AW: kurzlebigkeit der elektrogeräte umgehen.
(Zum Glück gibt's das bei PC Hardware nicht, da die ja sowieso schnell genug veraltet.)
Genau das ist es doch.
Bsp. CPUs:
Mit einem i5 750 müsste man nicht zwingend aufrüsten. Der Leistungsgewinn, den die meisten CPUs seither haben ist gering. Tortzdem will man es, weil sie (sehr kleine) neue Features bieten. Dadurch, dass diese nicht auf die alte Architektur übertragen wurden (egal ob auf die CPU oder die Board - zugegeben, teilweise ist das nicht so einfach), wurden sie durch die Hersteller obsolet.
Bsp. Grakas:
Grakas und Bildschirme schaukeln sich gegenseitig hoch. Wenn wir noch alle auf 19" zocken würden, dann bräuchte niemand eine aktuelle Graka.
So ist es generell sehr oft. Die neuen Generationen der Produkte sehen besser aus und haben wenige neue Features, deshalb wollen wir sie kaufen. Es kommt uns dann fast schon recht, wenn das alte Gerät versagt, deshalb kritisieren wir die Hersteller nicht dafür und kaufen wieder bei ihnen. Umso schneller die Entwicklung ist, desto kürzer können die Lebenszeiten werden ohne, dass wir es schlimm finden. Im Gegenteil wir finden es normal, da ein großer Teil der Bevölkerung sogar die funktionierenden Produkte wegwirft um neue zu kaufen (bestes Bsp.: Handys).
Keine Ahnung, diese "Marken" sagen mir nichts. Fallen bei mir in die Kategorie "Nonameprodukte mit Markenbanner". Ich beziehe mich auf Marken wie Samsung, Philips, LG, Sony und so.
Genau solche Marken sagen nichts aus.
1. Sind sie meist eh Reseller, die von ganz unterschiedlichen Herstellern (OEMs) kaufen. Entsprechend ist auch die Qualität sehr unterschiedlich.
2. Sind sie sehr oft unterteilt. Sieh dir mal die Anzahl der Tochtergesellschaften der
Samsung Group an. Bis auf eine einheitliche Leitung und u.U. noch einen zentralen Marketingbereich haben die nicht sonderlich viel miteinander zu tun. Es kann auch hier sein, dass das eine Gerät sehr gut ist und das nächste Schrott.
Marken, die etwas über die Qualität aussagen sind kleinere "Manufakturen", ein Bsp. hierfür wär Beyerdynamic, bei solchen Betrieben bekommt man i.d.R. Qualität, eine hohe Lebenserwartung, guten Support und Ersatzteile.
Ein Auto das dermaßen lange hält müsste aus Werkstoffen bestehen die sehr teuer sind (aufgrund Korrosion usw.), müsste extrem konservativ und stabil ausgelegt sein - was für den Käufer heißt ein Auto das 4 Tonnen schwer ist, 100PS aus 5 Litern Hubraum holt, dabei 30L/100km verbraucht und 100.000€ kostet. Du verstehst was ich meine?
Falscher Ansatz. Du musst das Auto nicht schwerer/stabiler machen, das hilft nichtmal bei einem Unfall. Du musst es leichter und modularer machen, das senkt auch den Verbrauch und macht das Auto dadurch kaufbar. Entsprechende Bauteile aus hochwertigen Kunststoffen o.ä. sind bekannt und problemlos nutzbar, aber gerade bei so teuren Produkten kann eben nicht jeder in die Qualität investieren und wer es problemlos könnte kauft sich meist öfter ein neueres/prestigereicheres Fahrzeug.
[...] und billiger zu produzieren als vollständig dichte Birnen ist das auch noch^^
Das ist der springende Punkt. Die Obsoleszenz entsteht fast beiläufig als (für die Firmen) positiver Nebeneffekt zur Kostensenkung und geht Hand in Hand mit der Massenproduktion.
Ja, so ist es nach der hier aufgestellten Theorie. Klingt absurd und deckt sich auch nicht mit praktischer Erfahrung, zumindest nicht mit meiner.
Welches Gerät hast du den zuhause, das seit > 25 Jahren funktioniert? Abgesehen von Haushaltsgeräten, hast du da eins, das wenigstens seit 10 Jahren läuft?
Im Prinzip sind wir bei der Sklaverei angekommen oder meinst du, daß die Arbeiter bei Foxconn in China sich ein iPhone leisten können? Dieses System zu verherrlichen, ist daher absurd, zumal es uns bald selbst dahinrafft, wenn wir durch Outsourcing und Lohndumping unsere Kaufkraft soweit abgebaut haben, daß wir uns selbst das Billigzeug nicht mehr leisten können.
Das ist zwar nicht schön, wurde aber schon immer so gemacht. Vor China waren es die 2. Welt Länder, die dringend Devisen benötigten und davor waren es die Kolonien. Das geht zurück bis zu den "echten" Sklaven (also in den USA < 150 Jahre

).