kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Ich kann dazu nur eines sagen. Wenn ich 3 Geräte von einer bestimmten Marke kaufe und alle 3 Geräte nach relativ kurzer Zeit ableben, dann ist die Marke für mich erledigt. Und wenn das bei mir so ist, dann ist das bei anderen sicherlich auch so. So, ich muss jetzt in die Heia. :D GN8
 
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Also das beste Beispiel für geplantes Ableben ist ja die Glühbirne :D

Da ist ja allgemein bekannt, das eine Glühbirne wesentlich mehr Stunden leuchten kann, als sie es dann wirklich getan hat :ugly: Und dies hat man schon Anfang der 20ten Jahrhundert gemacht, soweit ich mich an die Doku zurückerinnern kann :D
 
Naja. Das die Geräte n ungefähres verfallsdatum haben, steht ja ausser Frage. Es wär ja auch möglich n Auto zu bauen was 50 Jahre Problemlos fährt. Mein Fachlehrer erzählen mir damals das mal ein solches Auto in den 80ger Jahren konstruiert wurde fürs Militär. Aber es wurde nie gebaut.

Ja. Die alten Glühbirnen hielten 50000std dann haben sich die wirtschafts typen zusammengesetzt und den Wolframdraht so verändert das er max 1000std halten sollte, damit sie mehr Lampen verkaufen können.
 
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Naja. Das die Geräte n ungefähres verfallsdatum haben, steht ja ausser Frage. Es wär ja auch möglich n Auto zu bauen was 50 Jahre Problemlos fährt. Mein Fachlehrer erzählen mir damals das mal ein solches Auto in den 80ger Jahren konstruiert wurde fürs Militär. Aber es wurde nie gebaut.

Das kann man bauen, aber man kanns nicht verkaufen...

Ein Auto das dermaßen lange hält müsste aus Werkstoffen bestehen die sehr teuer sind (aufgrund Korrosion usw.), müsste extrem konservativ und stabil ausgelegt sein - was für den Käufer heißt ein Auto das 4 Tonnen schwer ist, 100PS aus 5 Litern Hubraum holt, dabei 30L/100km verbraucht und 100.000€ kostet. Du verstehst was ich meine? ;)

Das ist aber eher ein Gebiet, wo längeres Leben des Produktes tatsächlich unrentabler für beide Seiten wird und hat nichts zu tun mit Geräten die von sich aus länger leben würden wenn man sie nicht künstlich daran hindert - wie die Glühlampe.

Am Draht wurde dabei übrigens nicht viel verändert wenn ich mich recht erinnere - es reicht auch aus, wenn die Glühbirne nicht mehr 100% dicht ist und hier und da mal ein ganz klein wenig Sauerstoff von außen rein kann das den Draht nach und nach verbrennt... und billiger zu produzieren als vollständig dichte Birnen ist das auch noch^^
 
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Naja. Das die Geräte n ungefähres verfallsdatum haben, steht ja ausser Frage. Es wär ja auch möglich n Auto zu bauen was 50 Jahre Problemlos fährt. Mein Fachlehrer erzählen mir damals das mal ein solches Auto in den 80ger Jahren konstruiert wurde fürs Militär. Aber es wurde nie gebaut.

Ja. Die alten Glühbirnen hielten 50000std dann haben sich die wirtschafts typen zusammengesetzt und den Wolframdraht so verändert das er max 1000std halten sollte, damit sie mehr Lampen verkaufen können.

Istw aber auch sinnvoll :D Sonst kauft irgendwann ja keiner mehr welche :ugly:
 
Das hab ich mir auch so gedacht. Aber vielleicht ist es so berechnet das genau dann kurz nach Ablauf der Garantie das Gerät kaputt geht.

Hab den Samsung ud46es6300
Das ist bei den meisten Produkten schlicht unmöglich. Kein Hersteller kann vorhersehen, wie lange sein Produkt im Handel bleibt, bis es verkauft ist.

Das kann man bauen, aber man kanns nicht verkaufen...

Ein Auto das dermaßen lange hält müsste aus Werkstoffen bestehen die sehr teuer sind (aufgrund Korrosion usw.), müsste extrem konservativ und stabil ausgelegt sein - was für den Käufer heißt ein Auto das 4 Tonnen schwer ist, 100PS aus 5 Litern Hubraum holt, dabei 30L/100km verbraucht und 100.000€ kostet. Du verstehst was ich meine? ;)

Das ist aber eher ein Gebiet, wo längeres Leben des Produktes tatsächlich unrentabler für beide Seiten wird und hat nichts zu tun mit Geräten die von sich aus länger leben würden wenn man sie nicht künstlich daran hindert - wie die Glühlampe.

Am Draht wurde dabei übrigens nicht viel verändert wenn ich mich recht erinnere - es reicht auch aus, wenn die Glühbirne nicht mehr 100% dicht ist und hier und da mal ein ganz klein wenig Sauerstoff von außen rein kann das den Draht nach und nach verbrennt... und billiger zu produzieren als vollständig dichte Birnen ist das auch noch^^
Trabis sind rostfrei und verbrauchen 3,5 - 7 Liter. Sie halten ewig und sind leicht ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Ich kann dazu nur eines sagen. Wenn ich 3 Geräte von einer bestimmten Marke kaufe und alle 3 Geräte nach relativ kurzer Zeit ableben, dann ist die Marke für mich erledigt. Und wenn das bei mir so ist, dann ist das bei anderen sicherlich auch so. So, ich muss jetzt in die Heia. :D GN8

Jo nach den 3 Geräten ist dieser Hersteller für dich gestorben aber beim nächsten wo du landest ist es genau so also hast du 6 Geräte in 12 Jahren gehabt wo es eigentlich 1 max. 2 getan hätten. Und da es fast alle machen interessiert es auch keinen das du die Marke nach 3 Geräten wechselst weil jemand anders die gleiche Idee hat aber von einer anderen Marke zu deinen alten Marken Hersteller gewechselt ist.

Trabis sind rostfrei und verbrauchen 3,5 - 7 Liter. Sie halten ewig und sind leicht ;)

Die sind nicht Rostfrei das ist nen Mythos und ie Dinger halten auch nur so lange weil sie unter anderen Wirtschaftlichen Ansichten gebaut wurden zu DDR Zeiten (ein Wirtschaftssystem bei dem fast alles Mangelware war) musste man zum ende hin auf einen Trabbi den man bestellt hatte 18 Jahre warten also durften die Dinger nicht kaputt gehen. Heute haben wir eine Überfluss Gesellschaft alles ist vorhanden und das Teilweise zu Spottpreisen wen juckt es da wenn das teil nur die Garantiezeit überlebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Klassische TVs sind alle Schrott. Wer echte Qualität und Langlebigkeit will sollte sich nach Public Viewing Displays umsehen, die für jahrelangen Dauerbetrieb unter mehr oder weniger rauen Umweltbedingungen ausgelegt wurden.

TVs gehören zu jenen Produkten die man sehr gut durch Profigeräte ersetzen kann- man muss nur bereit sein erheblich mehr zu zahlen.

Zugegebenermaßen kann es aber wirtschaftlicher sein alle fünf Jahre einen neuen TV zu kaufen als alle heiligen Zeiten irgendein Profidisplay welches natürlich genauso schnell veraltet.

Public Viewing Displays haben meist keinen TV Tuner aber das ist nicht schlimm, man kann sie etwa über einen HTPC mit Content versorgen den man wiederum aus IPC Komponenten zusammensetzten kann.

Es gibt wirklich fast kein Anwendungsgebiet für das es nicht hochwertige und langlebige Produkte gibt man muss nur wissen das es sie gibt, wo es sie gibt und man muss bereit sein mehr Geld in die Hand zu nehmen.

___
Auch billigst-Schnäppchen aus dem Consumerbereich müssen nicht kurzlebig oder gar absichtlich kurzlebig sein allerdings kann man ohne Langzeiterfahrung, die es speziell im CE-Bereich kaum gibt oft nur schwer vor dem Kauf beurteilen ob ein Produkt irgendwelche Schwachstellen hat ob geplante oder ungeplante. Ein solcher Kauf ist natürlich oft ein Glücksspiel- bei dem man aber auch gewinnen kann.

Und: zweimal kaufen kann immernoch billiger sein als echte Qualität...


-> man muss von Fall zu Fall abwägen was einem Zuverlässigkeit wert ist; ein guter Ansatz ist es jedenfalls sich vor dem Kauf möglichst genau zu informieren.

Und: man sollte das nicht nur bei Elektronik tun, minderwertige Qualität findet man bei den verschiedensten Produkten.


Anhaltspunkte für die Hochwertigkeit/Langlebigkeit eines Produkts:

-Tests, insbesondere Langzeittests
-Einsatz im Militärischen/Industrieellen Bereich
-Langzeittests/Langzeiterfahrung von Vorgängerprodukten
-Erfüllung Industrieller und/oder Militärischer Normen etwa DIN/VDE IP, MIL-STD-810 oder MIL-S-901D (wobei man wissen sollte was diese bedeuten)
-Verfügbarkeit umfangreicher Datenblätter; interressant ist etwa der Betriebs- und Lagertemperaturbereich, die Schockresistenz oder natürlich explizite Angaben der Lebenserwartung (etwa MTBF oder FIT; wobei solche Daten vor allem bei Consumerprodukten immer kritisch hinterfragt werden sollten)
-Verfügbarkeit einer öffentlichen Wartungsanleitung
-Garantierte Langzeitverfügbarkeit von Ersatzteilen
-Dokumentation und Austauschbarkeit von Verschleißteilen
-Verfügbarkeit langfristiger Serviceverträge (auch wenn man solche nicht nutzen will)
-ideal: vollständige öffentliche Dokumentation des Produkts (inkl. Bauplan, idealerweise in CAD Form)- "Open-Source"
-grundsätzlich modulare Bauweise
-Verwendung von soweit wie möglich standardisierten Bauteilen
-(nicht nur oberflächliche) Verwendung hochwertiger und für den jeweiligen Einsatzbereich geeigneter Materialien
-Möglichst weite Zerlegbarkeit ohne Garantieverlust
-Reverse Engineering (in dem Fall gezieltes Suchen von Schwachstellen; muss man nicht selbst machen, vielleicht findet man irgendwo im I-Net entsprechende Berichte)
-Marken sind nur selten ein Qualitätskriterium auf das man sich blind verlassen sollte, das gilt insbesondere für praktisch alle großen Marken von Consumerprodukten
-Zielgruppe (bei Consumerprodukten): Produkte, die sich an technisch versierte Kunden richten sind oft prinzipiell hochwertiger und langlebiger; auf die Zielgruppe eines Produktes zu achten ist fast immer zumindest zielführender als auf die Marke oder die Preisklasse zu achten
-Teurer heißt nicht automatisch besser
-Eine gewisse technische Allgemeinbildung kann bei der Bewertung von Produkten natürlich mehr oder weniger hilfreich sein
 
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Du solltest bevorzugt Produkte kaufen, die für industrieelle oder militärische Anwendungen entwickelt wurden und für die offizielle, öffentliche Wartungsanleitungen und umfangreiche technische Daten existieren. Bei solchen Produkten bist du praktisch nie von der geplanten Obsoleszenz betroffen jedenfalls nicht von ihrer klassischen Form (vorzeitiges Ableben) und wenn es Probleme gibt lassen sie sich meist einfach beheben...

Das kann ich bestätigen.

Mit meinem Leopard 2 Baujahr 1990 fahre ich jeden Tag zur Arbeit.

Keine Probleme bisher mit Parkplätzen, Geisterfahrern oder sonstigen Hindernissen.

Lediglich der regelmäßige Tausch des Kettensatzes und die paar Liter Sprit gehen etwas ins Geld.

Aber man gönnt sich ja sonst nichts... ;)
 
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Klassische TVs sind alle Schrott. Wer echte Qualität und Langlebigkeit will sollte sich nach Public Viewing Displays umsehen, die für jahrelangen Dauerbetrieb unter mehr oder weniger rauen Umweltbedingungen ausgelegt wurden.

Aber was kosten solche Geräte?
Ich habe auf die schnelle welche gefunden, die 300€ kosten.... allerdings Miete pro Tag. :ugly:
 
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Jo nach den 3 Geräten ist dieser Hersteller für dich gestorben aber beim nächsten wo du landest ist es genau so also hast du 6 Geräte in 12 Jahren gehabt wo es eigentlich 1 max. 2 getan hätten. Und da es fast alle machen interessiert es auch keinen das du die Marke nach 3 Geräten wechselst weil jemand anders die gleiche Idee hat aber von einer anderen Marke zu deinen alten Marken Hersteller gewechselt ist.

Ja, so ist es nach der hier aufgestellten Theorie. Klingt absurd und deckt sich auch nicht mit praktischer Erfahrung, zumindest nicht mit meiner.

Das kann ich bestätigen.

Mit meinem Leopard 2 Baujahr 1990 fahre ich jeden Tag zur Arbeit.

Keine Probleme bisher mit Parkplätzen, Geisterfahrern oder sonstigen Hindernissen.

Lediglich der regelmäßige Tausch des Kettensatzes und die paar Liter Sprit gehen etwas ins Geld.

Aber man gönnt sich ja sonst nichts... ;)

Oh, ein treuer APD-Wähler. Video: Daily Kalk 187 APD - Die Autofahrerpartei ~ Frequency :D
 
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Meine Frage: gibt es eine Möglichkeit den Fernseher ( oder andere Geräte )legal so zu manipulieren, das er noch vor Ablauf der Garantie kaputt geht? Damit ich über die Garantie direkt n neues Gerät bekomme und mehr davon hab.
da gibt es keine legale möglichkeit. mit einer manipulation um noch die garantie mitnehmen zu können machst du dich strafbar, das wäre betrug.
 
Split, ist völlig egal ob du es glauben willst, oder nicht. Es ist einfach so. Ich selbst habe vor einiger Zeit in der Produktentwicklung gearbeitet und weiß wovon ich rede. Mein Team und ich haben für die drei größten deutschen Autobauer verschiedene Sicherheitskonstruktionen entwickelt. Über die so konstruierten Fahrzeuge (zusätzlicher kostenaufwand pro Stück entspricht etwa dem Aufpreis einer Lederausstattung) hätte man mit einem kleinen Panzer fahren können, ohne dass die Insassen verletzt würden. Das war vor 4 Jahren. Siehst du so stabile Autos heute? Nein, da dann niemand mehr neue kaufen würde. Ganz im Gegenteil. Einer dieser Hersteller arbeitet an Motoren mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 40.000km. Diese Autos kosten dann "nur" 10.000 Euro, und müssen dann regelmäßig ersetzt werden.

Bei Fernsehern läuft das nicht anders. Die Geräte müssen eine gewisse Zeit halten +- ein bischen Sicherheit. Da aber jeder andere Gewohnheiten pflegt variieren halt von Kunde zu Kunde auch die Erfahrungen. Ich selbst schaue vielleicht 6h die Woche fern, mein bester Kumpel aber locker so viel pro Tag. Demnach könnte bei mir der selbe tv fünf mal so lange halten. Aber halt nur theoretisch.
Das ist vollkommen normales und verständliches Geschäftsgebaren.
 
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Habt ihr eigentlich auch mal daran gedacht aus wie viel tausend Bauteilen so ein Fernseher heute besteht?
Die haben auch Fertigungstoleranzen und meist reicht ein einziges um das ganze Gerät lahmzulegen. Wie wärs denn wenn man dan "kaputten" Fernseher zu nem TV/Radio Elektroniker bringt und für kleines Geld reparieren lässt anstatt sich selber von Blödmark und Konsorten abhängig zu machen, die selber nichts können und die Geräte nur einschicken? Oft sind wirklich nur ein Kondensator, kleines Relais oder ne Sicherung defekt.

Naja, wie gut, dass mich das nicht zu stören braucht, ich kann das Zeug selber reparieren. :schief:
 
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

-Tests, insbesondere Langzeittests
-Langzeittests/Langzeiterfahrung von Vorgängerprodukten

Wird es bei TV Geräten wohl nicht geben aber an Hand eigener Recherchen kann mann wohl sehen
was wann gekauft und was schon Kaputt gegangen ist.
So habe ich es auch mit meinem Samsung TV gemacht, und habe über EBAY zb Herausgefunden dass die Modelle
wie ich einen habe, die alle 4 Jahre sind den gleichen Fehler aufweisen.
Doppelbilder
Davon habe ich seit 3 Monaten schon 16 Stück so gefunden
 
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

quantenslipstream schrieb:
Superwip schrieb:
Klassische TVs sind alle Schrott. Wer echte Qualität und Langlebigkeit will sollte sich nach Public Viewing Displays umsehen, die für jahrelangen Dauerbetrieb unter mehr oder weniger rauen Umweltbedingungen ausgelegt wurden.
Aber was kosten solche Geräte?
Ich habe auf die schnelle welche gefunden, die 300€ kosten.... allerdings Miete pro Tag. :ugly:

Sind garnicht sooo teuer...

-> Public/Info Displays Preisvergleich | Geizhals EU

Grob im Schnitt kann man sagen etwa doppelt so viel wie vergleichbare TVs.

Wie wärs denn wenn man dan "kaputten" Fernseher zu nem TV/Radio Elektroniker bringt und für kleines Geld reparieren lässt anstatt sich selber von Blödmark und Konsorten abhängig zu machen, die selber nichts können und die Geräte nur einschicken? Oft sind wirklich nur ein Kondensator, kleines Relais oder ne Sicherung defekt.

In unseren Breiten sind Dienstleistungen bzw. ist Arbeit extrem teuer- es ist oft billiger einen TV in China zu bauen als ihn in Deutschland oder Österreich zu reparieren, daher sollte man das gut abwägen wenn man die Reperatur nicht selbst durchführen kann/will.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Meine Frage: gibt es eine Möglichkeit den Fernseher ( oder andere Geräte )legal so zu manipulieren, das er noch vor Ablauf der Garantie kaputt geht? Damit ich über die Garantie direkt n neues Gerät bekomme und mehr davon hab.

Du bist für JEDE Manipulation selbst verantwortlich und JEDER Hersteller schließt Garantie auf Ausfälle in Folge von Nutzereinfluss (i.d.R. auch unabhängig davon bei Nutereinfluss) aus.


(Zum Glück gibt's das bei PC Hardware nicht, da die ja sowieso schnell genug veraltet.)

Jein. Bei Mainboards und CPUs ist bislang nichts bekannt geworden und bei RAM und Laufwerken waren es eher Fehlkonstruktionen bzw. Produkte von Herstellern, die kurze Zeit später weg von dem Markt waren, die ausfielen. Aber bei Grafikkarten wäre ich schon misstrauischer, da beobachte ich seit Mitte des letzten Jahrzehnts doch deutlich mehr Ausfälle (genauer: ALLE Grafikkarten in meinem Umfeld, die vor 2005 gekauft wurden, funktionieren noch. Von allen, die danach gekauft wurden sind 50% ausgefallen, weitere wurden verkauft sind möglicherweise auch nicht mehr im Einsatz). Peripherigeräte, vor allem Drucker, sind dagegen DAS Paradebeispiel für geplante Obsoleszenz. Die Qualität bei Oberklasse Mäusen hat imho auch merklich nachgelassen. Und zur Haltbarkeit von so manchem Netzteil sage ich hier auch mal lieber nichts...


Ich habe mal irgendwo gelesen, dass bei günstigeren LCD-TVs die Kondensatoren im Netzteil oft als erstes bei langer Benutzung kaputt gehen. Aber falls man ein bisschen mit einem Lötkolben umgehen kann wäre es in dem Fall kein größeres Problem.

Nur wenn es wirklich nur der Kondensator war, es diesem deutlich anzusehen ist, du passenden Ersatz bekommt (Fernseher weiß ich nicht - aber in Autoelektrik habe ich schon mal ein sehr kryptisch beschriftetes Bauteil gefunden, die ich nicht ersetzen konnte.) und wenn es dir überhaupt gelingt, das Gehäuse reversibel zu öffnen.


Du solltest bevorzugt Produkte kaufen, die für industrieelle oder militärische Anwendungen entwickelt wurden und für die offizielle, öffentliche Wartungsanleitungen und umfangreiche technische Daten existieren.

Eher letzteres denn ersteres. Denn Militärs ist langsam auch aufgefallen, dass sie für viele Einsatzzwecke mit einfacheren Produkten, die dann ersetzt werden, besser fahren. (und bei spezieller Militärtechnik wars genau genommen schon immer so: Wartungsbedürftig bis zum geht nicht mehr)
Das der Hersteller aber überhaupt eine Reparatur vorsieht, ist schon ein sehr gutes Zeichen.

(umfangreiche Herstellerspezifikationen schon weniger. Ab interne Schaltpläne aufwärts kann man was herleiten. MTBFs dagegen sind z.T. reines Marketinggelaber. Da fühlt sich der Hersteller hinterher nicht einmal zuständig, wenn <20% erreicht wurden)


Das kann man bauen, aber man kanns nicht verkaufen...

Ein Auto das dermaßen lange hält müsste aus Werkstoffen bestehen die sehr teuer sind (aufgrund Korrosion usw.), müsste extrem konservativ und stabil ausgelegt sein - was für den Käufer heißt ein Auto das 4 Tonnen schwer ist, 100PS aus 5 Litern Hubraum holt, dabei 30L/100km verbraucht und 100.000€ kostet. Du verstehst was ich meine? ;)

Das ist aber eher ein Gebiet, wo längeres Leben des Produktes tatsächlich unrentabler für beide Seiten wird und hat nichts zu tun mit Geräten die von sich aus länger leben würden wenn man sie nicht künstlich daran hindert - wie die Glühlampe.

Man muss beim Auto nicht gleich auf 50 Jahre gehen. "In Kauf genommene" Obsoleszenz (geplant würde ich nicht zwingend sagen) findet man dagegen sehr wohl. Kühler z.B. sind schlichtweg auf Verschleiß konstruiert, es ist oftmals vollkommen normal dass die nach 10-15 Jahren (d.h. nicht mehr beim Erstkäufer...) durchgammeln. Das große Baugruppen wegen minimalen Schäden ausgetauscht werden müssen, ist ebenso Standard. (50 Cent Schaden, 500 € Rechnung)


Habt ihr eigentlich auch mal daran gedacht aus wie viel tausend Bauteilen so ein Fernseher heute besteht?
Die haben auch Fertigungstoleranzen und meist reicht ein einziges um das ganze Gerät lahmzulegen. Wie wärs denn wenn man dan "kaputten" Fernseher zu nem TV/Radio Elektroniker bringt und für kleines Geld reparieren lässt

Toll wäre das. Nur leider lassen sich moderne Gehäuse oft gar nicht mehr öffnen und selbst wenn es der Elektroniker schafft (aufgelaufener Stundenlohn bis dahin: vermutlich >30 €. >330 € wenn er dir vorher garantieren soll, dass er nichts kaputt macht) steht vor eben vor ziemlich viel ziemlich hoch integrierter Elektronik, zu der es keinerlei Schaltplan gibt und in der jedes von tausenden SMDs die Fehlerursache sein kann.
 
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

(Zum Glück gibt's das bei PC Hardware nicht, da die ja sowieso schnell genug veraltet.)
Genau das ist es doch. ;)

Bsp. CPUs:
Mit einem i5 750 müsste man nicht zwingend aufrüsten. Der Leistungsgewinn, den die meisten CPUs seither haben ist gering. Tortzdem will man es, weil sie (sehr kleine) neue Features bieten. Dadurch, dass diese nicht auf die alte Architektur übertragen wurden (egal ob auf die CPU oder die Board - zugegeben, teilweise ist das nicht so einfach), wurden sie durch die Hersteller obsolet.

Bsp. Grakas:
Grakas und Bildschirme schaukeln sich gegenseitig hoch. Wenn wir noch alle auf 19" zocken würden, dann bräuchte niemand eine aktuelle Graka. ;)

So ist es generell sehr oft. Die neuen Generationen der Produkte sehen besser aus und haben wenige neue Features, deshalb wollen wir sie kaufen. Es kommt uns dann fast schon recht, wenn das alte Gerät versagt, deshalb kritisieren wir die Hersteller nicht dafür und kaufen wieder bei ihnen. Umso schneller die Entwicklung ist, desto kürzer können die Lebenszeiten werden ohne, dass wir es schlimm finden. Im Gegenteil wir finden es normal, da ein großer Teil der Bevölkerung sogar die funktionierenden Produkte wegwirft um neue zu kaufen (bestes Bsp.: Handys).

Keine Ahnung, diese "Marken" sagen mir nichts. Fallen bei mir in die Kategorie "Nonameprodukte mit Markenbanner". Ich beziehe mich auf Marken wie Samsung, Philips, LG, Sony und so.
Genau solche Marken sagen nichts aus.
1. Sind sie meist eh Reseller, die von ganz unterschiedlichen Herstellern (OEMs) kaufen. Entsprechend ist auch die Qualität sehr unterschiedlich.
2. Sind sie sehr oft unterteilt. Sieh dir mal die Anzahl der Tochtergesellschaften der Samsung Group an. Bis auf eine einheitliche Leitung und u.U. noch einen zentralen Marketingbereich haben die nicht sonderlich viel miteinander zu tun. Es kann auch hier sein, dass das eine Gerät sehr gut ist und das nächste Schrott.

Marken, die etwas über die Qualität aussagen sind kleinere "Manufakturen", ein Bsp. hierfür wär Beyerdynamic, bei solchen Betrieben bekommt man i.d.R. Qualität, eine hohe Lebenserwartung, guten Support und Ersatzteile.

Ein Auto das dermaßen lange hält müsste aus Werkstoffen bestehen die sehr teuer sind (aufgrund Korrosion usw.), müsste extrem konservativ und stabil ausgelegt sein - was für den Käufer heißt ein Auto das 4 Tonnen schwer ist, 100PS aus 5 Litern Hubraum holt, dabei 30L/100km verbraucht und 100.000€ kostet. Du verstehst was ich meine? ;)
Falscher Ansatz. Du musst das Auto nicht schwerer/stabiler machen, das hilft nichtmal bei einem Unfall. Du musst es leichter und modularer machen, das senkt auch den Verbrauch und macht das Auto dadurch kaufbar. Entsprechende Bauteile aus hochwertigen Kunststoffen o.ä. sind bekannt und problemlos nutzbar, aber gerade bei so teuren Produkten kann eben nicht jeder in die Qualität investieren und wer es problemlos könnte kauft sich meist öfter ein neueres/prestigereicheres Fahrzeug.

[...] und billiger zu produzieren als vollständig dichte Birnen ist das auch noch^^
Das ist der springende Punkt. Die Obsoleszenz entsteht fast beiläufig als (für die Firmen) positiver Nebeneffekt zur Kostensenkung und geht Hand in Hand mit der Massenproduktion.

Ja, so ist es nach der hier aufgestellten Theorie. Klingt absurd und deckt sich auch nicht mit praktischer Erfahrung, zumindest nicht mit meiner.
Welches Gerät hast du den zuhause, das seit > 25 Jahren funktioniert? Abgesehen von Haushaltsgeräten, hast du da eins, das wenigstens seit 10 Jahren läuft?

Im Prinzip sind wir bei der Sklaverei angekommen oder meinst du, daß die Arbeiter bei Foxconn in China sich ein iPhone leisten können? Dieses System zu verherrlichen, ist daher absurd, zumal es uns bald selbst dahinrafft, wenn wir durch Outsourcing und Lohndumping unsere Kaufkraft soweit abgebaut haben, daß wir uns selbst das Billigzeug nicht mehr leisten können.
Das ist zwar nicht schön, wurde aber schon immer so gemacht. Vor China waren es die 2. Welt Länder, die dringend Devisen benötigten und davor waren es die Kolonien. Das geht zurück bis zu den "echten" Sklaven (also in den USA < 150 Jahre :ugly:).
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.

Das ist zwar nicht schön, wurde aber schon immer so gemacht. Vor China waren es die 2. Welt Länder, die dringend Devisen benötigten und davor waren es die Kolonien. Das geht zurück bis zu den "echten" Sklaven (also in den USA < 150 Jahre :ugly:).

Das kannst du auch immer weiter führen.
Ausbeutung durch Sklaverei oder Lohndumping hat es schon von 1000 Jahren gegeben und auch davor und wird es auch in 1000 Jahren noch geben.
Der Mensch ist nun mal ein gieriges Tier, wer einmal ganz oben in der "Nahrungskette" angekommen ist, will dort auch verbleiben und den Abstand vergrößern.
 
Zurück