Marantz 1604 Plötzlich leise

AW: Marantz 1604 Plötzlich leise

Naja, ob 90W oder 180W ist jetzt lautstärketechnisch kein großer Unterschied. 3dB... das sind keine Welten!

Die Mehrleistung könnte aber souveräner klingen, auch wenn man sie nie nutzt. Das muss man ausprobieren.
 
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Was haltet ihr von dem hier: Denon X1100W oder dem Denon X2100W?
 
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180W bringt der sowieso nur an einem Kanal :D
Das ist bedingt wegen Überhitzung. Mein AVR-X 4000 wird auch von 2 Noctua Lüftern bei hoher Last gekühlt. Sonst kann keine Class A-B Endstufe so viel Leistung über lange Zeit in so einem kleinen Gehäuse abgeben.;) Braucht man aber auch nur bei basslastiger Musik, bei Filmen gibt es so lange hohe Belastung nicht das er sich abschaltet. Zumindest bei keinen Film, den ich bis jetzt gesehen habe.

Was haltet ihr von dem hier: Denon X1100W oder dem Denon X2100W?
Der 1100er ist nicht empfehlenswert, wegen den fehlenden HDMI 2.0 Ports. Den würde ich auf jeden Fall meiden, weil man da alte Technik untergeschoben bekommt.
Den 2100er kann man kaufen.;)
 
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Braucht man aber auch nur bei basslastiger Musik, bei Filmen gibt es so lange hohe Belastung nicht das er sich abschaltet. Zumindest bei keinen Film, den ich bis jetzt gesehen habe.

Wenn dein Verstärker wegen Überlastung abschaltet, solltest du dir vielleicht über Boxen mit nem ordentlichen Wirkungsgrad und vielleicht bei so ner AVR Kiste noch wichtiger vernünftigem Phasen- und Impedanzfrequenzgang Gedanken machen. Die Teile sind oft nicht wirklich stabil - wie denn auch, für ein adäquates NT ist einfach kein Platz...

Wenn der im Bass schlapp macht, dann wundert mich das schon ein wenig, immerhin kannst du die Bässe ja auf den Sub auslagern und damit die offenbar divenhaften Endstufen entlasten.
 
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@TheBadFrag: Den X2100W hole ich gleich bei meinem Händler ab. :):daumen:
Und Berichte dann nach einem ausführlichem Test:)
 
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Wenn dein Verstärker wegen Überlastung abschaltet, solltest du dir vielleicht über Boxen mit nem ordentlichen Wirkungsgrad und vielleicht bei so ner AVR Kiste noch wichtiger vernünftigem Phasen- und Impedanzfrequenzgang Gedanken machen. Die Teile sind oft nicht wirklich stabil - wie denn auch, für ein adäquates NT ist einfach kein Platz...

Wenn der im Bass schlapp macht, dann wundert mich das schon ein wenig, immerhin kannst du die Bässe ja auf den Sub auslagern und damit die offenbar divenhaften Endstufen entlasten.
Naja meine Cantons gefallen mir vom Klang her und warum sollte ich dann andere kaufen? Nur wegen Wirkungsgrad? Den Sub habe ich bei 40Hz für alle Kanäle getrennt und LFE Tiefpassfilter bei 80Hz(tiefer geht nicht), höher trennen finde ich grade bei Musik nicht wirklich pralle. Bei DVD-As sind oft Basselemente auf den Rear Lautsprechern, die dann dort nicht mehr wären. Nächstes Jahr kommt bei mir eh ein Upgrade auf ein Dolby Atmos System warscheinlich wieder mit Canton+Denon. Ich höre mir aber auch ein paar Klipsch und evtl. B&W an, die im Budget liegen.

Das Problem ist einfach das im AVR kein Platz für nen großen Kühler ist. Der geht ruckzuck(etwa 8-10min.) auf 90°C und der AVR geht aus. Und mit 2 Lüftern oben drauf macht er so lange wie ich will. Die pusten dann permanent schön warme Luft raus und wärmen die ganze obere Etage des Racks auf. :D Solltest dir vielleicht mal den kleinen Kühler angucken. Das ist vollkommen logisch das der passiv keine hunderten von Watt ableiten kann.

Das Netzteil scheint ganz ordendlich zu sein. Bei ziemlich weit aufgerissener Lautstärke zieht der 630W+ aus der Dose. Mehr wollte ich den Lautsprechern aber nicht zumuten und das war auch nur zum testen mit Ohrenstöpseln drin. :D Hatte leider kein Scope da zum messen wieviel Leistung pro Kanal anliegt.
Bei reiner Sinus Belastung ist das Netzteil sehr warscheinlich limitierend. Aber bei Musik hat man nunmal keinen permanenten Sinuston, sondern dynamische Belastung.

@TheBadFrag: Den X2100W hole ich gleich bei meinem Händler ab.
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Und Berichte dann nach einem ausführlichem Test
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:daumen:
 
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Naja meine Cantons gefallen mir vom Klang her und warum sollte ich dann andere kaufen? Nur wegen Wirkungsgrad?

Ich sag nicht, dass du dir andere kaufen sollst, allerdings passt deine Anlage offenbar nicht zu deinen Pegelansprüchen. Da wären entweder andere Boxen gefragt (ich find Cantons generell nicht gut - aber das ist Geschmacksache) an denen sich deine AVR leichter tut oder eben vernünftige Endstufen, die nicht so schnell in die Knie gehen, laststabiler und besser gekühlt sind. Da sind die Teile in nem AVR einfach suboptimal.

Meine Anlage ist z.B. noch nie in die Knie gegangen, auch bei Pegeln die einen unter normalen Umständen das Zimmer verlassen lassen. Dabei fließen Ströme an den Lautsprecherklemmen mit denen man auch zur Not kleinere Schweißarbeiten machen könnte.

Den Sub habe ich bei 40Hz für alle Kanäle getrennt und LFE Tiefpassfilter bei 80Hz(tiefer geht nicht), höher trennen finde ich grade bei Musik nicht wirklich pralle. Bei DVD-As sind oft Basselemente auf den Rear Lautsprechern, die dann dort nicht mehr wären.

Den Sub bei 40Hz zu trennen ist mMn viel zu tief. Da spielt der ja gerade noch ne Oktave mit (wenn überhaupt) und entlastet die anderen Lautsprecher Null. LFE 80 Hz ist OK, das ist ja so üblich. Versuch doch mal alle Kanäle bei 60 oder 80 Hz zu trennen - die Pegelfestigkeit deiner Anlage wird sprunghaft steigen! Klanglich wirds dadurch nicht schlechter - zumindest wenn dein Sub richtig ein-. und aufgestellt ist.

Die Bässe von den Rears sind eh uninteressant, zumindest dann wenn sie tief genug sind. Ortbar ist das eh nicht mehr - zumindest dann wenn dein Sub richtig mitspielt, so dass es keine Rolle spielt ob der die wiedergibt oder deine Rearspeaker. Leider ist eben genau das richtige Mitspielen des Subs oftmals das Thema.

Das Problem ist einfach das im AVR kein Platz für nen großen Kühler ist. Der geht ruckzuck(etwa 8-10min.) auf 90°C und der AVR geht aus. Und mit 2 Lüftern oben drauf macht er so lange wie ich will. Die pusten dann permanent schön warme Luft raus und wärmen die ganze obere Etage des Racks auf. :D Solltest dir vielleicht mal den kleinen Kühler angucken. Das ist vollkommen logisch das der passiv keine hunderten von Watt ableiten kann.

Ja, ich weiß AVRs sind diesbzgl. meist ziemlich murksig konstruiert - ich habe daher auch zu meinen Surroundzeiten nie mit einem solchen geliebäugelt, sondern lieber gleich was ordentliches geholt. Vom Klang her ist das auch heute noch besser als alles was ich bis dato von nem AVR gehört habe! Klar, natürlich veraltet nach 15 Jahren, aber unabhängig von irgendwelchen Formaten oder Schnittstellen klanglich immer noch richtig gut. Vlt. wäre ne Prozessorvorstufe nebst Endstufen für dich auch besser geeignet?

Das Netzteil scheint ganz ordendlich zu sein. Bei ziemlich weit aufgerissener Lautstärke zieht der 630W+ aus der Dose.

Das sagt nichts über dessen Qualität aus. Interessant ist doch wie stabil ist es, wie gut kommt es mit Impulsen und sonstigen Schweinereien klar. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Wie gesagt die Stabilität bei Phasendrehern (ich weiß nicht ob die Cantons da rumsauen) ist auch noch so ne Sache. Da tun sich AVRs oft schwer und schalten ab wenns laut wird - unabhängig von der Ausgangsleistung.
 
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Den Sub bei 40Hz zu trennen ist mMn viel zu tief. Da spielt der ja gerade noch ne Oktave mit (wenn überhaupt) und entlastet die anderen Lautsprecher Null. LFE 80 Hz ist OK, das ist ja so üblich. Versuch doch mal alle Kanäle bei 60 oder 80 Hz zu trennen - die Pegelfestigkeit deiner Anlage wird sprunghaft steigen! Klanglich wirds dadurch nicht schlechter - zumindest wenn dein Sub richtig ein-. und aufgestellt ist.
Die Trennung ist auch nicht fix bei 40Hz, sondern geht in einander über. Die Boxen spielen noch unter 40Hz mit und der Sub auch noch oberhalb von 40Hz. Wie weit jetzt exakt kann ich dir nicht sagen, weil ich es nie getestet hab. Ich weis nicht ob diese gleitende Trennung so üblich ist, Denon macht es zumindest so.
Der Sub spielt selbst bei 40Hz Trennung und normaler Stereowiedergabe von Rock/Metal noch sehr kräftig mit. Das einzige sind halt sehr alte Aufnahmen(z.B. von den Rolling Stones), die keinerlei Bass enthalten. Da spielt er dann gar nicht mehr mit. Aber zu Zeiten von Mono Aufnahmen gab es halt noch keine Subs. :D

Die Bässe von den Rears sind eh uninteressant, zumindest dann wenn sie tief genug sind. Ortbar ist das eh nicht mehr - zumindest dann wenn dein Sub richtig mitspielt, so dass es keine Rolle spielt ob der die wiedergibt oder deine Rearspeaker. Leider ist eben genau das richtige Mitspielen des Subs oftmals das Thema.
Also ich hab kein Problem damit sehr tiefe Töne zu orten. Grade wenn es eine Sequenz ist, wo fast nur Bass vorhanden ist, kann man den ganz klar von hinten zuordnen. Das will ich auch so beibehalten. Grade gestern habe ich mir "2012" noch einmal angesehen und z.B. bei den Flugzeugscenen gibt es viel Bass von Hinten, weil er auch dort hingehört.

Ja, ich weiß AVRs sind diesbzgl. meist ziemlich murksig konstruiert - ich habe daher auch zu meinen Surroundzeiten nie mit einem solchen geliebäugelt, sondern lieber gleich was ordentliches geholt. Vom Klang her ist das auch heute noch besser als alles was ich bis dato von nem AVR gehört habe! Klar, natürlich veraltet nach 15 Jahren, aber unabhängig von irgendwelchen Formaten oder Schnittstellen klanglich immer noch richtig gut. Vlt. wäre ne Prozessorvorstufe nebst Endstufen für dich auch besser geeignet?
Ich habe auch schon über eine AV Vorstufe und 2 Mehrkanalendstufen nachgedacht. Da ich aber min. 9 Endstufen für ein 5.1.4 System brauche übersteigt es leider mein Budget.

Das sagt nichts über dessen Qualität aus. Interessant ist doch wie stabil ist es, wie gut kommt es mit Impulsen und sonstigen Schweinereien klar. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Wie gesagt die Stabilität bei Phasendrehern (ich weiß nicht ob die Cantons da rumsauen) ist auch noch so ne Sache. Da tun sich AVRs oft schwer und schalten ab wenns laut wird - unabhängig von der Ausgangsleistung.
Seitdem ich die Lüfter drauf habe hat er sich auch noch nie abgeschaltet. Der Kühlkörper bleibt bei vollkommen unbedenklichen 45-50°C. Und hören tut man die 20db Lüfter auch nicht, wenn mit 100db Musik läuft.
 
AW: Marantz 1604 Plötzlich leise

Die Trennung ist auch nicht fix bei 40Hz, sondern geht in einander über. Die Boxen spielen noch unter 40Hz mit und der Sub auch noch oberhalb von 40Hz. Wie weit jetzt exakt kann ich dir nicht sagen, weil ich es nie getestet hab. Ich weis nicht ob diese gleitende Trennung so üblich ist, Denon macht es zumindest so.
Der Sub spielt selbst bei 40Hz Trennung und normaler Stereowiedergabe von Rock/Metal noch sehr kräftig mit. Das einzige sind halt sehr alte Aufnahmen(z.B. von den Rolling Stones), die keinerlei Bass enthalten. Da spielt er dann gar nicht mehr mit. Aber zu Zeiten von Mono Aufnahmen gab es halt noch keine Subs. :D

Gleitender Übergang? Was soll das sein? Vermutlich ist hier schlicht die Flankensteilheit gemeint. Das ist aber kein Denon-typisches Feature, sondern physikalische Notwendigkeit. Die angegebene Trennfrequenz ist nicht das obere Ende des Übertragungsbereichs, sondern der Punkt an dem die Frequenz um einen gewissen dB Wert unter den Summenpegel gefallen ist. Wenn die akustische Trennfrequenz (nicht die die du am Receiver einstellst!) sauber passt, dann spielt da dein Sub und deine Satelliten exakt gleich laut. Je nach Flankensteilheit (zum Sub wird idealerweise recht steil getrennt also 18 oder gar 24 dB/Oktave) spielt der Sub aber natürlich noch ein Stück drüber hörbar mit.

Das bei alten Aufnahmen kein richtig tiefer Bass drauf ist hat nichts mit Mono, stereo oder gar dem Alter zu tun, sondern lediglich mit deiner Musikauswahl - wo soll den bei den Stones der Tiefbass herkommen?

Also ich hab kein Problem damit sehr tiefe Töne zu orten. Grade wenn es eine Sequenz ist, wo fast nur Bass vorhanden ist, kann man den ganz klar von hinten zuordnen. Das will ich auch so beibehalten. Grade gestern habe ich mir "2012" noch einmal angesehen und z.B. bei den Flugzeugscenen gibt es viel Bass von Hinten, weil er auch dort hingehört.

Du hast offenbar ein Problem damit tiefen Bass von lautem Bass zu unterscheiden! Tiefe Töne im Bereich unter 60-70Hz kannst du nicht orten. Das geht einfach nicht und ist wissenschaftlich wasserdicht bewiesen.

Aber viele Leute - und da gehörst du vlt. auch dazu - dass ein überzogener Mittelbass um die 80-100 Hz ein besonders tiefer Bass ist. Der Trick wird im Übrigen von vielen Boxenbauern angewandt um sehr kleinen Boxen einen zumindest hörphysiologisch tiefen Bass zu verschaffen, wenn es schon physisch nicht geht. Ist legitim, hört sich voller an, ist aber kein(!) Tiefbass! Den Mittelbass kann man orten - Tiefbass nicht!


Ich habe auch schon über eine AV Vorstufe und 2 Mehrkanalendstufen nachgedacht. Da ich aber min. 9 Endstufen für ein 5.1.4 System brauche übersteigt es leider mein Budget.

Hat dein AVR Pre-outs? Dann könntest du auch mit dem weitermachen und Endstufen nach und nach dazukaufen. Müssen ja keine Mehrkanalendstufen sein, Monoblöcke oder Stereoendstufen gehn ja genauso. Gebrauchte NADs oder ähnliches bieten ordentlich Stabilität und Leistung und dürften deinem Setup beine machen!

Versuch macht kluch - leih dir doch mal irgendwo Stereoendstufen und probiere es bei Stereo aus. Du bist zu weit weg, sonst könnte ich mal mit meinen Kaventsmännern vorbeikommen - die schalten definitiv nicht ab!
 
AW: Marantz 1604 Plötzlich leise

Gleitender Übergang? Was soll das sein? Vermutlich ist hier schlicht die Flankensteilheit gemeint. Das ist aber kein Denon-typisches Feature, sondern physikalische Notwendigkeit. Die angegebene Trennfrequenz ist nicht das obere Ende des Übertragungsbereichs, sondern der Punkt an dem die Frequenz um einen gewissen dB Wert unter den Summenpegel gefallen ist. Wenn die akustische Trennfrequenz (nicht die die du am Receiver einstellst!) sauber passt, dann spielt da dein Sub und deine Satelliten exakt gleich laut. Je nach Flankensteilheit (zum Sub wird idealerweise recht steil getrennt also 18 oder gar 24 dB/Oktave) spielt der Sub aber natürlich noch ein Stück drüber hörbar mit.

Das bei alten Aufnahmen kein richtig tiefer Bass drauf ist hat nichts mit Mono, stereo oder gar dem Alter zu tun, sondern lediglich mit deiner Musikauswahl - wo soll den bei den Stones der Tiefbass herkommen?
Andere AVRs trennen wesendlich schärfer als der 4000er. Zumindest mein alter Sony und der Harman von einem Kollegen. Wo anders habe ich da so speziell noch nicht drauf geachtet.

Die alten Aufnahmen haben weder Tiefbass, noch Hochton. War halt damals noch nicht möglich aufzunehmen. :D Die neuen Aufnahmen der Stones haben auch wunderbaren Tiefbass weit unter 40Hz.

Du hast offenbar ein Problem damit tiefen Bass von lautem Bass zu unterscheiden! Tiefe Töne im Bereich unter 60-70Hz kannst du nicht orten. Das geht einfach nicht und ist wissenschaftlich wasserdicht bewiesen.

Aber viele Leute - und da gehörst du vlt. auch dazu - dass ein überzogener Mittelbass um die 80-100 Hz ein besonders tiefer Bass ist. Der Trick wird im Übrigen von vielen Boxenbauern angewandt um sehr kleinen Boxen einen zumindest hörphysiologisch tiefen Bass zu verschaffen, wenn es schon physisch nicht geht. Ist legitim, hört sich voller an, ist aber kein(!) Tiefbass! Den Mittelbass kann man orten - Tiefbass nicht!
Ich weis zwar nicht welcher Wissenschaftler das mal bewiesen hat aber er hat mich sicher nicht zu dem Thema gefragt. Ich kann 40Hz noch ganz locker und 20Hz wenn es laut ist noch orten. Dafür darf dann aber kein Hochton in den Moment zu hören sein. Das kann man schön mit Testdateien ausprobieren. Mach dir eine Wavedatei mit einem 40Hz Sinuston, der sich im Kreis um dich dreht. Sub ausmachen, alle Lautsprecher im Fullrange spielen lassen. Du wirst merken wie der Ton sich um dich dreht. Jedenfalls tut er das bei mir.

Hat dein AVR Pre-outs? Dann könntest du auch mit dem weitermachen und Endstufen nach und nach dazukaufen. Müssen ja keine Mehrkanalendstufen sein, Monoblöcke oder Stereoendstufen gehn ja genauso. Gebrauchte NADs oder ähnliches bieten ordentlich Stabilität und Leistung und dürften deinem Setup beine machen!

Versuch macht kluch - leih dir doch mal irgendwo Stereoendstufen und probiere es bei Stereo aus. Du bist zu weit weg, sonst könnte ich mal mit meinen Kaventsmännern vorbeikommen - die schalten definitiv nicht ab!
Der hat selbstverständlich Preouts, kann aber kein Dolby Atmos. :D Ohne Dolby Atmos fähigen AVR brauch ich kein 5.1.4 aufbauen. Und mit einzelnen Verstärkern wird das ja noch viel teurer als mit Mehrkanal Endstufen. AVR + 2x5 Kanal Endstufen sind ja schon schlappe 4000€ als günstigste Konfiguration. Da nutze ich lieber die eingebauten Endstufen und packe 2 Lüfter oben drauf. Die beiden Lüfter sparen mal eben 2200€. :D

Solange der gekühlt wird habe ich ja auch kein Problem mit abschalten. Sogar wenn ich den AVR mit Sinus Tönen quäle zwecks einstellen. ;)
 
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Wesentlich schärfer? Du meinst die Flankensteilheit ist höher ... Das könnte (neben anderen Dingen) auch ein Grund sein, warum du meinst die tiefen Töne orten zu können.

Keine Ahnung wie du auf die Preise kommst, aber für 10 Kanäle muss man keine 2200€ ausgeben, das geht auch günstiger. Selbst in guter bis sehr guter Qualität.
Fertig z.B mit 5 Corwn XLi800.
 
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AW: Marantz 1604 Plötzlich leise

Andere AVRs trennen wesendlich schärfer als der 4000er. Zumindest mein alter Sony und der Harman von einem Kollegen. Wo anders habe ich da so speziell noch nicht drauf geachtet.

Normal sollte die Flankensteilheit gleich sein.Die Teile sind ja nach diversen Methoden zertifiziert (nicht weil es dann besser klingt, sondern weil der entsprechende Aufkleber evtl. umsatzsteigernd wirkt - preissteigernd auf jeden Fall...)

Die alten Aufnahmen haben weder Tiefbass, noch Hochton. War halt damals noch nicht möglich aufzunehmen. :D Die neuen Aufnahmen der Stones haben auch wunderbaren Tiefbass weit unter 40Hz.

Möglich ist das selbstverständlich damals auch schon gewesen. Eine gute Aufnahme aus den 60ern muss sich in keinster Weise vor einer heutigen verstecken! Die Aufnahmetechnik war schon früher so gut, dass eine gute Aufnahme in erster Linie durchs handwerkliche Können und dem Willen der Beteiligten gekennzeichnet wird und nicht von der Technik. Heutzutage ist gute Aufnahmetechnik weniger aufwändig und günstiger wie früher - das gros der Aufnahmen ist dennoch lausig... Das hat mit dem Alter nix zu tun. Wers nicht glaubt kann ja mal Belafontes Carnegie Hall Aufnahmen anhören. sensationell gut aufgenommen!

Tiefbass bei einer Rockband ist nur durch Verwendung von irgendwelchen Synthies oder sonstigen Geräten möglich. Sowas haben die Stones früher nicht eingesetzt - daher kann da gar kein Tiefbass drauf sein. Keines der verwendeten "klassischen" Rockinstrumente produziert den! Deswegen ist das kein Qualitätsmerkmal wenn da Tiefbass fehlt sondern schlicht das Zeichen, dass nur das aufgezeichnet wurde was die Jungs auch selber gespielt haben.

Ich weis zwar nicht welcher Wissenschaftler das mal bewiesen hat aber er hat mich sicher nicht zu dem Thema gefragt. Ich kann 40Hz noch ganz locker und 20Hz wenn es laut ist noch orten. Dafür darf dann aber kein Hochton in den Moment zu hören sein. Das kann man schön mit Testdateien ausprobieren. Mach dir eine Wavedatei mit einem 40Hz Sinuston, der sich im Kreis um dich dreht. Sub ausmachen, alle Lautsprecher im Fullrange spielen lassen. Du wirst merken wie der Ton sich um dich dreht. Jedenfalls tut er das bei mir.

Wenn du dich mit Akustik beschäftigst und dich in das Thema einliest findest du genug theoretische und auch versuchstechnische Beweise zu dem Thema - es geht einfach nicht!

Was du hörst ist auch nicht der 40Hz Ton, sondern dessen Obertöne, die deine Anlage mitproduziert. Diese reichen dem Ohr/Hirn um den dazugehörigen Grundton quasi rechnerisch zu ermitteln und dir diesen vorzugaukeln. Residuum Hören heißt das, ist Teil der Hörphysiologie und zeigt wie leistungsfähig das eigene Hirn ist - ich finde das faszinierend!. Die Obertöne wiederum kannst du orten und damit meinst du den Tiefbass ebenfalls orten zu können, auch wenn dir das nur vorgegaukelt wird. Gerade wenn du sagst es muss laut genug sein bestätigst du das Ganze, Je lauter du hörst, desto stärker klirrt deine Anlage (das allermeiste davon macht der Lautsprecher) und erzeugt die Obertöne - auch bei einem reinen Sinuston. Du ortest quasi nur die Fehler deiner Anlage und das Hirn macht sich dann seinen Reim draus.

Subwoofer klirren idealerweise im Bass nicht so stark wie normale Boxen (zumindest wenn sie was taugen und bestimmungsgemäß eingesetzt werden), daher sind die potentiell weniger gut oder garnicht zu orten. Das hängt u.a. ganz stark auch mit der Größe der Membranen zusammen. Die müssen weniger Hub machen als die normal kleineren Membranen herkömmlicher Boxen um die gleiche Lautstärke zu erreichen - das hilft schon.

Und mit einzelnen Verstärkern wird das ja noch viel teurer als mit Mehrkanal Endstufen. AVR + 2x5 Kanal Endstufen sind ja schon schlappe 4000€ als günstigste Konfiguration. Da nutze ich lieber die eingebauten Endstufen und packe 2 Lüfter oben drauf. Die beiden Lüfter sparen mal eben 2200€. :D

Das kommt darauf an was du für Endstufen kaufst und wie viele auf einmal du immer nimmst. Wenn du klein anfängst und zunächst nur die Stereokanäle mit separaten Endstufen befeuerst und dann schrittweise nachrüstest kannst du trotz AVR klanglich und hitzetechnisch Verbesserungen erzielen. Wenn du diese dann noch gebraucht kaufst kann es sogar recht überschaubar sein von der Investition. Aber das musst du wissen, ich kenne ja weder deine finanziellen Möglichkeiten (die gehen mich auch nix an), noch deinen Anspruch.

Sogar wenn ich den AVR mit Sinus Tönen quäle zwecks einstellen. ;)

Na zum Einstellen wirst du auch kaum Volllast fahren, das wäre ja sinnlos, zudem geht die Prozedur ja nicht ununterbrochen stundenlang auf allen Kanälen. Wenn ein AVR schon beim Einmessen abschaltet, dann sollte man dem Besitzer mal erklären wie das geht oder den AVR zurückschicken.
 
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AW: Marantz 1604 Plötzlich leise

Kurzes Feedback zum Denon X2100W. Ausführlicher kommt ein Bericht nach ca. einer Woche.

Was ich bis jetzt sagen kann.

-Einrichtung geht sehr einfach.
-Einmessung mit dem Mikrofon geht sehr gut; besser als mit dem Marantz Nr 1604
-Menü ist sehr übersichtlich.
-Bluetooth und WLan funktionieren sehr gut.
-Abspielen über Airplay funktioniert ohne Probleme.

Und nun das wichtigste:
Der Klang ist wesentlich "voller" als bei dem Marantz. Genau das habe ich vermisst.
Der Klang hat einfach mehr Volumen, mehr Druck. Schwer zu beschreiben.
Getestet habe ich das ganze bei Film und Musik.

Bin vom ersten Eindruck sehr begeistert von dem X2100W:daumen:
 
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Das klingt ja schonmal nicht schlecht.;)

Wesentlich schärfer? Du meinst die Flankensteilheit ist höher ... Das könnte (neben anderen Dingen) auch ein Grund sein, warum du meinst die tiefen Töne orten zu können.

Keine Ahnung wie du auf die Preise kommst, aber für 10 Kanäle muss man keine 2200€ ausgeben, das geht auch günstiger. Selbst in guter bis sehr guter Qualität.
Fertig z.B mit 5 Corwn XLi800.
Das sind aber Class D PA Endstufen, mit 2 lauten Lüftern, die nicht wirklich für Heimkino geeignet sind. :D

Na zum Einstellen wirst du auch kaum Volllast fahren, das wäre ja sinnlos, zudem geht die Prozedur ja nicht ununterbrochen stundenlang auf allen Kanälen. Wenn ein AVR schon beim Einmessen abschaltet, dann sollte man dem Besitzer mal erklären wie das geht oder den AVR zurückschicken.
Naja mehr oder weniger Einstellen. Ich hab den mal relativ lange mit hoher Lautstärke und Sinus Bass Sweeps laufen lassen, um das ganze Klappern im Zimmer zu beseitigen. Da scheppert ne ganze Menge trotz gut entkoppelter Boxen. :D Sogar draußen auf dem Dach die Dachpfannen.
 
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AW: Marantz 1604 Plötzlich leise

Soso und das weißt du weil du sie schon getestet hast? Mir würden da allerdings auch noch einige andere Möglichkeiten einfallen.
 
AW: Marantz 1604 Plötzlich leise

Das sind aber Class D PA Endstufen, mit 2 lauten Lüftern, die nicht wirklich für Heimkino geeignet sind. :D.

Gut, Lüfter sind Kacke - aber was spricht denn gegen Class D?

Ich kenne ein paar Leute, die aus Budgetgründen im Heimkino PA Endstufen einsetzen. Die sind mitunter etwas hemdsärmelig verarbeitet, aber sehr robust und im Heimkino nicht Tod zu kriegen. Dazu sind Speakonanschlüsse alleine schon ein echtes Argument!
Die Lüfter sollten geregelt sein und damit vermutlich im Normalbetrieb nicht zu hören bzw. gar nicht aktiv sein - ich kenne die konkreten Endstufen allerdings nicht und kann daher nur mutmaßen.
Die Alesis RA500 war mal ne Zeit lang ein echter Geheimtipp, die gibts aber, glaub ich, nicht mehr.
 
AW: Marantz 1604 Plötzlich leise

Naja Class D Klingt schon ein wenig anders als Class A oder AB. Ist nicht viel aber im Hochton finde ich hört sich ein Class D spitzer an und nicht so weich wie ein analoger Verstärker. Nicht umsonst setzen ja alle Hersteller mit Ausnahme von Yamaha auf Analoge Verstärkung bei Oberklasse AVRs.

Zumal PA Endstufen nicht vorrangig auf besten Klang sondern eher auf maximale Leistung und Robustheit getrimmt sind. Auf einem Konzert fällt das ja eh quasi niemandem auf, außer dem Tontechniker beim einmessen.
 
AW: Marantz 1604 Plötzlich leise

Naja Class D Klingt schon ein wenig anders als Class A oder AB. Ist nicht viel aber im Hochton finde ich hört sich ein Class D spitzer an und nicht so weich wie ein analoger Verstärker. Nicht umsonst setzen ja alle Hersteller mit Ausnahme von Yamaha auf Analoge Verstärkung bei Oberklasse AVRs.

AVRs sind klangtechnisch sicher nicht maßgebend - Oberklasse AVRs sind auf Hifi bezogen eher untere Mittelklasse. Bei AVRs macht alleine schon wegen des Platzes und der Wärmeabfuhr Class D Sinn, von daher ist zu erwarten, dass über kurz oder lang sich diese Schaltungstechnik durchsetzt.
Aber entscheidend ist, dass es eine Reihe von richtigen HighEnd Verstärkern in Class D gibt, die von die vorgebrachten Vorurteile sind daher absolut nicht zutreffend. Hör dir mal die entsprechenden Teile von Devialet oder Audio Research an - von spitzem Oberton keine Spur. Da klingts oft eher nach Class A oder gar Röhre und von daher kann man gegen die Technik an sich nichts sagen. Klar gibts da bessere und schlechtere, aber das ist ja immer so.

Von Class A kannst du in nem AVR eh nur träumen, dazu bei den Leistungsansprüchen die du offenbar hast. Ich persönlich gehe ja einen Schritt weiter und meine nächsten Endstufen werden single ended sein - wenn schon denn schon!

Zumal PA Endstufen nicht vorrangig auf besten Klang sondern eher auf maximale Leistung und Robustheit getrimmt sind. Auf einem Konzert fällt das ja eh quasi niemandem auf, außer dem Tontechniker beim einmessen.

Das kommt ganz drauf an. Im Studio, wo solche 19" Geräte ja auch zum Einsatz kommen können ist der Klang schon wichtig und auch je nach Veranstaltung muss klangtechnisch auch Live schon was geboten werden. Nur laut und robust ist da ein wenig zu kurz gesprungen. Wie gesagt die große Alesis war mal ein echter Geheimtipp (die ist übrigens ganz herkömmlich Class AB aufgebaut).

Ich würde empfehlen es einfach mal auszuprobieren und weniger zu mutmaßen. Damit kämst du auch für deinen geplanten 3D Ausbau recht günstig hin. Vorteil so einer getrennten Lösung, wenn in einigen Jahren ein weiterer Ausbau ansteht, dann kaufst du nicht nochmal die Endstufen im AVR mit, sondern eben nur die Vorstufe.
 
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