Minarettverbot in Deutschland - ja oder nein?

Minarettverbot in Deutschland ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 192 64,2%
  • Nein

    Stimmen: 85 28,4%
  • Mir egal/Enthaltung

    Stimmen: 22 7,4%

  • Umfrageteilnehmer
    299
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nein, aber nur wenn es wirklich der freie Willen ist. Jeder hat das Recht auf seine Religion und so...
 
Ich habe auch für ja gestimmt.

Religion allgemein ist überholt , hindert die Menschheit sich weiterzuentwickeln.
In der Umfrage geht es aber eher darum, ob wir diese Religion im Bezug auf Moscheebauten einschränken wollen oder nicht. Nicht ob Religion sinnvoll ist oder nicht.

Ich habe auch für ja gestimmt.
Historische Sachen (Gebäude etc) sollten erhalten werden, als Mahnmal an die Gehirnwäsche.
Dann wären ja pberall Mahnmäler, wenn man einige erhalten würde, würde das ja gehen, aber wer zahlt die riesigen Kosten für die Instandhaltung.

Kirchen = Versicherungen . Tun einen nur verunsichern . Deswegen sind die so reich. Versicherung sind die modernen Kirchen , und spielen wie damals auch die Kirchen mit der Angst des Menschen .
Versicherungen versichern aber eine reale Gefahr, es ist möglich das wir uns z.B. einen Arm brechen oder Krebs haben. Dann wäre ich schon ganz glücklich wenn ich eine gute Krankenversicherung hätte. Kirchen haben den Menschen eine Gefahr weißgemacht, die es gar nicht gibt. Für diese Gefahr braucht man also auch keine Versicherung.

Ich bin nicht getauft etc , habe aber Trotzdem meinen Glauben irgendwie . Und ich würde behaupten jeder Memsch hätte auch diesen Glauben auch ohne Rekigionen.
Ich glaube an gar nichts religiöses und auch nicht an irgendwelche Naturphänomene oder ähnliches. Oder meinst du was anderes, ich weiß ja nicht was du mit diesem Glauben meinst.

Nein, aber nur wenn es wirklich der freie Willen ist.
Was hat das mit freier Willen zu tun?
 
Ich habe auch für ja gestimmt.

Religion allgemein ist überholt , hindert die Menschheit sich weiterzuentwickeln. Historische Sachen (Gebäude etc) sollten erhalten werden, als Mahnmal an die Gehirnwäsche. Kirchen = Versicherungen . Tun einen nur verunsichern . Deswegen sind die so reich. Versicherung sind die modernen Kirchen , und spielen wie damals auch die Kirchen mit der Angst des Menschen .

Ich bin nicht getauft etc , habe aber Trotzdem meinen Glauben irgendwie . Und ich würde behaupten jeder Memsch hätte auch diesen Glauben auch ohne Rekigionen.

Ich stimme dir zwar zu, was du von Religion und Kirche hältst, aber deshalb können wir anderen Menschen noch lange nicht unsere Weltanschauung aufdrücken.

Ich bin nach wie vor gegen ein Verbot, solange mich kein Singsang um 4 Uhr morgens aus den Federn reißt. Glocken o. ä. fände ich okay.
 
Ich stimme dir zwar zu, was du von Religion und Kirche hältst, aber deshalb können wir anderen Menschen noch lange nicht unsere Weltanschauung aufdrücken.
Viele der positivsten Veränderungen in der Weltgeschichte wurden durch Zwang erreicht. Natürlich ginge das heute nicht, aber viel zu wenige Leute beschäftigen sich damit ob sie daran Glauben sollen oder nicht und was die Kirche eigentlich für eine Institution ist.
 
Welche denn? Wenn der Wille der Masse unterdrückt wird, wird sich der Staat nicht lange behaupten können.
Wenn der Staat sich behaupten will, Rückhalt innerhalb seines Apparates hat, die Bevölkerung stark genug unterdrückt und keine Einwirkungen von außen (z.B. Intervention anderer Staaten) schon.

Die Alliierten im 2. WK im Bezug auf Deutschland wären ein Beispiel dafür. Ich halte das schon für sehr positiv.
 
Deutschland hat damals etliche Millionen Menschne getötet, dazu stand die Dt. Bevölkerung ja auch nicht wircklich geschlossen hinter Hitler. Aufgezwungen wurde denen also nichts, dazu kann man das wohl schlecht mit Minaretten vergleichen
 
@refraiser: Ich kenn da etwas historisches bezüglich Religion und aufzwingen: Nennt sich Kirche. Das Ergebnis davon kritisierst du, aber die selben Mittel sind dir recht. Das ergibt für mich keinen Sinn.
 
Deutschland hat damals etliche Millionen Menschne getötet, dazu stand die Dt. Bevölkerung ja auch nicht wircklich geschlossen hinter Hitler. Aufgezwungen wurde denen also nichts, dazu kann man das wohl schlecht mit Minaretten vergleichen
Natürlich, indem die Alliierten Hitler bzw. die deutsche Armee besiegt haben. Ich glaube kaum das die deutschen in einer Abstimmung entschieden haben ob sie besiegt werden wollen oder nicht. Ich habe das Beispiel auch eher in Bezug auf Zwang in der Geschichte, als zu Minaretten, gemeint.

Und alle negativen auch...
Nein, es gab einige Revoulutionen, die sehr negativ endeten und vom Volk getragen wurden.

@refraiser: Ich kenn da etwas historisches bezüglich Religion und aufzwingen: Nennt sich Kirche. Das Ergebnis davon kritisierst du, aber die selben Mittel sind dir recht. Das ergibt für mich keinen Sinn.
Ich möchte das Mittel nicht verwenden, ich wollte nur sagen, das es auch eine Möglichkeit ist. Auch wenn sie nicht infrage kommt.
 
Natürlich, indem die Alliierten Hitler bzw. die deutsche Armee besiegt haben. Ich glaube kaum das die deutschen in einer Abstimmung entschieden haben ob sie besiegt werden wollen oder nicht. Ich habe das Beispiel auch eher in Bezug auf Zwang in der Geschichte, als zu Minaretten, gemeint.
Hätten sie aber die Möglichkeit gehabt... und da sind wir wieder beim Aufzwingen.

Nein, es gab einige Revoulutionen, die sehr negativ endeten und vom Volk getragen wurden.
Die bilden die Ausnahme und genau diese Länder haben nicht lange überlebt bzw. stehen kurz davor zu fallen.

Ich möchte das Mittel nicht verwenden, ich wollte nur sagen, das es auch eine Möglichkeit ist. Auch wenn sie nicht infrage kommt.
Welche Mittel meinst du dann? Aufzwingen heißt für mich Friss oder stirb, egal in welcher Form.
 
Hätten sie aber die Möglichkeit gehabt... und da sind wir wieder beim Aufzwingen.
Die Alliierten haben Deutschland diese Niederlage aufgezwungen, sie war nicht freiwillig. Das ist doch der Punkt.

Die bilden die Ausnahme und genau diese Länder haben nicht lange überlebt bzw. stehen kurz davor zu fallen.
Das hängt aber zum großen Teil mit der damaligen Situation zusammen. Länder, in denen es eine Revoulution gab die in Unterdrückung endeten, waren meistens schon davor instabil. Es gibt auch viele Beispiele für instabile Länder mit demokratischen Revoulutionen, die politisch instabil waren/sind.

Welche Mittel meinst du dann? Aufzwingen heißt für mich Friss oder stirb, egal in welcher Form.
Es gibt durchaus verschiede Stufen von Zwang, es besteht ein Unterschied dazwischen ob man wenn man z.B. in einem Staat in dem das Christentum und das missionieren verboten ist, missioniert und dann hingerichtet wird oder ob man "nur" des Landes verwiesen wird.

Ich wollte mit meinem Post eigentlich ausdrücken, das es verschiedene Möglichkeiten gibt, etwas durchzusetzen und Zwang eine davon ist. Ob es aber infrage kommt Zwang anzuwenden, ist etwas ganz anderes.
 
Die Alliierten haben Deutschland diese Niederlage aufgezwungen, sie war nicht freiwillig. Das ist doch der Punkt.
Das wollte die Politik. Wir reden aber von der breiten Masse.


Das hängt aber zum großen Teil mit der damaligen Situation zusammen. Länder, in denen es eine Revoulution gab die in Unterdrückung endeten, waren meistens schon davor instabil. Es gibt auch viele Beispiele für instabile Länder mit demokratischen Revoulutionen, die politisch instabil waren/sind.
Exakt, deswegen ging die Revolution auch schief :D

Es gibt durchaus verschiede Stufen von Zwang, es besteht ein Unterschied dazwischen ob man wenn man z.B. in einem Staat in dem das Christentum und das missionieren verboten ist, missioniert und dann hingerichtet wird oder ob man "nur" des Landes verwiesen wird.
Aber die Tatsache, dass ein Land intolerant ist, macht es für mich schlimm. Dabei ist mir die Form der Strafe praktisch egal. Ich finde China ja auch nicht besser als die DDR.

Ich wollte mit meinem Post eigentlich ausdrücken, das es verschiedene Möglichkeiten gibt, etwas durchzusetzen und Zwang eine davon ist. Ob es aber infrage kommt Zwang anzuwenden, ist etwas ganz anderes.
Mir kam das wegen deinem ersten Satz aber anders vor:

refraiser schrieb:
Viele der positivsten Veränderungen in der Weltgeschichte wurden durch Zwang erreicht. Natürlich ginge das heute nicht, aber viel zu wenige Leute beschäftigen sich damit ob sie daran Glauben sollen oder nicht und was die Kirche eigentlich für eine Institution ist.
 
Das wollte die Politik. Wir reden aber von der breiten Masse.
Natürlich war es eine politische Entscheidung, aber ihre Durchsetzung erforderte Zwang. Ich habe ja nicht behauptet, das die breite Masse Zwang wünscht.

Exakt, deswegen ging die Revolution auch schief :D
Ja, aber sie wäre vllt. auch schief gegangen, wenn sie demokratisch gesehen wäre. Genauso wie einige schiefgegangene demokratische Revoulutionen, vllt. mit Zwang funktioniert hätten. Ich will gar nicht sagen, das ich das gut finde, aber es ist so. Und ein zum Westen hin freundlich Gesinnter Herrscher der weniger Menschenrechtrsverstöße begeht als die Taliban, wäre mir lieber als die Taliban.

Aber die Tatsache, dass ein Land intolerant ist, macht es für mich schlimm. Dabei ist mir die Form der Strafe praktisch egal. Ich finde China ja auch nicht besser als die DDR.
Zwischen China und der DDR gibt es riesiege Unterschiede. Natürlich ist es schlimm, wenn jmd. oder ein Land intolerant ist, das heißt aber nicht, das es mir egal wäre, wie intolerant es ist. Ein Einbruch und ein Mord sind beides Straftaten, deswegeb sind sie aber nicht gleich schlimm.


Mir kam das wegen deinem ersten Satz aber anders vor:
Das war unglücklich formuliert, ich wohlte damit nur sagen, das Zwang nicht immer negativ war. Das heißt aber nicht, das er wünschenswert wäre.
 
Irgendwie gleitet das hier etwas ab. Wenn man sich gegen eine typische Moschee ausspricht müßte man ja auch auch gegen Synagogen oder Bauten anderer Glaubensrichtungen sein. Klar kan man hier keine Minarette wie in den Ursprungsländern bauen, aber gegen den Stil dürfte eigendlich keiner was haben
 
Also bei mir ruft schon der Muezzin und in der Uni bekamen die Gläubigen einen Raum in der Bibliothek in dem sie ihre Teppiche ausrollen dürfen. Auch wenn Jacken nicht erlaubt waren in der Bib. haben die einen riesen Radau gemacht bis sie ihre Sondergenehmigung bekommen haben. Aber sicher in der Uni Gebetsräume, die haben da wohl wirklich nichts zu suchen.
Dann noch Moscheen die mit Integrationskurse werben und dann wenn das Ding steht alles wieder streichen. Und wenn man sich der Moschee nähert und sich das "offene" Gotteshaus ansehen will wird man von mehreren Menschen umringt und wird "höflich" gefragt was man hier will und dann vom Gelände geführt.
So darf es nicht laufen und so verhält man sich auch einfach nicht wenn man doch eine "Gastreligion" ist. :schief: Ob es ein Verbot sein muss weiß ich nicht aber ganz geheuer ist mir der Verein nicht und die Religion schon mal gar nicht. Kein Land in dem diese Religion die Mehrheit hat ist ein Land in dem ich leben möchte, vielleicht noch die Türkei und dann in Istanbul.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, es gab einige Revoulutionen, die sehr negativ endeten und vom Volk getragen wurden.

Revolutionen sind deiner Meinung nach also frei von Zwängen?
Diese -sagen wir:- abstruse Ansicht auszudiskutieren dürfte wohl den Rahmen dieses Threads sprengen...


Also bei mir ruft schon der Muezzin und in der Uni bekamen die Gläubigen einen Raum in der Bibliothek in dem sie ihre Teppiche ausrollen dürfen.

Stell dir vor: Bei mir an der Uni haben Gläubige eine komplette Kirche und eine eigene Fakultät :daumen2:
 
Revolutionen sind deiner Meinung nach also frei von Zwängen?
Diese -sagen wir:- abstruse Ansicht auszudiskutieren dürfte wohl den Rahmen dieses Threads sprengen...
Ich habe nur starke Zwänge mit einbezogen, wenn man Zwang aber so sieht, gab es in fast jeder politisch guten und schlechten Entscheidung Zwang und wir ständen wieder am Anfang der Diskussion.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück