Special Multi Frame Generation anstelle neuer Hardware: Die Lösung aller Probleme?

Interessant in dem Zusammenhang ist meiner Ansicht nach: Bei TVs gibt es Zwischenbildberechnung, dort auch bekannt als MEMC (Motion Estimation and Motion Compensation) oder Markennamen wie Motion Flow ja schon lange, die ersten Geräte damit sind vor gut 15 Jahren auf den Markt gekommen (ich bin mir nicht ganz sicher, ich glaube Philips hat die Technik beispielsweise als Digital Natural Motion bereits um 2006 herum auf den Markt gebracht), seit über 10 Jahren ist die Technik wirklich weit verbreitet und sie wurde im Laufe der Zeit auch immer besser.

Zum Spielen nutzte und nutzt man diese Zwischenbildberechnung üblicherweise aber nie, wenn man nicht vergisst sie auszuschalten, hauptsächlich eben wegen der prinzipbedingten Latenzproblematik. TVs haben (und hatten vor allem damals, als die Technik neu war) oft so schon einen grenzwertig hohen Inputlag, der sich durch die Zwischenbildberechnung naturgemäß noch deutlich verschlimmert. Hersteller von PC Monitoren haben aus dem Grund auch nie versucht die Technik zu integrieren.

Nun setzt sich die Technik auf einmal doch in Spielen mehr oder weniger durch. Dabei ist es für die Latenzproblematik praktisch nicht von Bedeutung ob die Zwischenbildberechnung in der Grafikkarte oder im Bildschirm (bzw. TV) erfolgt. Der einzige Unterschied ist das die Zwischenbildberechnung in der Grafikkarte üblicherweise mit variablen Frameraten funktioniert, am TV meistens nur mit fixen Frameraten (quasi V-Sync, bei TV bzw. Videos als Ausgangsmaterial sind die Frameraten naturgemäß ja immer fix), womit man beispielsweise aus 25fps oder 50fps 100Hz machen kann.
 
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Hä? Ich versteh das nicht.
Man will doch mehr FPS, weil mehr FPS = geringere Latenz.
Jetzt kommt dieses Multi-Frame-Gedöns, erzeugt Fake-Frames – und die Latenz steigt.
Das Spiel fühlt sich also schlechter an, obwohl da plötzlich 100 FPS mehr angezeigt werden.
Am Ende bringt das gar nichts, im Gegenteil: schlechteres Spielgefühl bei schöneren Zahlen.

Für mich ist das komplette Kundenverarsche – Marketing für Leute, die nur auf den FPS-Counter schauen.

So ist es!

Klingt doch super, hast 60FPS, mach FG an, dann hast 240FPS aber das Spielgefühl ist und bleibt das gleiche. ABER, du hast mehr FPS und kannst damit angeben.

Man braucht eh schon 50-60FPS um den input lag einigermaßen zu kaschieren, aber das sind FPS Werte wo 99% der Games vernünftig laufen.

Würde man den input lag in den griff bekommen, das es zu 90% den gleichen Verlauf wie vorher hat, dann nützt es was, aber so? Kannsf auch aus lassen, bringt nix.

Für iGPU und low end wie 5050/9060 sehe ich da Potenzial, aber alles andere? Unnötig.
Versteht ihr beide das wirklich nicht, trollt ihr oder wisst ihr es wirklich nicht, weil euch die entsprechende Hardware fehlt?
Frame Generation erhöht die Latenz minimal (je nach FPS). Dank Nvidia Reflex/AMD Anti-Lag ist der Unterschied aber gering.
Wenn du statt 60fps plötzlich 240fps hast, dann ist das um WELTEN smoother auf dem Monitor. Den richtigen Monitor vorausgesetzt. Der Inputlag ist bei diesen FPS so verschwindend gering, dass du beim 1. anspielen zwar merkst, da ist irgendwas anders aber nach 5min hast du dich daran gewöhnt UND (jetzt kommt das wichtigste) es ist in KEINEM Fall so, dass Frame Generation dein Aim oder sonst irgendwas wirklich entscheidend verschlechtert. Vielleicht auf Esport Niveau, aber ich behaupte mal 98% der User hier haben dieses Niveau nicht.
Ich hab in Battlefield 6 aktuell ne 6,4er KD (ohne Botgames). Ich behaupte mal ich hab ein ganz ordentliches Aim und kann das denke ich ein bisschen beurteilen. Ich nutze sogar Future Frame Rendering in Battlefield (das ist das hauseigene Frame Generation von Battlefield)

Nochmal, vielleicht versteht das dann auch endlich der aller letzte. Frame Generation ist nicht dafür da ein Spiel spielbar zu machen, sondern um High Refresh Monitore besser nutzen zu können. Ich nutze Frame Generation aktuell in Stalker 2 und ich will ohne gar nicht mehr spielen. Ganz einfach deshalb weil 200fps + um Welten besser sind als 70-90.
PS: Hab ein 300Hz Monitor also ja bei mir macht das ein RIESEN Unterschied in der smoothnes. Das Bild ist viel ruhiger, viel geschmeidiger und dadurch viel angenehmer für die Augen.
Die Aussage, dass das Spielgefühl das gleiche ist, ist schlicht und ergreifend falsch.
Du brauchst aber für Frame Generation zwingend eine gute Basis FPS und die liegen bei mindestens mal 60 FPS und natürlich einen entsprechenden Monitor. Sonst bringt das alles nichts. Das empfehlen sogar Nvidia und AMD
Interessant in dem Zusammenhang ist meiner Ansicht nach: Bei TVs gibt es Zwischenbildberechnung, dort auch bekannt als MEMC (Motion Estimation and Motion Compensation) oder Markennamen wie Motion Flow ja schon lange, die ersten Geräte damit sind vor gut 15 Jahren auf den Markt gekommen, seit über 10 Jahren ist die Technik weit verbreitet.

Zum Spielen nutzt man
Das ist aber kaum vergleichbar, weil im Fernsehen der Inputlag ziemlich egal ist.
Mach dir mal den Spaß und schalte mal bei deinem Fernseher den Gamemode aus (wenn er nicht vrr hat und wenn er einen entsprechenden Modus hat. Meiner hat das z.b., dann wird die Refreshrate von 200Hz auf 60 Hz gelockt, das brauchst du für die Konsole) und zock mit ner Konsole... Das Bild ansich ist tausendmal flüssiger aber du hast den Inputlag des Todes.
 
Tatsächlich erinnere ich mich an diverse Posts von Nutzern welche die Funktion damals schon explizit als Hilfe gegen 30 Konsolen-FPS angepriesen haben.
Das waren die gleichen User die wegen Matschtexturen einfach den TV "schärfer" gestellt haben.:-D

Ich glaube bei den letzten Samsung OLEDs war die Zwischenbildberechnung halbwegs "brauchba"r. Der Inputlag stieg nur leicht (aber logischerweise mehr als bei den GPU Lösungen) und viel wichtiger --> Samsung kann ihn stabil halten.
Das ist das eigentliche Grundproblem bei 99,99% der TVs mit Zwischenbildberechnung, sie schwanken zwischen 30 und über 300ms hin und her.
 
Wie soll das gehen? Eine konstante Ausgaberate braucht man ja auch bei Filmen.
Sieht man bei Filmen sogar --> Bild zerreißt und/oder Blockbildung ja nach Szene.
Der errechnet ja nur Zwischenbilder 30Hz --> hoch auf 60 Bilder oder 120.
Wenn da was schiefgeht, sieht man es ja nur aber kann es nicht fühlen.

"RTings" hat in Spielen getestet und die Schwankungen aufgezeichnet.
Laut denen ist auch Samsung der einzige Hersteller der es explizit im Game-Modus anbietet und es "halbwegs" funktioniert.
Ich selber kann es nicht testen....ich hab LG.
 
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