Special Nobara Linux 43: Gaming-Distribution mit Kernel 6.18 aufpoliert

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Spieler, die ihrem Hobby unter Linux nachgehen wollen, stehen immer wieder vor dieser einen Frage: Welche Distributionen eignen sich besonders gut für das Spielen unter Linux? Die neue Referenz hierfür möchte das neue Nobara Linux 43 sein.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Nobara Linux 43: Gaming-Distribution mit Kernel 6.18 aufpoliert

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Ich finde, ein "Warum Nobara statt anderer Gaming Distros wie Cachy" wäre bei solchen Artikeln schon irgendwo sinnvoll. Ich bin von Pop zu Cachy gewechselt und hab mich jetzt in Arch eingewöhnt, wo Cachy ja auch schon immer als "DIE Gaming-Distro" vermarktet wird. Warum sollte man also auf Nobara gehen? Also eine klare Argumentationskette statt "Ist halt Geschmackssache" wäre mal cool.
 
Ich finde, ein "Warum Nobara statt anderer Gaming Distros wie Cachy" wäre bei solchen Artikeln schon irgendwo sinnvoll. Ich bin von Pop zu Cachy gewechselt und hab mich jetzt in Arch eingewöhnt, wo Cachy ja auch schon immer als "DIE Gaming-Distro" vermarktet wird. Warum sollte man also auf Nobara gehen? Also eine klare Argumentationskette statt "Ist halt Geschmackssache" wäre mal cool.
Arch vs. Fedora.
 
Einmal Fedora, immer Fedora. Da brauche ich niemanden fragen warum ich sollte, die Entscheidung würde ich mir auch nicht abnehmen lassen.

Gaming-Distros finde ich nach wie vor Unsinn. Mir wird sowieso nie begreiflich warum das OS gerade beim Gaming so wichtig ist, wenn ich in einem Computerspiel eh genau nichts davon sehe. Ob neben Valve, EA und allen anderen auch noch Microsoft weiß wieviele Stunden ich in welches Game gepackt habe, kann mir auch vollkommen egal sein.

Linux hat ganz andere Stärken, eine davon ist es, ich kann mir irgendwelche Tweaks selbst einbauen. Ist auch nicht so, als ob die Gaming-Distros besser sind, oder ausschließlich von Genies gepflegt werden, während die alten Nerds von den normalen Distros nichts auf die Reihe bekommen. Die Annahme ist genauso sinnfrei wie die Illusion nach dem Wechsel des Gaming-OS auf Linux mehr Privatsphäre zu erleben.
 
Sehe jetzt auch mehr Nachteile als Vorteile bei einer spezialisierten Distribution, die aber im Vergleich zu den "großen" Distributionen deutlich weniger Support bietet, und eben mehr ungelöste Probleme (wie z.B. Secure Boot, was bei Dual Boot Installationen eben doch wichtig ist). Habe mehrere Distributionen ausprobiert, aber Steam Installation und damit auch Spiele starten war bei keiner ein Problem. Dagegen waren andere Dinge ein Problem, bspw. Scanner-Installation oder fehlende Pakete in den Repositories. Bin bei Kubuntu hängen geblieben, ist vielleicht "langweiliger", aber auch problemloser - und wie bereits erwähnt, Windows Spiele spielen konnte ich damit auch problemlos.
 
Ubuntu ist auch nicht schlecht, am besten ist immer noch diejenige Distro, mit der man eben am besten zurecht kommt. Das ist bei mir allerdings schon länger Fedora, und nicht nur aus Gewohnheit. Wenn man dahinter gekommen ist, dass man dort nach der Installation freie und proprietäre RPM-Pakete freischalten kann, ein Traum.

Das mit den Benchmarks finde ich auch immer sehr witzig. Weder Windows noch Linux sind RTOS, und dann wäre es immer noch eine Software, mit der hier etwas "gemessen" werden soll. Das ist schon bei einer Software unter demselben OS ein Schätzwert, von Natur aus. Wenn ich dann noch ein komplett anderes OS und eine andere Software nutze, nun, das ist die Qualifikation für den nächsten Wissenschaftspreis.
 
Das mit den Benchmarks finde ich auch immer sehr witzig. Weder Windows noch Linux sind RTOS, und dann wäre es immer noch eine Software, mit der hier etwas "gemessen" werden soll. Das ist schon bei einer Software unter demselben OS ein Schätzwert, von Natur aus. Wenn ich dann noch ein komplett anderes OS und eine andere Software nutze, nun, das ist die Qualifikation für den nächsten Wissenschaftspreis.

Der war jetzt sehr schön, wirklich.:lol:
 
Immer wieder interessant, dass Gaming unter Linux offensichtlich eine bestimmte Distro voraussetzt... denn dem ist nicht so. Der Unterschied bei den zahlreichen Distros ist bestenfalls eine grobe Anpassung hinsichtlich dessen, was voreingestellt und vorinstalliert ist.

Letzten Endes basieren auch diese Distros nur auf einem allgemein verfügbaren Kernel eines bestimmten Stands. Ausgehend davon kann man annähernd (oder wenn man selbst geneigt ist entsprechend viel Aufwand zu betreiben) ähnliche/gleiche/bessere Performance aus jeder verfügbaren Distro ziehen. Dabei ist vor allem eines wichtig: Der verwendete Kernel bringt (mal abgesehen von nVIDIA) so gut wie alle (MESA) Treiber mit um sofort losspielen zu können.
 
Einmal Fedora, immer Fedora. Da brauche ich niemanden fragen warum ich sollte, die Entscheidung würde ich mir auch nicht abnehmen lassen.

Gaming-Distros finde ich nach wie vor Unsinn. Mir wird sowieso nie begreiflich warum das OS gerade beim Gaming so wichtig ist, wenn ich in einem Computerspiel eh genau nichts davon sehe. Ob neben Valve, EA und allen anderen auch noch Microsoft weiß wieviele Stunden ich in welches Game gepackt habe, kann mir auch vollkommen egal sein.

Linux hat ganz andere Stärken, eine davon ist es, ich kann mir irgendwelche Tweaks selbst einbauen. Ist auch nicht so, als ob die Gaming-Distros besser sind, oder ausschließlich von Genies gepflegt werden, während die alten Nerds von den normalen Distros nichts auf die Reihe bekommen. Die Annahme ist genauso sinnfrei wie die Illusion nach dem Wechsel des Gaming-OS auf Linux mehr Privatsphäre zu erleben.
Immer wieder interessant, dass Gaming unter Linux offensichtlich eine bestimmte Distro voraussetzt... denn dem ist nicht so. Der Unterschied bei den zahlreichen Distros ist bestenfalls eine grobe Anpassung hinsichtlich dessen, was voreingestellt und vorinstalliert ist.

Letzten Endes basieren auch diese Distros nur auf einem allgemein verfügbaren Kernel eines bestimmten Stands. Ausgehend davon kann man annähernd (oder wenn man selbst geneigt ist entsprechend viel Aufwand zu betreiben) ähnliche/gleiche/bessere Performance aus jeder verfügbaren Distro ziehen. Dabei ist vor allem eines wichtig: Der verwendete Kernel bringt (mal abgesehen von nVIDIA) so gut wie alle (MESA) Treiber mit um sofort losspielen zu können.
Ein Nahelegen, dass mensch in der Linux Welt nur anhand einer sogenannten Gaming-Distro zocken könne, fände ich auch falsch. Von den Projekten aus wird dies wohl auch nicht behauptet, denke ich. Anhand dem Label Gaming-Distro wird im allgemeinen eine Ein/Umstiegsfreundlichkeit beworben, dass Tools wie Steam und Heroic Games Launcher vorinstalliert sind, ... dass Gamer:innen kaum Hand anlegen müssten, schon gar nicht in die Konsole müssten, um Spiele zu installieren und loszuzocken ... dass (ihre) neue Hardware besser unterstützt wird, würde ich meinen.

Edit: Haha, @Schori war schneller und schrieb die Kurzform. :)
 
Natürlich braucht man keine gaming distro um zu zocken. :klatsch: behauptet auch niemand.
Bei den Distros ist aber alles mehr auf gaming getrimmt, zb der CPU scheduler und hat andere Annehmlichkeiten konfiguriert/vorinstalliert die fürs gaming sinnvoll sind.

Und wenn man primär zockt macht es sehr wohl Sinn eine Gaming Distro zu nehmen denn da sind durchaus 5 bis 10% mehr FPS drin ggü. zB einem Ubuntu oder Mint.
Eine "Standard" Distro taugt am Ende aber auch.

Nutze seit knapp einem Jahr Nobara. Der Support ist gut und schnell in der Community, Updates kommen schnell und es läuft sehr stabil. Und da Thomas Crider ja hauptberuflich an Fedora arbeitet sitzt er quasi an der Quelle. Ein No-brainer für mich.
 
Es wäre interessant wirklich zu wissen was heroic-bin nachisntalliert was im normalen wine-proton nicht vorhanden ist.

Ändert aber auch nichts an der Sache dass einige Spiele nach einiger Zeit nur mehr in Windows die SAve games funktionieren. Ich bezweifle dass ich der Einzige bin, wo wine-proton abschmiert in gewissen Konfigurationen.
 
Es wäre interessant wirklich zu wissen was heroic-bin nachisntalliert was im normalen wine-proton nicht vorhanden ist.

Ändert aber auch nichts an der Sache dass einige Spiele nach einiger Zeit nur mehr in Windows die SAve games funktionieren. Ich bezweifle dass ich der Einzige bin, wo wine-proton abschmiert in gewissen Konfigurationen.
Wie meinst Du das genau ? In welchem Zeitraum funktionieren die Savegames nicht mehr ? Sobald Proton aktualisiert wurde ?

Ich spiele jetzt seit fast 2 Jahren nur noch unter Linux und hatte bisher mit Savegames noch keine Probleme. Egal ob Singleplayer oder im Koop mit Freunden. Allerdings fast auschließlich über Steam.
Vielleicht hatte ich nur noch kein Spiel, welches Probleme macht.
 
Bin bei fedora KDE hängen geblieben. Richtig gute, moderne Distro, performant, secureboot mit Nvidia closed source hinbekommen, updatezyclus vollkommen OK, alles top!
 
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