naturwissenschaftliche Erklärung, Deutung oder Widerlegung diverser Phänomene, Theorien und Konzepte (ex "Freie (Raum-)Energie")

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Und dann fällt mir noch die Idee mit dem LN² Plättchen ein. Man kippt flüssigen Stickstoff in ein Plättchen, welches ja dann -190° hat. Die Frage ist also, wieso bleibt es nicht bei -190° stehen, wenn man das Plättchen in den Raum legt, der flüssige Stickstoff kann ja nicht gasförmig werden, da er eingeschlossen ist, also müsste er kalt bleiben. :schief:

Schon mal was von einem Dampfkochtopf gehoert? Die Temperatur und der Druck des LN2 wuerde waehrend des ansteigens der Temperatur auch einfach ansteigen. Dadurch steigt der Siedepunkt auch an. Also koennte wie ruyven-macaran bereits gesagt hat das LN2 eine beliebige Temperatur annehmen und trotzdem fluessig bleiben.
 
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Es gibt da auch Grenzen. Theoretisch kannst du den Druck auf Stoffe wie zum Beispiel Helium so weit erhöhen, dass dieser metallische Eigenschaften bekommt. Beispiele hierfür wären theoretische Planeten mit mehreren 100km Wasserhöhe.
 
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Es gibt da auch Grenzen. Theoretisch kannst du den Druck auf Stoffe wie zum Beispiel Helium so weit erhöhen, dass dieser metallische Eigenschaften bekommt. Beispiele hierfür wären theoretische Planeten mit mehreren 100km Wasserhöhe.

Da musste garnicht von virtuellen Planeten reden. Es gibt schon metallischen Wasserstoff auf dem Jupiter.;)
 
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Stimmt, an Jupiter habe ich gerade gar nicht gedacht. Es ist schon sehr fazinierend, welche Phänomene das Universum hervorgebracht hat :)
 
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Schon mal was von einem Dampfkochtopf gehoert? Die Temperatur und der Druck des LN2 wuerde waehrend des ansteigens der Temperatur auch einfach ansteigen. Dadurch steigt der Siedepunkt auch an. Also koennte wie ruyven-macaran bereits gesagt hat das LN2 eine beliebige Temperatur annehmen und trotzdem fluessig bleiben.

So sieht es aus, das Plättchen würde wahrscheinlich platzen. ;)
 
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du könntest das Plättchen in einem unendlich tiefen Ozean versenken, dann kann es nicht platzen, aber der Druck müsste unendlich weiter (das Plättchen wird zusammengedrückt) ansteigen. Bleibt nur das Problem, dass das Wasser irgendwann metallisch wird und das Plättchen dann nicht mehr sinkt :D
 
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Wenn der Außendruck zu groß wird, platzt es ebenfalls, bzw. implodiert, aber das LN² würde so oder so entweichen. . :D
 
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Da müssten wir mal ein Experiment machen. Am besten wir saugen den gesamten Wasservorrat der Erde ab und bauen daraus eine Wassersäule als Testobjekt :)
 
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Wieso?
Einfach in den Marianengraben werfen und gucken, wann Stickstoff aufsteigt.
 
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Ich denke die 1100bar wird das Plättchen je nach Material noch aushalten. Es gibt ja auch noch Viecher die in solchen Tiefen überleben können.
Die Tatsache, dass Flüssigkeiten und Gase bei hohem Druck metallisch werden, würde man auf dem ersten Blick auch nicht unbedingt erwarten. Vielleicht erlebt man auch hier Überraschungen ;)
 
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Wenn der Außendruck zu groß wird, platzt es ebenfalls, bzw. implodiert, aber das LN² würde so oder so entweichen. . :D

Implodieren kann nur etwas, dass im inneren einen deutlich niedrigeren Druck aufweist. Dein nicht-Druckfestes Plättchen würde einfach noch flacher gedrückt werden - das aber kontinuierlich.

Wieso?
Einfach in den Marianengraben werfen und gucken, wann Stickstoff aufsteigt.

Löslichkeit nicht vergessen.
 
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Implodieren kann nur etwas, dass im inneren einen deutlich niedrigeren Druck aufweist. Dein nicht-Druckfestes Plättchen würde einfach noch flacher gedrückt werden - das aber kontinuierlich.

Wenn Risse entstehen, entweicht der flüssige Stickstoff. U-Boote implodieren auch nicht so schnell, aber es können Risse entstehen, durch die dann Wasser eindringt.

Löslichkeit nicht vergessen.

Wie die Sättigung am Marianengraben aussieht, weiß ich so nicht genau, aber ich denke, dass die Sättigung schon sehr hoch ist.
 
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Also Kohlenstoffdioxid ist da unten auf jeden Fall fest. Auch andere Gase sind da unten fest.

Stickstoff könnte da unten noch immer Gasförmig sein. Bei Normaldruck verflüssigt es sich ja bei 77K.

Man sollte auch bedenken, das ein Behälter mit einer Flüssigkeit gefüllt kaum zerdrückt werden kann. Flüssigkeiten sind kaum kompressibel.
 
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Löslichkeit nicht vergessen.

Stickstoff ist noch schlechter loeslich in Wasser als Sauerstoff. Keine Ahnung wie viel Stickstoff sich im Wasser aufloesen wuerde bevor es oben ankommt. (Wenn ueberhaupt was ankommt).

Wie die Sättigung am Marianengraben aussieht, weiß ich so nicht genau, aber ich denke, dass die Sättigung schon sehr hoch ist.

Wuerde ich mal auch sagen da ich kein Tier/Pflanze im Ozean kenne das Stickstoff braucht. Ausserdem ist Wasser im Ozean nahezu immer sehr gesaettigt. Allerdings sei noch dazu gesagt das Stickstoff unter hohem Druck sich besser aufloest als unter niedrigen Druck. Um ehrlich zu sein, keine Ahnung ob der Stickstoff auftauchen wuerde oder nicht.:ugly:
 
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Wuerde ich mal auch sagen da ich kein Tier/Pflanze im Ozean kenne das Stickstoff braucht. Ausserdem ist Wasser im Ozean nahezu immer sehr gesaettigt. Allerdings sei noch dazu gesagt das Stickstoff unter hohem Druck sich besser aufloest als unter niedrigen Druck. Um ehrlich zu sein, keine Ahnung ob der Stickstoff auftauchen wuerde oder nicht.:ugly:

Deswegen hab ich ja auch gesagt, dass man warten und schauen soll, ob Stickstoff aufsteigt. :D
 
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ich glaube man kann nicht mehr von einem Plättchen sprechen, wenn dort so viel Stickstoff drin ist, dass man da in 11km Entfernung noch eine Stickstoffänderung messen könnte ;)
 
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