News Mehr Sound für Elektroautos: Neue Regelungen für künstliche Motorgeräusche geplant

Dann aber mit custom sounds. Ich stelle mir gerne vor, dass man in schrittgeschwindigkeit fährt und dabei der ritt der valkyren läuft.
 
Leider ist das teilweise echt extrem schwammig ausgelegt und setzt auch Kontrollen im Einsatz voraus. Die Begründungen für "notwendigen" Lärm, die akzeptiert werden, sind so dermaßen fadenscheinig, dass man eigentlich lachen möchte.

Das Problem ist halt, dass die Lärmvermeidung eben nicht in der STZVO steht. Das heißt wenn die Autolobby was so bauen oder nachzurüsten will, dass es sinnlos laut wird, schön mit Klappen- oder Sportauspuff oder künftig halt Außenbeschallung, dann ist das vollkommen egal. Erst in der STVO wird verboten, dass der Fahrer noch zusätzliche Anstrengungen in der Richtung übernimmt. Aber für alles, was das Auto automatisch macht, ist ja nicht der Fahrer verantwortlich (der Lärm vermeiden müsste), sondern der Hersteller (der rumsauen darf, wie er will).

Naja, nicht jeder kann sehen und von Autos geht nun mal ein sehr hohes Verletzungspotenzial aus. In dem Sinne finde ich einen unaufdringlichen Mindestpegel für vertretbar.

Nur weil ein Fahrzeug keine Motorengeräusche macht, ist es doch noch nicht lautlos. Geh mal in den Wald in eine Bikepark, selbst bei Fahrrädern sind die Abrollgeräusche deutlich zu hören, wenn die Umgebung leise genug ist. Also eben nicht Motoren oder künstliche Beschallung rumlärmen.


Danke @rolfrandann , so sehe ich das auch. Niemand hat hier etwas von änderbarer Lautstärke gesagt, sondern einfach andere Sounds. Ich hab bis jetzt auch noch kein eAuto gehört, wo mir der Sound gefallen hat und ich wünsche mir schon lange die Option, einen anderen Sound machen zu können. Mir schwebt da der Sound von dem Dodge aus Interceptor (The Wraith) von 1986 vor.

Und was für ein Nabel der Welt bist du bitte schön, dass ALLE einen Sound nach DEINEM Geschmack vorgespielt bekommen müssen, selbst wenn du nicht einmal anwesend bist, um ihn zu hören? Schließlich sitzt du ja in deinem Auto und stehst nicht davor. Sollte wohl viel eher die Playlist laufen, die alle Umstehenden wünschen. (Also mutmaßlich nichts, weil das das einzige ist, worauf man sich wird einigen können.)


Zu den aktuell vorgeschriebenen Fahrgeräuschen kann ich jedenfalls bestätigen dass mein vorheriger Plugin ohne selbige auf Parkplätzen wirklich problematisch war. Ich wurde tatsächlich von so manchem Fußgänger gar nicht wahrgenommen -> da war dann schon mal das manuelle Warngeräusch=Hupe notwendig :ka: .

Ich kann bestätigen, dass von manchen Fußgängern auch Geräusche wie "Fahrradklingeln" oder "höfliche Ansprache" nicht wahrgenommen werden. Von daher bräuchte man dann wirklich auswählbare Geräusche. "Blockierende Reifen" haben sich bei mir, selbst bei sehr niedriger Gesamtintensität aus Schrittempo heraus, als äußert wirkungsvoll erwiesen.
 
Nur weil ein Fahrzeug keine Motorengeräusche macht, ist es doch noch nicht lautlos. Geh mal in den Wald in eine Bikepark, selbst bei Fahrrädern sind die Abrollgeräusche deutlich zu hören, wenn die Umgebung leise genug ist. Also eben nicht Motoren oder künstliche Beschallung rumlärmen.
Ist halt die Frage, ob das immer gegeben ist. Aber dann auch wiederum, wie oft das leise Geräusch hilft. Naja, da bin ich relativ offen. Nur künstliche Motorgeräusche müssen wirklich nicht sein.
 
Und was für ein Nabel der Welt bist du bitte schön, dass ALLE einen Sound nach DEINEM Geschmack vorgespielt bekommen müssen, selbst wenn du nicht einmal anwesend bist, um ihn zu hören?
Alter, Kupplung! Entspann dich mal!
Falls du meinen Post nicht ganz verstanden hast, hier nochmal die Erklärung. Extra für dich.

Da die eAutos ja sowieso bis 30 oder 50 einen Sound machen müssen, damit der gemeine Fußgänger mitbekommt, dass da ein Auto kommt, ist die ART des Sounds ja egal. Es geht einzig und allein um die LAUTSTÄRKE! Und ich hab NIRGENDS was geschrieben, dass der Sound laut sein soll oder in der Lautstärke veränderbar sein soll!

Du interpretierst in mein Aussage was rein, was nicht da ist. Es ist auch nicht auf meinem Mist gewachsen, dass Hersteller für eAutos verpflichtet wurden ein Geräusch nach AUßEN zu implementieren.

Also mach mich hier nicht schief an...
 
Da die eAutos ja sowieso bis 30 oder 50 einen Sound machen müssen, damit der gemeine Fußgänger mitbekommt, dass da ein Auto kommt, ist die ART des Sounds ja egal.
Das würde ich tatsächlich auch schon bestreiten. Tatsächlich sollten die Sounds die E-Autos machen wohl besser auch ähneln. Wenn da jeder auf die Lautsprecher geben kann, was er will, weiß man hinterher eventuell auch nicht mehr, ob da jetzt ein Auto kommt oder einfach jemand, der über Lautsprecher Musik hört.
 
Da gibt es sogar Vorschriften zu, damit die Geräusche einigermaßen zuordbar sein müssen. Ebenso ist vorgeschrieben, dass sie sich geschwindigkeitsabhängig ändern, damit sich langsam rollende von fahrenden Autos akustisch unterscheiden.
Was aber eben überhaupt nicht Sinn der Sache ist: Dass Personen im Auto den Klang toll finden. Bei dem Maß an Dämmung, den viele Autos heute haben, oder der Lautstärke, mit der meist Radio gehört, telefoniert gesonstwas wird, sollte der Fahrer eigentlich überhaupt nichts von dem Fußgängerwarngeräusch mitbekommen, also kann ihm das auch egal sein.

Und bei Tempo 30 oder gar 50 hilft es meiner Meinung nach auch Fußgängern nicht mehr weiter. Die Abrollgeräusche bei der Geschwindigkeit sind so hoch, dass man den Verkehr auch so locker wahrnimmt, wenn man gut genug hört. Und wenn man nicht gut hört, muss man sowieso gucken oder die Ampel nehmen. Diese, sowie andere Hilfseinrichtungen für Blinde, wären wiederum besser zu hören, wenn Autos insgesamt so leise wie möglich sind.
 
Ich bin auch für wenig Lärm. Fahrräder haben auch kein Soundmodul und durch diese entstehen in dergestalt auch keine Unfälle, dass dies reglementiert worden ist. Wenn surrende Autos vermehrt Fußgänger:innen umfahren würden, dann bräuchte es an anderer Stelle Reglementierung: niedrigere Tempolimits, Einschränkung der Beschleunigung der KFZ, autofreie Zonen/Kieze/Städte. Denn dann lägen Unfallursachen an zu hoher Geschwindigkeit und Beschleunigung. Künstlicher Lärm ist der falsche Ansatz. Es braucht mehr Rücksicht und Vorsicht. Wenn Autofahrer:innen das nicht hinkriegen, braucht es Beschränkungen der Autos. Städte und Dörfer müssten für Menschen da sein nicht für Autos! Leider ist sich fast überall zu lange nach Autos gerichtet worden, so dass dies(e Norm) von vielen/vorherrschend nicht hinterfragt wird.

Im übrigen bin ich der Meinung, dass [das] Carthage zerstört werden muss. ;) Die Debatte geht an den aktuellen Anforderungen aufgrund der fortschreitenden Krisen der Lebensgrundlagen (Klima, Artenvielfalt) vorbei. Es bräuchte eine radikale Verkehrswende: Kollektivverkehr statt motorisierten Individualverkehr.
 
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Im übrigen bin ich der Meinung, dass [das] Carthage zerstört werden muss. ;) Die Debatte geht an den aktuellen Anforderungen aufgrund der fortschreitenden Krisen der Lebensgrundlagen (Klima, Artenvielfalt) vorbei. Es bräuchte eine radikale Verkehrswende: Kollektivverkehr statt motorisierten Individualverkehr.
Wobei Kollektivverkehr bei ländlicher Bebauung nicht wirklich funktioniert und ich so was wie E-Bikes, die ja auch motorisierter Individualverkehr sind, unproblematisch finde. Auch Lieferverkehr mit mehr oder weniger herkömmlichen KFZ finde ich legitim.
 
Lieferverkehr sollte Kollektivverkehr sein, also Lieferungen für viele Leute bündeln.
Kaffeepads mit Amazon-Einzelkurier zuzustellen, weil man zu faul ist, mal im Laden vorbeizugehen, zählt nicht zu "effizientere Zukunft".
 
Eine der für mich wichtigen Eigenschaften eines Elektroautos ist das nicht Vorhandensein von Motorengeräuschen. Verstehe z.B. auch die simulierten Schaltvorgänge bei einigen Modellen nicht.
 
Lieferverkehr sollte Kollektivverkehr sein, also Lieferungen für viele Leute bündeln.
Kaffeepads mit Amazon-Einzelkurier zuzustellen, weil man zu faul ist, mal im Laden vorbeizugehen, zählt nicht zu "effizientere Zukunft".
Ich weiß nicht. Dinge, die bestellt werden, sind ja oft welche, die man halt nicht nebenbei mitbesorgen kann und insbesondere in weniger dicht besiedelten Gebieten wäre die Alternative dann, selbst ins Auto zu steigen und das kaufen zu fahren. Dann ist mir ein Lieferfahrzeug, das die Wohngebiete abklappert schon lieber. Eine sinnvolle Ergänzung wären meiner Meinung nach aber mehr Packstationen und ein spürbarer Aufpreis für die Anlieferung an die Haus- bzw. Wohnungstür.

Ansonsten wird das ja oft schon erfüllt. Da beliefert dann zwar ein Lieferfahrzeug vielleicht nur ein Geschäft, aber das hat dann ja wieder viele Kunden.
 
Wie gesagt: "Abklappern" = kollektiv
Aber der Wahn nach immer kürzeren Lieferzeiten ist ja mittlerweile bei <2 h angelangt, entsprechend entwickelt sich das ganze immer mehr in Richtung Kurierdienst, bei dem jede Fahrt einzeln erfolgt. Da ist dann der Verkehr als solcher das Problem, selbst wenn das gewählte Fahrzeug sauber und leise sein sollte. (Was es spätestens bei den Gastro-Liefervereinen mit ihren Sub-Sub-Sub-Opfern nicht ist.) Und es gibt eben mehr als genug Leute, die lassen sich jeden Scheiß liefern. Auch Sachen, die klein, leicht und in jedem Supermarkt zu haben sind, also von 95% der Bevölkerung leicht auf dem Weg von der Arbeit mitgebracht werden könnten. Aber warum 15 Minuten in den Laden gehen, wenn man auch einen Stapel Kartons vor der Haustür vorfinden kann? Die Kosten für die Lieferung trägt ja die breite Masse.
 
Wobei Kollektivverkehr bei ländlicher Bebauung nicht wirklich funktioniert und ich so was wie E-Bikes, die ja auch motorisierter Individualverkehr sind, unproblematisch finde. Auch Lieferverkehr mit mehr oder weniger herkömmlichen KFZ finde ich legitim.
Zum einen - definiere ländlich. Ländlich heißt auch Satellitensiedlungen um Städte herum. Da gibt es jetzt meist ÖPNV bzw. müsste der weiter verbessert werden. Wenn denn mal viele Autos abgeschafft würden, gäbe es auch entsprechend mehr ÖPNV Nutzer:innen. Klar, gibt es auch abgelegene Dörfer und Häuseransammlungen.
In der Debatte kommt mensch häufig von der Regel ab und schnell zu den Ausnahmen und damit auch meist Ausreden, warum dies oder jenes nicht ginge.
Insofern versuche ich nach meinem plakativen ersten Beitrag hier mal zu differenzieren:
Klar, unter motorisiertem Individualverkehr fallen auch E-Bikes. Das wäre im Vergleich zum Auto okay. Und wenn durch EBikes Autos ersetzt würden, umso besser. Was gar nicht mehr fahren sollte, sind fossile und schwere Fahrzeuge für privaten Gebrauch. Andererseits könnten viele (nicht beeinträchtige) Menschen für Kurzstrecken Fahrrad fahren. Außerdem kann mensch mit gebrauchtem Rad zur Bushaltestelle/Bahnhof, dass da abstellen oder nen Klapprad zur Mitnahme und Weiternutzung ab dem Zielbahnhof.
Dafür braucht es Fahrradwege an Landstraßen. Die gibt es vielerorts bereits, aber nicht überall und konsequent.
Aktuell sieht die Realität so aus, dass es 48 Millionen Autos in Deutschland gibt. Was für ein Wahnsinn an Verschwendung von Ressource und Energie und Flächenverbrauch! Autos sind zu einer Normalität geworden, die oftmals nicht hinterfragt wird. Derweil gehen die Lebensgrundlagen mit all der faszinierenden Natur und Tieren den Bach runter ...


Nochmal zusammenfassend zum Thema:
>>Keine bzw. sehr wenige Autos, Tempolimits, autofreie Zonen = weniger Schaden an Lebensgrundlagen wie Klima und Natur = so gut wie keine Gefahr, diese restlichen Autos nicht zu bemerken und von den Fahrer:innen tot gefahren zu werden = kein Bedarf an Soundmodulen/generatoren

Kaffeepads mit Amazon-Einzelkurier zuzustellen, weil man zu faul ist, mal im Laden vorbeizugehen, zählt nicht zu "effizientere Zukunft".
Definitiv! Wobei Kaffepads (Müll, hoher Kaffeekonsum, "konventionell" angebauter Kaffee), Amazon und Einzelkuriere abgeschafft gehörten. Wir graben uns mit unter anderem so was unsere eigenen Gräber.
 
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Och, die fahren hier viel E-Bike. Ich weiß aber gar nicht so genau, wie das läuft, wenn man an den ganzen Schmarotzer-Plattformen vorbeibestellt, wie ich das nach Möglichkeit versuche.

Hier fahren nur zwei große Dienste mit E-Bikes, aber dass sind dann auch deren eigene und die Fahrer vermutlich angestellt. Zumindest werden sie mit Rädern, Boxen, Kleidung, etc. von der Plattform versorgt. Die Portale, die im wesentlichen aus einer App bestehen, über die Scheinselbstständige versklavt werden?
Ich hab hier noch kein ungebrandetes E-Bike im Lieferdienst gesehen. Und vor den Pizzerien sind ausschließlich abgehalfterte Kleinwagen unterwegs.


Was gar nicht mehr fahren sollte, sind fossile und schwere Fahrzeuge für privaten Gebrauch.

Wo primär Langstrecke gefahren wird und Kollektivverkehr keine Option ist, haben Verbrenner noch mindestens solange eine Daseinsberechtigung, wie Kohlekraftwerke in Europa laufen, eher aber sogar bis wir zumindest Teile des Jahres ohne Gas auskommen. Und das wird noch deutlich länger als ein Autoleben so sein. Nicht-schwere-Elektroautos sind zudem praktisch inexistent. Ich bin zwar auch für << 1,5 t, aber wenn die Forderung zusätzlich zu "kein Verbrenner" stellt, dann gäbe es Privatverkehr mit Transportkapazität nur noch lokal.
 
Hier fahren nur zwei große Dienste mit E-Bikes, aber dass sind dann auch deren eigene und die Fahrer vermutlich angestellt. Zumindest werden sie mit Rädern, Boxen, Kleidung, etc. von der Plattform versorgt. Die Portale, die im wesentlichen aus einer App bestehen, über die Scheinselbstständige versklavt werden?
Ich hab hier noch kein ungebrandetes E-Bike im Lieferdienst gesehen. Und vor den Pizzerien sind ausschließlich abgehalfterte Kleinwagen unterwegs.




Wo primär Langstrecke gefahren wird und Kollektivverkehr keine Option ist, haben Verbrenner noch mindestens solange eine Daseinsberechtigung, wie Kohlekraftwerke in Europa laufen, eher aber sogar bis wir zumindest Teile des Jahres ohne Gas auskommen. Und das wird noch deutlich länger als ein Autoleben so sein. Nicht-schwere-Elektroautos sind zudem praktisch inexistent. Ich bin zwar auch für << 1,5 t, aber wenn die Forderung zusätzlich zu "kein Verbrenner" stellt, dann gäbe es Privatverkehr mit Transportkapazität nur noch lokal.
Ich sag ja:
In der Debatte kommt mensch häufig von der Regel ab und schnell zu den Ausnahmen und damit auch meist Ausreden, warum dies oder jenes nicht ginge.
;)
Dennoch ein paar kurze Einwände:
Je länger die Strecke, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Teilstrecken dieser von mehr Personen nachgefragt werden - umso mehr drängt sich der Kollektivverkehr als Lösung auf.

Ich vermute, Du spielst auf die Grenzstromdebatte an, die wir ja schon mal hatten. Das sehe ich anders. Zumal es um eine gesamtgesellschaftliche Elektrifizierung gehen müsste.

In Angesicht der Zuspitzung der ökologischen Krisen sollte grundsätzlich Klima- und Naturschädliches eigentlich keine Daseinsberechtigung haben.

Mensch müsste eben auch weitere Energieverbräuche hinterfragen und zusätzliche wie dieser Wahn einhergehend mit bspw. KI und heraus Zubau an Rechenzentren in den Kontext der Krisen stellen.

Leichte E-Autos - gäbe es die auch aus China oder Japan nicht? Naja, mein Fokus wären nicht Autos und ÖPNV. Es gibt ja genügend Auto-Fans, die sich gerne mit der Frage beschäftigten, wie sie weiterhin Autos nutzen könnten. Wichtiger wäre es aus meiner Perspektive bzw. aus äußeren Bedingungen (ökologische Krisen) heraus, sich zu überlegen, wie mensch Autonutzer:innen in den ÖPNV kriegt.

An sich vermengen wir hier verschiedene Ebenen. Das, was sein und nicht sein sollte (als Forderung, durchaus utopisch) und das was ist, und Annahmen darüber, was realistisch wäre und was nicht. Da kommen entsprechend viele Variablen und Vorannahmen zusammen und das ganze wird komplex.
 
Zum einen - definiere ländlich. Ländlich heißt auch Satellitensiedlungen um Städte herum. Da gibt es jetzt meist ÖPNV bzw. müsste der weiter verbessert werden. Wenn denn mal viele Autos abgeschafft würden, gäbe es auch entsprechend mehr ÖPNV Nutzer:innen. Klar, gibt es auch abgelegene Dörfer und Häuseransammlungen.
Naja, ja, aber halt auch nur in der Nähe von Städten. Aber die Bebauung ist einfach zu dünn, als dass es alles in der Nähe geben kann (inklusive der Bahnhöfe), was man braucht oder will. Wenn es nach mir ginge, würde ich sagen, dass man sich mit damit arrangieren muss, wenn man "im Grünen" (also in Häusern mit kleinen Gärten zwischen viel mit Autos vollgestelltem Asphalt) leben will, aber das ist halt auch nicht ganz fair, weil jetzt halt über ein halbes Jahrhundert das Versprechen galt, dass es egal ist, wo man wohnt, weil man ja überall mit dem Auto hinfahren kann.

Aber gut, wir drifte(te)n ab.
 
Naja, ja, aber halt auch nur in der Nähe von Städten. Aber die Bebauung ist einfach zu dünn, als dass es alles in der Nähe geben kann (inklusive der Bahnhöfe), was man braucht oder will. Wenn es nach mir ginge, würde ich sagen, dass man sich mit damit arrangieren muss, wenn man "im Grünen" (also in Häusern mit kleinen Gärten zwischen viel mit Autos vollgestelltem Asphalt) leben will, aber das ist halt auch nicht ganz fair, weil jetzt halt über ein halbes Jahrhundert das Versprechen galt, dass es egal ist, wo man wohnt, weil man ja überall mit dem Auto hinfahren kann.

Aber gut, wir drifte(te)n ab.
Es geht dann halt wieder über die Ausnahmen. Sehr viele Menschen in Deutschland leben in der Stadt und deren Nähe. Wobei Nähe auch 25 km oder so bedeuten kann. Für solche Strecken bräuchte ein Bus maximal 45 Minuten.
"Waaaaas?? 45 Minuten?? Und dann hält der nicht mal direkt vor der Haustür?? Ich müsste also statt dem kurzen überdachten Weg zur Garage 100 m!1elf (in Worten hundert!) durch den Regen zur Haltestelle gehen!? Boah!" *Schnappatmung* "Wo ist mein Defibrillator?" :ugly:

Ach, zum Thema ... Ich probiere demnächst mal die humane Sound"modul"-Variante beim Fahrradfahren aus, um Fußgänger:innen präventiv zu warnen. Nicht, dass sie unter meine zwei Räder geraten: *Rrrrönn-rrrönn, rrröööön, rrröööön* Das könnten E-Auto-Fahrer:innen doch auch machen - Fenster herunterkurbeln, äh, Fensterhebertaste drücken und zum Fenster hinaus lautieren: *Rrrrönn-rrrönn, rrröööön, rrröööön* :ugly:
 
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Derweil gehen die Lebensgrundlagen mit all der faszinierenden Natur und Tieren den Bach runter ...
Wo kann man sich das Ende aller Tage mal in der echten Welt ansehen?
Autos sind zu einer Normalität geworden, die oftmals nicht hinterfragt wird.
Warum auch?
Kosten die nötigen Fahrten per Bus 50-100 € im Monat, könnte man von selbst darauf kommen, dass das rein finanziell mglw. Unfug ist.
Dieses Märchen vom Auto als Selbstzweck ist echt auf "ich klebe mich mal irgendwo fest" Niveau.


Innerhalb Londons würde ich vmtl. gar kein Auto haben wollen. Da kann man für GBP 1,75 eine Stunde nach belieben mit dem Bus fahren, incl. Rückfahrt.
Ich müsste also statt dem kurzen überdachten Weg zur Garage 100 m durch den Regen zur Haltestelle gehen!?
Hier? Nächste Haltestelle in knapp 1 km Entfernung (nicht dass das ein Problem wäre, nur um es zu erwähnen) fährt der tagsüber 2x pro Stunde, 2024 waren es noch 3x und ab ~19:00 und am Wochenende gibt es eine ganze Fahrt pro Stunde.
Dann kostet der Mist pro Einzelfahrt 3,80 €. Bei vorhandenem Auto ist das für Gelegenheitsfahrten so attraktiv wie eine Wurzelbehandlung. :rollen:


Und wenn man in die entgegengesetzte Richtung muss, kann man das ganz schnell komplett vergessen.
Aber man kann ja auch 20 km mit dem Fahrrad fahren, bei Wind und Wetter, Regen, Eis und Schnee... :stupid:
 
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