Neu gebauter PC bleibt nach kurzem Zocken tot. "CPUIDRAM rot"

Das klingt für mich nach "Schutzschaltung" des Netzteils. Entweder weil. Irgendwo wirklich ein Kurzschluss stattfindet.

Zb. Am Mainboard. Hast du die Abstandshalter richtig platziert?

Oder weil evtl. Das Netzteil selbst einen macken hat.

Ich würde als erstes ein anderes Netzteil testen. Einfach weil das wohl das einfachste ist.

Eine andere cpu hat man ja meist nicht einfach rumliegen.
 
Das klingt für mich nach "Schutzschaltung" des Netzteils. Entweder weil. Irgendwo wirklich ein Kurzschluss stattfindet.
Mit einer Schutzschaltung würde gar nichts mehr leuchten, weil das Netzteil die Spannung komplett trennen würde. Ich sehe das Problem nicht am Netzteil. Ganz davon abgesehen, würde dann die CPU-LED als Fehlerleuchte nicht leuchten.

Ich würde als erstes ein anderes Netzteil testen. Einfach weil das wohl das einfachste ist.

Eine andere cpu hat man ja meist nicht einfach rumliegen.
Ein zweites Netzteil haben die meisten Leute auch nicht einfach mal so herumliegen. In unserem Fall ist es was anderes, weil ich zum Befüllen meiner Wasserkühlung ein ausrangiertes Netzteil bereitliegen habe und zudem wir hier drei Systeme stehen haben.

Wenn solch ein Netzteil zufällig bereitsteht, schadet es natürlich nicht, auch das Netzteil auszutesten.

EDIT

OK, habe mir sein Beitrag nochmals durchgelesen. Zwar denke ich immer noch nicht ans Netzteil, aber es könnte tatsächlich eine Schutzschaltung sein, was nach dem Ausschalten des Netzteils wieder aufgehoben wird. In diesem Fall würde ich das Netzteil tatsächlich auch mal Gegentesten.

Die Schutzschaltung kann aber auch aufgrund eines Defektes ausgelöst werden. In einem Fall von mir war das CPU-Kabel defekt und das Netzteil ging in die Schutzschaltung. Aber dann hat auch nichts mehr geleuchtet, weil das Netzteil die Spannung direkt mit dem Einschalten getrennt hat.
 
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Abstandshalter waren direkt im Gehäuse, nichts zusätzliches zum befestigen. Mainboard dementsprechend eingesetzt und angeschraubt.

Habe noch ein 450W Netzteil von meinem Vorgänger PC. Den probiere ich heute als erstes. Andere Komponenten kann ich nicht austauschen, da ich nichts kompatibles habe.
 
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Mit einer Schutzschaltung würde gar nichts mehr leuchten, weil das Netzteil die Spannung komplett trennen würde.
Die Schutzschaltungen brauchen aber einen winzig kleinen Moment, um einen Fehler messen/erkennen, und dann auch noch auslösen zu können. Der Moment reicht schon aus, um zb. LEDs im System mal kurz flackern zu lassen.
Ich sehe das Problem nicht am Netzteil.
Es muß auch nicht zwingend das NT sein, wo der Fehler/Defekt liegt. Aber wenn ein PC "instant" wieder abschaltet, deutet es auf irgendwas in Richtung Kurzschluß. Einfach weil das System noch vor dem einfachsten "Test" einen schwerwiegenden Fehler feststellt. Und so früh im Startablauf gibt es nicht viele Mechanismen die da greifen können. Das Netzteil ist hier nunmal immer die Nummer 1, erst danach kommen die Check-Routinen vom Mobo.

Der Fehler selbst könnte irgendwo sein, auf/am Mobo, oder auch einer verbauten Komponente. Egal wo sich ein "Kurzschluß-Fehler" befindet, idR (wenn das NT nicht gerade "Chinachrott" ist) würde die Schutzschaltung im NT meiner Meinung nach immer als erstes auslösen.
Ganz davon abgesehen, würde dann die CPU-LED als Fehlerleuchte nicht leuchten.
Sie leuchtet auch nicht, sie flackert. Es könnte schon sein, dass die LEDs, ähnlich den Warnlampen in einem PKW-Cockpit, nach dem Start kurz aufleuchten, während der "Systemkern" seine Routine abarbeitet. Und am Anfang dieser Phase schaltet irgendeine Schutzschaltung das System aber wieder instant ab.
Die Schutzschaltung kann aber auch aufgrund eines Defektes ausgelöst werden. In einem Fall von mir war das CPU-Kabel defekt und das Netzteil ging in die Schutzschaltung. Aber dann hat auch nichts mehr geleuchtet, weil das Netzteil die Spannung direkt mit dem Einschalten getrennt hat.
Genau sowas meine ich. Das Flackern der CPU-LED kann ein Indiz sein, muß es aber nicht.

Theoretisch könnte es natürlich auch ein "Software-Fehler" sein, zb. falsche Spannungswerte im BIOS/UEFI oder irgend sowas. Keine Ahnung, dass die CPU zb. zu viel Saft abbekommt, was sich für das System dann wieder wie ein "Kurzschluß" verhält/anfühlt. Aber es wäre ziemlich unwahrscheinlich wenn sowas von alleine passiert, während der User am zocken ist.

Ich hab das früher immer "umgekipptes Bit" genannt, wenn ein Fehler (zumindest auf den ersten Blick) keinen Sinn ergibt, bzw. sich nicht finden lassen will. Ein Fehler, ausgelöst durch irgendeine 0 die - warum auch immer - zur 1 wurde (oder umgekehrt). :-D

Möglich ist vieles. Aber aktuell sieht es zumindest nach einer rudimentären/simplen Schutzschaltung aus, die der Meinung ist "HALT, STOPP", und zwar sofort wenn das erste bisschen Saft durch die Leitungen fließt.
Dann laufen die Lüfter kurz an und gehen wieder aus.
Weil das System (auch das NT) direkt nach dem Start noch keinen Fehler erkennt, die Routinen anfangen zu arbeiten (die Lüfter starten, ggf. laufen die ersten Check-Codes über die LED-Anzeige) , und erst an dem Punkt wo die korrekte Versorgung gecheckt wird, stellt das System einen Fehler fest, und schaltet dann (in dem Fall mit dem Kabel sehr wahrscheinlich vom Mobo ausgelöst) einfach wieder aus.

Ich bin mir nicht sicher, aber vermutlich könnte man mit einem Multimeter erkennen wer genau hier den Anker wirft. Sollte es das NT bzw. eine Schutzschaltung davon sein, dann dürfte anschließend keine Spannung mehr aus dem Netzteil rauskommen. Vermutlich bis der Strom kurz getrennt wurde, und die Schutzschaltung sich wieder löst.

Sollte erst das Mobo den Anker werfen, müsste es ja anschließend trotzdem noch mit Saft aus dem NT versorgt werden, da ja das Mobo abgeschaltet hat, und nicht das NT (was von der Abschaltung ja quasi nichts "wissen" kann).
 
Genau sowas meine ich. Das Flackern der CPU-LED kann ein Indiz sein, muß es aber nicht.
Bei mir hat aber nichts geflackert, ich habe noch nicht mal gemerkt, dass das Netzteil abgeschaltet hatte. Das ging so schnell und mein neues Netzteil macht auch kein Kicken mehr. Bis ich erst darauf gekommen war, dass das Netzteil abschaltet, hat etwas gedauert. :D

Hatte zuvor das DPP 11 verbaut und das hatte immer ein Klicken mit dem abschalten, das neue Straight Power 11 Klickt beim Ausschalten nicht mehr. Deshalb hatte ich beim Einschalten einfach keinerlei Reaktion drauf und bemerkte deshalb gar nicht, dass das Netzteil ständig in die Notabschaltung ging.

Aber ich kenne, was du beschreibst, wenn ich das Netzteil abschalte und dann auf den Button am Gehäuse klicke, leuchtet auch einiges ganz kurz wegen der Restspannung auf. Seltsam finde ich aber dennoch, dass es zufällig nur die CPU Fehler-LED ist. Selbst wenn es nur ein Flackern ist.

Aber ich gebe dir im allgemeinem auch recht, ganz ausschließen kann man es auch nicht. Vor allem, nachdem ich seine Fehlerbeschreibung nochmals 2-3 mal gelesen habe, konnte ich es auch nicht mehr 100 % ausschließen. Dass der Rechner auch plötzlich ausgegangen ist und nicht mehr angeht, deutet auch auf das Netzteil hin. Weil Prozessor oder Arbeitsspeicher auch normalerweise nicht einfach mal so defekt gehen. Was natürlich auch nie ganz ausgeschlossen ist.

Am Ende ist es auch egal, er wird bestimmte Hardware nacheinander austesten müssen, bis er den Übeltäter findet.
 
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Soooooo....

Der PC läuft wieder!

Es ist das Netzteil. Hatte nochmal mit minimal Konfig probiert, nichts passiert. Der anschließende erste Wechsel auf mein altes 450W NT lies den PC wieder laufen, ohne Probleme. Das neue NT geht somit direkt zurück zu mindfactory.

Hätte wohl alles schlimmer kommen können. :rollen: Vielen Dank für eure schnelle Hilfe. :daumen:
Wahrscheinlich sollte ich bis zum neuen funktionierenden NT den PC nicht zu sehr beanspruchen...

Gerne noch eine kurze Frage nun zum Bios. Kann ich bedenkenlos über die Gigabyte Seite bzw. installierte Software einfach das aktuellste Update laden? Gab es damals nicht immer die Meinung, "wenns läuft dann läufts und fass bloß nix mehr an" wenns ums Bios geht?
 
BIOS würde ich schon noch updaten.
Einfach an die Anleitung halten, da ist mMn kein großes Drama zu erwarten.
Allerdings würde ich dazu schon ein passendes Netzteil verwenden.
Kann also auch noch 2Tage warten.
 
Normalerweise muss man nichts machen, nur bei einer neuen Plattform ist es nicht verkehrt, da manchmal auch Fehler behoben werden. Oft wird auch einiges mit optimiert. In der Regel passiert hierbei auch nichts. Wichtig ist aber das die Datei auf einem Stick gespeichert wird und aus dem Bios aus ein Update gestartet wird. Denn im Bios gibt es keine Programme, die im Hintergrund laufen und möglicherweise das Update behindern könnten.

Bei dir ist halt nur das Problem, dass dein Mainboard kein Bios-Flashback hat und sollte doch was schieflaufen der Chip extern mit einer Bioszange erneut beschrieben werden muss. Manche Bios Chips stecken aber auch in einem Sockel, sodass dann solch ein Chip auch ausgetauscht werden kann.

Aber in der Regel passiert nichts und läuft unproblematisch durch. Mit meinem Z690 Board habe ich alle Bios Versionen, die es bisher gab, mit drauf gezogen.
 
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Ich würde die Kiste erstmal paar Stunden/Tage laufen lassen. Einfach nur um sicher zu gehen dass das Problem auch einzig und allein am NT lag. Wäre doch ärgerlich wenn (so unwahrscheinlich es auch ist) der nächste Instant-Shutdown genau während des BIOS-Updates kommt.
 
Auf dem Board des TE kann man das BIOS ohne CPU, Graka und Memory flashen. Das würde ich vielleicht tun.

Man kann sich bei Amazon auch einfach ein Netzteil bestellen, es kurz testen und wenn der gleiche Fehler auftritt, es einfach wieder zurückschicken.
 
Auf dem Board des TE kann man das BIOS ohne CPU, Graka und Memory flashen. Das würde ich vielleicht tun.
Habe mir die Anleitung nicht durchgelesen, aber auf seiner IO-Blende (Gigabyte Z690 GAMING X DDR4) vermisse ich dazu eine USB-Buchse, die dafür extra gekennzeichnet ist und ein Button der dazu gedrückt wird.

Bei mir sieht es als Beispiel so aus:
Ashampoo_Snap_Freitag, 16. September 2022_14h11m02s_001_.png

Kenne ich auch nicht anders.
Daher bin ich auch eher davon ausgegangen, dass kein Bios-Flashback vorhanden ist.

Tsss... pfff... "Fatal"... Kinkerlitzchen!
Ich weiß, worauf du hinaus willst... :D
 
Gigabyte wirbt auf der Homepage so:
  • Q-Flash Plus Update BIOS without Installing the CPU, Memory and Graphics Card
Im Manual dazu steht:
  • QFLASH_PLUS (Q-Flash Plus Button) Q-Flash Plus allows you to update the BIOS when your system is off (S5 shutdown state). Save the latest BIOS on a USB thumb drive and plug it into the dedicated port, and then you can now flash the BIOS automatically by simply pressing the Q-Flash Plus button. The QFLED will flash when the BIOS matching and flashing activities start and will stop flashing when the main BIOS flashing is complete.
  • Der mit © markierte USB Port auf dem Bild unten ist der dafür vorgesehene:
  • 1663337077670.png
Ich hoffe, das hilft :)
 
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