Und Fakt ist auch, dass das Zitat fatalerweise zur Realitaet passt (die Fortpflanzungsrate von Personen mit entsprechendem Migrationshintergrund ist nachpruefbar hoeher als von Nativen). Letzteres finde ich auch ungleich interessanter als das Zitat selbst.
Fakt ist, dass du aus dieser zitierten Realität (deren Ausmaß und Kausalität imho fragwürdig ist, Stichwort: Kinderzahl in Relation zum Wohlstand) eine Absicht kreirt hast, eine -wenn ich deine anderen Aussagen als Wertmaßstab nehme- böswillige dazu.
Religion: Religion ? Wikipedia
Kirche: http://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_(Organisation)
Glaubensgemeinschaft: Glaubensgemeinschaft ? Wikipedia
Moschee: Moschee ? Wikipedia
Wie du das definierst oder so für dich hinbiegst, dass es deinem ideologischen Konzept entspricht, ist dabei vollkommen irrelevant.
Allerdings solltest du in dem Zusammenhang deinen Maßstab für Unwissenheit (und deren Schwesterherz) überprüfen bevor du anderen sowas an die Backe heftest. Die Arroganz auf andere Religionen den Maßstab der eigenen anzuwenden spricht dabei natürlich für sich.
Ich häts nicht besser sagen können
Was ich wie definiere ist im Gegenteil ausschlaggebend fuer die Bildung meiner freien Meinung (die nach meiner Erinnerung auch ein recht hoch bewertetes Gut in dieser Republik ist).
Beachte bitte, dass wir uns nicht im Thread "JePes Meinung" befinden und Dinge, die ausschließlich für diese Bedeutung haben, deswegen keine gewichtigen Argumente in dieser Diskussion darstellen.
Die einzig zwingende bauliche Vorschrift fuer eine Moschee ist die Ausrichtung nach Mekka.
Genaugenommmen nicht mal das. Die Moschee kann liegen, wie sie will, der Gebetsraum sollte ausgerichtet sein. Aber wirklich nötig ist nur eine Markierung. (man denke an diverse Kirchen, die zu Moscheen umfunktioniert wurden)
die Moschee als Ort, an dem sich die Familienvaeter treffen, waehrend die verschleierten Frauen sich daheim um Kind und Haushalt (zu) kuemmern (haben).
Dafür sind diverse gastronomische Einrichtungen eher noch besser geeignet.
Och, eigentlich hat Doc_Evil nicht so unrecht. Wenn einem was nicht gefällt, gefällt es einem eben nicht. Das läßt auch eigentlich noch keine Rückschlüsse auf irgendjemandes geistige Verfassung zu.
Interessant ist aber der Schritt von "es gefällt
mir nicht" zu "es soll
allen verboten werden, d.h. die Stellung eigener Interessen -und seien sie noch so schwach- über die Bedürfnisse aller anderen.
Hier setzten manche Minarettverbot gleich mit Islamhass. Nur weil man gegen den Bau von Minarette ist, heisst das doch nicht, dass man den glauben ablehnt.
Nunja - im Laufe des Diskussion hat noch niemand glaubhaft einen anderen Grund nennen können. "Lärmbelästigung" scheitert daran, dass sich die Leute gegen Minarette (die es ohne Imamruf gibt) und nicht gegen Imamrufe (die es ohne Minarett gibt) aussprechen, "Aussehen" scheitert daran, dass es kein einheitliches Aussehen für Minarette gibt, sondern sich die Bandbreite durchaus mit bei Kirchen oder anderen Turmbauten vorfindbaren Stilen überschneidet.
Bleibt -bis zum Nennen eines weiteren Grundes- die religiöse Komponente, d.h. man ist für das Verbot von Minaretten, weil man was gegen den Islam oder weil man was gegen Muslime hat.
(Genaugenommen warte ich bis auf weiteres auf eine Definition von "Minarett", die nicht Bezug auf die Religion nehmen muss)
Auch wenn die Welt weiter zusammenwächst und einem die ganze Zeit Toleranz vorgepredigt hat, muss man deswegen nicht aufgeben, wovon man überzeugt ist.
Wovon ist man denn überzeugt? Davon, andere in ihren Grundrechten einschränken zu dürfen?
Um noch mal auf das Thema (ja Türme, Minarette und so (für alle die es vergessen haben)) zurückzukommen:
Sehr gute Idee.
Ich erlaube mir, dieser im weiteren Verlauf ggf. Nachdruck zu verleihen.
Es gibt auch moderne Kirchen ohne Türme und eine
Moschee muss doch nicht gleich wie aus dem 7. Jhd. aussehen wenn
sie sich eh nicht in die Umgebung einfügt ?!
Es gibt diverse modern designte Moscheen weltweit und entsprechende sollte sich über Bebauungspläne durchaus durchsetzen lassen, das hat wenig mit einem radikalen Minarettverbot zu tun.