Neue Bundesregierung 2025

Auch kann ich gekündigt werden falls meine Stelle entfällt und kein Ersatz für den Dienst gefunden wird.
Meine Madame sagt immer: Im öffentlichen Dienst wird niemand gekündigt.

Das ist ja auch mit der Grund, warum man auch als Angestellter im öffentlichen Dienst bessere aka billigere Kredite als auch Versicherungen bekommt. Das Ausfallrisiko ist quasi gleich null.
 
Das Innenministerium plant jetzt für die Bundesbeamten eine Abschlagszahlung für die Erhöhung der Bezüge welche seit April gestiegen sind. Das eigentliche Gesetzgebungsverfahren soll sich aber bis Frühjahr ziehen. Das Bundeskabinett hat dem zugestimmt.
Vier Monate im Amt, Sonderschichten und Überstunden anordnen aber das Tarifergebnis nicht zeitnah übertragen.
Was auch immer Abschlagszahlung heißen wird. In der Vergangenheit wurde unter Vorbehalt gezahlt wenn der Gesetzgebungsprozess dauerte.
Vermutlich sollen die Beamten jetzt auch noch dankbar sein für die kommende Abschlagszahlung.
 
Meine Madame sagt immer: Im öffentlichen Dienst wird niemand gekündigt.

Das ist ja auch mit der Grund, warum man auch als Angestellter im öffentlichen Dienst bessere aka billigere Kredite als auch Versicherungen bekommt. Das Ausfallrisiko ist quasi gleich null.
Wie ich schon mehrfach schrieb: die haben ihre Privilegien!

Und wer möchte schon freiwillig darauf verzichten?
 
Wie ich schon mehrfach schrieb: die haben ihre Privilegien!
Das sind keine Privilegien. Das hat einfach was mit einem festen Arbeitgeber zu tun. Obendrein kann sich ja jeder beim ÖD bewerben. Die suchen an allen Ecken und Enden Mitarbeiter. Jedenfalls fände ich es falsch, wenn man da von einer Art Bevorzugung reden würde.
 
Das sind keine Privilegien. Das hat einfach was mit einem festen Arbeitgeber zu tun. Obendrein kann sich ja jeder beim ÖD bewerben. Die suchen an allen Ecken und Enden Mitarbeiter. Jedenfalls fände ich es falsch, wenn man da von einer Art Bevorzugung reden würde.
Es kann sich auch jeder als Beamter bewerben. Trotzdem haben die gewissen Privilegien die andere Berufsgruppen nicht haben.
 
Das Niemand gekündigt wird, ist falsch.
Die Hürden sind aber höher.
Die letzten Jahre gab eine handvoll ausgesprochene Kündigungen, u.a. wegen Arbeitszeitbetrug und (seltener) wegen Minderleistungen.

Was aber die letzten Jahre um ein VIELFACHES zugenommen hat, sind Aufhebungsverträge und Kündigungen durch die Mitarbeiter.
Meistens wegen fehlender Aufstiegschancen und damit verbunden der Bezahlung.
Manche gehen in die Wirtschaft, andere gehen in andere Verwaltungen, die ein besseres Angebot haben.
Zusätzlich belastet das hohe Arbeitsaufkommen durch den hohen Krankenstand. Der Krankenstand ist eine Folge des viel zu hohen Altersdurchschnittes von, wie weiter oben schon geschrieben, weit über 50.

Aus meiner Sicht der Dinge --> bitte bewerben, auch initiativ. Ich kenne keine Verwaltung, außer in manchen Bundesämtern, welche nicht das gleiche Problem haben.
 
Direkte Stellen als "Beamter" auf die man sich bewerben kann gibt es bei uns nicht.
Man kann sich bei uns um ein duales Studium Bewerben, das nennt sich dann Kreisinspektoranwärter.
Danach wirst du im höheren Dienst eingesetzt.
Aber um mal Zahlen zu nennen --> das ist pro Jahr 1 Stelle.....vor drei Jahren waren es 2 Stellen.
Und nicht vergessen, man muss das Studium auch auch abschließen.
Alles andere wird bei uns nicht/kaum verbeamtet.


Wo es meines Wissens "Beamten"-Stellen gibt, ist in der Justiz.
Das Land Sachsen-Anhalt sucht derzeit Justizvollzugsbeamte. Das gibts es auch mit einer 3 jährigen Ausbildung oder ca. 2 jährigen Umschulung.
 
Welche sind das?

MfG
Die Pension kann im Maximum 71,75% des letzten Bruttogehalts betragen, während die in der freien Wirtschaft Tätigen knappe 50% des Bruttoeinkommens über den Schnitt das gesammte Erwerbsleben bekommen.
Im Prinzip die Diskussion von viel weiter oben, wie das Rentensystem reformiert werden könnte.

Edit:
A12 in Bayern als Grundgehalt ohne Zulagen als verbeamteter Lehrer beträgt 5.815 € (längere Dienstzeit).
Mit den üblichen Zulagen grob bei 6.500 €.
Geht er also regulär mit den abgeforderten Dienstjahren z. B. mit 67 in Rente und erfüllt das Maximale, bekommt er 71% von 6.500 € = 4.600 € Pension.

Da musst du im Schnitt übers gesammte Berufsleben in der freien Wirtschaft einen Job haben, der monatlich ca. 9.200 € brutto einbringt - nahezu unmöglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Pension kann im Maximum 71,75% des letzten Bruttogehalts betragen, während die in der freien Wirtschaft Tätigen knappe 50% des Bruttoeinkommens über den Schnitt das gesammte Erwerbsleben bekommen.
Im Prinzip die Diskussion von viel weiter oben, wie das Rentensystem reformiert werden könnte.
Bei Angestellten im ÖD?

MfG
 
Bei Angestellten im ÖD?

MfG
Das kann @aloha84 besser beantworten, ich bin so ne Pappnase, verbeamteter Wissenschaftler.
A13 mit Zulagen im 9. Dienstjahr.

Edit:
Die eigentliche Problematik ist, dass man in der freien Wirtschaft besser verdient (ich könnte problemlos das Doppelte bekommen), die Job-Sicherheit (ich Angsthase) und die Aussicht auf eine wirklich sorgenfreie Pension, jedoch unübersehbare Vorteil hat.

Ist das alles gerecht - früher ja, heutzutage eher nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann @aloha84 besser beantworten, ich bin so ne Pappnase, verbeamteter Wissenschaftler.
A13 mit Zulagen im 9. Dienstjahr.

Edit:
Die eigentliche Problematik ist, dass man in der freien Wirtschaft besser verdient (ich könnte problemlos das Doppelte bekommen), die Job-Sicherheit (ich Angsthase) und die Aussicht auf eine wirklich sorgenfreie Pension, jedoch unübersehbare Vorteil hat.

Ist das alles gerecht - früher ja, heutzutage eher nicht.
Ich frage nur deshalb weil es ja gerade, so hatte ich es verstanden, explizit um "Angestellte" im ÖD ging, nicht um die Beamten, wie die Privilegien ja klarer sind.
:-)

MfG
 
Die "Privilegien" eines Angestellten im ÖD sind/ist --> schwerer Kündbar = sicherer Job UND das wir jetzt nicht mehr 40h sondern 39h die Woche arbeiten.
Alles was sich auf Rentenkasse, Sozialversicherungen, Krankenkasse bezieht ist exakt gleich zu einem Mitarbeiter z.B.: im ALDI. Also gesetzlich Versichert, Renteneintritt mit 67 (derzeit), gesetzlich Krankenversichert mit Zusatzbeiträgen.....alles gleich.

Und ja es stimmt, man kann z.B.: bei der KFZ-Versicherung angeben "Angestellter ÖD" und es gibt Rabatt.
Der Rabatt beträgt bei mir 8€ im Jahr.

Beamte haben mehr Privilegien....aber auch Pflichten an die sie sich halten müssen.
Der Dienstort kann z.B.: vom Dienstherren bei Bedarf geändert werden. Also, du bist Landesbeamter und arbeitest in Halle --> dann kann es vorkommen dass du nach Magdeburg abgeordnet wirst.

Dafür Familien und Kinderzuschläge und eine attraktive Ruhestandsregelung.

Das Beamtentum komplett abzuschaffen sehe ich als schwierig an, für hoheitliche Tätigkeiten macht das schon Sinn.
Warum Lehrer aber Beamte sein sollen, erschließt sich mir nicht komplett.
In der Diskussion darf man auch nicht vergessen, dass an vielen Stellen der Beamtenapparat zurückgefahren wurde.....bei der Bundesbahn gab es Beamte....in manchen Kommunen waren Müllmänner und Friedhofsgärtner verbeamtet --> das gibt es bei uns nicht mehr, seit vielen Jahren.
 
Abschaffen soll man das Beamtentum ja nicht. Aber die sollen mit in einen Rententopf einzahlen.
Da bin ich prinzipiell bei dir auch wen mich irgendwann direkt betrifft.
Man bedenke, von den rund 150 Mrd. Euro, die für die Rente allgemein für alle ausgegeben werden, sind alleine mit Hinterbliebenenversorgung und Beihilfen kanppe 86 Mrd. nur Pensionsleistungen für Beamte.

In Summe 22,3 Mio. Rentner aber nur 1,4 Mio. Pensionisten
Sprich für die 22 Mio werden 65 Mrd./Jahr ausgegeben, für 1,4 Mio. Pensionisten aber 86 Mrd..
Schräglage klar...
Alle Angaben aus dem Netz.
 
Das System muss eben langfristig umgestaltet werden.
Du kannst weder den heutigen Pensiuonisten oder auch Rentnern wirklich zumuten, dass sie plötzlich (deutlich) weniger bkommen sollten, für das sie das ganze Leben gearbeitet haben.
Das ist einer der Gründe, warum ich fürn schlanken Staat bin.
Schweizer Modell? = Grundsicherung und der Rest ist Privatvorsorge = möglich
Rente in den Kapitalmärkten verdienen lassen? = auch das ist möglich
Skandinavisches Rentenmodell?
Müsste eben jeder Arbeitnehmer jetzt grob 60 h/Woche arbeiten und hätte nur noch 20 Tage Urlaub udm das Geliche in Deutschland umzusetzen, will auch nicht jeder.

Alle halbwegs finanztechnisch funktionierende Modelle auf der Welt sind (leider) nun mal so, wer nix gearbeitet hat, schläft ab 65 unter der Brücke - will ja auch keiner. Siehe USA oder Russland oder China.

Sprich, das wird ein eher zäher Umbauprozess über Jahrzehnte mit vielen Einbußen bei allen, leider.
Evtl. profitieren dann die heute 20jährigen, dass ihre Rente halbwegs sicher ist - aber sooo sicher ist das auch noch nicht.
Man muss aber eben jetzt anfangen, sonst laufen wir in 10-20 Jahren in eine Unfinanzierbarkeit und faktische Staatspleite rein. Schönen Gruß aus Griechenland, die haben es binnen 10 Jahren geschafft und schönen Gruß aus Argentinien, die in 10 Jahren das Gröbste hinter sich haben werden.
 
Ich empfinde es nicht gerecht, wenn man Menschen die eh schon so wenig haben, zum Verzicht aufruft.
Andere können sich das eher leisten. Bzw die leben sogar auch verschwenderischer.
 
Ich empfinde es nicht gerecht, wenn man Menschen die eh schon so wenig haben, zum Verzicht aufruft.
Andere können sich das eher leisten. Bzw die leben sogar auch verschwenderischer.
Da ist eine völlig andere Diskusssion.
Es gibt heute schon um die 2,5 Mio. Rentner, die mit gerade mal 1000 € oder noch weniger auskommen, obwohl sie ihr ganzes Leben (>> 35 Jahre) gearbeitet haben.
Was denkst du, wie deren Ansicht darüber ist, dass andere, die bisher keinen einzigen ct. in das System eingeezahlt haben (auch um die knappe 3 Mio.) in nicht unähnlicher Höhe staatliche Hilfe bekommen?
Wie groß war der Schock von meinem alten Herren nach 47(!!) Arbeitsjahren und dann "nur" 1400 € Rente und da nochmal Kankenkasse UND neu seit einigen Jahren Lohnsteuer drauf?
Und wie groß wird der Schock für jene sein, die evtl. 1500 € haben und mit Sicherheit davon wieder additiv was abgeben müssen?
Wie groß wird der Schock bei uns Arbeitnehmern sein, wenn Steuern rauf gehen werden, zwangsweise, unausweichlich?

"Gerecht" für den Einzelnen wird nur sehr schwer zu erzielen sein, allgemeine Gerechtigkeit in der Lastenverteilung eventuell, richtige Zufriedenheit eher weniger.
Pfründe abgeben ist immer verdammt schwer.

Wir müssen der Realität ins Auge sehen, dass eben seit mind. Merkel I die Republik in den Tiefschlaf der Gelichgültigkeit verfallen ist und wir eben jetzt gerade aufwachen.

Aber es nützt genau nix zu sagen, die damals haben alles falsch gemacht.
Das ändert an der IST-Situation genau nix.

Wir müssen ab jetzt das Meiste richtig machen, damit die Kiste wieder rundläuft.
 
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