Soll ich euch mal was ganz "verrücktes" zum Thema Prozessorkauf sagen?! Ich kaufe AMD und rate zu AMD solange es logisch vertretbar ist. Das heißt, wenn jemand Leistung X haben will und Betrag Y ausgeben will und in dem Bereich eine AMD und eine Intel-CPU liegt und die AMD-CPU dabei nicht unglaublich mehr verbraucht, bekommt bei mir AMD den Vorzug. Nicht weil ich was gegen Intel habe, oder ein Fan der Geschäftsführung oder was auch immer von AMD bin, sondern weil
AMD in Deutschland Steuern zahlt und einige Arbeitsplätze sichert. Erst wenn es keine logischen Gründe mehr gibt AMD zu kaufen, etwa wenn ich mehr Leistung benötige und die bei Intel finde oder der Stromverbrauch wichtig ist und Intel da einen signifikanten Vorteil hat, oder beide oder keiner von beiden in Deutschland produziert, würde ich Intel kaufen.
Beispiel: Meine Desktop-CPU aus dem letzten Jahr ist ein Phenom II, mein Laptop von vor 2 Jahren setzt aber auf eine Intelplattform.
PS: Ich bezeichen mich als patriotischen Technikfanboy
Zum Thema:
Wir wissen doch alle was man von Herstellerfolien halten kann. Was zählt ist, was das fertige Produkt dann auf dem Benchtisch abliefert. Ebenfalls wissen wir alle, wie man eine CPU richtig bencht, um nur
ihre Leistung zu messen. Die Leistung einer CPU in einem praxisnahen Umfeld (also Standardsettings in Games wie sie in freier Wildbahn wirklich genutzt werden) sind doch aber eigentlich für den Gamer viel interessanter. Ich will ja nicht wissen was meine CPU theoretisch kann, sondern ob sie mir einen realen Performancevorteil beim Spielen verschafft, oder ob ich mit meiner aktuellen oder CPU immernoch gut bedient oder mit einer anderen CPU sogar besser bedient bin.
Ein idealer Test sieht für mich also so aus: alle synthetischen und Produktivitätsbenchmarks (Prime, x264, Cinebench...) wie gehabt und Spiele immer mit der selben Grafikkarte und der gleichen Menge an RAM und gleichem RAM-Takt bei 1920*1080 benchen. Wer spielt schon bei 800x600?