No Hate Speech: Initiative sagt Hasskomentaren den Kampf an

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Mit No Hate Speech ist eine vom Europarat gefördert Initiative an den Start gegangen, die Betroffene dazu auffordert, Hasskommentaren entgegenzutreten. Um dies zu erleichtern, soll eine Datenbank mit passenden Memes und Emotion-Gifs angelegt werden, auf die man bei Bedarf schnell zugreifen kann. Die Einträge können Nutzer einstellen.

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Na hoffentlich ist diese Initiative nicht zu erfolgreich, sonst verlieren wir alle unseren Job als Moderator.
Mit Meme´s den Kampf gegen Hasskommentare ansagen, eigentlich eine gute Idee, ich hab genug davon in Petto :lol:

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Will PCGH.de in Zukunft jetzt ernsthaft politisch Stellung beziehen?

Erst der Bericht über den demokratisch entschiedenen Brexit und jetzt einer über das Vorgehen gegen vermeintliche Hasskommentare
trotz des Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes zur Meinungs- und Informationsfreiheit und das eine Zensur nicht statt finden soll.
 
Ja, Hassende sind ein großes Problem. Vor allem dann, wenn sie ihre Abneigung nur in der Form von Worten äußern. Das ist ein ernst zu nehmendes Problem.
Wie sich der Hass wohl früher äußerte, als es das Internet noch nicht gab?
 
Wenn man sich mal anschaut, was manche so als "Hasskommentar" bezeichnen, kann man diese Initiative auch als Aufruf zur Unterdrückung der freien Meinungsäußerung betrachten. Es teilt aber nicht jeder die Meinung von Heiko Maas oder Angela Merkel. Ich werde weiterhin meine Kritik an deren Politik äußern und wer mir mit Counterspeak kommt, kann sich ins Knie f*cken!
 
Ich finde den Grundgedanken der Initiative gut. Welche Früchte es trägt, Trolle mit Memes zu füttern bleibt abzuwarten. Mein Vorredner deutet ja schon an welche Reaktionen das zeitigen kann.

Für mich persönlich müssen es nicht immer Hasskommentare sein. Ich finde schon manches unhöfliche oder herablassende Gebaren reichlich kindisch.

Freilich kann man jeden geistigen Rülpser mit dem Hinweis auf die Meinungsfreiheit zu adeln versuchen - und von mir aus damit durchkommen - nur auf Dauer fällt auch das auf.

In diesem Sinne wäre ich nicht "gegen" Hasskommentare sondern lieber "für" eine freundliche und klar artikulierte Meinung. Die kann dann gerne so kritisch sein, wie sie will.

Grüße

phila
 
Wenn da die richtige Intention dahinter steht schön und gut, bessere Umgangsformen sind immer wünbschenswert; allerdings ist immer recht schwammig, was genau denn nun bitte "Hate Speech" sein soll.

Zumindest bei uns hierzulande ist der Großteil davon bereits durch andere Gesetze abgedeckt, Diffamierung, üble Nachrede, Aufruf zu einer Strafttat, Nötigung, Beleidigung, Volkverhetzung ... ich denke der Gedanke hier ist klar.

Wenn ich Leuten online sage, dass ich sie ******* finde und warum bzw. ich ein wenig stichel / "trolle" oder umgekehrt selbiges abbekomme ist das für den jeweiligen Empfänger natürlich unschön, aber unter "Hassrede" verstehe zumindest ich da doch ein wenig was anderes. Leider wurde in den letzten Jahren der sehr schwammige Begriff "hate speech" oft zum mundtot machen und Unterdrücken freier Rede (wenn auch recht "blumige") genutzt, daher habe ich da so einige Vorbehalte gegen diese Initiave. Kann gut werden, muss aber nicht.


Hört sich nach ein paar radikal linken SJWs an, die leider mit Geld vom Staat unterstützt werden.

Alles, was mir dazu einfällt ist: Keep your hate speech off this campus!

Trigglypuff! Kollege (PokeGo Suchti) meinte erst letztens, er hat eines im Stadtpark gesehen! :ugly:


War das jetzt Hate Speech? Ohje, ich hör schon das SEK anbrausen ...
 
Ach is des schö, in (fu****g) Germany....

Ein weiteres Stück nähr richtung 1984. :D (ironischer Freu smiley) Aber wo bleiben denn die RFID Implantate?! ;)
 
Hast du schon mal mit mehr als einer Person an einem Projekt gearbeitet? Dann wirst auch du sicher festgestellt haben dass es irgendwann nichts mehr nutzt noch mehr Leute auf die Aufgabe los zu lassen, erst recht nicht wenn sie davon keine Ahnung haben. Ergo kann der Europarat sich auch um andere Dinge kümmern während die die Ahnung davon haben auf Grundlage längst vorhandener Gesetzte(dann das wäre nunmal der Job des Europarates) gegen den Terror arbeiten.
 
In halb Europa finden oder fanden Terroranschläge statt und die EG hat nichts Besseres zu tun als eine Initiative gegen Hatespeech zu starten.
Typisch Politik eben, das machen was schnell erledigt ist und die Leute Glücklich machen kann.

Mal sehen was genau das werden solll, ist negative Kritik auch gleich eine Hassrede,obwohl ich keine Schimpfwörter benutzt habe oder rassistisch war?

Es kann eine Einschränkung der freien Meinungsäußerung sein, muss es nicht aber mal sehen was draus wird.
 
Will PCGH.de in Zukunft jetzt ernsthaft politisch Stellung beziehen?
Die Frage wäre, ob PCGH Stellung bezieht, oder einzelne Redakteure?
Erst der Bericht über den demokratisch entschiedenen Brexit und jetzt einer über das Vorgehen gegen vermeintliche Hasskommentare
trotz des Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes zur Meinungs- und Informationsfreiheit und das eine Zensur nicht statt finden soll.
Hate Speech mit dem Recht auf Meinungsfreiheit verteidigen. Soso.
Natürlich kann jede und jeder im Netz seine Meinung sagen, die meisten von uns schaffen das spielend ohne die Rechte anderer zu verletzen.
Ein Grundrecht darauf, Menschen zu beleidigen, gegen Minderheiten zu hetzen oder zu Hass und Gewalt aufzurufen, gibt es aber nicht.

Ja, Hassende sind ein großes Problem. Vor allem dann, wenn sie ihre Abneigung nur in der Form von Worten äußern. Das ist ein ernst zu nehmendes Problem.
Wie sich der Hass wohl früher äußerte, als es das Internet noch nicht gab?
Das Problem ist doch, das diese Hassreden den Nährboden für weit schlimmeres bilden. Erst wird das Wort und der Gedanke dahinter salonfähig, doch irgendwann trägt sich das auf die Straße.
Früher konnte man nicht anonym der halben Welt den Krieg erklären.

Hört sich nach ein paar radikal linken SJWs an, die leider mit Geld vom Staat unterstützt werden.
Alles, was mir dazu einfällt ist: Keep your hate speech off this campus!
"Radikal"? Ernsthaft?

Wenn man sich mal anschaut, was manche so als "Hasskommentar" bezeichnen, kann man diese Initiative auch als Aufruf zur Unterdrückung der freien Meinungsäußerung betrachten. Es teilt aber nicht jeder die Meinung von Heiko Maas oder Angela Merkel. Ich werde weiterhin meine Kritik an deren Politik äußern und wer mir mit Counterspeak kommt, kann sich ins Knie f*cken!
Manchmal ist es schwer, zwischen Hate Speech und Meinungsfreiheit zu unterscheiden. Behaupten die Hater.
Wer schon mal Opfer von Hate Speech war, weiß allerdings genau, was ein Hasskommentar ist. Und wann er oder sie fair kritisiert oder treffend provoziert wurde.
Meinungsfreiheit ist nicht die Freiheit alles zu sagen, was möglich ist. Meinungsfreiheit ist die Freiheit, eine andere Meinung zu haben und diese zu äußern.
Meinungsfreiheit ist nicht das Recht, jemanden anzuschreien und zu beleidigen.
Das hier hat nichts mit Unterdrückung zu tun.
Kritik an Politik, an Heiko Maas oder Angela Merkel ist eine Sache, Hatespeech etwas ganz anderes.
 
Es kann eine Einschränkung der freien Meinungsäußerung sein, muss es nicht aber mal sehen was draus wird.

Wo wirst du in deiner freien Meinungsäußerung eingeschränkt durch dieses... "Programm"? Hast du dadurch rechtliche Repressalien zu fürchten, die über den ohnehin bestehenden, strafrechtlichen Rahmen hinausgehen? Das Recht auf freie Meinungsäußerung (im Rahmen der bestehenden Gesetze) ist immer noch kein Freifahrtschein gegen Kritik an deiner Äußerung oder Gegenrede. Erst denken, dann posten.
 
Eben doch, wenns eine Meinung is.


Sicher?


Beispiel das Recht auf Selbstbestimmung

In Wirklichkeit is dieses Recht sogut wie nich mehr existent.
Nicht? Mir hat bisher noch keiner (ob direkt oder subtil) mitgeteilt, dass ich kein Recht mehr auf Selbstbestimmung habe. Kann ja immernoch machen, was ich will.

Und zur Meinungsfreiheit:
Meinungsfreiheit hört da auf, wo andere geschädigt werden. Wenn ein Kommentar beleidigend wird, dann hat das nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun. :)
Das selbe gilt für rassistische, politisch extreme o.ä. Kommentare. Das Recht auf Meinungsfreiheit gibt einem eben NICHT das Recht, alles zu sagen, was man will.
 
Wo wirst du in deiner freien Meinungsäußerung eingeschränkt durch dieses... "Programm"? Hast du dadurch rechtliche Repressalien zu fürchten, die über den ohnehin bestehenden, strafrechtlichen Rahmen hinausgehen? Das Recht auf freie Meinungsäußerung (im Rahmen der bestehenden Gesetze) ist immer noch kein Freifahrtschein gegen Kritik an deiner Äußerung oder Gegenrede. Erst denken, dann posten.

Du hast mich etwas falsch verstanden, mit diesen Emojis kann jede Negative Kritik einfach mal als Hassrede dargestellt werden und das viel zu einfach, ein :daumen2: ist da noch harmlos.
 
Hate Speech mit dem Recht auf Meinungsfreiheit verteidigen. Soso.
Natürlich kann jede und jeder im Netz seine Meinung sagen, die meisten von uns schaffen das spielend ohne die Rechte anderer zu verletzen.
Ein Grundrecht darauf, Menschen zu beleidigen, gegen Minderheiten zu hetzen oder zu Hass und Gewalt aufzurufen, gibt es aber nicht.

Offensichtlich wird da in der BRD aber schon länger mit zweierlei Maß gemessen.

Als am 18.7.2014 in der Essener Innenstadt Moslems und Linke während einer Demo „Juden ab ins Gas!“brüllten, Hitlergrüße zeigten und vieles mehr wurden 45 von 49 eingeleiteten Strafverfahren eingestellt.
Michael Mannheimer Blog >> Blog Archiv >> Justiz wieder auf Nazikurs? Nach “Juden ab ins Gas”-Demo in Essen: 45 von 49 Strafverfahren eingestellt

Diesen Monat hingegen wurde ein 27-jähriger Familienvater vom Amtsgericht Dachau zu 10 Monaten auf Bewährung und 2700 Euro Geldstrafe für ihn und seine Frau verurteilt weil er eine Facebookgruppe mit folgender Beschreibung erstellt hatte:
„Die Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge überschwemmen unser Land. Sie bringen Terror, Angst, Leid. Sie vergewaltigen unsere Frauen und bringen unsere Kinder in Gefahr. Setzt dem ein Ende!“
 
Eben doch, wenns eine Meinung is.
Eben nicht, nein.
Zu sagen: "Ich finde Dich *******", ist zwar eine Meinung, aber eben auch eine Beleidigung.
Und Artikel 1 des Grundgesetztes ist nicht umsonst Artikel 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Die Meinungsfreiheit muß da hinten an stehen. Das Recht auf körperliche und seelische Unversehrheit wiegt schwerer.

Sicher?

Beispiel das Recht auf Selbstbestimmung
In Wirklichkeit is dieses Recht sogut wie nich mehr existent.
Du mußt mir jetzt mal erklären, wie Du von Meinungsfreiheit zu Selbstbestimmung kommst, und wo da Dein Recht eingeschränkt ist?
Wo, wann, wie darfst Du Deine Persönlichkeit nicht entfalten, solange Du die Rechte anderer nicht verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt?


Offensichtlich wird da in der BRD aber schon länger mit zweierlei Maß gemessen.
Das mag ja sein - wobei ich mir schwer vorstellen kann, das Linke den Hitlergruß machen.
Aber nur weil Strafverfahren eingestellt werden, heißt das nicht, das ein Gesetz nicht mehr gilt und jeder jetzt machen kann, was er will.

Abgesehen davon unterscheidet den Menschen vom Tier genau eine Sache: Der Mensch ist in der Lage nach höherem zu streben.
Es ist leicht, sich nach unten zu orientieren, wie der gemeine Mob rum zu pöbeln und Hatespeech im Internet zu verbreiten.
Oder aber man versucht, besser zu sein, über sich hinaus zu wachsen, ein Vorbild zu sein, indem man sachlich und nüchtern seine Meinung kund tut, ohne beleidigend zu werden.
Ich kann sagen: "Merkel ist *******" - aber ich kenne die Frau garnicht. Wahrheitsgemäßer wäre: "Ich bin mit Merkels Politik nicht einverstanden" und am besten nicht nur aus einem Bauchgefühl heraus, sondern untermauert mit Argumenten.
Und jetzt dürft Ihr gerne schreiben, das ich ein unverbesserlicher Idealist bin. Stimmt. Ich glaube daran, das, wenn man will und man sich ein wenig unter Kontrolle hat, jeder mit jedem friedlich und konstruktiv diskutieren kann, ohne das man sich anbrüllt, anschreit oder zu Gewalt greift.
 
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