Wenn sie einen R5 1600 mit einer 12nm-Die ausstatten, dann ist es eher genau das Gegenteil, von dem was du gerade behauptest
Es war damals schon Zen2 draußen, sie haben ihr Portfolio mit alten CPUs aufgebessert, da Zen 2 da eine Lücke hatte, die später erst näherungsweise mit dem R5 3500 geschlossen wurde.
Diese CPU war damals preislich auch sehr sehr attraktiv!
Das definitiv, 90€ für eine 6 Kern CPU, für die man 2 Jahre zuvor noch 350€ hinblättern mußte, war schon eine Wucht.
Wenn eine Grafikkarte nach einem Jahr das Zeitliche segnet und man das nicht offenkundig selbst verschuldet hat, sollte man immer erst einmal davon ausgehen, dass von Anfang an ein Mangel vorlag, der sich erst jetzt ausgewirkt hat, und damit an den Händler herantreten.
Nein, der Händler kann nach den ersten 6 Monaten ein Gutachten verlangen, dass der Fehler schon von Anfang an da war. Daran scheitert es meist, da das Gutachten meist teuer ist, als das Produkt. Wenn der Händler auf Gewährleistungsterror setzt, dann bleibt es praktisch bei den 6 Monaten, es sei denn, ein Seriendefekt hat zugeschlagen und man hat noch hunderte ähnliche Fälle.
Wenn man noch in den ersten 6 Monaten ist, dann muß einem der Händler das ganze nachweisen, was fast ein Ding der Unmöglichkeit ist.
Aber auch dann, wenn kein Austausch möglich ist, hat es Vorteile, die Abwicklung der Reparatur dem Händler zu überlassen. Er muss dann nämlich alle anfallenden Kosten (Versand etc.) tragen und hat im Regelfall auch den direkteren Draht zum Hersteller. Auch kannst du gegenüber dem Händler Fristen setzen, wenn die Wartezeit bis zur Nacherfüllung unzumutbar lang wird.
Aber wie schon geschrieben: Ausnahmen bestätigen die Regel. Bei Herstellern mit weitreichenden Zusagen und guten Service, der das defekte Gerät womöglich sogar abholt und/oder Ersatz bereitstellt, wendet man sich natürlich eher an diesen.
Meiner Erfahrung nach trifft das Gegenteil zu. Wenn man nicht lokal beim örtlichen Händler gekauft hat, dann bleibt man auf den Kosten für die Hinsendung sitzen. Der Händler macht auch nichts anderes, als das Ding zum Hersteller schicken, man hat dann noch zwei zusätzliche Versandwege, die eine Woche kosten. Dann ist die Kommunikation problematisch, wenn es beim Hersteller hängen bleibt, dann läuft man von Pontius zu Pilatus, bzw. telefoniert ihnen hinter her. Das mit den Fristen setzen ist auch ein schwacher Trost, es sei denn, du willst vor Gericht ziehen. In dem Fall schlägt meist Murphys Gesetz zu und die Sache klärt sich, dann kannst du deinen Kosten hinterher laufen.
Wenn der Hersteller in Deutschland oder auch in der EU sitzt, dann sollte man sich, meiner Erfahrung nach, dahin wenden. Das Zeug wird so oder so dahin geschickt. Einige Hersteller haben auch eine richtig gute Garantieabwicklung, viel besser als die Billighändler, die einem die Pest an den Hals wünschen, wenn man ihre Gewinnrechnung durchkreuzt.