß werden. Momentane µITX-Mainboards sind 6,7x6,7 Zoll groß. Im Vergleich zu VIAs Pico-ITX sind sie fast gleich groß.

NUC wird dank seines Sockels i3 und i5 Prozessoren aufnehmen können. Zudem werden zwei RAM-Slots (SO-DIMM), zwei Mini-PCIe-Slots verbaut. Für die Anbindung der Plattform stehen HDMI, USB 3.0, Thunderbolt, WLAN und Bluetooth bereit. Über die Preise schweigt sich Intel noch aus. Es ist aber davon auszugehen das man nicht unter die 35 Dollar-marke des Rasberry kommen wird. Dafür wird Intels Plattform deutlich Leistungsstärker.

Die Markteinführung von NUC ist für die zweite Jahreshälfte geplant.

Quelle: TomsHardware
 
Hört sich für HTPCs sehr gut an. Steht aber in keinem Vergleich zum Raspberry Pi, das DEUTLICH weniger Strom verbraucht und eben ein Bildungsrechner ist, mit dem man auch mit Hardware spielen kann.
Ich würde sagen man kann dafür bestimmt 50-100$ einplanen. der NUC würde dann wohl nur eine sehr kleine Nische finden.
 
bei den ausmaßen scheint mir das raspberry in den vermutlichen einsatzzwcken deutlich besser da zu stehen. intel bietet hier vllt mehr leistung, aber darum geht es bei solchen platinen bestimmt nicht ;)
 
Ich glaube Intel hat den Sinn hinter dem Raspberry nicht ganz verstanden. Es geht hier um preiswerte Hardware für Entwicklungsländer oder zum Experimentieren. Niemand kauft sich extra einen i3 bzw. i5 um damit zu experimentieren bzw. besitzt dazu garnicht das Geld.

Es geht hier nicht um Leistung in der Hose sondern um gute Hardeware in der Hose! ;)
 
Also als Raspberry-Pi ersatz vollkommen daneben, aber für Heimanwendungen a'la HTPC sicherlich genial! Mal schaun, wie die Preise so werden...
 
An Intel: Thema verfehlt, setzen, glatte 6. Schuljahr wiederholen und viel Glück beim nächsten Anlauf.


Wie andere schon angemerkt haben, hat Intel offenbar nicht verstanden, worum es bei dem Raspberry Pi geht. Es geht nicht darum, eine möglichst kleine Platine zu haben (auch wenn das ein Bonus ist), sondern einen möglichst geringen Preis für eine brauchbare Entwicklungsplattform zu zahlen. Schulen oder dritte Welt Länder werden sich sicherlich kein "NUC" zulegen sondern ehr auf das Pi setzen.
Zudem könnte das Pi unter Verwendung einer Android-Portierung als sehr günstige Entwicklungsplattform für Smartphone-Anwendungen genutzt werden. Noch dazu erfordert das Pi praktisch keine Kühlung und kann komplett ohne globiges ATX-Netzteil betrieben werden.
Intel protzt mit Anschlussvielfalt und Leistung, aber darum geht es beim Raspberry Pi gar nicht.

Ich tippe mal darauf, dass...
a) ... Intel Angst hat, dass durch Pi die Vielfalt an ARM-Software zu stark zunehmen könnte. Denn wer weiß? Evtl. wird ja eines Tages Windows 8 darauf laufen?
b) ... Intel ein Stück vom Ultra-Low-Cost-Kuchen abhaben möchte. Letzten Endes versuchen sie damit einer gemeinnützigen Organisation Schaden zuzufügen. Das ist soziale Inkompetenz ohne gleichen, aber was anderes habe ich von denen auch gar nicht erwartet. :daumen2:


Für HTPCs gibt es bereits ausreichend Alternativen in Form von normalen ITX-Platinen. Der einzige Vorteil an NUC wäre hier die noch geringere Baugröße.
 
Intel hätte den Raspberry-PI locker mal eben "nachbauen" können.
Vielleicht will INTEL gar kein Raspberry-PI sein, wie der TE im Titel schreibt - das ist doch schon ein bisschen an den Haaren herbeigezogen.
Oder hat sich INTEL geäussert, hier ist der NUC wir wollen ein Raspberry-PI sein, lol.
Ich als Endnutzer, würde für einen kleinen HTPC eher den NUC kaufen, anstelle des PI's :D

Klar schauts in den 3 Weltländern anderst aus, aber Intel nennt den NUC ja nicht 3thWorld-PC :P

VIelleicht versteht ihr nicht, was INTEL mit dem Nuc erreichen will und denkt zu Weit in den Nutzungsbereich des PIS herein...
 
Da würde ich meinem Vorposter zustimmen. Die Überschrift ist schon etwas weit her geholt.. Das erinnert mich schon fast an den "iPhone 5 Killer" hier auf PCGH:D
 
Ich ahbe mich bei der Überschrift da an die Quelle gehalten. Ich kann mir gut vorstellen das Intel bei der Größe konkurrieren will. Vom Preis her wird da nicht viel Konkurrenz sein. Obwohl ein Celeron sehr viel leistet, wird er nicht an 25 bzw. 25 Dollar rankommen (ohne Board).

Für HTPCs dürfte das Teil ziemlich genial werden. Fehlende Anschlüssse kriegt man wahrscheinlich über Thunderbold ausgeglichen. Wahrscheinlich ist einer der beiden mPCI-E Steckplätzen mSATA fähig. Da kann man sich ein SATA Steckplatz für die SSD sparen.
Es gibt auch Riser-Karten und Adapter wodurch man den anderen mPCI-E für Grafikkarten nutzbar machen könnte.

Der Einsatzbereich des Rasberry-Pi hab ich eher in billigen Schulrechner uund bei Bastlern gesehen. 25-35 Dollar sind für Schulen in Dritteweltländer immer noch sau viel. Da nehmen sie lieber alte importierte Rechner aus den Industriestaaten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das zumindest für mich interessante am RasPi sind nicht USB ,HDMI etc. sondern das GPIO Feld zusammen mit einem Chip der Gegenüber den sonst sehr beliebten Arduinos unglaublich viel Leistung hat.
Es ist nicht "nur" ultra-kleiner PC sondern eher ein ultra-leistungsfähiges Physical Computing System.
 
Hier würde ich keinen direkten Vergleich anbringen, vom Anwendungszweck sind die beiden Rechner wohl sehr verschieden.
Beim Raspberry lernt man auf jeden Fall was dazu(zumindest ICH), wobei man beim NUC einfach ganz normal mit Windows weitermacht, die grafische Oberfläche also nicht verlassen muss...
Der schon oben angesprochene Stromverbrauch ist auch ein sehr wichtiger Punkt, indem sich beide unterscheiden.
 
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