Merkwürdiges Verhalten der Downloadgeschwindigkeit

Marzee

Komplett-PC-Käufer(in)
Merkwürdiges Verhalten der Downloadgeschwindigkeit

Hallo,

mir ist letzens aufgefallen, dass meine Downloadgeschwindigkeit immer nach einer bestimmten Zeit leicht runtergeht. (Zumindest wenn man speedtest.net trauen darf)

Am Anfang lädt er mit 160Mbit/s nach geschätzen 4-5sec sinkt die Geschwindigkeit konstant auf 146-148Mbit/s ab, unabhängig von Server und Uhrzeit. Nichts gravierendes, aber mich interessiert es trotzdem.

Ist das bei jemandem ähnlich ? Weiß jemand woran es liegt ? Kann man das Problem beheben ?

Anbieter ist Unitymedia.

Beste Grüße!
 
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Meine 120mbit laufen konstant auf 139mbit.
Hast du ne 200mbit Leitung oder 150er?
Meine mal gelesen zu haben, das die 200er nicht so konstant ist.

Hast mal den Router oder die Horizontbox rettet?
Probiere mal den speedtest von unitymedia. Der sollte konstant sein.
 
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Ich hab ne 150er Leitung. Die Horizonbox hab ich auch schon neugestartet und auch auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Der Speedtest von Unitymedia zeigt die selben Symptome.

Interessanterweise hatte ich, als ich die Leitung bekommen habe, konstant 160Mbit/s. Nachdem ich den Router über Nacht ausgeschaltet hatte, hat er am nächsten Tag das besagte Problem gehabt.
 
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Wenn es dich nicht stört.....
Ansonsten ruf unitymedia an und las mal deine Leitung von denen durch checken.
 
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Ich sehe das Problem nicht, wenn bei einer 150er Leitung 148 ankommen :schief:
 
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Denke auch, das sie die Downloadgeschwindigkeit gedrosselt haben. Um so das zu liefern wofür du bezahlt hast.
Ansonsten ruf sie an, lass die Leitung checken, aber 148mbit bei einer 150er Leitung ist topp.
Bei der Telekom zahlst du für 16 mbit und hast eventuell effektiv 12 oder gar 7 mbit.
Also....
 
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Ist nur eine Vermutung, aber vllt. testet der Speedtest verschiedene Paketgrössen was bei deiner Leitung vllt. dazu führt dass sie bei einer grösseren Paketgrösse weniger durch bringt.
 
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Ist sicherlich nicht die ganze Lösung, dennoch fehlen zwei Punkte in der Aufzählung:

Die Werte, die euch angezeigt werden, sind ein anhand von Zeitfenstern berechnet. Je länger ein Zeitfenster, desto genauer der Wert. Startest du einen Download, so ist der erste Wert immer falsch, bzw. maximale eine Näherung.
Man kann nicht binnen 0,5 Sekunden genau erkennt, dass 120 MBit/s durchlaufen, dafür sorgen schon allein Browser Puffer oder andere Instanzen, die einen Transfer ganz kurz aufstauen und dann geballt losschicken.
Auch ein Virenkiller staut z.B. Daten ganz kurz auf, guckt in den Header, oder je nach Inhalt auch etwas dahinter, bevor alle Daten loslaufen.

Ohne also genau zu wissen wie der Speedtest einen Wert errechnet, kann es mit den beiden Punkten oben durchaus sein, dass von Beginn bis zum Ende genau die gleiche Geschwindigkeit verfügbar ist, sie anfangs aber höher wirkt.

Checkt doch mal die Synchronisation von deinem Modem. Steht da 150 MBit/s sind die alle Werte darüber ohnehin falsch.
Über die Modemsynchronisation kommt man nicht, die reale Datenrate muss sogar immer minimal drunter liegen, dafür sorgen schon die im Netz genutzten Protokolle.
 
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Vielen Dank für die Antworten!
Natürlich sind 148 von 150Mbit/s herrvorragend. Das Verhalten hat mich trotzdem interessiert und ich wollte nachhaken. Muss man den heutzutage alles hinnehmen ?

In den ersten 2 Tagen nach Anschluß zeigte mir Speedtest auch konstant die 160Mbit/s an. Und laut Steam kamen sie auch an (20MB/s im Vergleich zu jetzigen 18,5MB/s). Schätze Unitymedia hat mir einfach den Hahn etwas zugedreht, als sie bemerkt haben, dass mehr als 150 ankommen. Werde mich mal mit denen in Verbindung setzen.

Wie checke ich den die Modemsynchronisation? Hab diesbezüglich nichts im Interface des Hitrons gefunden.
 
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Hinnehmen nein , aber muss man alles hinter fragen auch wenn man das bekommt was man bestellt hat * Schwund ist ja immer ;-) *
du hast dir selber die Antwort geben , es ist wohl möglich das bei dir mehr möglich ist als die 150 MB , du kurzfristig mehr bekommen hast und nun gedrosselt worden bist.
 
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Das Verhalten kenne ich von meiner Leitung auch. Nur habe ich nicht das "Problem" (soll kein Angriff sein, aber ich sehe da eigentlich keins), dass von 150 Mbit/s "nur" 148 ankommen sondern dass von gebuchten 16 Mbit/s (zu Mondpreisen) nur knapp 10 - 12 je nach Tageszeit ankommen. Es werden also niemals mehr als ca. 70 % der gebuchten Leistung bereitgestellt, egal zu welcher Tag- oder Nachtzeit.

Manchmal steigen die Downloads auch bei mir mit locker 18 - 20 Mbit/s ein, um dann auf die bekannten Werte abzuflauen. Das Phänomen habe ich aber nur bei Steam. Es kann vielleicht sein, dass dort intern irgendwie vorgepuffert wird und das daher zu einer fehlerhaften Anzeige führt. In Speedtests ist es z.B. nicht rekonstruierbar, da steige ich meistens sogar nur mit 2 - 3 Mbit/s ein, die sich dann innerhalb von 5 Sekunden auf den maximal möglichen Wert angleichen.

Beim Service stößt man bei den gängigen DSL-Providern mit dem Problem auf Taube ohren: Die Verträge sind alle so ausformuliert, dass "bis zu XXX Mbit/s" garantiert werden und selbst 1 Mbit/s in meinem Fall noch die korrekte Erfüllung seitens DTAG darstellen würde. Zwar wurde schon gegen diesen Passus erfolgreich geklagt, aber da du bei solchen Themen bei 10 Anwälten 15 Urteile bekommst, muss das noch lange nicht sein, worauf man sich tatsächlich berufen kann. Zudem kenne ich fälle, wo sich Leute mit dem Support auseinandergsetzt haben und nach diversen Fehlerbehebungs-Versuchen am Ende noch weniger Bandbreite anlag, weil irgendwas - mir sind die Fälle nicht ins Detail bekannt - umgestellt wurde, wodurch sich die Techniker mehr Bandbreite erhofften. Damit würde ich bei einer Unterschreitung von ca. 1 - 2 % wirklich sagen, dass ein Hinnehmen taktisch klüger sein kann, nicht dass da mit Pech am Ende 10 - 20 % draus werden.

Tippe auch darauf, dass Unitymedia nach und nach die Anschlüsse auf das angebotene Maß drosselt. Dass mehr Mbit/s anliegen als bestellt sehe ich in Speedtests bei UM immer wieder. Vielleicht versuchen sie nun, das zu korrigieren. Ist zwar schade für die Betroffenen aber nicht unbedingt unfair, schließlich wird immer noch die vereinbarte Geschwindigkeit geliefert (+/- ein paar %) und vorher war man die ganze Zeit im Vorteil gegenüber den Vertragsbedingungen. Immer noch besser als eine magenta Firma, wo du beten musst, auch nur annähernd an die schönen Zahlen aus der Werbung ran zu kommen.

Ist das eigentlich ein deutsches Ding, dass die Provider oft durch die Bank weniger liefern "dürfen" als angepriesen oder zieht sich das international durch alle Dienstleister und Rechtssprechungen?
 
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Das Verhalten kenne ich von meiner Leitung auch. Nur habe ich nicht das "Problem" (soll kein Angriff sein, aber ich sehe da eigentlich keins), dass von 150 Mbit/s "nur" 148 ankommen sondern dass von gebuchten 16 Mbit/s (zu Mondpreisen) nur knapp 10 - 12 je nach Tageszeit ankommen. Es werden also niemals mehr als ca. 70 % der gebuchten Leistung bereitgestellt, egal zu welcher Tag- oder Nachtzeit.

Manchmal steigen die Downloads auch bei mir mit locker 18 - 20 Mbit/s ein, um dann auf die bekannten Werte abzuflauen. Das Phänomen habe ich aber nur bei Steam. Es kann vielleicht sein, dass dort intern irgendwie vorgepuffert wird und das daher zu einer fehlerhaften Anzeige führt. In Speedtests ist es z.B. nicht rekonstruierbar, da steige ich meistens sogar nur mit 2 - 3 Mbit/s ein, die sich dann innerhalb von 5 Sekunden auf den maximal möglichen Wert angleichen.

Beim Service stößt man bei den gängigen DSL-Providern mit dem Problem auf Taube ohren: Die Verträge sind alle so ausformuliert, dass "bis zu XXX Mbit/s" garantiert werden und selbst 1 Mbit/s in meinem Fall noch die korrekte Erfüllung seitens DTAG darstellen würde. Zwar wurde schon gegen diesen Passus erfolgreich geklagt, aber da du bei solchen Themen bei 10 Anwälten 15 Urteile bekommst, muss das noch lange nicht sein, worauf man sich tatsächlich berufen kann. Zudem kenne ich fälle, wo sich Leute mit dem Support auseinandergsetzt haben und nach diversen Fehlerbehebungs-Versuchen am Ende noch weniger Bandbreite anlag, weil irgendwas - mir sind die Fälle nicht ins Detail bekannt - umgestellt wurde, wodurch sich die Techniker mehr Bandbreite erhofften. Damit würde ich bei einer Unterschreitung von ca. 1 - 2 % wirklich sagen, dass ein Hinnehmen taktisch klüger sein kann, nicht dass da mit Pech am Ende 10 - 20 % draus werden.

Tippe auch darauf, dass Unitymedia nach und nach die Anschlüsse auf das angebotene Maß drosselt. Dass mehr Mbit/s anliegen als bestellt sehe ich in Speedtests bei UM immer wieder. Vielleicht versuchen sie nun, das zu korrigieren. Ist zwar schade für die Betroffenen aber nicht unbedingt unfair, schließlich wird immer noch die vereinbarte Geschwindigkeit geliefert (+/- ein paar %) und vorher war man die ganze Zeit im Vorteil gegenüber den Vertragsbedingungen. Immer noch besser als eine magenta Firma, wo du beten musst, auch nur annähernd an die schönen Zahlen aus der Werbung ran zu kommen.

Ist das eigentlich ein deutsches Ding, dass die Provider oft durch die Bank weniger liefern "dürfen" als angepriesen oder zieht sich das international durch alle Dienstleister und Rechtssprechungen?

Es wird ja nie GARANTIERT das du 16.000 DSL bekommst , die rede ist ja immer von BIS ZU , das macht den kleinen aber feinen unterschied aus , und ein DSL Anschluss gilt solange als Funktionfähig wie es mindestens 786 K/bits liefert , alles drunter ist *Sonderkündigungsrecht* Nagel mich aber nicht drauf fest ;-) eine Garantie gibt es z.b bei Unitymedia und Co für die Geschwindigkeit
 
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Hmm, habe ich nicht genau das geschrieben?
Die Verträge sind alle so ausformuliert, dass "bis zu XXX Mbit/s" garantiert werden und selbst 1 Mbit/s in meinem Fall noch die korrekte Erfüllung seitens DTAG darstellen würde.

Ich wollte nur mal einen Vergleich aufzeigen, um die fehlenden 2 - 4 Mbit/s von insgesamt 150 ein wenig in eine gesunde Realtion zu stellen.

Ich frage mich nur bis heute, warum das rein vertragsrechtlich überhaupt so sein darf. Wenn ich 100 gWurst kaufe, dann bekomme ich 100 g Wurst. Wenn ich 25 l Super tanke, bekomme ich 25 l Super. Bei eingelegten Lebensmitteln muss das Abtropfgewicht angegeben werden, weil es sonst Täuschung darstellt. Okay, da ist denke ich auch ein Prozent Abweichung noch erlaubt, aber ich kann nicht 25 l Super kassieren, während nur 18 durch den Hahn gelaufen sind. Aber die Provider haben da Narrenfreiheit, sonst hätte es schon Urteile gehagelt, die das unterbinden.

PS: Großschreibung gilt im Netz als Schreien. Sowas mag ich nicht sonderlich. ;) Betonungen kann man durch Kursivsetzen, Fettschrift oder Unterstreichen auch anders darstellen.
 
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Wie so etwas sein kann ? , das Zauberwort dürfte Telekommunikationsgesetz sein , aber als Normal Sterblicher blickt man da wohl nicht durch. :-)
 
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Die Leistungserbringung hängt von so vielen Faktoren ab, dass die Bandbreite nicht garantiert werden kann und daher die "bis zu" Regelung die einzig vertragsrechtlich zulässige Formulierung ist.

Hab ich iwo mal gelesen, sonst könnte ja jeder klagen und womöglich auch noch recht bekommen.

Tja, wer eine Lobby hat ...
 
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Übrigens hat sich das "Problem" gelöst. Nach einem Treiberupdate sind wieder 160Mbit/s da.
 
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