Künstliche Intelligenz - Fluch oder Segen?

Die Finanzierung kann durch eine Transaktionssteuer auf alle Geldflüsse erfolgen, es könnte 1,5% auf jede Transaktion reichen. Dazu kann im Gegenzug auf weiter Steuern verzichtet werden, wie z.B. Lohnsteuer, Mehrwertsteuer, Körperschaftsteuer, Sprit steuer. Es bleiben nur Steuern wie z.B. Tabak, Alkohol, CO² da diese Regulierungseffekt haben.

Durch das wegbrechen der größten Steuern einnahmen durch KI, muss nicht nur die staatlichen Ausgaben Neu ausgerichtet werden, es muss auch Neue Einnahmen die auf alle Einkommen anwendbar sind nachgedacht werden.
Um unabhängig von Arbeit die Aufgaben eines Staates zu ermöglichen und zu Finanzieren, ist ein Abkehr von lohnbasierte Einnahmen und Statusbezogene Leitungen alternativlos.
 
Die Finanzierung kann durch eine Transaktionssteuer auf alle Geldflüsse erfolgen, es könnte 1,5% auf jede Transaktion reichen.
Im ersten Schritt geht die Rechnung auf. Und das Konzept klingt ebenso einfach wie fair. Nur würde ich erwarten, dass die Aufschläge (wie auch bei den lustigen Zöllen) weitergereicht werden und letztlich die Verbraucher mehr belasten als die dicken Fische. Auch habe ich Zweifel, ob das politisch überhaupt plausibel ist. Der Trend ist ja eher, dass die Politik das Geld nach oben fließen lässt.
 
Frage:
Transaktionssteuer aller Geldflüsse ist wie gemeint?
Auf jeden Bezahlvorgang, also auch Barzahlung bei der Dönerbude und EC Zahlung bei Aldi?

Müsste ja so sein, weil das viele Kleingeld macht ja den Mist, nicht die inländischen Börsentransaktionen innerhalb DE, von denen als medial wirksam berichtet werden aber vom eigentlichen Geldfluss nur einen Teil ausmacht.

Genau genommen wäre es ja dann eine art additive Mehrewertstuererhöhung, lediglich, und das wäre das eigentliche Novum , zweckgebunden.

Zur Dimension:
Die aktuell 19% Mehrwertsteuer wird voraussichtlich in 2026 ca. 241 Mrd. Euro für den Bund generieren.
Vermutlich würden dann die 1,5 % nicht wirklich reichen, eher so 30% (???)

Interessant wirds dann beim (internationalen) Großbankenzahlungsverkehr (also z. B Target 2, Interbankenzahlungssyteme etc.), der über DE läuft.
Hier reden wir über (Achtung!) ca. 70 Billionen Euro/anno.
Die Frage ist nur, wie das dann der Rest der Welt sieht, immerhin würden wir ja "Kapitalerträge" aus Geld generieren, das uns nicht gehört.
Herzlich willkommen in der Globalisierung, wo Licht, da auch Schatten... :)
 
Man könnte es wie die Mehrwertsteuer umsetzten und so eine klare und leichte Nachvollziehbarkeit haben. Auch sehr wichtig ist, das der Aktien/Rentenmarkt mit einbezogen wird. Die last der Besteuerung muss alle Transaktionen abdecken, um so ein Gleichgewicht unabhängig vom Vermögenswert dem Einzelnen Betroffen zu Gewehrleisten.

Nachtrag:
Z.B. der Terminmarkt an den Börsen, genieren in Millisekunden Transaktionen, die weit über den Realengelsfluss liegen.
Die 1,5% sind niedrig angelegt - Ja - aber 30% weit übertrieben. Wie hoch diese zur aktuellen Zeit liegen mag, kann ich auch nicht sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte es wie die Mehrwertsteuer umsetzten und so eine klare und leichte Nachvollziehbarkeit haben. Auch sehr wichtig ist, das der Aktien/Rentenmarkt mit einbezogen wird. Die last der Besteuerung muss alle Transaktionen abdecken, um so ein Gleichgewicht unabhängig vom Vermögenswert dem Einzelnen Betroffen zu Gewehrleisten.

Nachtrag:
Z.B. der Terminmarkt an den Börsen, genieren in Millisekunden Transaktionen, die weit über den Realengelsfluss liegen.
Das meinte ich mit dem letzten Absatz bei mir.
Das wird eben dann tricky, wenn ausländisches Kapital (und das ist dann die Mehrheit) "bewegt" wird und darauf deutsche Beiträge für ein BGE erhoben werden.
Das könnte sich dann in der tatsächlichen Ausführung als sehr komplex erweisen, fürchte ich.

Also nehmen wir "nur" mal die 70 Billionen - also 70.000 Milliarden der Großbankentransaktionen :D
Das wären bei 1,5% schlappe 1.050 Milliarden im Jahr... aber eben nur hypotheteisch.
 
Wie könnte man auf Anpassungsreaktionen reagieren? Die Börse und die Unternehmen würden empfindlich getroffen und versuchen, Transaktionen zu minimieren, in anderen Systemen abzuwickeln, und die nicht vermeidbaren Kosten landen kumuliert an der Kasse der Verbraucher. Wie schaut es dann für die EU aus? Oder gar weltweit? Das beißt sich doch in den Schwanz.

Die angebotenen Lösungen werden zunehmen abstruser. Bin ja auch selber kein Ökonom. Aber plausibel ist das alles nicht.

Da ist es doch wahrscheinlicher, dass man kalkulierte soziale Spannungen in Kauf nimmt, und damit sogleich handfeste Produkte finanziert (Karate-Roboter und so).
Der Iran-Krieg treibt die Nahrungsmittelpreise in die Höhe – und zwingt Unternehmen zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Um seine Felder vor schädlichen Einflüssen zu schützen, setzt Bayer jetzt auf KI-betriebene Vierbeiner.
https://www.wiwo.de/technologie/forschung/roboterhund-der-will-nicht-nur-spielen/27919946.html
 
Eine generelle Transaktionssteuer wäre nicht gerecht. Weil dann auch Menschen mit wenig Einkommen belastet werden. Eine Börsentransaktionssteuer finde ich besser.
 
Na ja, zunächst muss allen irgendwie klar sein, dass ein BGE System nur aus heimischen Geldrressourcen gefüttert werden kann.
Da kann man lange auf Globaliiserung und Bankenverkehr schimpfen.
Aber in einer Land, die augenscheinlich von Produktion zu Dienstleistung zum Broterwerb wechseln will,
muss eben zur Kenntnis genommen werden, dass die darin Beschäftigten - und das sind nicht wenige - primär eh schon dadurch bezahlt werden, dass Transaktionsgebühren dafür erhoben weden, damit Heinz aus China mit Geld von Dubaibank in Miami sein neues Sportboot zahlen kann, oder so ähnlich.

Die somit zu Verfügung stehenden Summe kann also nur aus dem inländisch erwirtschafteten Anteil des BiPs generiert werden.
Und das sind nunmal blöderweise Steuern gleich welcher Art.
Und wenn man es genau nimmt, steckt dahinter ein idealisierter Umverteilungsmechanismus von wohlhabend auf Arm, nur eben mit einem anderen Namen.
Der kann, logisch, nur so lange funktionieren, wie die Wohlhabenden wohlhaned sind bzw. sich motiviert genug noch fühlen, Wohlstand anzuhäufen.
Der Verteilungspool muss also zwangsweise immer gut gefüllt sein, sonst bricht das System eben auch irgendwann ein.
 
Und wenn man es genau nimmt, steckt dahinter ein idealisierter Umverteilungsmechanismus von wohlhabend auf Arm, nur eben mit einem anderen Namen.
Der kann, logisch, nur so lange funktionieren, wie die Wohlhabenden wohlhaned sind bzw. sich motiviert genug noch fühlen, Wohlstand anzuhäufen.
Der Verteilungspool muss also zwangsweise immer gut gefüllt sein, sonst bricht das System eben auch irgendwann ein.
Warum sollten seit Jahrzehnten bestehende Interessen und Machtstrukturen plötzlich aufgeweicht werden? Und wer hätte überhaupt genug Impact, um das umzusetzen? Unsere Regierung tut sich bereits mit deutlich kleineren Krisen schwer (siehe Reiche und der Iran-Krieg).
 
Warum sollten seit Jahrzehnten bestehende Interessen und Machtstrukturen plötzlich aufgeweicht werden? Und wer hätte überhaupt genug Impact, um das umzusetzen? Unsere Regierung tut sich bereits mit deutlich kleineren Krisen schwer (siehe Reiche und der Iran-Krieg).
Ein Grund eines völlig geänderten Sozialsystems könnte tatsächlich der grundlegende Strukturwandel (sofern gewollt) hin zu einer überwiegenden Dienstleistungsgesellschaft sein.
"Man" verkauft ja nicht mehr Güter, sondern nur noch Arbeitsleistung.
Die genaue Ausgestaltung ist mir natürlich auch unklar, wie sollte ich das auch wissen können.

Die Problematik ist eben, dass die Wertschöpfung bei einem Industrieprodukt (z. B. große Turbine für Kraftwerk) ungleich größer ist und viel mehr Leute von nur einem einzigen Artikel bezahlt werden können, als nur von einer Dienstleistung, um mal etwas plakativ beim Pizzaboten zu bleiben.
Du brauchst die Arbeit von 10.000 Pizzaboten um die gleiche Wertschöpfung wie bei der blöden Turbine zu haben.

Das will jetzt garantiert keine hören, aber die Dienstleistungsgesellschaft wird zwangsweise eine höher Arbeitsleistung von jedem Einzelnen abfordern um aufs gleiche Entgeld zu kommen - blöd, ist aber so.

Wird die Differenz zum Einkommen über ein BGE System dann ausgeglichen, kann aus meiner jetzigen Warte eben nur auf vorhandenes Geld, also Angespartes bei jemand anderem zurückgegriffen werden, weil ja die Dienstleistung das alles gar nicht erwirtschaften kann - tricky... da Angespartes immer endlich ist, wenn nix Neues in den Pool reinkommt.

Die tatsächlich fatale Endsequenz kann aus der Logik nur die sein, dass Reiche noch reicher werden müssen, damit sie den Pool für ein BGE kontinuierlich auffüllen können.
Ob das dann so gewollt ist, mag ich dann doch sehr stark bezweifeln.
 
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Hier mal die Aufschlüsselung als PDF. Die KI hat sich das nicht zusammengepupst..

Und der ganze Thread worauf das alles basiert: https://beta.kimi.link/share/19dbfa9c-eb72-819a-8000-0000bd77ed24

Und auch noch wie man die finanzierungslücke schließen kann nochzusätzlich angehangen.

Es ist alles machbar, man muss nur wollen.

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Hier mal die Aufschlüsselung als PDF. Die KI hat sich das nicht zusammengepupst..

Und der ganze Thread worauf das alles basiert: https://beta.kimi.link/share/19dbfa9c-eb72-819a-8000-0000bd77ed24

Und auch noch wie man die finanzierungslücke schließen kann nochzusätzlich angehangen.

Es ist alles machbar, man muss nur wollen.

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Von den Beträgen kann doch niemand leben. Wenn jemand so eine Rente bekommt muss er aufstocken!
 
Hier mal die Aufschlüsselung als PDF. Die KI hat sich das nicht zusammengepupst..
Nee, nicht alles. Aber sie bezieht sich auf die Bismarck-Sozialversicherung, Hartz IV und will Klima-Money ins BGE fließen lassen - und kann trotzdem nicht klar und deutlich äußern, dass sogar ein unzureichendes BGE <1000 € nicht ohne weiteres finanzierbar ist. Leider ein Problem von KI, dass sie keinen echten Verstand hat.
 
Geht das jetzt hier um KI oder ums BGE?

Letzteres hatten wir schon x-mal und das Fazit ist immer das gleiche: Eine so radikale Umkehr des matrialistischen Grundgedankens unserer Gesesllschaft kann nur funktionieren, wenn alle im Einzugsbereich dafür sind. D.h. einerseits, dass es niemand, der es bekommen könnte, missbraucht, vor allem aber auch, dass es jeder radikal, auch physisch, abgeschottet wird, der es nicht bekommen soll. Da letzteres unmöglich ist, funktioniert es also nur global oder gar nicht und dabei ist es vollkommen egal, ob man es wegen KI oder aus anderen Gründen einführen möchte.

Bei KI wiederum sollte man, ehe man die ganz große Grundsatzdebatte auspackt, vielleicht erstmal ein paar Eckpunkte klarstellen respektive ausdiskutieren:
Möglichkeiten
Zuverlässigkeit
Wohlgesinntheit

Es gibt eine riesige Spanne von Annahmen, was für Bereiche sich KI in Zukunft erschließen könnte, welche Qualität dort zu erwarten ist und ob das ganze zum Wohle der Menschheit, zum Wohle einzelner oder zum Wohle von KI geschehen wird. Die Gründe, warum Leute das eine oder andere vorhersagen, sind interessant und diskussionswürdig. Die Auswirkungen hinten dran dagegen derart grundverschieden und in der jeweiligen Richtung trivial, dass man darüber eigentlich nicht zu reden braucht, sondern allenfalls wochenlang aneinander vorbeiredet, wenn man eben auf Basis unterschiedlicher Annahmen Luftschlösser und Einhornfarmen baut.
 
Die Auswirkungen hinten dran dagegen derart grundverschieden und in der jeweiligen Richtung trivial, dass man darüber eigentlich nicht zu reden braucht, sondern allenfalls wochenlang aneinander vorbeiredet, wenn man eben auf Basis unterschiedlicher Annahmen Luftschlösser und Einhornfarmen baut.
Warum sollen die Auswirkungen trivial sein? Und wenn sie so trivial sind, warum beschäftigen sich dann die klügsten Köpfe damit?
 
Warum sollen die Auswirkungen trivial sein? Und wenn sie so trivial sind, warum beschäftigen sich dann die klügsten Köpfe damit?
Ich lese da raus: "Wenn du nicht wirklich klug bist, beschäftigst du dich nicht mit den Auswirkungen von AI" Aber wenn die Relevanz eines Themas nur daran gemessen wird, wer sich damit beschäftigt, dann ist das kein Sachargument, sondern ein Zirkelschluss. Die Klugheit der Akteure sagt nichts über die tatsächliche Relevanz der Auswirkungen aus
 
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Ich lese da raus: "Wenn du nicht wirklich klug bist, beschäftigst du dich nicht mit den Auswirkungen von AI" Aber wenn die Relevanz eines Themas nur daran gemessen wird, wer sich damit beschäftigt, dann ist das kein Sachargument, sondern ein Zirkelschluss. Die Klugheit der Akteure sagt nichts über die tatsächliche Relevanz der Auswirkungen aus
Wie dem auch sei. Ich finde gerade die möglichen Auswirkungen sollte man bedenken. Und die Auswirkungen können vielschichtig sein. Jetzt hat man noch die Möglichkeiten Regeln für KIs aufzustellen und Sicherheitsmechanismen einzubauen. Bevor das irgendwann droht außer Kontrolle zu geraten. Und das sind nicht nur irgendwelche fiktiven "Spinnereien".
 
Wie dem auch sei. Ich finde gerade die möglichen Auswirkungen sollte man bedenken. Und die Auswirkungen können vielschichtig sein. Jetzt hat man noch die Möglichkeiten Regeln für KIs aufzustellen und Kontrollmechanismen einzubauen. Bevor das irgendwann droht außer Kontrolle zu geraten. Und das sind nicht nur irgendwelche fiktiven "Spinnereien".
Du hast vollkommen Recht. Sag mal, warst du vorhin frustiert mit meiner Antwort?
 
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