@ heizungsrohr:
Sorry, aber die Bilder wirken wie Schnappschüsse von einem Nachmittagsspaziergang.
Hast du die einfach so gemacht, oder dir jedes mal richtig Gedanken gemacht, bevor du den Auslöser gedrückt hast?
Am Anfang ist es eine gute Übung, sich vorzustellen, dass man eine Analogkamera hat, also nur 36 Fotos machen kann.
Dann bekommt man schon viel mehr das Gefühl für das wesentliche und knipst nicht einfach drauf los.
Du hast ja einen Tagesablauf. Versuch einfach mal wenn du irgendwo läufst, dir vor dem geistigen Auge vorzuführen,
was aus deiner Umgebung denn jetzt ein geeignetes Fotomotiv wäre. Den Blick kann man trainieren, indem man solche
Prozesse im Kopf einfach wiederholt, und auch zwei mal überlegt, bevor man schließlich den Auslöser drückt.
Denk dir im Kopf einfach Kompositionen aus, und versuch einfach ein Bild so interessant wie möglich zu gestalten.
Das geht gut, indem man sich vorstellt, was man denn genau fotografieren möchte und sich dann fragt, ob man
das Bild so bei sich als Poster aufhängen würde. Da steht man dann da, schaut aufs Display und denkt
:"Ist das schön so? Kann ich das so lassen? Soll ich die Perspektive nochmal verändern? Vielleicht hinknien,
den Beschnitt ändern ?"
Bei den letzten beiden Bildern erkenn ich sowas wie einen durchdachten Bildaufbau.
Aber bei der Blüte ist die Schärfeebene zu klein und das letzte Bild ist verwackelt.
Wenn du schon eine EOS 450D hast, würde ich mich mal richtig damit auseinandersetzen, und nicht im Automatikprogramm fotografieren.
Denn die Kamera dreht dir so einen Schwachsinn, wie z.b. ISO 1600 bei dem Blütenfoto, an.
Das 3. Bild hätte evtl. an Qualität gewonnen, wenn du dich mit der Kamera hingelegt hättest, oder zumindest hingekniet.
Denn die Perspektive ist für die Meisten alltäglich, und somit nix besonderes. Wäre das Bild im liegen entstanden, wäre die Perspektive
ungewohnt, und somit auf den ersten Blick schon viel interessanter. Und der Tonwert stimmt auch nicht, das Bild hat einen leichten Rotstich.
Ich hab mal das Bild beschnitten, und mit Tonwertkorrektur eingestellt, falls das für dich nicht ok ist, nehm ich sie wieder raus.
Bild 1: mit Tonwertkorrektur
Bild 2: hab ich gemacht

Bild 3: beschnitten.
Bild 4: linke hälfte Ursprungsbild, rechte Hälfte mit Tonwertkorrektur.
Man sieht deutlich den Unterschied bei den Wolken.
Der Rotstich ist deutlich sichtbar.
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Denn eine DSLR zu haben, nur um dann im Automodus zu fotografieren, ist nicht so ganz Sinn der Sache. Mit einer DSLR kann man schöne gute Bilder machen, aber dafür muss man sich dann halt auch mit der Materie auseinandersetzen und fleißig üben.
So, noch 1 Fotografie von mir ( das schwarz-weiß-Bild).
lg Dustin