AW: Makrofähige Tastatur, und nun?
Es geht nicht um das schnelle drücken hintereinander. Es geht um Zeichenkombination, die z.T. durchaus mit 0,5-3 s Abstand ausgelöst werden müssen. Da dürfte kaum jemand mit einem so stabilen Rythmus ankommen, dass er jedesmal auf 8 ns genau das gleiche Pollingintervall trifft.
Nicht ns, ms.

Du sprichst von also von Kombinationen von Tastataturkombinationen. Hm...
Da müsste also ein Client solche Kombi-Kombis inklusive Timing speichern und beim nächsten Einsatz wieder hervorkramen können, um einen Vergleich anstellen zu können.
Außer einer Affäre mit dem Ur-UT und später nochmal mit UT2004 ist mir kein Spiel untergekommen, das irgendwelche fingerbrechenden Kombis verlangt hat.
Oder exakter: die Games, bei denen sowas möglich war, boten von sich aus an, solche Aktionen auf eine Taste zu legen bzw. ganze Funktionstastenleisten zu definieren.
Bei Einzeltasten gelingt es mir schon, exakt gleiche Zeitabstände einzuhalten (zumindest aus Tastatur- bzw. Rechnersicht - da spielt neben dem internen Abfrageraster auch die vorhandene mechanische Trägheit der Tasten an sich eine Rolle) - einem trainierten Spieler, der die Finger auf der Kombination liegen hat, wird das auch bei Kombis gelingen.
Kombis mit Timingkomponente fallen mir grade nicht ein - außer sowas in der Art wie: Bogen nehmen, spannen - und exakt so lange halten, bis die optimale Spannkraft für den Schuss erreicht ist -, dann Pfeil fliegen lassen. In dem speziellen Fall ist es eher kontraproduktiv, da ein Makro zu nehmen. Wenn das Ziel den Kopf zwischenzeitlich einzieht, läuft die Sequenz trotzdem ab und man erregt vielleicht unerwünschte Aufmerksamkeit.
Und ich weis ja nicht, was deine Spiele machen - aber meine ""schnuppern"" hoffentlich mit einer Auflösung von besser als 20 ms nach Eingabebefehlen.
Tja - Glaube - Hoffnung usw.

Wenn ich mich recht entsinne, ist das oft an die Framerate gekoppelt bzw. ans Framerendering. Wer da eingreift und z.B. die Anzahl der prerendered Frames im Treiber zwecks flüssigerer Darstellung erhöht, kann sich einen Input-Lag einhandeln - auch bei Offline-Games.
Geschnüffelt wird ja auch eher beim Betriebssystem - wie das die Daten noch mal rastert, ist auch noch die Frage.
Mal abgesehen von den Unterschieden zwischen USB- und PS/2-Anschluss (da wird noch nicht einmal mit der Tastatur kommuniziert, sondern mit dem 8042-Tastaturprozessor, der seit der Einführung der integrierten Chipsätze sein Dasein zusammen mit anderen IBM-Altlasten als Funktionseinheit in der ISA-Kompatibilitätsecke der Southbridge fristet, aber eben immer noch existiert).
Nützt einem nämlich irgendwie nichts, wenn man mühselig den Ping um 10 ms gesenkt hat, der nächste Schussbefehl aber erst in 11 ms oder 20 ms beachtet wird.
Das ist ja immer noch eins der Kernprobleme beim Onlinegaming.
Zu Zeiten, als man mit einem 1200bps-Modem herumeierte, brachte ein Makro noch wirklich einen nennenswerten Vorteil.
Um die Ecke gucken, alles wegputzen, Kopf wieder einziehen. Das waren noch Zeiten.

Heutzutage... naja... trainierte Spieler brauchen das nicht wirklich. Ist wohl eher eine Gehhilfe für Anfänger.
Wie auch immer - automatische Zielhilfen oder die Transparentschaltung von Hindernissen und andere Tricksereien halte ich persönlich für viel kritischer.