


Hat zwar nicht direkt damit zu tun erinnert mich teilweise "Schlag den Raab". Wo Stefan Raab immer diese aalglatten Typen fertig gemacht hat.Und meine besten Bauleiter waren und sind nicht die, die einen 1,1 Uni-Abschluss + 10 Jahre Auslandsstudium hatten, sondern die,
die mit dreckigen Händen und verschwitzter Kleidung um 18-19 Uhr direkt von der Baustelle bei mir noch im Büro auftauchten.


Wer en gutes Gedächtnis hat der hat auch gute Noten.
Exakt, aber...Ich persönlich kriege ja bei Pauschalisierungen einen Hals.
Weder kann man sagen, jeder mit einem Zeugnis jehnseits der 3,0 ist ein Vollidiot, noch jeder 1,0 Absolvent ist ein Genie. Das funktioniert in beide Richtungen, nämlich perfekt.
Genau da liegt eines der größten Probleme heutzutage. Es zählt oft nur der Abschluss. Abi, jupp, der muss ja was können. So ein Schwachsinn! Gerade bei Abiturienten bin ich besonders kritisch. Die haben mich bis auf wenige Ausnahmen immer enttäuscht. Für keine andere Schulform gibt es so viel Vorbereitung und Hilfe in Form von Lernhelfern und Lerngruppen.Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, denn von mir hat nie jemand die Schulabschlussnote wissen oder mein Schulabschlusszeugnis sehen wollen. Bei Bewerbung um eine Stelle interessiert das kein Aas mehr, interessant ist dann immer der höchste erreichte Abschluss, womit die finale Schulnote allenfalls interessant ist, wenn man sich um ein heiß begehrten Ausbildungsplatz bemüht oder einen Studiengang mit strengem NC anstrebt.
Und selbst die sterben ja allmählich aus, weil sich allerorten allmählich die Erkenntnis durchsetzt, dass die Benotung der Lernleistung in einem bestimmten Lebensabschnitt, in dem schulisches (!) Lernen nur einen Teil der "Menschwerdung" ausmacht, keine Aussage über die Eignung einer Person erlaubt und man sich die Leute doch besser selbst anschauen und anhören sollte.
Auf das Abi wird sich vorbereitet wie irre. Die Schüler an der Haupt- und Realschule müssen sich in der Regel allein durchkämpfen und bekommen oft zuhause auch kaum Unterstützung. Einfach weil die Eltern oft nicht viel verdienen und sehr lange arbeiten müssen, Geld für Nachhilfe, oder Bücher fehlt.
Ich persönlich habe vor einem Hauptschüler mit Zweierschnitt deutlich mehr Respekt als vor jedem Abiturienten mit der gleichen Note.
Und dann wird auch noch zwischen Abi vom Gymnasium und Abi von der Gesamtschule unterschieden. Das Abi vom Gymnasium wird immer höher angesehen.Exakt, aber...Genau da liegt eines der größten Probleme heutzutage. Es zählt oft nur der Abschluss. Abi, jupp, der muss ja was können. So ein Schwachsinn! Gerade bei Abiturienten bin ich besonders kritisch. Die haben mich bis auf wenige Ausnahmen immer enttäuscht. Für keine andere Schulform gibt es so viel Vorbereitung und Hilfe in Form von Lernhelfern und Lerngruppen.
Auf das Abi wird sich vorbereitet wie irre. Die Schüler an der Haupt- und Realschule müssen sich in der Regel allein durchkämpfen und bekommen oft zuhause auch kaum Unterstützung. Einfach weil die Eltern oft nicht viel verdienen und sehr lange arbeiten müssen, Geld für Nachhilfe, oder Bücher fehlt.
Das kann man pauschal nicht sagen denke ich. Ich kenne solche und solche. Es gibt Hauptschüler die sind wirklich hohl und ungebildet und es gibt welche die mehr auf dem Kasten haben.Ich persönlich habe vor einem Hauptschüler mit Zweierschnitt deutlich mehr Respekt als vor jedem Abiturienten mit der gleichen Note.
Ansonsten finde ich auch dass man Menschen nicht einfach anhand von Zeugnissen und Zensuren vorab ausselektieren (und Chancen verbauen) sollte. Und das Gesamtbild bewerten sollte.
Ihnen auch eine Chance für ein persönliches Gespräch ermöglichen oder vielleicht ein Praktikum anbieten. Damit sie im praktischen Berufsalltag zeigen können was sie können.
Tja, rein rational gesehen hast du wahrscheinlich Recht. Nur die wenigsten Unternehmer werden darauf Rücksicht nehmen. Wobei ich glaube das der kleine Handswerkmeister da mal eher ein Auge zudrückt.Solche Ansichten mögen zwar ehrenhaft sein, werden aber in der Realität nur selten vorkommen. Am einfachsten nachzuvollziehen ist das, wenn man sich in die Lage versetzt eine eigene Firma zu leiten und eine freie Stelle zu besetzen.
Da kostet das Auswahlverfahren bereits Zeit und Geld, sowie eine gewissen Anlernzeit die jeder irgendwo braucht.
Wenn man da aus Gutmütigkeit erstmal jeden nimmt und den 3 Monate machen lässt, damit er mal zeigen kann was er im Berufsalltag kann, ist der Laden ganz schnell in den roten Zahlen.
Wenn der Laden dann dicht machen muss und man wegen der gegebenen "Chancen" nachher die Stammbelegschaft entlassen muss, hat eben auch keiner was gewonnen.
Es mag sehr einfache Arbeitsabläufe geben, wo es wirklich nur wichtig ist, das jemand 8h körperlich anwesend ist aber diese Berufe sind selten erstrebenswert. Dort mag es möglich sein Leute anzustellen, ohne ihre Abschlüsse oder zu beachten.
In allen anderen Bereichen verbrennt man so nur Zeit und Geld und schadet sich selbst.
Eine Stelle mit der falschen Person zu besetzen kann einen deutlich teuerer zu stehen kommen als eine Stelle unbesetzt zu lassen.
Ob es langfristig so gut ist die Qualifaktionen und Ansprüche immer weiter in die Höhe zu schrauben? Ich glaube nicht. Es bleiben leider dadurch viele auf der Strecke, in denen mehr Potential ist, als sie über herkömmlichen Wege zeigen können.Abschlüsse und Qualifikationen kann man auch in der späteren Laufbahn noch machen, alles eine Frage des Willens. Niemand muss auf den Ergebnissen sein wilden Jugend sitzen bleiben. Aber die Anforderungen zu senken, in dem man Noten oder Abschlüsse nicht mehr einfließen lässt ist mMn. der komplett falsche Weg.
Ob es langfristig so gut ist die Qualifaktionen und Ansprüche immer weiter in die Höhe zu schrauben? Ich glaube nicht..
Oder die Verkäufer, rhetorisch gewandt aber oftmals keine Ahnung von der Technik...
Solche Leute rufen dann in der IT an und beschweren sich wenn etwas nicht läuft, haben dann aber mal wieder irgendein Kabel vergessen oder zu schnell auf irgendetwas geklickt.
Ich kenne sogar einige Programmierer welche sich 0 für die Hardware interessieren. Die sehen den PC als Werkzeug und mehr nicht.
Oder so. Aber für die Hardware dann auch nicht.Ist doch bei den meisten genau andersherum. Man kann ein Programm bedienen, interessiert sich aber 0 für die Programmierung.
Für mich gehört beides irgendwie zusammen. Also Hardware - und Software.
Ob es langfristig so gut ist die Qualifaktionen und Ansprüche immer weiter in die Höhe zu schrauben? Ich glaube nicht. Es bleiben leider dadurch viele auf der Strecke, in denen mehr Potential ist, als sie über herkömmlichen Wege zeigen können.
Ja genau! Und auch überhaupt das eigene Interesse daran.Aber ich glaub, in deiner oben zitierten Aussage ging es um nicht ganz so tiefgehendes Wissen beider Bereiche.

Innovation passiert eher im privaten Bereich oder in kleineren Klitschen, die fehlendes Budget noch mit Einsatz ausgleichen müssen.
