Hallo,
meine Rückmeldung hat sich nun etwas verzögert. Zusammengebaut ist der Rechner ja nun schon 2 Wochen. Ist aber nicht schlimm, so hatte ich wenigstens genug Zeit zum Testen

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Zum Zusammenbau:
Motherboard/CPU/Kühler/Ram: Der Zusammenbau gestaltete sich recht einfach. Nach dem Einsetzen der CPU auf das Motherboard Wärmeleitpaste (hatte noch etwas MX2 über) drauf und Kühler aufgesetzt. Dazu sollte man vielleicht noch sagen dass da beim Sella dabeistehen sollte "Eine Klammer einrasten lassen und dann Kühler auf CPU platzieren" und nicht "Kühler auf der CPU platzieren und eine Klammer einhaken". Es ist nämlich nicht möglich die Klammer danach einzuhaken, da diese einen zu großen Abstand zu den Nasen auf dem mitgelieferten Modul hat. Mit der Kraft sollte man auch nicht sparen, da die Klammern ganz schön Zug drauf haben (wurde aber schon von anderen Usern berichtet). War ich bisher von meinen anderen Kühlern in meinen Rechnern weniger "Einsatz" gewohnt. Nun noch das RAM rein und ab in den Tower.
Tower (Fractal Arc):
Der Fractal Arc ist ein sehr wertig verarbeiteter Tower. Kein scharfen Kanten, Luftfilter an (fast) allen nötigen Stellen und genügen Schrauben und Zubehör dabei. Den oberen Festplattenkäfig habe ich wegen der besseren Luftzirkulation entfernt und nur den unteren genutzt. Die Entkopplung der Festplatte wird mittels 4 Gummifüschen gewährleistet durch die die Platte auf der Einbauschiene befestigt wird. Diese kann dann mittels einem Klickmechanismus in die Halterung eingeschoben werden. Die Montage des DVD-Brenners ist wie üblich mittels der vier Schrauben zu bewerkstelligen. Der Fractal Arc wird mit drei 140mm Lüftern geliefert. Mit im Lieferumfang befindet sich eine kleine Lüftersteuerung die in ein Slotblech integriert ist. Mittels dem beiliegendem Stromadapter und dem Verteilerkabel kann man alle drei Lüfter anschließen und regeln. Dabei sollte man keine Angst haben dass das Slotblech einen Slot in der Hauptreihe belegt. Im Fractal Arc ist senkrecht dazu hinten extra eine Aussparung wo das Modul angebracht werden kann. Das Netzteil wird unten eingeschraubt und wird zusätzlich durch drei Abstandsrahmen aus Hartschaumstoff vom Gehäuse entkoppelt. Ausreichend Platz ist auch bei der Kabelführung hier können sogar noch Kabel die nach dem Anschluss übergeblieben sind dahinter verstaut werden ohne zu Stören. So hat man auch ohne Kabelmanagement ein recht leeres Case was dem Luftstrom zugutekommt. Ich habe mich dazu entschieden zwei Lüfter in die Front zu setzen und einen Hinten. Das soll einen leichten Überdruck erzeugen um der Verstaubung etwas entgegenzuwirken. Wie bereits erwähnt sind fast überall Filtermatten angebracht die gegen den Staub schützen sollen. Leider liegt im Lieferumfang keine für die Seitenwand bei, wo nochmal eine große Aussparung für Lüfter vorhanden ist. Bis ich diese Seitenwand geschlossen habe werde ich wohl noch mit dem leichten Überdruck fahren.
Betrieb:
Nachdem Windows 7 64 bit drauf war, hab ich mich gleich an die Treiber gemacht. Funktionierte auf anhieb alles wunderbar.
Crysis 1: Läuft in der Grafikpracht wie ich sie mir erhoft hatte ultra flüssig (Nachladeruckler mal aussen vor. Habe leider nur die Steamversion (32bit)). Leider fehlt mir Metro 2033 oder andere Spiele im da noch mehr Grafikkracher zu testen (mal sehen das gibts im Sommersale bei Steam sicher wieder für unter 5 Euro).
StarCraft 2: Sieht mit den Benschmarkeinstellungen der pcgameshardware gut aus und läuft ebenfalls schön geschmeidig.
Anno 1404 (wegen fehlendem Anno 2070

): Habe ich letzte Woche noch ausgiebig getestet wegen der etwas höheren CPU-Last. Und welch Überraschung auch das sieht fabelhaft aus.
Den Alpenföhn Sella hab ich auf Stufe 3 (BIOS) mit Targettemperatur von 50 °C runtergeregelt (dh. er dreht erst über 50°C ne Stufe höher um die Temperatur wieder auf den gewünschten Wert zu drücken). Er ist neben den Gehäuselüftern nicht aus dem Case rauszuhören. Einzig und allein bei Anno 1404 setzt er sich leicht von den Gehäuselüftern ab, bei Prime ist er noch etwas kräftiger am Werk und ist dabei deutlich zu hören.
Die drei Gehäuselüfter sind hörbar aber keineswegs störend. Anfangs muss man mit der Lüftersteuerung die Stufe herausfinden mit der alle drei Lüfter bei Start anlaufen. Wenn man die Stufe herausgefunden hat kann man wenn man möchte auch während des Betriebs die Lüfter nochmals herunterregeln. Beim nächsten einschalten sollte man sich aber daran erinnern es wieder einmal kurz hochzustellen um alle Lüfter wieder in Rotation zu versetzen (oder sich ne Lüftersteuerung kaufen

). Wenn ich noch dazu komme wollte ich die Motherboardegelung mal ausprobieren.
Die Grafikkarte (Gigabyte 670 GTX OC) ist in keinem Szenario aus dem Gehäuse zu hören, hält die Karte angenehm kühl und verrichtet ihren Dienst im Idle mit ca 20% Lüfterdrehzahl (was bei der niedrigen Temperatur wohl noch geringer möglich wäre, da man aber sowieso nichts hört sehe ich keinen Grund daran was zu ändern). Im Betrieb (mit Crysis getestet) dreht das gute Stück auf ca. 40% Lüfterdrehzahl auf und ist ebenfalls nicht aus dem Case zu hören bzw. setzt sich nicht von den Gehäuselüftern ab.
Der Monitor (Asus VS248H) hat ein grandioses Bild und die Farben sind wie ich finde auch recht kräftig. Für Naturen die gerne an diversen Stellschraube drehen bietet er aber auch genügend Einstellungsmöglichkeiten um das Bild auf die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Leider hat der Monitor bei mir direkt in der Mitte des Bildes ein totes Pixel und im unteren linken Bereich 4 ständig blaufarbige Pixel. Nach Rücksprache wurde mir ein Austauschgerät geschickt. Dieses hat nun ein makelloses Bild und ich bin damit echt zufrieden.
Ich möchte mich bei euch noch für eure Tipps zur Entscheidungsfindung bedanken. Wenn Ihr eurerseits noch Fragen zur Konfiguration habt oder zu einigen Komponenten steh ich euch dazu gerne Rede und Antwort.
Grüße,
Silfgem