Den 40mm-Lüfter für die Festplatten bekam ich, wie im letzten Beitrag geschrieben.
Fakten und Eindrücke rund um den Lüfter
Es handelt sich um einen XM2 von Noisblocker aus der "BlackSilent Fan" Serie. Der Winzling ist 10mm hoch und wiegt 16g.
Akkustisches
Bei 12V dreht sich der Propeller mit 3800 Umdrehungen pro Minute. Dies mag nach viel klingen und man möchte denken, hier handelt es sich um einen Schreihals. Doch weit gefehlt. Wie von der Serie gewohnt, ist das Lager sehr hochwertig und erzeugt fast keine Geräusche (null ist einfach nicht möglich). Bei 12V sind die durch Luftverwirbelungen erzeugten Geräusche im stillen Raum auch aus zwei Metern Entfernung noch wahrnehmbar, aber von der Empfindung her nicht unangenehm. Zum Kühlen von Festplatten ist er optimal geeignet - Magnetspeicher sind lauter als der Lüfter und bei SSDs ist er nicht nötig. Somit kommen wir zur...
Kühlleistung
Ganz klar, hier darf man keine großen Wunder erwarten, auch nicht bei voller Drehzahl. Laut Datenblatt kann er in einer Stunde 6,7m³ Luft bewegen - ein langsam drehender 120er kommt auf 70 und mehr. Bei Chipsätzen und Festplatten reicht es aus, die warme Luft wegzupusten. Messergebnisse aus meinem Rechner reiche ich noch nach.
Elektrisches
Die Nennspannung liegt bei 12V bis 13V. Wird die Spannung auf 9V redziert, verringert sich die Lautstärke, so dass der Lüfter fast nicht mehr zu hören ist. 7V und 5V sind auch noch möglich, aber auf Grund der geringen Kühlleistung nicht praxistauglich. Die Anlaufspannung liegt bei 7V. Das Kabel ist 30cm lang und endet in einem dreipoligen Stecker.
Ausstattung
Dieser Stecker ist, passend zum Gehäuse des Lüfters, schwarz. Das Kabel ist schwarz und bis zum Stecker hin gesleevt. Der Sleeve macht einen recht guten Eindruck; Sleeving-Freaks wird er aber nicht überuzeugen können, da er nicht ganz bis zum Gehäuse geht (auf dem ersten Bild sichtbar). Für den Rest der Bevölkerung aber völlig in Ordnung.
In der Packung liegen noch vier selbsschneidende Schrauben zur Befestigung. Diese sind kleiner als die üblichen Schrauben. Die blauen Gummi-Entkoppler, die Noiseblocker den restlichen Lüftern der Serie beilegt, können hier nicht verwendet werden, da sie nicht durch die Löcher passen.
Hier ein Größenvergleich zum 120mm-Lüfter XL2.
Ende des Berichts. Wie schon angedeutet, habe ich ihn noch nicht eingebaut. Der Grund ist der zweite Karton in der Lieferung.
Eine X-Fi Bravura 7.1 von Auzentech. Über eine Soundkarte habe ich schon länger nachgedacht. Nachdem ich mein altes Headset wegen zunehmend schlechter werdender Sound-Qualität gegen ein die Kopfhörer K530 von AKG getauscht habe, war der Onboard-Sound nicht mehr gut genug.
Dem Kopfhörer ist noch ein Adapter von 3,5mm Klinke auf 6,3mm beigelegt, der dann einfach auf den kleinen Stecker geschraubt wird. Der Kopfhörer kann laut Datenblatt einen Frequenzbereich von 17Hz bis 27kHz wiedergeben und hat eine Eingangsimpedanz von 55Ohm. Dass dafür Onboard-Sound nicht optimal ist, dürfte jedem einleuchten. Ich suchte deshalb gezielt nach Karten mit Kopfhörerverstärker. Die Asus Xonar Essence STX war mir schon früher bekannt, aber zu teuer. Durch den Soundkartentest in der PCGH 09/10 wurde ich auf die Bravura aufmerksam. Da die Finanzen passten, habe ich zugeschlagen und jetzt liegt sie vor mir. Kämpfen wir uns ins Innere der Verpackung vor.
Die Verpackung ist edel und macht sofort einen guten Eindruck. Den inneren Karton schiebt man einfach aus der Hülle.
Auzentech schreibt folgendes darauf:
Ich bin ja der Meinung, dass Realität ein binärer Zustand ist und deshalb nicht gesteigert werden kann. Aber wir wollen hier nicht in eine philosophische Diskussion abrutschen und öffnen den Deckel.
Etwas Produktpräsentation muss sein. Im Karton befinden sich die Karte, eine Scheibe und eine Überwurfmutter für den 6,3mm-Anschluss, eine Schnellinstallationsanleitung in mehreren Sprachen, die Treiber-CD, ein paar Aufkleber um Lackschäden auf dem Gehäuse zu verdecken, ein Adapter von 3,5mm auf 6,3mm-Klinke, eine optisches Koaxialkabel und noch der Adapter dazu.
Das schwarz lackierte PCB, die goldenen Elemente und das aufgeräumte Design lassen von der Karte schon mal sehr viel erhoffen.
Auf der rechten Seite befindet sich der X-Fi-Chip von Creative. Dieser hat nicht den vollen Funktionsumfang und beherrscht deshalb nur EAX 4.0. Die maximale Ausbaustufe wäre EAX 5.0.
Die Signale werden zum Digital-Analog-Wandler geschickt, der das Stereosignal für den Kopfhörerverstärker mit 24Bit bei 196kHz auflöst. Die analogen Signale werden von einer ganzen Armada an Operationsverstärkern (OP) verstärkt. Die unteren vier Stück sind für die Surround-Ausgänge, der obere für den Kopfhörer-Ausgang. Die OPs sind in Sockel gesteckt und können ausgetauscht werden, um andere Klangcharakteristiken zu erhalten. Es werden von Haus aus schon keine gleichen OPs verbaut - Kopfhörerverstärker, Rear- und Side-Kanal sowie Front- und Center/Bass-Kanal sind unterschiedlich bestückt.
Im rechten oberen Bereich sind zwei Taster angebracht, in denen man Einstellungen bezüglich Kopfhörerverstärker und Mikrofoneingang vornehmen kann. Damit muss ich mich aber erst noch beschäftigen.
Links oben befindet sich ein Schriftzug und ein X-Fi-Symbol, das rot pulsierend leuchtet. Ganz links oben ist noch ein Jumper mit Beschriftung zu sehen. Dort kann man zwischen "Chassis GND" und "Signal GND" wählen.
Die Anschlüsse von links nach rechts: Mikrofoneingang, Kopfhörerausgang, vier Anschlüsse für Surround und noch der koaxiale Anschluss.
Ich habe mich noch nicht mit den Tastern beschäftigt, mich nicht zu passender Software informiert und keine Klangtests mit ausgewähltem Material durchgeführt, weshalb ich mich mal auf folgende Aussage beschränke: Man hört einen Unterschied. Ganz besonders ist mir der Bass aufgefallen, der tiefer reicht und kräftiger ist ohne überzogen zu sein. Details in der Musik hört man besser heraus. Macht Spaß. Vll schreib ich noch einen etwas ausführlicheren Bericht zum Klang.
In mein Gehäuse eingebaut sieht es wie folgt aus. Links sieht man den 40mm-Lüfter, der etwas auf meinen Chipsatzkühler pusten darf.
Das Slotblech habe ich mit einer M4 Imbusschraube befestigt. Davon will ich noch mehr verwenden, sollte besser als Kreuz aussehen.