luftdurchsatz vs Luftdruck

Beide becken auf einer höhe, agb hängt tiefer als die Becken ( dient in erster Linie zum befüllen).
Es wäre sinnvoller, wenn du den AGB zum Befüllen am höchsten Punkt ist. Wo er später ist, ist egal, du darfst ihn dann aber nicht so einfach öffnen.

Das problem ist, dass ja in dem Fall der agb und eines der Becken vollaufen wird (oder?).
Das ist mir in Sachen Deckel-Dichtigkeit aber zu riskant und außerdem ist ja auch ne neonröhre im Deckel.
Es müsste also in beiden Becken oben Luft verbleiben.
Wenn alles Luftdicht ist und die Anschlüsse unter der Oberfläche sind, dann läuft nichts voll, aber es wär sinnvoll, wenn du das vermeidest. Die Aquarien kannst du dafür parallel anschließen.

PS: Kann ich die im aquarienbereich üblichen deko-artikel aus plastik (schiffswrack etc) drin versenken oder greift mir das g48 dann die farbe drauf an und die Partikel setzen meine wakü zu? :-)
Sollte gehen. Wenn du sicher gehen willst, dann mach vorher einen Langzeittest.
 
Wenn du solch große Becken verwendest, warum noch einen AGB? Die Becken SIND doch dann ein AGB ;)

Wenn du nicht alle Becken und den AGB auf einer Höhe hast werden die unteren volllaufen, ja. Der Wasserspiegel wird überall auf der gleichen Höhe sein, unabhängig von Form oder Position der Becken und Schläuche.
 
Wenn du solch große Becken verwendest, warum noch einen AGB? Die Becken SIND doch dann ein AGB ;)
Zum Befüllen. Wenn man nur die Aquarien nutzt, dann wird es schwer das Wasser über den Wasserpegel bis in die Pumpe zu bringen, da der Schlauch zwingend über dem Glas und damit auch über dem Wasserstand des Aquariums verlegt werden muss.

Wenn du nicht alle Becken und den AGB auf einer Höhe hast werden die unteren volllaufen, ja. Der Wasserspiegel wird überall auf der gleichen Höhe sein, unabhängig von Form oder Position der Becken und Schläuche.
Nur, wenn der Auslass über der Wasseroberfläche ist oder der AGB offen ist. Wenn der AGB fest verschlossen ist (bei einem AGB ist das kein Problem, bei einem Aquarium schon) und beide Anschlüsse unter der Wasseroberfläche sind, dann läuft er nicht voll - das ist bei einer normalen Wakü auch so, der AGB muss nicht am höchsten Punkt sein.
 
Nur, wenn der Auslass über der Wasseroberfläche ist oder der AGB offen ist. Wenn der AGB fest verschlossen ist (bei einem AGB ist das kein Problem, bei einem Aquarium schon) und beide Anschlüsse unter der Wasseroberfläche sind, dann läuft er nicht voll - das ist bei einer normalen Wakü auch so, der AGB muss nicht am höchsten Punkt sein.

Hmmm schon klar (also physikalisch^^), aber ich hätte nicht gedacht dass man die Behälter wirklich komplett dicht bekommt.
Sind die Dinger wirklich so gut? :schief:
 
Meinst du jetzt den AGB oder die Aquarien? Letzteres bekommt man nicht so schnell 100% dicht, deshalb müssen sie auch auf einer Höhe stehen. Bei ersterem ist das kein Problem, den kann man nach dem Befüllen auch problemlos tiefer hängen.
 
Jop zum befüllen behalte ich einfach den bisherigen agb. Der ist zum befüllen ganz oben und kommt später tiefer.

Was ich nicht verstehe:
Wenn die zwei Becken in reihe geschaltet sind (direkt nacheinander), dann sind sie ja nur mit einem schlauch verbunden.
Wie kommt also das wasser von becken 1 in den auslass-Schlauch, über den WasserSpiegel und dann in becken 2?
Die pumpe drückt ja nur wasser in Becken 1 und saugt es von Becken 2 ab. also geht das wasser aus becken 1 doch erst dann mit druck weiter, wenn dieses vollgelaufen (oder eben zu 100 prozent luftdicht verschlossen ist), richtig?

Würds euch gern aufmalen aber bin mim handy drin, kann nur versuchen es zu beschreiben...


Parallel anschliessen würde bedeuten, y-stück am schlauch vor und nach beiden becken?
Das könnte klappen, aber nur wenn der schlauchweg bei beiden becken dann gleich lang ist denk ich. Wegen wasser geht weg des geringsten widerstands und so...

Eine wichtige sache wär noch zu klären: wie lang braucht das wasser dann um wieder abzukühlen? ;-)
 
Eine wichtige sache wär noch zu klären: wie lang braucht das wasser dann um wieder abzukühlen? ;-)

Na es muss die gleiche Wärmemenge wieder abgeben die es vorher aufgenommen hat. Wie schnell das geht hängt eben davon ab wie warm es im Zimmer ist (genauer: wie hoch die Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Umgebung ist) und wie groß die Oberfläche der Anlage ist wo ein Wärmeaustausch stattfinden kann.

Problem: Es ist im abgeschalteten Zustand keine Umwälzung usw da, heißt das bisschen Wasser in den Schläuchen kühlt sehr schnell ab und die Masse in den Wannen hält die Temperatur lange vor (da wenig Oberfläche pro Volumen vorhanden ist). Trotzdem würde ich mir da weniger Gedanken machen, denn wenn du einen passiven Radi im System hast der 100 oder 200W wegbekommt machts auch nichts, wenn das Wasser noch nicht ganz runtergekühlt ist bis zu nächsten Spielesession am nächsten Tag. Und ein Großteil der Wärme sollte über Nacht dann doch im Raum verteilt vorliegen und nicht mehr im Wasser sein. ;)


Achso was den Schlauchweg angeht da musste dir keine Gedanken machen. Wasser geht zwar wie Strom auch den Weg des geringsten Widerstandes aber nur wenn eine leitung ein bisschen mehr Widerstand hat heißt das nicht, dass da gar nichts mehr durchfließt (weder bei Wasser noch bei Strom) - und die Schlauchlänge hat in deinen Dimensionen hier keinen ernstzunehmenden Einfluss auf den Strömungswiderstand schätze ich mal. Wenn nicht grade ein Schlauch 5x so lang ist als der andere würd ich das einfach aus dem Bauch heraus mal vernachlässigen.
Man könnte die Nummer auch ausrechnen - aber das ist wirklich mit Kanonen auf Spatzen geschossen (Fluidmechanischer Strömungswiderstand und Reibung usw. ist leider nicht mehr ganz so trivial - und wenn ich Reynolds nur schon höre krieg ich Kopfschmerzen :ugly:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meinte die AGBs (dass man ein selbst gebautes Aquarium kaum 100% dicht bekommt halte ich mal für gesetzt^^).
Wenn der AGB nicht defekt ist oder falsch verbaut wurde, dann ist er so dicht wie alles andere in einer Wakü - wenn dem nicht so wäre, dann wären die Vorbehalte Wasser-Strom ja teilweise angebracht.

Was ich nicht verstehe:
Wenn die zwei Becken in reihe geschaltet sind (direkt nacheinander), dann sind sie ja nur mit einem schlauch verbunden.
Wie kommt also das wasser von becken 1 in den auslass-Schlauch, über den WasserSpiegel und dann in becken 2?
Die pumpe drückt ja nur wasser in Becken 1 und saugt es von Becken 2 ab. also geht das wasser aus becken 1 doch erst dann mit druck weiter, wenn dieses vollgelaufen (oder eben zu 100 prozent luftdicht verschlossen ist), richtig?
Bis auf die Tatsache, dass die Pumpe nicht aktiv saugen kann, korrekt, deshalb sollst du die Aquarien ja auch parallel anschließen. ;)

Achso was den Schlauchweg angeht da musste dir keine Gedanken machen. Wasser geht zwar wie Strom auch den Weg des geringsten Widerstandes aber nur wenn eine leitung ein bisschen mehr Widerstand hat heißt das nicht, dass da gar nichts mehr durchfließt (weder bei Wasser noch bei Strom) - und die Schlauchlänge hat in deinen Dimensionen hier keinen ernstzunehmenden Einfluss auf den Strömungswiderstand schätze ich mal. Wenn nicht grade ein Schlauch 5x so lang ist als der andere würd ich das einfach aus dem Bauch heraus mal vernachlässigen.
Man könnte die Nummer auch ausrechnen - aber das ist wirklich mit Kanonen auf Spatzen geschossen (Fluidmechanischer Strömungswiderstand und Reibung usw. ist leider nicht mehr ganz so trivial - und wenn ich Reynolds nur schon höre krieg ich Kopfschmerzen :ugly:)
Richtig, selbst wenn eins der Aquarien doppelt so stark durchflossen wird wie das andere :wayne:
 
Was ich nicht verstehe:
Wenn die zwei Becken in reihe geschaltet sind (direkt nacheinander), dann sind sie ja nur mit einem schlauch verbunden.
Wie kommt also das wasser von becken 1 in den auslass-Schlauch, über den WasserSpiegel und dann in becken 2?
Die pumpe drückt ja nur wasser in Becken 1 und saugt es von Becken 2 ab. also geht das wasser aus becken 1 doch erst dann mit druck weiter, wenn dieses vollgelaufen (oder eben zu 100 prozent luftdicht verschlossen ist), richtig?

Das Wasser beginnt zu fließen, sobald der Druck am Auslass von Becken 1 minimal höher ist, als am Einlass von Becken 2. Also z.B. weil da eine Pumpe in Becken 1 reindrückt und den Wasserspiegel leicht anhebt/die Luftblase über dem Wasser leicht komprimiert.



Problem: Es ist im abgeschalteten Zustand keine Umwälzung usw da,

230 V Pumpe ist Pflicht bei einer Speicherlösung. Die Abkühlzeit ist dann halt Belastungszeit*Überbelastungsfaktor. Wenn man dreimal mehr Wärme produziert, als der Radiator abführen kann, dann dauert die Abfuhr dreimal so lange, wie man produziert hat (wobei einmal ja schon während des Spielens abläuft, d.h. man braucht noch einmal doppelt so lange)
 
Habs Euch nochmal aufgemalt, zur Sicherheit:
waku.jpg

230 V Pumpe ist Pflicht bei einer Speicherlösung.

Darüber mache ich mir auch schon seit ein paar Tagen gedanken.

Zunächst einmal wäre es natürlich möglich, die Lüfter am Radi bei Spielpausen, wenn man aus dem Raum geht, oder nach dem Spielen eine zeitlang einfach auf 100% laufen zu lassen - immer dann, wenn es nicht stört.

Ich verwende ein Aquaero 5 - vielleicht läßt sich das in der Aquasuite via Hotkey einrichten.
Tastendruck -> Lüfter auf 100%; Nochmaliger Druck -> Lüfter wieder 0%.
Dazu müsste der PC natürlich eingeschaltet bleiben.

Eventuell wäre es möglich, das ganze so zu konfigurieren, dass sich der PC, der sich wärend das Wasser mit den Lüftern abgekühlt wird, im Idle- oder Standby-Modus befindet und bei erreichen einer bestimmten Wassertemperatur heruntergefahren wird.
Vielleicht ist das mit der Aquasuite möglich, die Chancen stehen ganz gut, werds wohl mal im Aquaero 5-Thread anfragen.
Das wäre dann so ähnlich wie einen Chiller zu verwenden, der halt nach Gebrauch oder über nacht läuft.


In der Anleitung vom Aquaero steht noch was interessantes:
DerDerDieAnleitungHaltGeschriebenHat schrieb:
"Anschluss "Standby":
Anschlussmöglichkeit für eine zusätzliche Stromversorgung über die 5 V Standby-Leitung des Netzteils. In diesem Fall bleibt das aquaero auch bei abgeschaltetem Computer (Soft-Off) aktiv, auch wenn keine USB-Standby-Versorgung gegeben ist.

Ich schätze mal das dient nur der Überwachung?
Die 5V-Leitung reicht zum Betrieb der Lüfter etc. ja nicht aus.
Außerdem müsste man dann ja auch die Pume noch ans Aquaero dranhängen und davon steuern lassen, aber auch die braucht ja Saft vom Netzteil...
Kompliziert kompliziert.



BTW:
Habe mich übrigens jetzt für zwei kleinere (<- hüstel!) Becken entschieden.
Insgesamt 108 Liter Wasser.
Ist wahrscheinlich überdimensioniert, aber ich muss Euch glaub ich nicht erzählen dass die ganzen WaKü-Projekte sowieso hoffnungslos ausufern, wenns einen einmal gepackt und man mal damit angefangen hat. : D

Y-Adapter benötige ich noch, geht da prinzipiell 2x sowas hier?
Aquatuning - Der Wasserkühlung Vollsortimenter - 13mm (1/2") Y Schlauchverbinder - Messing vernickelt 13mm (1/2") Y Schlauchverbinder - Messing vernickelt 63240
oder
Aquatuning - Der Wasserkühlung Vollsortimenter - 13mm (1/2") Y Schlauchverbinder (klar) 13mm (1/2") Y Schlauchverbinder (klar) 63044
?
 
Wenn die Maße passen, geht sowas.

Bezüglich Stand-By: Die 5V STB Leitung reicht definitiv nicht aus, um eine Pumpe zu versorgen, rein Schaltungstechnisch höchstwahrscheinlich nicht einmal Lüfter. 230 V ist die einfachere Lösung.
 
Habs Euch nochmal aufgemalt, zur Sicherheit:
***** Vermutlich nicht, deshalb sollst du ja Version 2 nutzen.
Du solltest den Radiator auch noch hinter der Pumpe einbinden. Wenn zwischen dem AGB und der Pumpe bzw. den Aquarien nichts eingebunden ist, dann lassen sich diese Bereiche viel einfacher befüllen - den Rest kannst du dann fast wie in einer normalen Wakü befüllen (nur den AGB muss immer zu sein).

13mm ID? Was für Schlauch nutzt du? Wenn es 16/13 ist, dann wär ein knickstabilerer Schlauch von Vorteil.
 
Erstmal für zwischendurch ein dickes Dankeschön an Euch drei!
Bessere Infos bekommt man definitiv nirgendwo und es ist unglaublich, wie gut die Beratung in dieser Community ist.
Vielen Dank also dass Ihr Euch geduldig die Zeit nehmt um meine Fragen zu beantworten und mich durch das Projekt Aquarium zu begleiten. ;)

Vielen Dank auch an meine Frau, falls sie wieder wissen will was ich so treibe und das hier liest. ^^
Gibt wohl kaum Frauen, die all meine Heimkino-Ambitionen, PC-Basteleien, Wakü-Kram etc. dulden und mitmachen. :)


Sooo... hab jedenfalls gerade die zwei 54 Liter-Becken geholt und nach Hause gekarrt.

Teuer war das nicht - kurze Kostenaufstellung, falls jemand mal ähnliches vorhat:

30 Euro pro Becken (kann man vielleicht irgendwo noch günstiger kriegen, aber in meinem Fall würde dann mächtig viel Porto dazukommen, also hab ichs beim lokalen Tiermarkt geholt) halte ich für durchaus befriedigend, wenn man sich vor Augen setzt dass ein guter AGB aus dem WaKü-Bereich ja schon 30 Euro kosten kann, und dass ich mir den Kauf von 9 hochwertigen Lüftern jetzt eigentlich sparen kann (die hätten auch wieder um die 120 Euro gekostet).

Bei den deckeln muss man aufpassen: Die in der Aquarien-Szene üblichen Deckel inkl. Neonröhre sind nicht nur extrem teuer (um die 30 Euro, so viel wie das ganze Becken!) - sie lassen sich auch kaum abdichten (große Öffnungen hinten) und sollten auch nicht abgedichtet werden, da die Neon-Röhre sonst überhitzt und dann nebenbei natürlich auch noch unser schönes Kühlwasser unnötig aufheizt.
Ich hab mir daher im Baumarkt zwei schön klare Plexiglas-Scheiben zuschneiden lassen und werd später noch die Schlauchöffnungen reindremeln, wenn ich die Frage nach dem Schlauchdurchmesser geklärt hab (siehe unten). Kosten pro Scheibe inkl. Zuschnitt: 8 Euro.

Man nimmt am besten noch Matten zum Unterlegen unters Aquarium, damit bei dem Gewicht kein Glasbruch entsteht: Pro Stück ca. 3 Euro.

Dazu folgen als nächstes noch 2 Y-Stücke aus Plastik (je 3 Euro ca) für den Parallel-Anschluss, sowie die benötigte Menge an Schlauch (ab 1 Euro/Meter wenns extrem günstig sein soll).

Gesamt: Ca. 45 Euro pro Becken.


Als Beleuchtung werd ich wohl LED-Streifen etc. einsetzen und die mit dem Aquaero steuern, aber das und jegliche Optik-Schmakerl folgen später. Das alles ist jetzt mal die Spar-Version zum Testen.

--------------------

13mm ID? Was für Schlauch nutzt du? Wenn es 16/13 ist, dann wär ein knickstabilerer Schlauch von Vorteil.

Innerhalb des PC-Gehäuses derzeit 19/13 mm.

Außerhalb des Gehäuses könnte ich prinzipiell jede Dicke einsetzen, im Baumarkt gibts PVC-Schläuche bis zu 34mm Innendurchmesser. O_O

Die Frage ist nur, ob ein dickerer Durchmesser hier nicht doch mal was bringt? Immerhin kommen ca. 6 bis 8 Meter zusätzlicher Schlauchweg zustande.
Würde meine Aquastream gerne weiterhin in der für mich angenehmsten, niedrigsten Frequenz von lediglich 48 Hz laufen lassen.
Man hätte mehr Durchfluss und auch wieder n paar Liter mehr Wasser im System (beim dicksten Schlauch ^^).

Anschlüsse für größere Schlauchdurchmesser gibts im Baumarkt allerdings nur aus purem Messing, also nicht vernickelt wie im WaKü-Bereich üblich.
Sind die korrosionsgefährlicher als die normalen vernickelten Tüllen, wie ich sie so weit einsetze?

230 V ist die einfachere Lösung.

Ich würde meine Aquastream XT, die innerhalb des Rechners verbaut ist, allerdings nur ungern aufgeben.
Einerseits weil ich sie dann bequem über die Aquasuite steuern kann, andererseits weil ich sie im Gehäuse sehr leise und sowohl an- als auch entkoppelt verbaut habe, lautstärketechnisch ein großer Vorteil.
Wäre es evtl. möglich, eine einfache 230V-Aquarienpumpe zusätzlich mit einzubinden, die ich dann einfach bei Bedarf einschalte, wenn der PC aus ist?



Ansonsten wüßte ich noch gerne, ob es angesichts der benötigten Menge G48 nicht noch eine günstigere Alternative zu eben jenem gibt.
Wir wollen ja keine Algen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mir daher im Baumarkt zwei schön klare Plexiglas-Scheiben zuschneiden lassen und werd später noch die Schlauchöffnungen reindremeln, wenn ich die Frage nach dem Schlauchdurchmesser geklärt hab (siehe unten).
Löcher mit Schottverschraubungen wäre eine sauberere Möglichkeit als einfach nur Löcher und sie wären nicht Schlauchabhängig.

Die Frage ist nur, ob ein dickerer Durchmesser hier nicht doch mal was bringt? Immerhin kommen ca. 6 bis 8 Meter zusätzlicher Schlauchweg zustande.
Bringt vermutlich nicht viel. Ich würde die deutlich höhere Knickstabilität und damit Sicherheit der Wakü-Schläuche bevorzugen.

Anschlüsse für größere Schlauchdurchmesser gibts im Baumarkt allerdings nur aus purem Messing, also nicht vernickelt wie im WaKü-Bereich üblich.
Sind die korrosionsgefährlicher als die normalen vernickelten Tüllen, wie ich sie so weit einsetze?
Messing ist problemlos nutzbar. Die meisten Radiatoren sind innen aus Messing. Nickel wird oft nur für die Optik benutzt.

Wäre es evtl. möglich, eine einfache 230V-Aquarienpumpe zusätzlich mit einzubinden, die ich dann einfach bei Bedarf einschalte, wenn der PC aus ist?
Imo ist das unnötig. Die Wärmeleitfähigkeit des Wassers ist höher als die der umgebenden Luft, du verlierst also nur die Oberfläche der Schläuche (was zugegebenermaßen nicht so wenig ist).
 
Die Frage ist nur, ob ein dickerer Durchmesser hier nicht doch mal was bringt? Immerhin kommen ca. 6 bis 8 Meter zusätzlicher Schlauchweg zustande.

Ich tippe aus dem Bauch heraus: 13 mm ID sind genug, aber...

Kleiner Ausflug in Fluiddynamik (ich hab da grad rein interessenhalber Bock drauf was rauskommt :haha:) und die Wakü-Profis sagen mir dann ob das Ergebnis für ne Wakü reicht oder nicht... :D

Ich nehme an du beziehst das auf die Durchflussmenge/Reibung des Fluids. Das sollte auch bei einem recht langen Schlauch nicht das Problem sein. Natürlich steigt der Reibungsverlust wenn der Schlauch länger wird aber das ist normalerweise nur ein sehr kleiner Betrag. Die Reibung wird erst dann zum Problem wenn die Strömung im Rohr turbulent wird (also du viele kleine Wirbelchen in den Rohren hast die deine Energie "auffressen"), und das passiert erst, wenn die Fließgeschwindigkeit zu hoch wird.

Heißt auf deutsch auch durch einen (natürlich nicht ewig :ugly:) langen Schlauch Flüssigkeit ohne große Reibungsverluste durchzudrücken ist kein großes Problem wenn man nur langsam genug fließen lässt, erst ab einer bestimmten Fließgeschwindigkeit nimmt der nötige Energieaufwand stark zu. Die Fließgeschwindigkeit ist nun quadratisch vom Innendurchmesser des Schlauches abhängig. Momentan siehts so aus:

Innendurchmesser von 13 mm, angenommener Reynoldsgrenzwert für Übergang zu turbulent 2000 (sehr konservativ^^), angenommene kin. Viskosität für Wasser bei 25°C 0,893 m^2/s.

--> maximale Fließgeschwindigkeit die garantiert laminar ist: 0,137 m/s. Das entspricht nach Konti 1,09 Litern pro Minute Volumenstrom (natürlich rein auf Schlauchturbulenz bezogen, wie viel am Ende tatsächlich fließt hängt vom Kreislauf/seinen Komponenten und natürlich der Pumpenleistung ab, das war eben nur mal um interessenhalber grob zu kucken).
Deine 50-60 Liter die du planst hättest du also in etwa einer Stunde ein mal durchgepumpt (65,6 l/h)^^

Reicht das für eine Wakü aus? Wie hoch sind da die Volumenströme eigentlich bei einer normalen Wakü? :huh:


PS: Sorry für den Nerdpost aber ich war grade wirklich neugierig was Fluidgesetze in Wasserkühlungen anrichten... :ugly:
 
Ich tippe aus dem Bauch heraus: 13 mm ID sind genug, aber...
Ja,...

Ich nehme an du beziehst das auf die Durchflussmenge/Reibung des Fluids. Das sollte auch bei einem recht langen Schlauch nicht das Problem sein. Natürlich steigt der Reibungsverlust wenn der Schlauch länger wird aber das ist normalerweise nur ein sehr kleiner Betrag.
... aber 8m sind nicht mehr ganz vernachlässigbar. Probleme sollte es trotzdem nicht geben.

Die Reibung wird erst dann zum Problem wenn die Strömung im Rohr turbulent wird (also du viele kleine Wirbelchen in den Rohren hast die deine Energie "auffressen"), und das passiert erst, wenn die Fließgeschwindigkeit zu hoch wird.
Damit hast du schon die entscheidende Rückkopplung: Wenn der Durchfluss sinkt (also wichtiger wird), dann sinkt auch der Einfluss der Schläuche. Deshalb bringt dickerer Schlauch i.d.R. auch keine besseren Temperaturen.

Innendurchmesser von 13 mm, angenommener Reynoldsgrenzwert für Übergang zu turbulent 2000 (sehr konservativ^^), angenommene kin. Viskosität für Wasser bei 25°C 0,893 m^2/s.

--> maximale Fließgeschwindigkeit die garantiert laminar ist: 0,137 m/s. Das entspricht nach Konti 1,09 Litern pro Minute Volumenstrom (natürlich rein auf Schlauchturbulenz bezogen, wie viel am Ende tatsächlich fließt hängt vom Kreislauf/seinen Komponenten und natürlich der Pumpenleistung ab, das war eben nur mal um interessenhalber grob zu kucken).
Ich bin aktuell nicht mehr in das Thema Fluiddynamik eingearbeitet (und hab keine Lust alte Skripte zu suchen), ich weiß also nicht wo genau der Fehler ist, aber turbulente Strömungen hast du afaik bei 60l/h auch noch nicht in ruyvens 7mm ID Schlauch. Wenn man schon in dem Schlauch eine turbulente Strömung hätte, dann könnte man mit den üblichen Durchflussraten auch extrem einfach gebaute High-Flow-Kühler halbwegs effizient einsetzen, dem ist aber nicht so.

Reicht das für eine Wakü aus? Wie hoch sind da die Volumenströme eigentlich bei einer normalen Wakü? :huh:
Oft werden 60l/h als Grenze genannt, über der es kaum noch Verbesserungen gibt. Aktueller wären eher 30l/h. Ich vermute, dass man auch <<15l/h noch genug Durchfluss hat um besser als unter Luft zu kühlen. Meine Frage, ob der Temperaturverlauf im Verhältnis zum Durchfluss eine Sättigungskurve ist oder langsam gegen ein Delta (Bodenplatte - Wasser) von 0 strebt hab ich aber noch nicht beantwortet bekommen.
 
lol Alk, Du bist echt der Hammer. XD

Auch wenn ich nicht mal die Hälfte von dem begreife was Du sagst.

Ich nehme an du beziehst das auf die Durchflussmenge/Reibung des Fluids.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau. Bin wie schon erwähnt echt kein Checker in Sachen Wasserphysik.

Ich weiß nur, dass je dünner und/oder länger ein Schlauch ist, dem Wasser bzw. der Pumpe mehr Widerstand geboten wird. Die Pumpe muss mehr Leistung aufbieten.

Das allein ist natürlich noch nicht entscheidend, entscheidend ist ja wie sich der Durchfluss bei gängigen WaKü-Komponenten auf die Kühlleistung auswirkt.
Hängt natürlich von den Kühlern ab, aber allgemein liest man 60l/h als Grenze, über der nur noch wenig Leistungsverbesserung erreicht wird.

Wenn ich jetzt Dein Posting richtig deute, dann sind die 13mm kleinstmögliche Innendurchmesser, bei dem man keine Turbulenzen und damit Strömungsnergieverluste erhält, wenn man das Wasser genau so langsam fliessen läßt, dass man die 60l/h grad erreicht.
Bei kleinerem Durchmesser müsste man für diese 60l schneller fliessen lassen und hätte durch die Turbulenzen relativ grosse verluste.
War das ungefähr korrekt?

Aber es geht auch darum, wie sich der durchmesser auf die Leistung auswirkt, die die Pumpe aufbringen muss.
Je weniger, desto lieber ist es mir, da mir die niederste Frequenz doch die angenehmste ist bei der Aquastream.

Wobei ich mit 13mm eh schon relativ großen ID verwende, die meisten WaKü-User verwenden zugunsten von Optik und/oder Verlegbarkeit ja bekanntlich kleinere durchmesser.

Uter schrieb:
Löcher mit Schottverschraubungen wäre eine sauberere Möglichkeit als einfach nur Löcher und sie wären nicht Schlauchabhängig.

Danke für den Tipp.
Aber inwieweit nicht vom Schlauch abhängig? Die Schottverschraubungen sind doch fest für einen bestimmten Durchmesser, zB Schottverschraubungen für 19/13er-Schlauch?

Ich würde die deutlich höhere Knickstabilität und damit Sicherheit der Wakü-Schläuche bevorzugen.

Denkst Du der Schlauch vom Baumarkt mit 2mm Wandstärke wäre zu knickempfindlich?
Ein paar Meter 19/13er PVC hab ich auch noch hier, wär der OK?

Imo ist das unnötig. Die Wärmeleitfähigkeit des Wassers ist höher als die der umgebenden Luft, du verlierst also nur die Oberfläche der Schläuche (was zugegebenermaßen nicht so wenig ist).

Das wiederum versteh ich nicht.
Die 230V-Pumpe wär doch dazu da, das Wasser auch bei ausgeschaltetem PC weiter umzuwälzen, so dass es durch den Radi muss.




PS
Wichtig: Was passiert eigentlich, wenn der Wasserspiegel der Becken niedriger ist als die restlichen Komponenten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde meine Aquastream XT, die innerhalb des Rechners verbaut ist, allerdings nur ungern aufgeben.
Einerseits weil ich sie dann bequem über die Aquasuite steuern kann, andererseits weil ich sie im Gehäuse sehr leise und sowohl an- als auch entkoppelt verbaut habe, lautstärketechnisch ein großer Vorteil.
Wäre es evtl. möglich, eine einfache 230V-Aquarienpumpe zusätzlich mit einzubinden, die ich dann einfach bei Bedarf einschalte, wenn der PC aus ist?

Natürlich wäre das möglich. Allerdings würde sich der Bastelaufwand für den Wechsel auf eine 230 V Eheim1046 auch auf das Verlegen des zusätzlichen Kabels beschränken - mechanisch ist sie schließlich zur AS identisch und wenn du eh mit 48 Hz arbeitest, wäre der Verlust der Regelung zugunsten dauerhafter 50 Hz wohl auch kein großer Unterschied.

Ansonsten wüßte ich noch gerne, ob es angesichts der benötigten Menge G48 nicht noch eine günstigere Alternative zu eben jenem gibt.
Wir wollen ja keine Algen. :)

Biozide gibts jede Menge - die Frage ist halt, ob du zusätzlich auch den Schutz vor oberflächlicher Korrosion willst, oder ob es dir egal ist, wenn Kupfer und Messing dunkel werden?


Bringt vermutlich nicht viel. Ich würde die deutlich höhere Knickstabilität und damit Sicherheit der Wakü-Schläuche bevorzugen.

"höhere Knickstabilität"?
Son 24/34 PVC Schlauch knickst du so schnell nicht zu. Da würde ich mir eher Gedanken um das Gegenteil machen: Die steifen Dinger wären sehr schwer zu verlegen und können sehr hohe Kräfte auf die Anschlüsse bzw. die Gewinde ausüben. Und Plexi mag keine Last, zumal Baumarktplatten garantiert extrudiertes sind...

Imo ist das unnötig. Die Wärmeleitfähigkeit des Wassers ist höher als die der umgebenden Luft, du verlierst also nur die Oberfläche der Schläuche (was zugegebenermaßen nicht so wenig ist).

Er verliert vor allem die Oberfläche des Nova, dem ich durchaus eine gleichwertige oder höhere Kühlleistung wie den Aquarien zutrauen würde.


Oft werden 60l/h als Grenze genannt, über der es kaum noch Verbesserungen gibt. Aktueller wären eher 30l/h. Ich vermute, dass man auch <<15l/h noch genug Durchfluss hat um besser als unter Luft zu kühlen.

Besser als Lukü ist, je nach Radi, sicherlich locker drin. Aber bei 12 l/h hat man schon einige Grad höhere Temperaturen.


Danke für den Tipp.
Aber inwieweit nicht vom Schlauch abhängig? Die Schottverschraubungen sind doch fest für einen bestimmten Durchmesser, zB Schottverschraubungen für 19/13er-Schlauch?

G1/4 Durchführungen nehmen beliebige Anschlüsse und Größen auf ;)

Ich persönlich rate jedenfalls auch dringend zu einer festen Lösung, denn bewegliche Schläuche wirst du im Plexiglas nicht dauerhaft abgedichtet bekommen.

Denkst Du der Schlauch vom Baumarkt mit 2mm Wandstärke wäre zu knickempfindlich?

Nach meiner Erfahrung sind Baumarktschläuche im Schnitt nicht wesentlich schlechter, als einfache Schläuche ausm Wakü-Shop. Aber je nachdem, um was sich die 2 mm wickeln, ist das Format vielleicht einfach mies.

PS
Wichtig: Was passiert eigentlich, wenn der Wasserspiegel der Becken niedriger ist als die restlichen Komponenten?

Solange nirgendwo Luft rein- oder raus kann: Nichts.
Wenn der Deckel des Aquariums undicht ist und wenn Luft bei/oberhalb der Komponente eindringen kann: Der Wasserspiegelunterschied gleicht sich aus.
 
Denkst Du der Schlauch vom Baumarkt mit 2mm Wandstärke wäre zu knickempfindlich?
Ein paar Meter 19/13er PVC hab ich auch noch hier, wär der OK?
Ja und ja.

Das wiederum versteh ich nicht.
Die 230V-Pumpe wär doch dazu da, das Wasser auch bei ausgeschaltetem PC weiter umzuwälzen, so dass es durch den Radi muss.
Er verliert vor allem die Oberfläche des Nova, dem ich durchaus eine gleichwertige oder höhere Kühlleistung wie den Aquarien zutrauen würde.
Da hab ich einen ganz doofen Denkfehler gemacht. :wall:

"höhere Knickstabilität"?
Son 24/34 PVC Schlauch knickst du so schnell nicht zu. Da würde ich mir eher Gedanken um das Gegenteil machen: Die steifen Dinger wären sehr schwer zu verlegen und können sehr hohe Kräfte auf die Anschlüsse bzw. die Gewinde ausüben. Und Plexi mag keine Last, zumal Baumarktplatten garantiert extrudiertes sind...
Bei solchen Schläuchen dürfte es sich ähnlich verhalten wie bei anderen harten Schläuchen (z.B. PUR), sie knicken schnell, zumal die Rede von 2mm Wandstärke war.
 
Zurück