Lohnt Overclocking heute noch ?

Bei dem Sockel 775 konnte man mit oc noch was bewegen, aber mit heutigen Intel CPUs die ohnehin sehr schnell takten ist der Sprung nicht mehr all zu groß.
Wenn eibe cpu mit 3,6 am ende ist ist sie das auch nit 4,3...
 
Bei den scheinbar bewusst niedrig getakteten i5/7 der ersten Serie hat man OC noch deutlich gemerkt.

Aber selbst bei Spielen merkte man die Aufrüstung GTX260 -> 460 -> 670 mehr als das OC der CPU. Und ich spiele "nur" in 1680x1050.
 
Bei den scheinbar bewusst niedrig getakteten i5/7 der ersten Serie hat man OC noch deutlich gemerkt.

Aber selbst bei Spielen merkte man die Aufrüstung GTX260 -> 460 -> 670 mehr als das OC der CPU. Und ich spiele "nur" in 1680x1050.


diese aussage verwirrt mich jetzt wieder. ich denke aber doch es wird der 4670k und nicht der xeon. Laut dessen was du sagst wäre es völlig egal ob 4670k oder xeon meine freundin tendiert auch mehr zum 4670k. :D
 
Höre auf deine Freundin:D. Der Xeon ist eine super CPU keine frage:daumen:. Nur täte ich mir persönlich die Option zum OC freihalten. Was ist wenn du nach einen halben Jahr dich doch mal ans OC wagen willst? Das kannst du mit den Xeon vergessen. Wenn du 2-3 mal die Woche ein Video streamen willst reicht ein 4670k auch locker aus. Solltest du aber jeden Tag was Streamen und Codieren dann täte sich der Xeon schon lohnen. Aber auch da kannst du mit einen Übertakteten 4670k wieder Boden gut machen.
 
Bei +1000 MHz (~4500 MHz) tut sich schon was.

So viel wie damals bekommt man aber nicht mehr durch OC raus.
Es überwiegt die Architektur und nicht der Takt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich persönlich macht momentan OC wenig Sinn... das wird für mich erst zum Lebensende meines 3570K interessant, als Lebensverlängerung. Das ist auch der einzige Grund warum ich mich für die K-Variante entschieden hatte.

Hatte mit dem Vorgänger (AMD 955 BE) auch so verfahren... alles normal laufen lassen und zum Ende als es knapp wurde bissl an der Taktschraube gedreht.
 
Ohne groß zu überlegen fallen mir auf Anhieb Games ein, wo CPU-Overclocking sehr wohl Performance bringt: Anno 2070, Arma III (eigentlich auch II) und die neueren Total War Teile.
Die Taktraten der aktuellen Intels sind @ stock meistens relativ konservativ angesetzt. Man braucht einfach nicht mehr Leistung ab Werk zu liefern, da die Konkurrenz AMD sowieso hinterherhinkt.

Ein 4670k Modell zb. ist in den allermeisten Fällen ohne große Fummlerei (Voltage erhöhen, Kühlertausch) auf mindestens 4,2 ghz übertaktbar.

Wenn man also durch simples Multiplikator erhöhen im Bios 10-15% Leistung machen kann, sollte man das meiner Meinung nach auch tun.
 
Wie schon mehrfach in diesem Thread erwähnt, kommt es einfach auf diverse Faktoren an: Verbaute Hardware und deren Interaktion, sowie Anwendungsgebiet und Kühlung. Möchtest du bspw. ein Titan-SLI-Gespann einsetzen, könnte die CPU eher zum Flaschenhals werden als bei einer GTX560Ti/HD6970 o.Ä.

CPU-OC oder CPU-Upgrades im Allgemeinen pushen nicht zwangsläufig die Max-FPS, da diese meist eher an der Graka hängen (Ausnahmen sind die Regel, siehe Anno, Starcraft usw.), können aber allen voran im Bereich der MinFPS das Spielgefühl deutlich anheben. Auch spielen natürlich Physik- und Partikeleffekte bspw. eine große Rolle - du siehst also, das Anwendungsgebiet ist das A+O. C3 bspw. freut sich maßlos über Multithreading im Bereich der Gras-Animation, BF3-MP kann mit der stärksten Grafikkarte nichts anfangen, wenn auf einer 64-Spieler-Map ein Core2Duo zum Einsatz kommt - und hier erreichst du auch über die Taktschraube nichts mehr.

Bei Spielen kannst du es dir recht einfach machen: Benche mit max. Details ohne AA in niedrigen Auflösungen - nehmen deine FPS kaum zu, hängst du im CPU-Limit und kannst durch CPU-OC dem entgegensteuern. Merkst du indessen, dass aufwendigere Grafikeinstellungen deinen Rechner in die Knie zwingen, könnte es helfen an der GPU-Taktschraube zu drehen .. wobei, und das muss man ganz klar sagen: ZZ befinden wir uns häufiger im GPU-, als im CPU-Limit .. aber eben nicht immer, denn: GPU benötigt CPU ;)
 
Ein 4670k Modell zb. ist in den allermeisten Fällen ohne große Fummlerei (Voltage erhöhen, Kühlertausch) auf mindestens 4,2 übertaktbar .

Ich möchte sehen wie du einen 4670k auf 4,2GHz mit einen Boxetkühler stabil bekommst. Das kannst du vergessen. Der Boxetkühler hat auf Stock schon damit zu kämpfen ihn Kühl zu halten.
 
Ich wäre ebenfalls für den übertaktbaren Unterbau, auch wenn man heutztage vielleicht nicht mehr sooo viel herausholen kann, da die CPU-Leistung ja fast stagniert (Intel muss ja auch nicht, da sie bei den Desktop-CPU`s eh den Ton angeben und AMD leider hinterherhechelt...). Jedenfalls hat mein übertakteter Q9550 so einige Grafikkarten kommen und gehen sehen, dank des OC`s.

Darum würde ich mir zumindest diese Option immer offenhalten. Zudem kann man so etwas sparen, da in dem Zuge 1-2 (oder auch mehr nachfolgende Prozzigenerationen) ausgelassen werden können. Nach dem Motto: stöhn, schon wieder ein neuer Unterbau fällig:ugly: Ach nein, ist Gott sei dank nicht nötig, ich dreh nur etwas an der Taktschraube:)

Genau deswegen habe ich nach 5 Jahren natürlich auch wieder zu einem oc-fähigen Prozzi gegriffen...

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es dir ums Gaming geht aktuell eher nicht.
Spiele sind grafikintensiv, aber eins darf man trotzdem nicht vergessen :
Eine CPU wechselst du nicht alle 2 Jahre, die kann ruhig Mal 4-5 Jahre gleich bleiben ohne das es unmöglich wird zu spielen.
Das dicke aber ist das du eine CPU nicht entlasten kannst. Ist einfach nicht drin. Wenn du die Grafikeinstellungen etwas runterschraubst ist deine Grafikkarte deutlich entlastet, das kannst du bei einem Prozessor nicht.
Weil die CPU's lange nutzbar sind sollte auch eine her aus der man noch etwas Leistung rauskratzen kann wenn sie denn nötig wird, dann lohnt es sich auch.
Vorher aber kaum - Das CPU Limit wird beim Spielen eher die Ausnahme sein.
 
Spiele sind grafikintensiv

Das dicke aber ist das du eine CPU nicht entlasten kannst.

Schonmal das neue Rome2 gespielt ?

1. Hänge ich auf jeder Grafikeinstellung von Mitte bis Ultra im CPU - Limit.

2. Ultra Einstellungen lasten meine Grafikkarte zu 30% aus, bei "Sehr hohen" Einstellungen ist meine GPU zu 50% ausgelastet. Ein klares Azeichen dafür dass die CPU Last stark auf die Grafikeinstellungen skaliert. Auf sehr niedrigen Einstellungen schaffe ich es doch tatsächlich ins GPU Limit.
 
Ich könnte mit meinem 6-jährigen e6600 im Standard Takt, von 2,4 ghz, nix neues mehr zocken. Das OC treibt das System insgesamt, etwas mehr als 25%, schneller an. Das ist grade noch ausreichend für aktuelle Games auf XP. Die Graka war mit meinem e6400@3,6ghz schon am Limit angekommen. Und ne Graka übertakt ich nicht, weil keine thermalen Schutzmechanismen in der GPU vorhanden sind. Hoffentlich kann ich meinen nächsten Professor auch so gut OC im DAuerbetrieb.
 
Grafikkarte nicht übertakten? Du hast erstens deinen gesunden Menschenverstand (der denke ich auch beim DAU vorhanden ist) der dir sagt das du bei 1.09 stock vCore keine 3 V drauf geben darfst, außerdem haben meines Wissens aktuelle Grafikkarten einen thermalen Schutz Mechanismus das diese sich im schlimmsten Fall ausschalten oder sonst durch die ach so tolle Boost Funktion herunter takten und somit der "glühenden Hitze" entgehen.
 
CPU OC - ja

Graka OC - mMn. nein

Besonders Grafikkarten sind megaempfindlich, verbrauchen viel Strom und werden teilweise sehr heiß. Ich hätte nicht die Eier, mit 350€ aufs Risiko zu gehen. :ugly:
 
Spätesten bei nem SLI oder CF Gespann is es fast schon nötig, die CPU zu oc'en, da dann die Chance steigt, dass mal die CPU am Limit is, statt die GPU's ;-)

GPU übertakten hab ich mir manchmal schon überlegt, hab aber etwas schiss davor und obs was bringt weiß ich au ned ... lass ich wohl lieber Finger davon =/
 
Ich möchte sehen wie du einen 4670k auf 4,2GHz mit einen Boxetkühler stabil bekommst. Das kannst du vergessen. Der Boxetkühler hat auf Stock schon damit zu kämpfen ihn Kühl zu halten.

Okay, zugegeben. Ein bisschen sehr optimistisch. Aber man liest durchaus von Leuten, die problemlos auf 4 ghz übertakten
 
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