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Ich sehe hier keine Chance. Ich habe schon genug solche Fälle erlebt, bei denen ein defektes Mainboard zum Hersteller eingeschickt wurde. Wenn der Hersteller etwas findet – seien es Kratzer auf den Leiterbahnen oder andere Beschädigungen – wird die Reparatur sofort abgelehnt. Es bleibt dann nur die Möglichkeit, dass der Hersteller aus Kulanz repariert.
Habe ich schon hinter mir, zum Schluss die Frage ob sie es für mich mit Kostenübernahme meinerseits zurückschicken sollen. Hatte nicht mehr gefragt wo sich das Board jetzt befindet, vermute China oder Taiwan, jedenfalls hatte ich nach Wochen bereits ein Neues gekauft und unter Verlust und eigener Dummheit abgeschrieben.
Das erste wirklich auffällige war dann - als das Board im Gehäuse verschraubt war ..
und es auffiel das die Backplate gebogen war (ohne CPU-Pumpen-Kühl-Block drauf).
Diese leicht verdächtigen Pins - kamen erst zum Vorschein, nachdem ich nach den ersten Fehlersuchen am Netzteil ..
die CPU das erste Mal aus dem Sockel genommen habe.
Nur verdrehte / platt gedrückte Pins schon nach dem erstmaligen CPU-Einbau?!?
Letzten Endes denke ich, dass das Mainboard entweder eines von Tausend mit Produktionsfehlern ist oder es schon mal verkauft wurde. Es bleibt aber ein Verdacht, da man hier nur noch raten kann.
Grüße
Bei diesen mannigfaltigen Defekten des Mainboards stellt sich mir die Frage "War das ein Gebrauchtes Board."
Für mich macht es den Eindruck das hier Änderungen am Sockel vorgenommen und ein AM5 Contact & Sealing Frame montiert wurde. Dabei sind dann die ganzen Defekte von abgebrochen Bauteilen, lockeren CPU Fixierung u.s.w. entstanden. Wie man diese Behauptung im Nachgang beweisen kann, kein Plan.