Mein Casecon - klein, leicht und leise

em_be

Komplett-PC-Käufer(in)
Mein erster PC war ein Casemod (Link) - mein zweiter (aktueller) soll einen Casecon als Gehäuse spendiert bekommen.

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Die Anforderungen an das Gehäuse:
  • Es soll möglichst klein sein. Es wird wohl auf ein Volumen von 23,7 Litern hinauslaufen. Ein normaler Miditower hat ungefähr 40 Liter.
  • Es sollen Komponenten in allen möglichen Größen hineinpassen: ATX-Mainboard, Turmkühler für die CPU, Grafikkarte egal welcher Länge (gerne auch 2), ein 5,25" DVD-Laufwerk, mindestens eine 3,5" Festplatte und ein normales Netzteil (dieses hat dann allerdings ein paar Einschränkungen abhängig von der Grafikkarte. Man kann ja nicht alles haben.
  • Obwohl das Gehäuse klein und mit Hardware vollgepackt sein soll, soll man an die Komponenten einfacher erreichbar sein als in einem Miditower.
  • Das Gewicht des Leergehäuses soll möglichst gering sein.
  • Das Gehäuse soll stabil und verwindungssteif sein, damit die darin befindlichen Komponenten keinen Schaden erleiden.
  • Das Gehäuse soll eine gute Kühlung ermöglichen, um den PC möglichst leise betreiben zu können. SEHR WICHTIG.

Noch ein paar Kleinigkeiten
  • Das Projekt soll bis zum 10.1.2010 abgeschlossen sein, da dann mein Studium beginnt und ich dafür eben einen solchen leichten und gut transportablen PC haben will. So ein Endtermin hat natürlich den Vorteil, dass Sachen fertig werden ... oder liegen bleiben müssen (bitte erstes).
    Neben oben genanntem Ultimatum bin ich auch noch recht beschäftigt. Ich soll noch in meine WG einziehen (wegen dem Studium und so), eine Silvesterfeier mitorganisieren und ich hänge recht viel vor dem PC herum (besonders im Internet und speziell in Foren. Habe ich schon gesagt, dass ich mich schon wieder in einem angemeldet habe?).
  • Probleme. Gibts hoffentlich nicht. Aber ich weiß schon von ein paar Problemstellen, für die ich noch keine Lösung habe. Das wird noch interessant.
Mein größtes Problem ist die Zeit. Allerdings habe ich schon angefangen. Ich bin schon im Besitz von Baumaterial und Werkzeug und kann auch schon erste Ergebnisse vorzeigen. Dazu aber später mehr.

Wieso das Ganze?
Ich hätte natürlich auch ein HTPC-Gehäuse nehmen können. Da passen sogar noch mehr Laufwerke hinein. Und ich hätte weniger Arbeit - und ganz sicher ein Gehäuse. Allerdings ist man bei der Wahl des CPU-Kühlers eingeschränkt, da das Netzteil sich darüber befindet. Außerdem ist so ein Gehäuse auch relativ groß und es passt trotzdem nur ein Micro-ATX-Board hinein. Kurz: ich bin mit solch einer Lösung unzufrieden.
Ich will mit diesem Projekt ein möglichst kleines Heim für einen (fast) beliebig konfigurierten PC bauen. Nicht dass ich ein solches Gehäuse bräuchte. Ich habe schon alle Komponenten für den PC gekauft (dazu schreib ich später noch was). Darunter befindet sich ein µATX-Mainboard und zwei Festplatten im 2,5"-Format obwohl das Gehäuse ein Board im ATX-Format und eine 3,5"-Festplatte aufnehmen kann/können soll. Ich will zeigen, dass ein solches Gehäuse möglich ist.
Die Idee zu diesem Projekt hatte ich bereits Anfang 2009. Allerdings sah ich nie die Möglichkeit, diese Idee zu verwirklichen. Zum wegwerfen oder vergessen war sie mir aber auch zu schade. Und jetzt will ich es zwischen Weihnachten und Studienbeginn umsetzen :ugly:

Wie soll das Ergebnis aussehen
Die ersten Pläne sahen am Äußeren einige Spielereien vor, die ich aber glücklicherweise nicht umsetze, da unnötig aufwendig und Probleme mit sich bringend. Die Form wird somit ein schlichter Quader sein. Das beinhaltet aber auch, dass möglichst keine Schrauben sichtbar sind. Das DVD-Laufwerk soll eine Stealth-Mod erhalten. Ohne Lufteinlässe werde ich wohl nicht ganz auskommen. Die werden dann die Schlichtheit etwas durchbrechen.
Über das farbliche habe ich noch keine Entscheidung getroffen. Zudem ist fragelich ob ich für so etwas überhaupt noch Zeit habe werde.


Ich hoffe das Projekt findet ein paar interessierte Leser und freue mich auf eure Kommentare.
 
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AW: Mein Casecon - ein möglichst kleines Heim einen PC

Ich habe den Inhalt dieses Beitrags in Schönschrift in Beitrag Nummer #6 untergebracht. ;-)
 
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AW: Mein Casecon - ein möglichst kleines Heim einen PC

Wow das klingt nach ner echten Herrausforderung.
Hoffentlich bekommst du das in dem zeitlichen Rahmen alles so hin, wie du es dir vorstellst. Meiner Erfahrung nach unterschätzt man den nötigen Zeitaufwand beim Modden extrem leicht.
Werd das hier auf jeden Fall weiterverfolgen und wünsch dir viel Spaß und Erfolg!

Greez
 
AW: Mein Casecon - ein möglichst kleines Heim einen PC

Danke schon mal

Das Projekt läuft ja bereits seit ein paar Tagen, und somit gibt es auch schon einiges zu berichten:

Im ersten Beitrag schrieb ich, dass das Gehäuse möglichst leicht sein soll. Aus diesem Grund habe ich mich an den Insekten orientiert und die Außenhaut als tragendes Element konstruiert. Dadurch entfallen Strukturen, an denen die Hardware befestigt werden muss. Gewicht wird auch über das verwendete Material gespart: Aluminium; 2mm, es soll ja auch stabil werden.
Wie verbindet man Teile mit der Außenhaut, ohne dass man von außen etwas sieht? Senknieten. Die Nieten werden auf der Außenseite im Material versenkt und auf der Innenseite mit dem Hammer verklopft. Das mit dem verklopfen ist relativ einfach, da die Nieten auch aus Aluminium sind. Das funktioniert sehr gut und liefert ein stabiles und schönes Ergebnis ab. Die Schwierigkeit war die Dinger aufzutreiben. In den Baumärkten teilweise unbekannt und im Internet musste ich auch erst einmal einen Händler finden, der an Privatpersonen liefert. Nebenbei habe ich dann glücklicherweise noch entdeckt, dass man für die Nieten einen 75°-Senker braucht (keinen 90° wie zuerst angenommen). Also auch noch mitbestellt.
Dazu noch ein paar Aluminiumteile aus dem Baumarkt: Winkel, Flachmaterial. Wenn man dann die ersten Zutaten zu Hause liegen hat, kann es auch schon losgehen.

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Kleiner Zeitraffer und ein Tag Arbeit sieht so aus:

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Würde ich die Bleche der Außenhaut mit Winkeln zusammennieten, wäre das Gehäuse zwar stabil, aber man käme nicht mehr so einfach an die PC-Komponenten. Jedenfalls nicht ohne sich bei dem Versuch die Finger zu brechen. Die Lösung sind Scharniere. Hier im Detail:

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Manche stellen sich bestimmt die Frage, was das bringen soll. Durch die Scharniere lässt sich das Gehäuse auseinanderklappen.

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Zu sehen sind hier der Mainboardtray, das Frontblech und der Boden. Somit wären die Komponenten, wenn sie schon verbaut wären, sehr zugänglich. Ein Ziel erfüllt.
Doch im Zusammengebauten Zustand soll das Gehäuse stabil sein. Außerdem leicht zusammenzubauen. Das wird auch durch ein Scharnier erledigt. Klappt man den Boden hoch,

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dann noch die Front,

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und steckt den danebenliegenden Stift durch die Ösen

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erhält man eine sehr stabile Verbindung

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Um die Seiten aufklappen zu können, musste ich einen Kompromis eingehen, der auf Kosten des Aussehens geht. Nämlich Spalten. Diese sind nötig, da das mit der Materialdurchdringung noch ne ziemlich schwierige Sache ist. Aber ich lass besser Bilder sprechen. Hier im die Spalten wenn das Gehäuse seine Quader-form hat.

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(Hier sieht man auch sehr schön die Senknieten, die mit der Außenhaut ein schöne Fläche bilden.)
Und wenn man es aufklappt, sind die Spalten weg.

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Mittlerweile habe ich eine Lösung gefunden, bei der keine Spalten mehr sichtbar sind und auch keine Löcher durch die Scharniere existieren. Jedoch sind die Bleche schon zugeschnitten und ich habe schon so angefangen. Das ist etwas ärgerlich. Aber für den Prototypen ok.

Das nächste Ziel ist um einiges schwieriger. Ich muss Befestigungslöcher für das Mainboard anbringen. Die Feiertage bieten sich an, das weitere Vorgehen genau zu planen. Und dann bleibt immer noch das Problem, dass alles sehr präzise sein muss.
 

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Wie vorausgesagt ist der aktuelle Schritt um einiges schwieriger. Und somit kann ich fast nur von Problemen berichten.

Ich habe mittlerweile 3 Befestigungslöcher für das Mainboard an dem Mainboardtray angebracht. Betrachtet man ein ATX-Board in seiner üblichen Einbauposition befindet sich unten links eine Bohrung sowie eine etwas oberhalb. Zwischendrin ist im Mainboardtray noch ein Gewinde für das µATX-Format. Diese drei Gewinde habe ich heute angebracht. Hier mal das Ergebnis.

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Auf das Blech habe ich zwei Streifen genietet in denen dann die Gewinde für die Abstandshalter hineingeschnitten wurden. An der Außenseite sind dies Bohrungen nicht zu sehen. Die Postion der Gewinde muss sehr präzise sein. Ich habe eine mögliche Toleranz von 0,25mm. Werden die beiden Blechstreifen beim Nieten gegeneinander verschoben, wie mir passiert, sitzen am Ende die Abstandshalter schief und die Toleranz ist überschritten. Siehe hier: Rechts richtig, links falsch.

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Bei einem schon früher gesetzten Abstandshalter habe ich mich auch etwas vermessen. Dieser sitzt oben links. Somit gleiche Folge.

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Ich habe mir auch selber ein paar Steine in den Weg gelegt. Als ich z.B. die Scharniere vernietete, habe ich beim positionieren der Nieten nicht auf die Lage der Abstandshalter geachtet. Das stand damals noch gar nicht fest. Jetzt habe ich das Problem, dass Nieten sehr nah an den Postionen für Gewinde liegen.

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Und über das darf ich mich noch gar nicht so viel ärgern. Die Position der Nieten in den zwei Streifen (die von oben) hab ich auch PI mal Auge festgelegt :wall: Gerade noch mal gut gegangen. Das Loch für die Niete war auch schon im Blech, welches auch die Außenhaut ist. Das Problem in Worten (etwas unterhalb in Bild): Niete und Gewinde berühren sich fast.

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Auf dem Bild sieht man auch, dass die Vernietung etwas anders aussieht. Das liegt daran, dass der Held bei der Bestellung der Nieten gespart hat und neben 250 Nieten mit 6mm Länge keine mit 8mm und 10mm in den Warenkorb gelegt hat. Dafür dann aber einen Monitor kaufen, der mehr kostet als die Hardware des PCs :ugly: :wall: Das Problem ist, dass das Blech (2mm) und die zwei Blechstreifen (2mm) schon so dick wie die Niete lange ist, sind. Somit steht von der Niete nichts mehr über, das verklopft werden könnte. Die Lösung: Auf der Seite, auf der die Niete verklopft wird, wird das Material auch angesenkt und die Niete darin verklopft. Es funktioniert.

Morgen werde ich dann wohl das heute vernietete öffnen müssen und noch mal machen in der Hoffnung, dass es dann passt. Ansonsten bin ich den halben Tag damit beschäftigt, zu meiner zukünftigen Wohnung zu fahren, dort den Schlüssel vom Vermieter entgegen zu nehmen und noch etwas die Wohnung einzurichten. Das bringt das Gehäuse nicht wirklich weiter. Dann bis morgen, PCGHX.
 
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Danke, StrikerofDeath. Dann will ich in dem netten Thema etwas weiter schreiben.

Wie schon gesagt, hatte ich heut nicht viel Zeit. Doch in bin ein bisschen weiter gekommen. Und zwar genau so weit wie ich wollte. Doch was ist nun wirklich passiert?

Ich habe zwei der drei Nieten in den beiden Blechstreifen herausgebohrt, um diese neu ausrichten zu können. Mir ist dabei aufgefallen, dass der eine Abstandshalter schief war, weil ich schief gebohrt habe und nicht weil sich die Blechstreifen gegeneinander verschoben haben. Also habe ich die Löcher für die Nieten durch etwas fräsen mit dem Bohrer in Langlöcher verwandelt. Verklopft man anschließend eine neue Niete darin, verschwindet diese ziemlich tief in dem Loch. Zur Sicherheit noch eine zusätzliche Niete eingefügt.

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Diesmal passt alles. Auch der Abstandshalter oben links. :D

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Durch diese Probleme habe ich glücklicherweise auch etwas Erfahrung gesammlt. Morgen mach ich dann an der gleichen Baustelle weiter, was allerdings nochmals schwieriger werden sollte, da ich nun nicht mehr so einfach Schraubzwingen verwenden kann.


Was meine Kreativität sonst so macht: Sie verpasst dem Netzteil etwas Kabelmanagment und Sleeves. Aber das muss ich mit ihr noch besprechen.
 
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Ich finde das Prjekt immer noch geil, und das beste, du lässt dich durch einen Fehler nicht aus der Ruhe bringen. :daumen:
 
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Danke, Ampeldruecker.

Heute war ein langer Arbeitstag. Im Keller noch um 22.15 Uhr Nieten verklopft. Das geht nur daheim :schief:
Endlich bin ich mit der Mainboardhalterung fertig. Es hat auch alles auf Anhieb gepasst. Juhu. Aber es war auch sehr anstrengend, alle Bohrungen so genau hinzubringen. Das kostet extrem viel Zeit.

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Die Abstandshalter für das ATX-Format sind auf den Bildern schön sichtbar, machen das Gehäuse aber nicht schöner. Ich habe mir überlegt, ein Blech zuzuschneiden, das auf Höhe des Mainboards liegt und diese Lücke schön verschließt. Aber das sind Dinge, die kommen erst ganz am Schluss.

Hier könnte ich auch ein paar Worte zur Hardware fallen lassen. Das Board ist eine Asus M4A785T-M mit AM3-Sockel und DDR3 Speicherbänken. Zur Zeit nutze ich noch die integrierte Grafikeinheit und werde später auf eine HD5770 aufrüsten. Momentan sind mir die Preise noch zu hoch. Der RAM sind 4GB DDR3-1600 mit den Timings 9-9-9-27. Das läuft problemlos auf dem Board. Die Rechenarbeit übernimmt ein AMD Athlon II X4 620 mit 2,6GHz. 4 Kerne für wenig Geld :) Die brauche ich für Bildbearbeitung. Gekühlt wird das Silizium von einem Scythe Katana 3. Alle Komponenten nach der Devise: Maximale Leistung für wenig Geld.

Zurück zum Gehäuse. In der eben schon erwähnten spät-nachts-Aktion habe ich an der Front- und an der Boden-Platte Winkel angebracht, an denen später die Seitenwand festgeschraubt wird. Davon habe ich allerdings keine Bilder mehr gemacht.

Allgemein würde ich gerne weitere Scharniere anbringen, aber ich habe zu wenig gekauft und komme so schnell auch nicht wieder in den Baumarkt, in dem ich die erste gekauft habe. Eine weitere Baustelle wäre die Rückplatte. Aber da weiß ich noch nicht, wie ich das mit der IO-Blende machen soll. Ganz zu schweigen von den Erweiterungskarten. Ich denke, dass ich mich auf das Seitenteil stürzen werde. Aber dazu mehr in 24h.
 
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Ein sehr interessantes Projekt, bin selbst Metaller und weiß was du für Arbeit hast.
Werde dein Projekt weiterverfolgen.

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Heute habe ich mich mental mit meinem DVD-Laufwerk befasst. Nach etwas testweisem hinheben und messen, kam ich zu dem Entschluss, dass das Laufwerk 20mm Abstand zur Decke braucht. Das resultiert aber dann in einer Kollision mit der zweiten Graka. Die ich aber nicht habe (noch nicht mal die erste) und prinzipiell auch ablehne. Es wäre aber toll gewesen, ein CF/SLI-System in einem so kleinen Gehäuse unterzubringen. Sei es drum. Um solche Sachen darf ich mir momentan keine Gedanken machen. Ich habe einen gewissen Zeitdruck und vorerst sollte ich meine Hardware nur ins Gehäuse bringen.

Heute war ich auch nicht wirklich risikobereit und habe mir deshalb anschließend ein paar Gedanken zu den Lüftungsschlitzen in der Seitenwand gemacht. Zwei 120mm-Lüfter sollen Luft ins Gehäuse blasen. Einer in der Rückwand, sowie der Lüfter der Grafikkarte (soweit vorhanden) sollen für den Abtransport sorgen. Die Lüfter habe ich schon: drei mal Noiseblocker Black Silent XL2 (die XL1 waren nicht verfügbar):

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Das Sleeve sieht ganz gut aus und ist auch blickdicht. Nur der Stecker passt mal gar nicht dazu :klatsch:

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Hinten wird ein kreisrundes Loch angebracht, maximal noch mit einem Lüftergitter verziert. Aber seitlich kann ich das nicht bringen. Das ist zum einen gefährlich (wenn da jemand seinen Finger in den Lüfter hält ;) ) und zum anderen sieht es doof aus (mit oder ohne Lüftergitter). Achja, ich wollte auch noch Staubfilter verbauen. Also gleich doppelt doof. Wie soll das dann alles verbaut werden? Weder Staubfilter noch Lüfter werden an der Seitenwand befestigt. Dafür gibt es eine extra Halterung. Die habe ich ganz am Anfang begonnen auszusägen und heute fertiggefeilt. Sieht momentan so aus:

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Die Staubfilter kommen dann noch oben drauf. Aber ich bin noch nicht im Besitz solcher. Achja. Als ich ganz am Anfang diese Halterung geplant habe, sollte das DVD-Laufwerk noch 10mm weiter oben sitzen, die es heute nach unten gerutscht ist :passendes-smiley: Glücklicherweise kann ich den Zentimeter unten noch wegnehmen. Wie ich aber die Halterung am Gehäuse befestige, weiß ich noch nicht. Dazu müsste das Case noch ein Stückchen weiter sein. Ich habe die Halterung weitergemacht, damit ich nicht däumchendrehend herumsitzen muss.
Obwohl. Wie könnte mir auch langweilig werden. Meine Schwester hat Probleme mit ihrem Laptop. Das darf ich jetzt auch noch übernehmen. Selten langsam die Kiste. Das werd ich aber ändern :devil:

Jedenfalls sitzen dann Lüfter, Halterung und Staubfilter hinter der Seitenwand. Durch diese muss die Luft strömen ;) Allerdings soll es kein rechteckiges Loch mit der Größe von zwei 120mm-Lüftern werden, sondern.... ja was denn. Ich habe mir mal die betroffene Fläche so vorgestellt, dass lauter 20x20mm-Quadrate herausgeschnitten sind. Wie ein Gitter. Und wie lange ein solches Quadrat braucht, um aus dem Blech entfernt zu werden, wollte ich heute testen. Mit Bohrer, Laubsäge und Feile bewaffnet, habe ich mit einem 15x15-Quadrat begonnen um dann mich für ein 20x20-Quadrat zu entscheiden. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber 15min sollten nicht reichen (für eines). Hier mal das Versuchsstück. Ich habe auch gleich ein wenig geschliffen, um zu sehen, ob meine Anzeichnungen (mit dem Cutter. Seeehr präzise) sich auch wieder entfernen lassen.

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Jedenfalls werde ich im großen Blech nicht mit der Laubsäge arbeiten können und auch die Zeit dafür nicht haben. Deshalb bin ich offen für Vorschläge, wie ich das am besten anstellen könnte und ob es auch ein besseres Design gibt.

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Wie vll schon aufgefallen, sind meine Bilder etwas größer geworden. Ich hoffe nicht zu groß. Auf meinem neuen großen Bildschirm habe ich nicht mehr so viel Gefühl dafür.
 
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passt doch, breite darf nur net über 900px sein aber das hälste ja ein.

Die Noiseblockler sin schön, aber irgendwie sin die in den letzten monaten durch die Enermax Twister un die Xigmatek lüfter etwas in vergessenheit geraten.
 
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Hey em_be,

ich muss sagen, ein faszinierendes Projekt, deine hervorragende Schreibart und die fantastischen Bilder garnieren das noch, respekt davor (:

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Grüße,
sNook
 
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Bin auf die Lüfter gespannt wenn sie laufen, die Blätter haben eine Interessante Farbe. :ugly:
 
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Heute bin ich nicht zu viel gekommen. Ich musste einiges vorbereiten. Meine Jugendgruppe will heute Abend irgendwas ganz groß feiern.
Aber ich habe mir ein Scharnier gekauft. Also kann es bald weitergehen.
 
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Dann gutes Gelingen und ein frohes neues Jahr.
 
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