naturwissenschaftliche Erklärung, Deutung oder Widerlegung diverser Phänomene, Theorien und Konzepte (ex "Freie (Raum-)Energie")

AW: Freie (Raum-)Energie

Es zeigt nur, wie hilflos die Menschen sind, wenn es um Naturkatastrophen geht.
Hat man ja erst kürzlich in den USA gesehen, wo ein Wirbelsturm eine Kleinstadt zerstört hat.
 
AW: Freie (Raum-)Energie

Ich denke mal der Vulkan wird sich vorher durch viele starke Erdbeben ankündigen. Es bebt ja jetzt schon x mal am Tag aber nur schwach (um Magnitude 3 in etwa).

Bock auf den Untergang Amerikas trifft es wohl eher. Ich habe nichts gegen die Amerikaner, aber ihre Politik und Doppelmoral kotzt mich an ;)
Da nehme ich doch ein paar Jahre nuklearen Winter gerne in Kauf für diese Genugtuung.
 
AW: Freie (Raum-)Energie

Keine Ahnung, wie er sich ankündigt, wenn du es weißt, hol dir den Nobelpreis ab. :D

Derzeit ist es so, dass sich die Erdplatten im Yellowstone Park heben und senken und zwar mehr als jemals zuvor registriert. Bedeutet also, dass es darunter gewaltig rumort. Aber ob das jetzt auch bedeutet, dass es in den nächsten 100 Jahren zu einem Ausbruch kommt, weiß niemand.

Ich fand damals eine Sendung von Joachim Bublath sehr geil (Abenteuer Forschung, ZDF), wo er Würfel im Studio hatte, die die Menge an ausgebrochenen Masse der Vulkane widerspiegeln sollte. Der Mount St. Helens war darunter, den Würfel hatte er in der Hand. Der Würfel zum Pinatubo stand auf dem Tisch, der war ungefähr 5x größer als der des St. Helens.
Dann sagte er, dass der Würfel des Yellowstone Park Vulkans nicht ins Studio passt. :D:D:ugly:
 
AW: Freie (Raum-)Energie

:huh: Bei Yello ist das nicht Amerikas Problem.

Die Frage ist eher ob es überhaupt überlebende geben wird, man geht von mindestens 7Jahre Winter aus, Weltweit.
 
AW: Freie (Raum-)Energie

Klar wird es Überlebende geben, zur Not durch Kannibalismus.

Was soll ich mit einem Nobelpreis? Die Info gibt es nur für die bedingungslose Kapitulation der USA ;)
 
AW: Freie (Raum-)Energie

Aber zuerst ist es Amerikas Problem, die weltweiten Auswirkungen dauern ja, aber Nordamerika ist ja auf einen Schlag halb weg.
 
AW: Freie (Raum-)Energie

Ja, da wäre schon ein größeres Stück Nordamerika von Kanderas (oder wie die auch immer grad nochmals heißen) Betroffen, und so 5-50 Meter Vulkanasche sind auch nicht gerade prickelnd, zumal man durch die Asche krank wird. Gibt ja Fossilien, die eine besondere Knochenverändernde Krankheit haben, die durch Vulkanasche verursacht wird.

Aber unsere lieben Vulkane sind es ja nicht ein mal allein.

Im Prinzip kann uns JEDE Sekunde ein Gammastrahlenblitz einer Supernove treffen. Tja, dann gibt es auf der Erde kein Leben mehr, wenn das Ding nah genug ist, und nah genug ist wirklich SEHR weit weg. Glaub 50-100 Lichtjahre sind immer noch tödlich. :ugly: Wie weit ist auch egal, es gibt genug Sonnen in der Nähe, die uns grillen könnten :(

Asteroiden sind auch nett. Da fragt man sich auch, was schlimmer ist, einer ins Meer und Tsunami, oder auf Land und Feuerstürme+"nuklearer" Winter durch den aufgewirbelten Staub :ugly:

Und btw. wir müssen gar nicht nach Amerika schauen. In Deutschland haben wir in der Eifel etc. auch genug Vulkane, die noch aktiv sind. Da steigt Methan etc. auf. Heise Quellen und Schlammlöcher gibt es auch. Die sind btw auch schon sehr lange überfällig.

Tja wir könnten alle in der nächsten Sekunde ausgelöscht werden, und da sind irgendwelche Seuchen oder menschliche Faktoren wie ABC-Waffen etc noch gar nicht enthalten :(
 
AW: Freie (Raum-)Energie

Es würde auch eine Hypernova reichen, die über 5000 Lichtjahre weg ist.
Eta Carinae ist ein Kandidat dafür. Der Stern könnte schon längst zu einer Hypernova geworden sein, da er bis zu 10000 Lichtjahre entfernt ist :ugly:
Aber generell bringt ein Gammablitz nicht alles direkt um, erst wird die Atmosphäre zerstört, alle Moleküle werden zu freien Radikalen. Man vermutet, dass eins der großen Massenausterben von einem Gammastrahlblitz ausgelöst wurde.
 
AW: Freie (Raum-)Energie

Naja, kommt halt drauf an, wie nah. Wenn zu nah, ist alles sofort weg. Wenn weiter weg, ist die Azonschicht futsch, auch nicht gut, und wenn RICHTIG weit weg, passiert wenig-gar nichts.

Kommt halt absolut auf die Entfernung, wobei eher die Intensität an, welche ja aber mit steigender Entfernung ab nimmt.

Aber danke für den Hinweis mit den 5k Lichtjahren. Ich wusste auf jeden Fall noch, das es SCHEIS weit weg sein kann um uns noch immer auszulöschen :ugly:
 
AW: Freie (Raum-)Energie

Ja aber bei einer Supernova/Hypernova werden ja nur zwei Strahlenjets an den Polen ausgestoßen. Die Chance, dass einer der Jets genau auf die Erde gerichtet sind, ist gering.
Aber der Grund wieso die so weit Entfernt sein können ist, dass ein Gammablitz die Energie hat, welche die Sonne über mehrere Millionen Jahre abgibt und das sind bekanntlich 3,5*10^9kg pro Sekunde. Da bleibt auch nach vielen Lichtjahren noch genug Intensität übrig um zumindest die Atmosphäre zu brutzeln :D
Ich glaube einzelne Photonen können dabei Energien von bis zu 10^28 eV erreichen, was umgerechnet 445 KWh sind :ugly:
 
AW: Freie (Raum-)Energie

Aber die Wahrscheinlichkeit ist eben gering, so viele superschweren Sterne gibts in unserer Nähe nicht, weil die Nebel, in denen die Sterne entstehen, alle weiter weg sind.
Da wird die Erde eher von einem Asteroiden der Größe Texas getroffen. :ugly:
 
AW: Freie (Raum-)Energie

Die Chance, dass uns vor dem Ende der Sonne noch ein Gammablitz trifft, wird auf mindestens 50% geschätzt
 
AW: Freie (Raum-)Energie

Kann man sich selbst ausrechnen, wenn man die Menge der Sterne in einem Radius von 5000 Lichtjahre abschätzt. So ein Gammablitz weitet sich ja wie ein Laserstrahl mit der Distanz auf und deckt dann immer größere Bereiche ab, wobei natürlich auch die Intensität abnimmt :schief:
 
AW: Freie (Raum-)Energie

Naja, kommt halt drauf an, wie nah. Wenn zu nah, ist alles sofort weg. Wenn weiter weg, ist die Azonschicht futsch, auch nicht gut, und wenn RICHTIG weit weg, passiert wenig-gar nichts.

Für "alles sofort weg" müsste die Energie ausreichen, um einen Felsblock von der Größe der Erde zu zerstören. Es gab nur einen "Stern", der so eine Energie aufbringen konnte - "Vor langer Zeit, in einer Galaxie, weit, weit entfernt..."
Ein Gammablitz könnte vielleicht schwerwiegende Veränderungen in der Athmosphäre auf der der Quelle zugewandten Seite der Erdkugel auslösen.
Aber freie Radikale bleiben nicht lange freie, schädliche Verbindungen erwischen nicht alle und eine Reduzierung der Ozonmenge um 50% wäre a) reversibel und b) für viele Organismen egal (weil sie sich eh nicht unter freiem Himmel aufhalten c) für viele andere eine gewisse Zeit tollerierbar. Auf Artebene würde ich sagen: Wenns die Menschheit stark genug schädigt, wäre die Bilanz für die meisten anderen Lebewesen neutral.

P.S.: Ich versuchs jetzt mal mit nem neuen Titel.
 
AW: naturwissenschaftliche Erklärung, Deutung oder Widerlegung diverser Phänomene, Theorien und Konzepte (ex "Freie (Raum-)Energie")

Der neue Titel ist gut :daumen:

Ruyven, ich bezog mich da auch ganz egoistisch und selbstherrlich allein auf die Menschheit und höher entwickelte Tiere.

Klar, wenn das Ding weit genug weg ist, passiert gar nichts. Es gibt aber schon eine nicht zu vernachlässigende Wahrscheinlichkeit, (jetzt verglichen mit Asteroideneinschlägen, die die Menschheit ausrotten könnten) das uns eben einer mit der Stärke trifft, das die Ozonschicht halt komplett weg ist, oder die Lebewesen so großen Strahlenmengen ausgesetzt sind, das Sie daran in kurzer Zeit krepieren.

Btw. ob die Menschheit komplett ausgelöscht ist, oder nur noch einige hundert oder tausend überleben vernachlässige ich. Hab da zu wenig Hoffnung, das genau ICH dann unter den Glücklichen bin :(
 
AW: naturwissenschaftliche Erklärung, Deutung oder Widerlegung diverser Phänomene, Theorien und Konzepte (ex "Freie (Raum-)Energie")

Ich hab das auch als Antwort auf "dann gibts kein Leben mehr" formuliert ;)
Und, egal wie stark das Ding ist, es wird nicht die ganze Ozonschicht zerstören und alle Lebewesen zu Tode strahlen. Denn 50% befinden sich jeweils unerreichbar auf der anderen Seite des Planetens und ein erheblicher Teil auf der zugewandten Seite zumindest unter einigen Metern Wasser oder Feststoff.
Für die Menschheit am bedrohlichsten dürfte der extrem Produktionseinbruch der Biosphäre sein, wenn die UV-Dosis wirklich für längere Zeit um (wieviel sinds eigentlich bei 50% weniger Ozon?)% steigt und ggf. die Landvegetation auf der zugewandten Seite direkt eingeht (wobei Pflanzen wirklich extrem viel einstecken können). Es würden mit Sicherheit mehr Leute verhungern, als an Strahlung sterben. Und wenn erstmal das globale kulturelle und wirtschaftliche System unter diesem Schock zusammenbricht, hat das weitere schwere Auswirkungen auf die Menschheit.

Aber all das sind Mechanismen, die nicht annähernd bis an den Rand der Arterhaltung einer global verbreiteten Spezies wirken. (die Arten, die nur auf der betroffenen Hemisphäre vorkamen, haben natürlich verschissen)
 
Zurück