Mit Crossover (basiert immer auf der aktuellsten Version von Wine) kann man praktisch (fast) jedes Windows Game auf einem Appel Sillicon spielen.
Das Problem ist eher, das es nicht so perfomant ist, wie Proton.
Allerdings muss Proton auch "nur" von DX übersetzen, während Crossover (das es auch für Linux gibt) noch x86 zu ARM übersetzen muss plus DX zu Metal.
Daher bezweifle ich auch, das irgendeine spätere Lösung an Proton x86 herankommen.
Native Spiele wären sowieso besser, aber außer das es nach eine großen Präsentation Mal wieder ein oder zwei Trippel A Games nativ auf den Mac schaffen, erscheinen 90% aktueller Titel trotzdem nicht dafür.
Ich selber nutze meinen M4 Mac Mini tatsächlich mittlerweile auch für das ein oder andere kleine A oder Indie Game und auch FF7 Remake läuft darauf ähnlich gut, wie auf einer Series S.
Ansonsten ist der Mini, was Gaming angeht, vor allem meine Nr. 1 Anlaufstelle für retro gaming bzw. Emulation.
Da läuft praktisch alles darauf, inklusive PS3 mit bessere Grafik, spezielle Vollbild Front ends gibt's ebenfalls, sowie alle bekannten Emulatoren versteht sich.
Aber hauptsächlich ist es meine "kreativ Maschine" für FL Studio bzw. Audioediting und Affinity Suite, RPG Maker (was prinzipiell unter Linux laufen würde) und für MS Office, was auf meinen Linux/Fedora KDE Geräten nicht möglich oder zumindest nur unzureichend möglich ist (RPG Maker außen vorgelassen).
Als Gaming Platform würde ich den Mac, selbst wenn Crossover ganz gut läuft, trotzdem nicht sehen.
Für "echte" Trippel A gaming Leistung muss man das mehrfach an Kohle auf den Tisch legen, auch wenn die aktuelle Speicher-Krise den Abstand tatsächlich etwas mildert, als für einen klassischen x86 PC mit dezidierter GPU.
Solange also zukünftige Mac Minis oder Airs nicht zu einem ähnlichen Preis, mit deutlich höherer GPU Leistung als bisher und standardmäßig schon eher 24 GB RAM und mindestens 512 GB SSD ohne Aufpreis auf den Markt kommen, wird doch kein Gamer zum Mac greifen, wenn er die Wahl hat und Gaming an erster Stelle steht.