Ja, das ist korrekt. Aus diesem Grund (re)emulieren SATA-to-USB-Bridge-Chips 4K-Sektoren. Um die Grenze des MBR nach hinten zu verschieben. Bei einer externen Platte funktioniert das. Bei einer internen Platte, die auch noch das Betriebssystem beherbergt, war das aber nicht möglich, da unter anderem das BIOS (neben dem Betriebssystem) auf eine Sektorgröße von 512 Bytes festgelegt ist/war. Auch Windows musste das erst lernen und ist erst ab Windows 8.1 (oder gar dem kommenden Windows 10) vollständig 4Kn-Kompatibel.
Theoretisch kann man mittels dem MBR, bei einer Sektorgröße von 512 Bytes, sogar 4 TB Platten vollständig nutzen. Hierzu sind zwei Partitionen notwendig. Wie du richtig geschrieben hast, wird im MBR für jede Partition dessen Anfangs- und Endadresse gespeichert. Für jeden Eintrag steht jeweils 32-Bit Platz zur Verfügung (pro Partition und Start/End-Eintrag). 32-Bit entspricht 2,2 TB (2 TiB), die adressiert werden können. Wenn man die erste Partition etwas kleiner als 2 TiB wählt und die Startadresse der zweiten Partition (die ebenfalls maximal 2 TiB groß sein kann) innerhalb der ersten 2 TiB der Festplattenkapazität liegt, kann man eine 4 TB Platte vollständig nutzen.
Wahrscheinlich aus Kompatibilitätsbedenken ist das aber mit dem onboard Tools von Windows nicht machbar. Per selbst Handanlegen mittels Hex-Editor aber möglich.