Neuer Mac Pro mit Ivy Bridge EP und "thermal core"

AW: Neuer Mac Pro mit Ivy Bridge EP und "thermal core"

Ich möcht das nicht schlechtreden, ich seh das nur realistisch.
Welcher Mac Pro hatte denn eine (fast) passive Kühlung?
Das ist schlichtweg nicht möglich.
Im normalen Desktop schaff ich es mit einer semipassiven Kühlung und einem Macho auch nur grenzwertig eine 65W CPU zu kühlen.

Und das mit dem Turbo und den thermischen Reserven ist doch gang und gäbe.
 
AW: Neuer Mac Pro mit Ivy Bridge EP und "thermal core"

Das ist halt die Frage. Ich bezweifle stark, dass die Switches einbauen. Ich seh da nicht wirklich die Möglichkeit, das wirklich unter zu bringen.

Platz ist definitiv nicht das Problem. Auf normalen Mainboards nehmen Erweiterungsschnittstellen massig Platz ein, die entfallen hier komplett. Und man hat offensichtlich alle drei PCBs zur Verfügung. Routing ist für Apple auch kein Thema - die würden eher zwei Layer draufklatschen (und die Kosten 1:1 weitergeben), als sich von sowas stoppen zu lassen.
Wenn keine zusätzlichen Chips verwendet werden, dann aus Prinzip. Wie gesagt: Ich bin schon überrascht, dass ein USB3 Controller verbaut ist. Aber wenn man die minimal Konfiguration durchrechnet, ist das gezeigte eben auch ohne Switch möglich und "minimal Konfiguration" passt typischerweise auf Apple-Designs.

Definitiv, aber das kann doch wohl nicht Sinn der Sache sein, dass man sein komplettes Equipment auf den Müll schmeisen kann...

Musst du ja "nur", wenn eine große Anzahl an Monitoren UND an Thunderboltgeräten zeitgleich nutzen willst. Glaube schon, dass die Verwantwortlichen das als "Sinn der Sache" in Betracht ziehen könnten :schief:

Klar, aber hier ist es einfach zu extrem, und das ohne Not. Das gesamte System wird einfach extrem teuer, und das ohne jedwede Not... Vor allem, die ganzen TB Controller verschlingen Strom, verschlechtern die Latenzen und bedeuten auch noch zusätzliche Ausfallmöglichkeiten -.-

Die exzellenzen Latenzen sind afaik DIE Paradedisziplin von TB. Extreme Designs zu absurden Preisen sind Apples Paradedisziplin.
Kritikwürdig? Ja. Undenkbar? Nein. Unverkäuflich? I.d.R. auch Nein.

Gut kannte ich nicht. Ist aber auch ganz schön teuer, und schafft auch wieder nur 8GBit/s, also wieder ein ganz schöner Leistungsverlust. Scheinen auch LC oder SC STecker zu sein. Davon geht man eigentlich weg.

Bekommst von der gleichen Firma auch 10 GBit/s in verschiedenen Formaten, aber du hattest nach FC gefragt ;)
Fehlen tut somit (vorerst?) nur die Option auf 40 GBit/s. Das ist aber an Arbeitsplätzen nun wirklich alles andere als Standard und auch nur selten nötig. 1,2 GB/s Massenspeicherzugriff sind schon ein ziemlich guter Wert, anderswo arbeitet man innerhalb einer Workstation mit nem 4x 150-200 MB/s RAID.

Ja, und wenn man den "gesamten Rechner" mitnehmen will, muss man 5 mal laufen, und 50 Kabel umstecken, bis man das ganze System gewechselt hat :ugly: Also wirklich vorteilhaft ist es nur, wenn man das Ding ohne Erweiterungen nutzt.

Das Ding hat nur Anschlüsse für maximal 14 Kabel ;)
Und in einer idealtypischen Nutzerumgebung würde ich auf maximal 4-5 Stück tippen. Ein Thunderboltdisplay, an dem auch Eingabgeräte, der zweite Monitor und eine TB-Storage-Lösung hängen, einmal Netzwerk, einmal Strom und noch im Schnitt eine Erweiterung, die Leistung braucht. Das ist wirklich nicht viel und im Vergleich zu einem Tower mit internen Festplatten, bei dem man erst einmal die lokalen Daten transferieren muss, und mit interner Spezialhardware, die man auch in Reserve haben muss, vereinfacht es die Sache.

Und wie bekommst du da den Anschluss für den Framelock hin? Ach ja richtig gar nicht, es sei denn du baust auch nochmal ne extra GPU in die externe Box, womit dann aber das Netzteil womöglich nicht mehr ausreicht...

Und ja, mir ist klar, das Framelock nicht sooo viele brauchen, aber gerade auf den Markt, den Apple im Visier hat, tummeln sich eigentlich alle von denen die es überhaupt brauchen :ugly:

Bislang ist noch unklar, was die internen GPUs können - aber Framelock auf FirePro wäre kein Novum ;)


An sich finde ich das Konzept mit den Custom-Boards nicht schlecht. Man hat es nur zu weit getrieben. Hätten Sie noch 2-3 PCI-E Slots übriggelassen, wovon mindestens 2 zumindest offene 8x sind, damit man auch zur not 16x Karten einstecken könnte, dann würde wohl nieman meckern, und es währe nicht unmöglich gewesen das zu machen.

Das Problem ist halt, dass du für zwei x16 Karten auch einiges an Volumen einplanen musst, du brauchst überhaupt erst einmal die zusätzlichen Lanes und du brauchst auch entsprechende Reserven beim Netzteil. Damit wäre das gesamte Kühl- und Raumkonzept, dass den neuen MacPro ja nunmal definiert, über den Haufen geworfen worden. Vom externen Design ganz zu schweigen, denn irgendwie müssen auch etwaige Anschlüsse der Erweiterung zugänglich sein.

Es sind einfach die Kleinigkeiten, die einen an allen Ecken und Enden einschränken. Weniger ist manchmal echt mehr.

Umgekehrt: Weniger ist hier manchmal zu wenig ;)
Letztlich wird man halt sehen müssen, welche Qualität die Basishardware liefert und wie vielen sie reicht. Mac Mini und erst recht der iMac wurden Anfangs auch wegen ihrer null-Flexibilität verteufelt, trafen aber als Gesamtpaket das Interesse von sehr vielen Käufern. Mehr, als der Mac Pro mit seinem normal erweiterbaren Konzept, dem man versucht hat, ein tolles Design und ne brauchbare Kühlung überzustülpen.

Ggf. muss man das ganze somit auch als Flucht in die Nische zu betrachten: Eine Workstation mit allen typischen Apple-Eigenschaften (Design, Kühlung, umfassende Grundfunktionalität, DAU-Kompatibilität,...) zu bauen, die auch noch den klassischen Produkten in Sachen Erweitbarkeit mithalten kann, ist nahezu Unmöglich. Statt einem Kompromiss hat man sich nun zu einem radikalen Gegenentwurf entschieden, der zwar einiges schlechter, dafür aber auch einiges anderes klar besser macht.
Und im Zweifelsfall wird dann eh für alle gekauft, was der Big Boss gerne unter (oder eher auf) seinem Schreibtisch zur Schau stellen will, auch wenn das bedeutet, für jeden MitARBEITER noch 3 TB-Break-Out-Boxen dazuzukaufen :ugly:


Dennoch ist TB2 dafür immer noch viel zu lahm! Mit seinen theoretisch knapp über 1GB/s pro Kanal ist Thunderbold 2 des Mac Pro zu langsam für externe Grafik.
Um nur etwas auf dem Bildschirm anzuzeigen würde es reichen. Doch dafür benötigt man dann keine externe Lösung.

Hängt von der Zahl der Bildschirme ab. Und wie gesagt kann man damit auch noch eine ganze Menge mehr machen, solange das Verhältnis aus zu übertragender Datenmenge und Bearbeitungsaufwand stimmt.

Die verbauten Grafikkarten sind meiner Meinung nach beschnittene FirePro-Onboard-Lösungen. Wieviel Leisung diese tatsächlich bringen müssen erst noch die ersten Reviews zeigen!

FirePro-onboard? :lol:
Abgesehen davon, dass es überhaupt nicht gibt (nur APU - bei einer Intel-CPU eher ohne AMD-Grafik ;) ), stehen da 2x 6 GB RAM und 7 Teraflop/s. Das heißt Tahiti mit Taktraten irgendwo zwischen Pro XT, eine entsprechende Stromversorgung ist auch klar auf den PCBs zu erkennen. Wenn du eine Grafiklösung etwas oberhalb des Niveaus einer HD7990 als "beschnittene Onboard-Lösung" betrachtest...

Zurzeit streiten wir uns intern, für welche Zielgruppe der neue Mac Pro überhaupt gedacht ist. Mit nur einem 12-Kern mit jeweils unter 2 GHz reißt man nicht die Welt ein.

Unter 2 GHz?
Afaik ist da bislang gar keiner Angekündigt, wohl aber welche mit 2,7 GHz (und Decacores mit 3 GHz).


Sehr merkwürdige und auch fragwürdige Interpretation...
Wenn man es - aus welchen Gründen auch immer - schlechtreden will ...
Ich würde es so interpretieren:
Bei nicht-Benutzung einer Komponente erhöht sich die Kühlerfläche für die anderen. Das ermöglicht die Drosselung oder sogar Abschaltung des Lüfters.
Ich kann mich jedenfalls an kein Rechnermodell von Apple erinnern, bei dem die Kühlung nicht locker für die maximale Leistung ausgereicht hätte. Und es gibt nur sehr wenige Apple Rechnermodelle, die ich nicht in den Fingern hatte (Apple I, Apple II, Lisa, Mac Classic und noch 2 oder 3 andere).

Lisa war afaik dafür bekannt, zu überhitzen :)
Aber ich denke auch nicht, dass das hier ein Problem wird. Ggf. wird das Ding unter voller Auslastung aller drei Chips schlichtweg etwas lauter - aber mehr ist da nicht zu befürchten. Die Kühlfläche ist definitiv groß genug, um mit einem mittelstarken Lüfter die Abwärme zu bewältigen. Spannender ist die Frage, ob das effiziente Design es eben auch mit einem schwachen/leisen Lüfter in allen Lebenslagen schafft. Ich persönlich würde jedenfalls nicht davon ausgehen, dass bei normalem Betrieb ein hohes Geräuschniveau zu erwarten ist, denn es wäre ein leichtes, den Kühlkörper einfach nochmal 20% zu verlängern.


Ich möcht das nicht schlechtreden, ich seh das nur realistisch.
Welcher Mac Pro hatte denn eine (fast) passive Kühlung?

Keiner. Es gab auch keinen, der einen 20 cm langen Kühlkörper mit 12-15 cm Kantenlänge in für Konvektion optimaler Ausrichtung für eine einzelne Komponten nutzen konnte. Stattdessen hatten sie alle (gute, aber) stink normale Luftkühlung (oder AiO) wie man sie in stink normalen Towern findet.

Das ist schlichtweg nicht möglich.
Im normalen Desktop schaff ich es mit einer semipassiven Kühlung und einem Macho auch nur grenzwertig eine 65W CPU zu kühlen.

Ein Macho ist deutlich kleiner.
 
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Ein Macho ist deutlich kleiner.

Schwer zu beantworten, ein klassischer Kühlkörper der mit Konvektion arbeitet hat eher grobe Lamellen mit viel Abstand zueinander.
Aber der Turmaufbau beim Mac Pro braucht gar nicht so sehr mit der Konvektion arbeiten.
Der (vermutlich) große Zentrallüfter drückt die Luft durch, da kann man auch engere Lamellen verwenden.
Nichts desto trotz muss sich die CPU-Kühlung, das Netzteil und zwei GPU`s auf der Kühlfläche ausgehen.
(Der Macho war jetzt nur als Beispiel genannt)

Ich denke es wird der ganz große Turbohammer geschwungen mit kleinen Grundtaktraten.
 
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Beim Thema Kühlung stellt sich für mich die Frage, ob es denn überhaupt Profi-Anwendungen gibt, die tatsächlich alle 12 CPU Kerne plus zwei Profi-Grafikkarten gleichzeitig komplett zu 100% auslasten?
 
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Ruyven, wie soll denn Framelock gehen? :huh:

Da hat man doch im Normalfall nochmals einen extra Anschluss auf der GPU und auf der Erweiterungskarte, die mittels Flachbandkabel verbunden werden. Also so kenne ich das zumindest!

Über TB geht das nicht, weil du keine deterministischen Latenzen hast.

Aber falls du dich da besser auskennst, nur so.
 
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Der (vermutlich) große Zentrallüfter drückt die Luft durch, da kann man auch engere Lamellen verwenden.

Wenn die Lamellen sehr eng beieinander sind brauchst du viel Druck und Luft hindurchzubekommen.
Du hast dann das gleiche Problem was auch kompakte WaKüs haben: Sie sind sehr laut unter Last.
 
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Absolut.
Bin schon sehr gespannt auf die Geräuschentwicklung.

Das Ding ist ja dafür konzipiert das es am Schreibtisch steht oder seh ich das falsch?
Wenn die Tonne nicht wirklich absolut flüsterleise ist, wird es wohl schnell bei den Meisten vom Schreibtisch wieder verschwinden.
Bei einem kleinen Tower den man unterm Tisch stehen hat wär ja eine gewisse Geräuschkulisse unter Last ja noch verkraftbar.
Direkt neben dem Bildschirm stehend würd ich es persönlich wohl nach einer Woche anzünden wenn es nicht halbwegs leise ist.
 
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Nichts desto trotz muss sich die CPU-Kühlung, das Netzteil und zwei GPU`s auf der Kühlfläche ausgehen.

Netzteil ist extra, auf der anderen Seite des CPU-PCBs.


Ruyven, wie soll denn Framelock gehen? :huh:

Da hat man doch im Normalfall nochmals einen extra Anschluss auf der GPU und auf der Erweiterungskarte, die mittels Flachbandkabel verbunden werden. Also so kenne ich das zumindest!

Über TB geht das nicht, weil du keine deterministischen Latenzen hast.

Aber falls du dich da besser auskennst, nur so.

Bin kein Experte auf dem Gebiet, aber es gibt auf alle Fälle Karten, die auch externe Verkabelung verwenden können (bei einer gewissen Größe/im Cluster vermutlich auch schlichtweg nötig. Das Problem ist ja deutlich älter als Karten für 4-8 Monitore), darunter auch welche, die RJ45 nutzen. (was für einen Anschluss hat der Mac Pro zweimal? Exakt)
In wie weit es auch über Thunderbolt geht, weiß ich nicht. Die Schnittstelle ist jedenfalls massiv für latenzkritische Anwendungen optimiert und zumindest innerhalb einer TB-Daisy-Chain würde ich erwarten, dass ein Synchronisation möglich ist.
 
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Also bisher ist das was Apple gezeigt hat nur eine Preview. Erst wenn der Mac Pro erscheint, wird man z.B. wissen, wie man ihn konfigurieren kann. Deswegen würde ich persönlich erst mal den Release abwarten, bevor man (ver)urteilt.;) So weiß ich z.B. nicht, wie du auf Xeons mit unter 2GHz Takt kommst, wenn letztlich nicht mal klar ist, mit welchen CPUs man den Mac Pro wird bestellen können.:ka:

Ich hatte diese Info auf einer der vielen Mac-Seiten gelesen und übernommen. Die Jungs dort sind wesentlich pro Apple eingestellt und daher hatte ich keine Angst wegen bösartigen Fanboys.

Dort hat man sich in unzählligen Kommentaren mit angeblichen Fakten geschlagen. Im Gespräch war ein 12-Core Intel Ivy-Bridge E mit 1,8-2 GHz Normaltakt und bis zu 2,7GHz im Turbo. Mir kamen diese Zahlen plausible vor, denn ich bezweifle, dass Apple mehr als die 95W TDP für die CPU mit dieser fast passiven Lösung anbieten kann.
--> Die Dinger werden schon ordentlich heiß unter Last. Bei einer Workstation läuft das Gerät ja im Idealfall ständig unter Vollast(!).


Musst du ja "nur", wenn eine große Anzahl an Monitoren UND an Thunderboltgeräten zeitgleich nutzen willst. Glaube schon, dass die Verwantwortlichen das als "Sinn der Sache" in Betracht ziehen könnten :schief:

Ich komme aus dem professionellem Bereich und Workstations mit externem Klimm-Bimm sind ein No-Go. Thunderbolt ist nach-wie-vor geächtet. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Externe NAS mit Fibre-Channel / SAS sind immernoch schneller und vorallem verbreitet.
--> Davon hat diese "Workstation" nicht einen Anschluss. Die Zielgruppe sehe ich mit Wohlwollen in den Möchtegern-Semi-Professionellen Apple-Usern. Vom wirklich professionellem Markt hat sich Apple ja schon seit Jahren verabschiedet. Der Grund sind die vielen Mainstream-Opfer ... äh, Kunden!



Hängt von der Zahl der Bildschirme ab. Und wie gesagt kann man damit auch noch eine ganze Menge mehr machen, solange das Verhältnis aus zu übertragender Datenmenge und Bearbeitungsaufwand stimmt.

Nichtsdestotrotz ist Thunderbold momentan eine Nischenlösung. hier kauft man sich entweder die teuren TB-Geräte/Gehäuse oder Adapter von Apple. Ich sehe es nicht ein, wieso man sich extra für sein neues Spielzeug komplett neue Ausstattung zulegen muss.


FirePro-onboard? :lol:
Abgesehen davon, dass es überhaupt nicht gibt (nur APU - bei einer Intel-CPU eher ohne AMD-Grafik ;) ), stehen da 2x 6 GB RAM und 7 Teraflop/s. Das heißt Tahiti mit Taktraten irgendwo zwischen Pro XT, eine entsprechende Stromversorgung ist auch klar auf den PCBs zu erkennen. Wenn du eine Grafiklösung etwas oberhalb des Niveaus einer HD7990 als "beschnittene Onboard-Lösung" betrachtest...

Was heißt nicht gibt? Apple hat hier anscheinend FirePro-GPUs die Custom-Design entsprechen. Viele News-Seiten sprechen sogar von FirePro W9000. Das glaube ich zwar nicht, aber irgendeine ähnliche Karte wird es schon sein. Ich sagte dazu halt Onboard-Lösung. Echte PCIe-Karten passen nicht in dieses kleinen Mac Pro-Gehäuse.

Die 7 Teraflops kamen mir komisch vor. Die rumorte FirePro W9000er hat alleine 4 Teraflops und zwei davon sollen 7 haben? Klingt für mich auf Downgrade an irgendeiner Stelle. Irgendwie muss man diese Karten ja auf den Mac Pro zuschneiden. Mein Ansatzpunkt ist eine Verringerung der Warmeabgabe.
Dieser "neuartige Schacht" kann ja nicht ewig viel Wärme verlagern. In einem Kamin gibt es immer eine bestimmte heißeste Stelle. Im Mac Pro vermute ich diese etwa in der Mitte auf CPU/GPU-Level.

Eine AMD HD7990 hat auch um 8,2 Teraflops. Die Frage ist wie lange ist das noch aktuell? In 2-3 Jahren haben wir bestimmt schon 12-18 Teraflops als Standard im High-End. Dann kann man den Mac-Pro nicht einmal aufrüsten. Apple war nie dafür bekannt, alte Modelle zu pflegen. Da wird knallhart ein neuer Typ herausgebracht und der alte nicht mehr unterstützt.
---> Dazu noch haben wir es hier mit einer Crossfire-Lösung zu tun. Jeder weiß wieviele Kinderkrankheiten CF bis heute hat!


Unter 2 GHz?
Afaik ist da bislang gar keiner Angekündigt, wohl aber welche mit 2,7 GHz (und Decacores mit 3 GHz).

Es gibt im Netz verschiedene Quellen. Der Mac Pro hat wohl wieder verschiedene Stufen. Ich rechne mit der Preisspanne von 2500€ Einstiegspreis über mittlere Ausstattung 4999€ bis zur Vollausstattung 9999€. Billiger war ein Mac pro noch nie!



Lisa war afaik dafür bekannt, zu überhitzen :)
Aber ich denke auch nicht, dass das hier ein Problem wird. Ggf. wird das Ding unter voller Auslastung aller drei Chips schlichtweg etwas lauter - aber mehr ist da nicht zu befürchten. Die Kühlfläche ist definitiv groß genug, um mit einem mittelstarken Lüfter die Abwärme zu bewältigen. Spannender ist die Frage, ob das effiziente Design es eben auch mit einem schwachen/leisen Lüfter in allen Lebenslagen schafft. Ich persönlich würde jedenfalls nicht davon ausgehen, dass bei normalem Betrieb ein hohes Geräuschniveau zu erwarten ist, denn es wäre ein leichtes, den Kühlkörper einfach nochmal 20% zu verlängern.

Man sollte eher mit großen Ausfallraten rechnen! Das Material im Inneren wird bei hohen Temperaturen früher oder später spröde! Der Lüfter sieht mir auch nicht leicht wechselbar aus. Geplante Obsolenz ist bei Apple ja auch nichts neues!
 
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Ich komme aus dem professionellem Bereich und Workstations mit externem Klimm-Bimm sind ein No-Go. Thunderbolt ist nach-wie-vor geächtet. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Externe NAS mit Fibre-Channel / SAS sind immernoch schneller und vorallem verbreitet.

Das hast du jetzt schon mehrfach genannt. Aber beantworte doch einfach mal die Gegenfrage:
Wieviele Mac Pro wurden in deinem professionellen Umfeld vor 2-3 Jahren genutzt? Mehr als 1%?
Wenn nicht, ist dein professioneller Bereich einfach wurscht. Denn auch mit all diesen Schnittstellen wäre es immer noch ein Mac OS Rechner mit eigens konzipierter, teurer Hardware gewesen.

Echte PCIe-Karten passen nicht in dieses kleinen Mac Pro-Gehäuse.

Natürlich sind es keine Karten, sondern eigens entwickelte PCBs. Da musst du nicht oraklen, das sieht man so auf den offiziellen Apple-Folien.

Eine AMD HD7990 hat auch um 8,2 Teraflops. Die Frage ist wie lange ist das noch aktuell? In 2-3 Jahren haben wir bestimmt schon 12-18 Teraflops als Standard im High-End. Dann kann man den Mac-Pro nicht einmal aufrüsten.

Wie oft rüstet ihr die Grafikkarten eurer Workstations auf?

---> Dazu noch haben wir es hier mit einer Crossfire-Lösung zu tun. Jeder weiß wieviele Kinderkrankheiten CF bis heute hat!

Mir wären außerhalb von Spielen keinerlei Kinderkrankheiten bekannt.

Man sollte eher mit großen Ausfallraten rechnen! Das Material im Inneren wird bei hohen Temperaturen früher oder später spröde!

Materialversprödung :what:
Wann hast du eigentlich zum letzten mal einen Blick in etwas ältere, bei hohen Temperaturen betriebene Elektronik geworfen, dass du dir DARÜBER Gedanken machst?
 
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Bin kein Experte auf dem Gebiet, aber es gibt auf alle Fälle Karten, die auch externe Verkabelung verwenden können (bei einer gewissen Größe/im Cluster vermutlich auch schlichtweg nötig. Das Problem ist ja deutlich älter als Karten für 4-8 Monitore), darunter auch welche, die RJ45 nutzen. (was für einen Anschluss hat der Mac Pro zweimal? Exakt)
In wie weit es auch über Thunderbolt geht, weiß ich nicht. Die Schnittstelle ist jedenfalls massiv für latenzkritische Anwendungen optimiert und zumindest innerhalb einer TB-Daisy-Chain würde ich erwarten, dass ein Synchronisation möglich ist.
Nein, das ist eigentlich nicht möglich wegen dem Daisy-Chain Prinzip, und den unterschiedlichen Taktgebern. Da hast du immer einen Versatz drin.

Wobei der hier eventuell klein genug sein könnte, um wieder vernachlässigbar zu sein. Man hat ja nur eine Auflösung von 0,1 bis 0,01Hz oder so.

TB ist wirklich alles, aber NICHTS für Latenzkritische Arbeiten :ugly: Wenn du latenzkritische Tasks hast, dann nimmst du Infiniband und gut ist. Alles andere ist im Prinzip ein Witz.


Materialversprödung :what:
Wann hast du eigentlich zum letzten mal einen Blick in etwas ältere, bei hohen Temperaturen betriebene Elektronik geworfen, dass du dir DARÜBER Gedanken machst?
Ganz außen vor kann man das nicht lassen. Bei meinem eigenen Rechner ~10-15 Jahre alt, verspröden einige Halterungen inzwischen. Da muss in absehbarer Zeit einfach deswegen ein neues Gehäuse her, und das Plastik ist nur bei den HDD, die eigentlich nie >40°C abbekommen.

Ich hab mal nen ~5-10 Jahre alten Cluster entsorgt. DAS war ein grauß mit dem versprödeten Plastik...

Es kommt halt GANZ auf die Qualität des Materials drauf an. Je nachdem, kann das erst nach 20 Jahren, oder eben schon nach 2 Jahren ein echtes Problem werden..
 
Ich komme aus dem professionellem Bereich und Workstations mit externem Klimm-Bimm sind ein No-Go. Thunderbolt ist nach-wie-vor geächtet. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Externe NAS mit Fibre-Channel / SAS sind immernoch schneller und vorallem verbreitet.
--> Davon hat diese "Workstation" nicht einen Anschluss. Die Zielgruppe sehe ich mit Wohlwollen in den Möchtegern-Semi-Professionellen Apple-Usern. Vom wirklich professionellem Markt hat sich Apple ja schon seit Jahren verabschiedet.

Ich finde es immer etwas eigenartig, wenn Leute aus einem "Bereich" kommen, und deswegen zu wissen meinen, ob es einen, bzw. dass es angeblich keinen Markt für ein Gerät XY gibt, oder das Gerät nutzlos ist, oder.....etc., etc.....:ugly: So nach dem Motto "Unsere Firma arbeitet nicht damit, also ist es nutzlos...":schief:

Der Mac Pro wird schon seine Käufer finden, auch wenn der Markt für ein solches Produkt natürlich verhältnismäßig klein ist, im Vergleich zum Mainstream. Und nein, die Käufer werden vermutlich keine "Möchtegern-Semi-Professionellen-Apple-User" sein. Denn dafür wird der Mac Pro in seiner maximalen Konfiguration zu teuer sein und außerdem reicht für Semi-Professionelle Anwendungen mittlerweile auch ein iMac vollkommen aus (wenn es denn ein Apple Rechner sein soll).


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Interessant finde ich, dass Apple in OSX Mavericks "Thunderbolt Bridge" integriert. So könnten dann mehrere Mac Pros (bzw. Macs im Allgemeinen) recht unkompliziert über Thundebolt miteinander vernetzt werden. Das wäre dann die "Apple-Alternative" zu Fibre Channel.
 
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Der Mac Pro wird schon seine Käufer finden, auch wenn der Markt für ein solches Produkt natürlich verhältnismäßig klein ist, im Vergleich zum Mainstream. Und nein, die Käufer werden vermutlich keine "Möchtegern-Semi-Professionellen-Apple-User" sein. Denn dafür wird der Mac Pro in seiner maximalen Konfiguration zu teuer sein und außerdem reicht für Semi-Professionelle Anwendungen mittlerweile auch ein iMac vollkommen aus (wenn es denn ein Apple Rechner sein soll).

Und wer wenn nicht doch der extravagante Mac Fan soll das Teil kaufen?
Du sagst ja selbst dass es günstigere Workstations gibt die das gleiche können.
Ergo kann ich daraus schließen dass es wohl doch nur Apple Fans sein werden die das Ding kaufen werden denn alle anderen schauen in erster Linie oder zumindest zwischendurch mal auf den Preis.
 
AW: Neuer Mac Pro mit Ivy Bridge EP und "thermal core"

Und wer wenn nicht doch der extravagante Mac Fan soll das Teil kaufen?
Du sagst ja selbst dass es günstigere Workstations gibt die das gleiche können.
Ergo kann ich daraus schließen dass es wohl doch nur Apple Fans sein werden die das Ding kaufen werden denn alle anderen schauen in erster Linie oder zumindest zwischendurch mal auf den Preis.

Na ja, einer der wichtigsten Märkte für Apple sind nach wie vor die USA. Und da ticken die Uhren was so was angeht halt immer noch anders als bei uns. So ist Apple dort sehr engagiert im Bildungsbereich, arbeitet mit Schulen und Universitäten zusammen. Für Universitäten könnte ein Cluster von Mac Pros schon interessant sein. Für die Army ebenfalls (siehe PS3 Cluster). Außerdem gibt es mit Sicherheit Firmen, die bis jetzt Apple und Mac Pros eingesetzt haben, und dies mit dem neuen Mac Pro auch weiterhin tun werden.
Für "Apple-Fans" ist das Ding bei dem Preis nun mal gar nix. Entweder man hat vor, den Mac Pro in der eigenen Firma produktiv zu nutzen (damit man sich dann hier bei uns schon mal die Mwst. sparen kann), oder man kauft sich als "Fan" einen iMac. Denn selbst Apple-Fans sind nicht so bescheuert, geschätzte 10.000 € für den Vollausbau eines Mac Pro zu zahlen, um damit dann das Video des letzten Malle Urlaubs zu schneiden.:D;)
 
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Denn selbst Apple-Fans sind nicht so bescheuert, geschätzte 10.000 € für den Vollausbau eines Mac Pro zu zahlen, um damit dann das Video des letzten Malle Urlaubs zu schneiden.:D;)

Darauf würde ich aber keine Wetten eingehen. :D

Und Bildungseinrichtungen müssen ebenfalls auf die kosten schauen.
nur weil sie 20 jahre lang Apple genutzt haben muss es nicht genauso weiter sehen. Jedes Jahr kommt alles auf den Prüfstand.
 
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Ähm...

Mit dem aktuellen MacPro kannst du keine Netzwerke vernünftig aufbauen. Alles was über 0815 1GBit-Ethernet hinaus geht ist nen Schuss ins Bein. Da steht Kosten/Nutzen in absolut keinem Verhältnis.
 
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Und Bildungseinrichtungen müssen ebenfalls auf die kosten schauen.
nur weil sie 20 jahre lang Apple genutzt haben muss es nicht genauso weiter sehen. Jedes Jahr kommt alles auf den Prüfstand.

Das ist schon klar.
Das waren Beispiele, wo der neue Mac Pro Verwendung finden könnte, nicht zwangsläufig muss.
Einfach zu sagen, dass es für den neuen Mac Pro keinen Markt gibt, oder er nur was für Apple Fans mit dickem Portemonnaie ist, wird der Sache mMn nicht gerecht.

Ähm...
Mit dem aktuellen MacPro kannst du keine Netzwerke vernünftig aufbauen. Alles was über 0815 1GBit-Ethernet hinaus geht ist nen Schuss ins Bein. Da steht Kosten/Nutzen in absolut keinem Verhältnis.

Mit dem kommenden Mac Pro (angeblich) aber schon.
 
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Das ist schon klar.
Das waren Beispiele, wo der neue Mac Pro Verwendung finden könnte, nicht zwangsläufig muss.
Einfach zu sagen, dass es für den neuen Mac Pro keinen Markt gibt, oder er nur was für Apple Fans mit dickem Portemonnaie ist, wird der Sache mMn nicht gerecht.

Finde ich halt schon denn wer sonst kauft sich sowas?
Der jenige der eine Workstation nutzen will schaut einfach auf den Preis denn es ist doch egal was da für ein Logo drauf klebt.
Und das Design ist dabei meiner meinung nach zweitrangig.
Außerdem ist der Apple null Aufrüstfähig.
Lass mal was kaputt gehen. Dann musst du das ganze Teil einschicken und kannst nicht z.B. einfach eine andere Grafikkarte einbauen.
 
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