FPS-Drops alle 30 Sekunden – RX 6700 XT & Ryzen 2600X – Power-Drop? Netzteil-Verdacht

Kubisili

Schraubenverwechsler(in)
Hallo zusammen,


ich habe regelmäßig starke FPS-Drops alle 30–40 Sekunden, obwohl mein PC eigentlich mehr als leistungsfähig sein sollte.

System:​


  • GPU: AMD RX 6700 XT
  • CPU: Ryzen 5 2600X
  • Mainboard: Gigabyte B450M DS3H V2
  • RAM: 20 GB DDR4 (läuft stabil, Auslastung im Normalbereich)
  • Laufwerke: 2x SSD + 1x HDD
  • Netzteil: be quiet! System Power B9 600W (BN209)
  • Betriebssystem: Windows 11
  • Treiber und BIOS aktuell

Problem:​


  • In vielen Spielen treten alle 30–40 Sekunden starke FPS-Drops auf (von z. B. 60 auf 3–5 FPS), Dauer ca. 3-5 Sekunden.
  • Danach normalisiert sich alles sofort – bis zum nächsten Einbruch.
  • Das Problem tritt unter anderem auf bei:
    • Baldur's Gate 3 (nur im Online-Modus)
    • Marvel Rivals (nur online)
    • Need for Speed Heat (auch im Singleplayer)
  • In leichteren Online-Games scheint das Problem nicht oder kaum aufzutreten.

Was ich bisher beobachtet habe:​


  • CPU und GPU verlieren beim Drop gleichzeitig an Leistung.
  • Der Power-Wert der GPU droppt sichtbar im MSI Afterburner Overlay.
  • Temperaturen sind unauffällig (GPU ca. 70 °C, CPU unter 65 °C).
  • RAM-Auslastung liegt bei rund 7–8 GB von 20 GB, also kein Engpass.
  • Keine auffälligen Hintergrundprozesse zu den Zeitpunkten der Drops.
  • Die Lüfterdrehzahl und Leistungsaufnahme gehen exakt zum Zeitpunkt des Drops zurück.

Fragen:​


  1. Kennt jemand ähnliche Symptome, vor allem dieses zyklische Einbrechen der Leistung?
  2. Kann das Netzteil die Ursache sein, auch wenn es mit 600W nominell ausreichen müsste?
  3. Gibt es BIOS- oder Windows-Einstellungen, die solche Drops verursachen können?
  4. Welches Netzteil bis ca. 80–90 Euro wäre empfehlenswert als Ersatz?
  5. Liegt es vielleicht an was anderem?

Vielen Dank im Voraus für jeden Hinweis.
Grüße
Kubisili
 
Regelmäßig ist eine Software im Hintergrund. Jedenfalls meistens.

20 GB RAM hört sich nach einer krummen Konfiguration an. 3 Riegel oder 2x2 Riegel mit unterschiedlicher Größe.
Eventuell hast Du sie so lustig gesteckt, dass Dualchannel nicht über die ganze Kapazität funktioniert.

Screenshot von CPU-Z bitte. Memory-Tab.
 
Regelmäßig ist eine Software im Hintergrund. Jedenfalls meistens.

20 GB RAM hört sich nach einer krummen Konfiguration an. 3 Riegel oder 2x2 Riegel mit unterschiedlicher Größe.
Eventuell hast Du sie so lustig gesteckt, dass Dualchannel nicht über die ganze Kapazität funktioniert.

Screenshot von CPU-Z bitte. Memory-Tab.
Danke dir. Ja, sind 2×8 GB + 1×4 GB, läuft laut CPU-Z aber trotzdem im Dual-Channel (Screenshot angehängt).
 

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Welch Speichermodule hast du denn genau verbaut? Deine DRAM Frequenz ist nicht im "optimalen" Bereich für den Ryzen 2600X. 2666MT/s ( DRAM Freq 1333 ) sollte jeder 2600X problemlos machen solang der Ram dies unterstützt.
In der Vergangenheit war ein Betrieb im Bereich von 2933 MT/s ( DRAM Freq 1466 ) mit solch CPU's bei mir stabil.

Ich würde erstmal den 4 GB Riegel aus dem System werfen und im Bios die Ram Einstellungen prüfen und erneut testen. Ohne die Ram Module nun zu kennen (JEDEC Base Spec oder XMP profiliert und bis wohin spezifiziert) prüf mal die Ram Konfiguration.
Softwaremässig mag da vielleicht wirklich auch was im Hintergrund "reinzicken".
Ich würde wahrscheinlich einfach eine der SSD's formatieren ein frisches Windows 11 ( ist ja Betriebssystem deiner Wahl ) installieren ggfs. als 11 IOT Enterprise / Tiny 11 Build abgespeckt o.ä. , Chipsatz- Grafikkarten Treiber neu installieren die Windows Updates durchführen und dann auf nem relativ "blanken" Windows ein Problemspiel frisch installiert neu testen.
Ich gehe mal davon aus dass ein Test mit einer Linux Distribution nun eher erstmal kein Thema für dich wäre.
Viel Erfolg! :daumen:
 
. Ja, sind 2×8 GB + 1×4 GB, läuft laut CPU-Z aber trotzdem im Dual-Channel (Screenshot angehängt).
Ich frage auch noch mal konkret nach der Bestückung der DIMM Slots in Bezug auf die 3 Sticks. Was ich für wahrscheinlich halte ist:

1x 4gb in Dimm Slot B2
Jeweils 1x 8gb in A2 und dann halt noch mal in A1 oder B1

Das führt dann dazu, dass Du Dual Channel für 8gb vom gesamten Ram hast. 4gb vom "kleinen Stick" und anteilig noch mal 4gb von einem der 8gb Sticks. Die restlichen 12gb laufen dann im Single Channel.

Wenn Du, warum auch immer, den 4gb Stick weiterhin mit verwenden möchtest stelle sicher, dass jeweils ein 8gb Stick in den Dimm Slots B2 und A2 steckt. Der 4gb Stick sollte im Slot B1 stecken. Damit laufen dann zumindest die 2x8gb im Dual Channel. Und der "Overhead" von 4gb wird als Single Channel angesprochen.
 
Die 4GB einzeln schaden mehr als sie nützen. Die zusätzlichen Speichertabellen und die zusätzliche Adressierung ist im Jahr 2025 die paar GB nicht wert. Ich würde mich nicht wundern wenn ohne den Riegel die Probleme verschwinden.
 
  • Um genau zu beurteilen zu können, was du noch an Optimierung vornehmen könntest.
    Bitte von CPU-Z den Register (CPU | Mainboard | Memory | SPD) Screenshot teilen; Danke.

  • Deine beiden Kit RAM Riegel kommen in DDR4_1 und DDR4_2.
    RAM Sockel.jpg
    Quelle Handbuch

  • Auch wäre es von Vorteil, wenn du das UEFI/BIOS und den Chipset Treiber aktualisierst.
    UEFI Ver. F67g und AMD Chipsets Ver. 7.06.02.123

  • Um die Temperaturen und weitere System Werte einzuschätzen, könntest ein Screenshot von HWiNFO helfen.
    HWiNFO.jpg
 
Um ein besseren Überblick zu bekommen, kannst du alle Standard Sensoren mit allen Werten teilen.
Bitte so:
HWiNFO.jpg


Da er den Boost von 4.2 GHz nicht erreicht/halten kann, da die Temp. bei 3.8 GHz (Grundtakt) schon am Limit ist.
UEFI und Chipsets Treiber sind aktuell?
 
Zuletzt bearbeitet:
Regelmäßige Ruckler sind meist auf ein CPU Limit zurück zu führen.
Entweder wie hier bei dir durch Temperatur Limits oder eben durch 100% Auslastung. Ist exakt das Problem, was du beschreibst.

Ist ja aber jetzt alles wieder behoben! Viel Spaß mit der Bude ;)
 
Ich finde gut, dass es wieder läuft, aber ich finde nicht gut, wie es gelaufen ist.

Im Eröffnungsbeitrag steht:
Temperaturen sind unauffällig (GPU ca. 70 °C, CPU unter 65 °C
und dann sowas. Das wäre im zweiten Beitrag schon geklärt worden, wenn das im ersten da nicht gestanden hätte.

Das Ding muss doch tierisch aufgedreht haben, wenn er ins Limit gelaufen ist, außer die Lüfterkurve wurde begrenzt. Dann, könnte das Problem aber schnell wieder auftauchen.
 
Den 4 GB RAM Riegel würde ich trotzdem rausnehmen.
Nö, interleaved Dual-Channel mir krummen Konfigs können die Speichercontroller "dank" kreativer Laptop-Bauer mittlerweile ziemlich gut. Und wenn der RAM voll wird hat man lieber 4GB langsam hinten dran als ein Swapfile auf der Platte.
Was natürlich zu bestätigen wäre, ist dass die Riegel so stecken dass wirklich 16GB im DC Modus laufen und nicht nur 8GB.
 
Ich finde gut, dass es wieder läuft, aber ich finde nicht gut, wie es gelaufen ist.

Im Eröffnungsbeitrag steht:

und dann sowas. Das wäre im zweiten Beitrag schon geklärt worden, wenn das im ersten da nicht gestanden hätte.

Das Ding muss doch tierisch aufgedreht haben, wenn er ins Limit gelaufen ist, außer die Lüfterkurve wurde begrenzt. Dann, könnte das Problem aber schnell wieder auftauchen.
Ich hab anfangs die Temperatur falsch abgelesen, das geht auf meine Kappe und tut mir sehr leid.
Den 4 GB RAM Riegel würde ich trotzdem rausnehmen.
Ist draußen!
 
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