Noctua NF-A12x25: Lüfterflaggschiff geht für 30 Euro in den Verkauf

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Habe meine auch seit Samstag und teste seit gestern etwas. Definitv super leise Lüfter, aber gemessen leicht schwächer als die NF-F12. Mit etwas höheren Drehzahlen aber leiser und kühler!
 
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Mich interessiert nur das Motorengeräusch. Besser gesagt die Drehzahlregelung bei feinen Drehzahlbewegungen. Wen die leise agiert bin ich happy, sollte die so sein wie beim A14-PWM ist es für mich nicht silent tauglich.
 
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Wen die leise agiert bin ich happy, sollte die so sein wie beim A14-PWM ist es für mich nicht silent tauglich.
Keine Ahnung was du gegen die A14 PWM hast, finde sie mit bis zu 700 U/min noch als angenehm leise.
Mit höheren Drehzahlen wird das Luftgeräusch deutlicher, hat aber dann immer noch nichts mit Motorgeräusch was zu tun.

Schnell laufende Lüfter und besonders wo und wie sie verbaut sind, sind immer laut.
Es gibt keine Lüfter mit hoher Drehzahl die lautlos oder leise sind.

Habe selbst insgesamt 14 Nocuta Lüfter(3x A14, 2x F12, 9x P12) verbaut und bei einer Drehzahl von 550 U/min was ich zur Zeit benötige sind sie als Silent zu bezeichnen.
Selbst mit hohen Temperaturen muss ich bisher nicht über 700 U/min gehen und dann sind sie immer noch als sehr leise und silent zu bezeichnen.

Muss ich auf 1100 U/min gehen, was bei mir nie zutreffen wird, dann sind sie noch nicht laut, aber schon gut wahrnehmbar.
Habe noch ein NF-A14 ULN als Gehäuselüfter verbaut der nicht über 800 U/min laufen kann und der ist sogar mit max. Drehzahl noch sehr leise.
 
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Habe meine auch seit Samstag und teste seit gestern etwas. Definitv super leise Lüfter, aber gemessen leicht schwächer als die NF-F12. Mit etwas höheren Drehzahlen aber leiser und kühler!

Die Lüfter auf der gleichen Drehzahl mit den F12 zu vergleichen ist etwas schwer, weil die F12 da einfach ungleich lauter sind und eben auch (etwas) mehr Leistung bringen, wobei sich das vor allem bei restrikiven Einsatzgebieten zeigt.
Aus dem Bauch raus würde ich sagen, dass die A12 auf 2000 rpm so laut sind wie die F12 auf 1500 und dabei auf diesen aggressiven Turbinenklang verzichten :)

Das Kennliniendiagramm von Noctua zeigt das auch ganz anschaulich, bei dem wurden die Lüfter ja auf eine Lautstärke gebracht.
 
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Jo, ich habe Sonntag und Montag mal etwas nachgemessen. Deutlich leiser, aber halt etwas schwächer bei gleicher Drehzahl. Am Ende aber bei gleicher Lautstärke bessere Kühlleistung beim NF-A12.

dT: Je 3 Lüfter auf einem HW Labs 360 GTS, Prime95 4 Threads Last auf nem 8700k@5GHz und Furmark auf einer GTX1080Ti@2GHz.
dB(A): Mal ein ganz rudimentärer Versuch. iPhone 8 mit der Schall App, 40mm Abstand zum Lüfter auf der Saugseite.
- das sind keine Profi-Werte!
- 40mm Abstand damit man bei niedrigen Drehzahlen überhaupt was messen kann
- Saugseite damit das Mic nicht angeblasen wird
- gemessen bei 25, 30, 40, 50, 60, 80, 100% PWM
- PC mit Decken abgedeckt und auf min. Drehzahl alles herunter geregelt
- nur mit einem Lüfter gemessen und nicht drei
- Lüfter frei stehend auf dem Tisch (auf dem Maus-Pad)

nf-a12.jpg

nf-a12dba-dt.jpg

nf-a12dba-rpm.jpg
 
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Keine Ahnung was du gegen die A14 PWM hast, finde sie mit bis zu 700 U/min noch als angenehm leise.
Mit höheren Drehzahlen wird das Luftgeräusch deutlicher, hat aber dann immer noch nichts mit Motorgeräusch was zu tun.

Schnell laufende Lüfter und besonders wo und wie sie verbaut sind, sind immer laut.
Es gibt keine Lüfter mit hoher Drehzahl die lautlos oder leise sind.

Habe selbst insgesamt 14 Nocuta Lüfter(3x A14, 2x F12, 9x P12) verbaut und bei einer Drehzahl von 550 U/min was ich zur Zeit benötige sind sie als Silent zu bezeichnen.
Selbst mit hohen Temperaturen muss ich bisher nicht über 700 U/min gehen und dann sind sie immer noch als sehr leise und silent zu bezeichnen.

Muss ich auf 1100 U/min gehen, was bei mir nie zutreffen wird, dann sind sie noch nicht laut, aber schon gut wahrnehmbar.
Habe noch ein NF-A14 ULN als Gehäuselüfter verbaut der nicht über 800 U/min laufen kann und der ist sogar mit max. Drehzahl noch sehr leise.

Ich sag es mal so, die NF-A14-PWM sind selbst mit 1.100U/min als ruhig zu bezeichnen.

Es geht rein darum wenn der Lüfter mal von 750U/min auf 700U/min oder von 1000U/min auf 950U/min runter- und wieder hochregelt hört man deutlich die Beschleunigungskräfte des Lüfters. Selbst beim A15 PWM freistehend am Tisch hört man das leicht.

Feste Drehzahl und man kann nicht hören weil der Lüfter nicht regelt. Aber wenn der feine Drehzahlregelungen vornimmt wirds grässlich. Kann aber mit dem Gehäuse und dem Strömungsfluss zusammenhängen. Als ich zwei NF-F12 im Heck verbaute und zwei NF-A14 in der Front war die ganze Kiste lauter als mein Fernseher. Überdruck da die F12 keine Luft ansaugen können. (= Drucklüfter)

Es geht nicht ums Lager, die Noctua Lüfter sind in der Hinsicht top. Da Vibriert nicht viel, außer beim A15, aber das wissen selbst die Leute von Noctua das der nicht perfekt ist. Die A14 und F12 sind absolut ruhig. Hab ja 4 Stück von den F12 IPPC 2000 hier rumliegen und 2 verbaut. Aber ein Enthoo Primo wird kommen. :)
 
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Die bringen absolut nix raus.

2x Noctua NF-A14 PWM rein und 2x Noctua NF-F12 IPPC raus. Mir drückt es die Luft oben beim 5,25" Schacht selbst bei niedrigsten Drehzahlen des NF-A14 raus. Offenes Gehäuse, NF-F12 IPPC bei 2.000U/min bewegt sich nix. Da wird nix angesaugt. Und das schlimme, das Lian Li A70Fb wird lauter als ein Fernseher... (Resonanzen entstehen)

2x Noctua NF-A14 PWM rein und 2x Noiseblocker M12-P raus. Mir drückt es oben nix raus, es ist weitaus ruhiger, keine Resonanzen. Offenes Gehäuse, NB-M12P bei 2.000U/min und der Lüfter erzeugt einen Sog von 10cm in Richtung des CPU Kühlers.

Mit den NF-F12 hatte ich zumindest bei den HDD / SSD Laufwerken im oberen Schacht leicht kühlere Temperaturen weil die dort die Luft besser durch´s Gitter drücken können.

Mal sehen wie die NF-F12 IPPC im Phanteks Enthoo Primo arbeiten wenn die Luft von unten direkt zu den Lüftern kommt die oben hängen.
 
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Ich sag es mal so, die NF-A14-PWM sind selbst mit 1.100U/min als ruhig zu bezeichnen.

Es geht rein darum wenn der Lüfter mal von 750U/min auf 700U/min oder von 1000U/min auf 950U/min runter- und wieder hochregelt hört man deutlich die Beschleunigungskräfte des Lüfters. Selbst beim A15 PWM freistehend am Tisch hört man das leicht.

Feste Drehzahl und man kann nicht hören weil der Lüfter nicht regelt. Aber wenn der feine Drehzahlregelungen vornimmt wirds grässlich. Kann aber mit dem Gehäuse und dem Strömungsfluss zusammenhängen. Als ich zwei NF-F12 im Heck verbaute und zwei NF-A14 in der Front war die ganze Kiste lauter als mein Fernseher. Überdruck da die F12 keine Luft ansaugen können. (= Drucklüfter)

Es geht nicht ums Lager, die Noctua Lüfter sind in der Hinsicht top. Da Vibriert nicht viel, außer beim A15, aber das wissen selbst die Leute von Noctua das der nicht perfekt ist. Die A14 und F12 sind absolut ruhig. Hab ja 4 Stück von den F12 IPPC 2000 hier rumliegen und 2 verbaut. Aber ein Enthoo Primo wird kommen. :)
Gut das ist mir dann nicht aufgefallen da ich nach Wassertemperatur regele und dieses träge reagiert. Meine Lüfter werden nach einer erstellten Kurve geregelt und da das Wasser nicht so schnell auf und ab geht regeln sie dann leise auf oder wieder ab. Wobei ich momentan mit meinen 14 Lüfter ehe nicht über 550 U/min(keine feste Drehzahl) komme und ich sie dann gar nicht raus hören kann. Mein PC steht auch auf dem Boden und nicht direkt neben mir.
 
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Die Lüfter auf der gleichen Drehzahl mit den F12 zu vergleichen ist etwas schwer, weil die F12 da einfach ungleich lauter sind und eben auch (etwas) mehr Leistung bringen, wobei sich das vor allem bei restrikiven Einsatzgebieten zeigt.

Genau meine Rede, gleiche Drehzahl zu vergleichen ist unfug weil praxisfern. Ist leiser, fördert aber net so viel... was soll man daraus ablesen? Klassisches "Ja, aber" Ergebnis.

Gleiche Fördermenge wäre der passendere Vergleich, weil eben praxisrelevanter. Dann kann man anhand der Messung sehen welcher lauter ist.
 
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Hi Thorsten,

hab nie was anderes gesagt, mir ist klar was ein PWM Hub ist. Nur mag ich nur solche Hubs die keine zusätzliche Software brauchen um den Hub zu regeln, auch ist ein Kabel viel praktischerund schöner zu verlegen. Realisiere die PWM Regelung nur übers Mainboard.

Oder es lesen Mainboardhersteller mit und lassen einen pwm gesteuerten Lüfterhub aufs Board wandern wo die Lüfter nach ihrer Anordnung im Gehäuse sinnvoll temperatur gesteuert geregelt werden können so mit schönen Lüfterkurven, wäre genial.


kind regards
nobody45

Ich glaube nicht, dass ein Mainboard-Hersteller gezielt PCGH-Lüfterartikel verfolgt. ;-)
Allerdings wüsste ich auch nicht, worin sich dein Vorschlag von aktuellen Onboard-Lüftersteuerungen mit teilweise 9 Anschlüssen, 6 Kanälen und frei konfigurierbarer Regelkurve unterscheidet. Einen Hub braucht man erst, wenn die Gesamtleistung der Onboard-Anschlüsse nicht mehr ausreicht – also je nach Platine erst oberhalb von 10 bis 15 A Gesamt-Stromaufnahme der Lüfter. Da dürfte dann aber auch schon langsam der ATX-Anschluss des Mainboards warm werden.


Nichts anderes sage ich ja, trotzdem ist ein Vergleich mit konstanter Drehzahl genau ein Hinweis darauf, wieviel Luftmasse durch den Kühler bewegt wird. Damit hat man schon mal eine Kenngröße. Und dazu nimmt man, wie es der Kabelbinder vorbindlich machte, Soundfiles der Geräusche auf. Dann kann man beurteilen, ob es ein Dröhnen gibt, oder ob es im Vergleich leiser bleibt. Und natürlich kann man genauso solange herum spielen, bis alle Lüfter dieselbe Temperatursteigerung bedingen. Wie laut das dann ist, weiß man trotzdem nicht.


Wie macht man sowas man sowas im industriellen Massstab? Man erhöht die Belastung. Pack das Mainbaord in den Wärmeschrank bei 80°C unter voller Belastung ohne Kühlung und warte, bis es Defekte gibt und erhöhe die Belastung um den Faktor zehn und warte wieder. Und nein, es wird dann nicht Jahre dauern, bis es ausfällt. Genauso wird jedes Bauteil in hochwertigen Massenprodukten getestet.

Und über die Ergebnisse legt man eine einfache Weibull Analyse, das ist doch kein Hexenwerk:
http://www.weibull.de/WeiBayes.pdf

Wenn Ihr das nicht gehört habt, hier ein kleiner Schlauscheißerlink zur sonntaglichen Weiterbildung, ist eh zu heiß zum rausgehen. :)
https://downloads.rene-schwarz.com/...ng_ZuvQual-Beschleunigte_Lebensdauertests.pdf

Mit lieben Gruß
S.

Im industriellen Maßstab hat man Wärmeschränke, genug Personal um dutzende Arbeitsstunden in einen einzigen Messwert zu investieren und vor allem möchte man nur eine Mindest-Haltbarkeit für gegebene Anforderungen ermitteln. Hier wurde aber für verschiedene Szenarien nach der Änderung der Haltbarkeit erfordert. Letzteres ist ein gewichtiger Unterschied, denn Mindesthaltbarkeiten kann mit entsprechenden Sicherheitsreserven leicht hochrechnen. Unterschiede zwischen Haltbarkeiten erfordern dagegen eine angemessen exakte Bestimmung des durchschnittlichen Ausfallzeitpunktes. Die üblichen Schätzwerte zur Alterung in Abhängigkeit von Temperatur und Stromstärke sind hierfür nicht genau genug – zumindest dann nicht, wenn man seine Leser gut informieren und Herstellerklagen wegen "falscher, geschäftsschädigender Aussagen" vermeiden möchte. In der Produktentwicklung, wo es "nur" um 0,1 Cent Einsparung durch Vermeidung unnötiger Sicherheitsreserven geht, mögen andere Regeln gelten.

Zu den Geräuscheinschätzungen:
Wenn Aufnahmequipment, -prozedur und -umgebung nicht alle Bedingungen erfüllen, die man auch an Lautheitsmessungen stellen würde, dann kannst du aus Samples keine Rückschlüsse über den Lärm ziehen. Man kann sehr gut die Charakteristik und damit Auffälligkeit des Geräuschs beurteilen. Aber ob das ganze laut oder leise ist hängt mehr vom Aufnahmepegel und etwaiger Nachbearbeitung ab, nicht vom aufgenommenen Produkt. Nicht umsonst sind Messmikrophone nebst Geräten bei vergleichbarer Qualität meist deutlich teurer als ihre Gegenstücke für die Musikproduktion.
 
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dB(A): Mal ein ganz rudimentärer Versuch. iPhone 8 mit der Schall App, 40mm Abstand zum Lüfter auf der Saugseite.
Danke für deine hilfreichen Grafiken. Leider sind dB(A) Messungen sehr schwer einzuschätzen, weil das subjektive Hörempfinden oft etwas ganz anderes sagt.
Gerade die alten F12 sollen auf das Empfinden hin optimiert worden sein, weshalb die messwerte immer höher liegen sollen, als der reale Störfaktor. Soweit
das Noctua Marketing, das deckt sich aber mit meinen minimal Messungen dazu. Ich habe P12 und F12 hier und subjektives empfinden und "objektive" Messung
via Smartphone App differieren. was immer das heißt.

Ich freue mich auf folgende umfassende Testreihen und Vergleiche

... Im industriellen Maßstab....
Das war ein Spaaaaß, ist doch klar, dass ihr nicht mal so eben aus dem Ärmel sinnvolle und vor allem übertragbare Tests für Lebensdauerprüfungen schüttelt.
:D :D :D
 
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Jo, ich habe Sonntag und Montag mal etwas nachgemessen. Deutlich leiser, aber halt etwas schwächer bei gleicher Drehzahl. Am Ende aber bei gleicher Lautstärke bessere Kühlleistung beim NF-A12.

dT: Je 3 Lüfter auf einem HW Labs 360 GTS, Prime95 4 Threads Last auf nem 8700k@5GHz und Furmark auf einer GTX1080Ti@2GHz.
dB(A): Mal ein ganz rudimentärer Versuch. iPhone 8 mit der Schall App, 40mm Abstand zum Lüfter auf der Saugseite.
- das sind keine Profi-Werte!
- 40mm Abstand damit man bei niedrigen Drehzahlen überhaupt was messen kann
- Saugseite damit das Mic nicht angeblasen wird
- gemessen bei 25, 30, 40, 50, 60, 80, 100% PWM
- PC mit Decken abgedeckt und auf min. Drehzahl alles herunter geregelt
- nur mit einem Lüfter gemessen und nicht drei
- Lüfter frei stehend auf dem Tisch (auf dem Maus-Pad)

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Anhang anzeigen 997340

Hast du noch die P12/P12 Redux für einen Vergleich bei 400-500 U/min auf einem slim Radiator?
 
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Danke für deine hilfreichen Grafiken. Leider sind dB(A) Messungen sehr schwer einzuschätzen, weil das subjektive Hörempfinden oft etwas ganz anderes sagt.

A-bewertet soll ja das menschliche Empfinden wiederspiegeln und was anderes spuclt die App leider nicht aus. Gefühlt ist der NF-F12 aber wirklich unangenehmer und der NF-A12 eine extrem runde Sache.

Hast du noch die P12/P12 Redux für einen Vergleich bei 400-500 U/min auf einem slim Radiator?

Einen P12 habe ich, aber leider nicht drei für den Radi :(
 
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Wie wurde da getestet? Luftkühler?
 
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A-bewertet soll ja das menschliche Empfinden wiederspiegeln und was anderes spuclt die App leider nicht aus. Gefühlt ist der NF-F12 aber wirklich unangenehmer und der NF-A12 eine extrem runde Sache.
dB(A) bildet das Hörvermögen mit ab, nicht aber, ob ein Geräusch störend oder nicht störend ist. Das ist ziemlich individuell, genau wie unser Hörvermögen. Zehnjährige hören anders als Zwanzigjährige und noch ganz anders höhren Sechzigjähriger. Darum sollte man immer wissen, wer denn da beurteilt. Ich z.b. höre über 7000Hz nichts mehr, dafür zwischen 100 und 3000Hz überdurchschnittlich gut. Und nun?

Wie wurde da getestet? Luftkühler?
Das wirkt eher wie das erste Testvideo des neuen Praktikanten. :)
 
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Messen kann man ja bekanntlich vieles :D

Die Frage ist letztlich, wie sich die erhoben Daten in der Praxis widerspiegeln. Auch die verlässlichsten Refernzwerte unter akribisch durchkalkulierten Laborbedingungen mit gleichbleibendem Aufbau und entsprechend teurem, kontinuierlich reklaibriertem Equipment bringen dem Nutzer nichts, wenn die Praxis schließlich ganz andere Arbeitsumgebungen fordert.
Letzteres kann man zwar exemplarisch simulieren. Allerdings legt man sich auch damit wieder auf spezifische Parameter fest, die sich nur bedingt auf andere Szenarien übertragen lassen.

Was sich in der Tabelle rein numerisch ganz oben positioniert, kann sich daheim in den eigenen vier (Gehäuse-)Wänden ganz schnell als Flopp herausstellen.
Ich erinnere allein an den anfänglichen Hype um Noiseblocker's eLoop, die sich in vielen Praxisanwendungen aufgrund ihrer konstruktionsbedingten Unannehmlichkeiten nachher doch disqualifizierten. Gerade in solchen Fällen ist es entscheidend, die praxisbezogenen Stärken und Schwächen eines Produktes herauszuarbeiten und gegenüber dem Laien klar zu kommunizieren. Der theoretisch beste Lüfter kann sein Potenzial nicht entfalten, wenn ich die Designentscheidungen des Herstellers und die damit eingegangenen Kompromisse nicht erkenne und respektiere.

Und im Zweifel ist da immer noch die individuelle Psychoakustik, die ein durchrationalisiertes Wertungschema völlig auf den Kopf stellen kann.

Ein Gefühl lässt sich ja nur schwer messen. Da bleibt eigentlich nur Trial and Error im Praxisversuch oder eben die - mal mehr, mal weniger gelungene - Annäherung per Aufnahme und optionaler numerischer Auswertung.
Wie man misst, ist da allerdings genau so schwer zu entscheiden. Mess' ich in der schallminimierten Kammer: nicht praxisnah. Mess' ich im Referenz-Gehäuse: nicht isoliert und nur bedingt übertragbar. Hinzu kommen genau so viele Variablen hinsichtlich Equipment und dessen Ein-/ und Ausrichtung.
Ein nicht weit vom Raumpegel abweichendes Geräusch "objektiv" zu erfassen, ist mit normalsterblichen Mitteln ohnehin nicht möglich. Da scheiterts in der Regel allein am Eigenrauschen der Messkette, welches bei erforderlicher Verstärkung das einzufangende Säuseln des Luftstroms oder Brummen des Motors schnell überdeckt. Hinzu kommen dann die Probleme mit der Montage, Raumakustik und Dynamik (bei steigenden Drehzahlen) bis hin zur Inhomogenität des Frequenzgangs sowie alters- und lagerungsbedingten Klangabweichung der Hardware...
Die Messtechnik ist der reinste Moloch, da kann einfach unfassbar viel schiefgehen.

Selbst wenn hier alle Hürden überwunden werden sollten:
wer garantiert mir, dass die Wiedergabekette am anderen Ende ebenso diesen Qualitätsansprüchen entspricht und die Samples nicht doch heimlich auf Äppel-Stöpseln angehört werden? ;)
Und was bringt mir all der Aufwand, wenn all die bewältigte Komplexität im Nachhinen doch wieder auf eine einzige Ziffer heruntergebrochen werden soll, nur damit sie dann akribisch drei Stellen hinterm Komma dem Nebenmann gegenübergestellt werden kann?

Ich glaub, ich bin da nicht populistisch genug veranlagt, um alle Gemüter auf einen Schlag zu bedienen und keine Illusionen (vom perfekten Produkt) zu zerstören :D
 
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Ihr wisst aber schon, dass man bei Geräuschmessungen mehr Infos bekommen kann als eine Angabe in dB oder Sone? Eine simple Darstellung der Spektren würde über die Art des Geräusches Auskunft geben können und die Nervigkeit könnte dann jeder selbst ablesen. Im Zweifel gäbe es auch noch andere Auswertemöglichkeiten, die sehr aussagekräftig sind.

Lässt sich halt net so schön in längeren und kürzeren Balken darstellen. überfordert deswegen die Meisten (vermutlich auch viele Messende - ich denke die meisten Redakteure sind diesbzgl. Laien) und dürfte u.a. deswegen nicht in Frage kommen für Tests für die Allgemeinheit.

Es ist halt einfacher gleiche Drehzahl einzustellen und mit dem Mikro nen Pegel zu messen. Aussagefähigkeit in der Praxis geht gegen Null, aber es begreift jeder --> kurzer Balken gut - langer Balken schlecht...

Ich habe fast jeden Tag mit Akustikmessungen zu tun. Dabei wird vor allem auf Vergleichbarkeit und Praxisrelevanz geachtet. Ersteres ist im Falle der oben genannten Tests gegeben, letzteres ist es eben nicht. Solange das der Fall ist, kann man die Ergebnisse in die Tonne treten. Ich würde das hier von nem Kollegen definitiv nicht aktzeptieren und ihn nochmal messen schicken!
 
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Und selbst diese tollen Messungen sind fürn Po, da jeder das wohl anders empfindet.
Aber auf irgendwas muss man sich nunmal einigen und am Ende hilft nur selber vergleichen. Ich denke man muss auch nicht bei jedem Test wieder darüber diskutieren und darstellen wie simpel die Allgemeinheit doch gestrickt ist....
 
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