Künstliche Intelligenz - Fluch oder Segen?

Kann man sicher. Man könnte aber auch sagen, daß etwas, das Menschen nachahmt, sich solchen Tests stellen sollte und nicht nur irgendwelchen Benchmarks.
Bereits menschliche Intelligenz ist vielheitlich. Wird Intelligenz als Begriff nicht nur auf andere Lebewesen sondern menschengemachte Technik erweitert, braucht es eine erweiterte Bedeutung. Nicht jeder Köder taugt für alle Fische gleichermaßen.
 
Noch ahmen sie nicht den Menschen nach. Das könnte passieren wenn sie mal eine Art Bewusstsein haben.
Oder sie wollen dann auf keinen Fall sein wie der Mensch. Oder besser!
Finde schon, daß sie das tun. Das ist sogar ihr Zweck. Ein Bewusstsein wird dafür nicht benötigt. Das Ergebnis ist hier wichtig.


Bereits menschliche Intelligenz ist vielheitlich. Wird Intelligenz als Begriff nicht nur auf andere Lebewesen sondern menschengemachte Technik erweitert, braucht es eine erweiterte Bedeutung. Nicht jeder Köder taugt für alle Fische gleichermaßen.
Da die Modelle eigenständig reagieren können, müssen wir von tatsächlicher, wenn auch lebloser Intelligenz ausgehen. Das ist der Unterschied zu bisheriger KI, die nur eine Ansammlung von Scripten ist und die außerhalb ihres Einsatzbereichs völlig hilflos wäre.
 
Da die Modelle eigenständig reagieren können, müssen wir von tatsächlicher, wenn auch lebloser Intelligenz ausgehen. Das ist der Unterschied zu bisheriger KI, die nur eine Ansammlung von Scripten ist und die außerhalb ihres Einsatzbereichs völlig hilflos wäre.
Die These von @Olstyle meinte, dass eben diese Art von Test keine adäquate Möglichkeit ist, die spezielle Art von Intelligenz nachzuvollziehen. So, wie ein IQ-Test nicht taugt, um eine emotionale oder soziale Intelligenz zu messen, braucht es gewiss nicht nur Benchmarks, aber eben auch Tests, die auf die Qualitäten der (künstlichen) Intelligenz zugeschnitten sind.
 
Die These von @Olstyle meinte, dass eben diese Art von Test keine adäquate Möglichkeit ist, die spezielle Art von Intelligenz nachzuvollziehen. So, wie ein IQ-Test nicht taugt, um eine emotionale oder soziale Intelligenz zu messen, braucht es gewiss nicht nur Benchmarks, aber eben auch Tests, die auf die Qualitäten der (künstlichen) Intelligenz zugeschnitten sind.
Ja, diese Tests sind natürlich richtig und notwendig. Doch sagen sie viel darüber aus, wie nahe ein KI-Modell menschlichem Verhalten ist?
 
Die These von @Olstyle meinte, dass eben diese Art von Test keine adäquate Möglichkeit ist, die spezielle Art von Intelligenz nachzuvollziehen. So, wie ein IQ-Test nicht taugt, um eine emotionale oder soziale Intelligenz zu messen, braucht es gewiss nicht nur Benchmarks, aber eben auch Tests, die auf die Qualitäten der (künstlichen) Intelligenz zugeschnitten sind.
Auf Tiere kann man eigentlich auch keinen normalen Intelligenztest anwenden.
Klar können manche Tiere logische Aufgaben lösen welche Menschen entwickelt haben.
Aber ihr natürliches Umfeld ist ein anderes.
Wie will man z.B. den IQ von Orcas messen?
Man weiß das sie hochintelligent sind aber das wäre sehr schwierig in Zahlen zu fassen.
 
Was die uns wohl mitteilen wollen?:)
Keine Ahnung.
Von
"Haaaalloooouuuuhh, sprääächt ihhrrr waaaaliiiisch?"
bis
"Was macht ihr Trottel in meinem Mittagessen?"
könnte alles dabei sein.

Eigentlich gehört das in den Tierthread, oder auch nicht.
Viellicht gelingt es ja irgendeiner KI, das zu entziffern.
Wie im Artikel erwähnt, könnte da auch ne tolle Übung für potentiellen Alienkontakt sein.
Glaube nämlich, nicht, dass da einer da draussen Esperanto oder so kann.

Wenns dumm läuft, pupsen irgendwelche blumenartige Schmarotzerwesen der eigentlichen Außerirdischen schröcklich stinkenden Schleim und die Mikrolebewesen im Schleim formen einen auf die Zahl 7,358 basierenden Code, der uns FTL Antrieb beibringen soll.
Nur - erkennen wir das auch?
:D
 
In einer überraschenden Wendung im großen Rechtsstreit zwischen der US-Regierung und einem der mächtigsten Tech-Unternehmen der Welt wenden sich Wall-Street-Analysten nicht nur an Anwälte. Sie konsultieren auch künstliche Intelligenz. Und nicht nur irgendeine KI.

Mark Mahaney, der führende Tech-Analyst von Evercore ISI, hat Googles eigenen KI-Chatbot Gemini sowie ChatGPT von OpenAI angezapft. Er nutzte sie, um einzuschätzen, was als Nächstes in dem großen Verfahren des Justizministeriums gegen Googles Suchgeschäft passieren könnte.

Da die Entscheidung von Richter Amit Mehta noch in diesem Sommer erwartet wird, veröffentlichte Mahaney eine Forschungsnotiz. Diese wirft einen seltenen Blick darauf, wie Investoren generative KI als strategisches Analysewerkzeug nutzen, um einen der folgenreichsten Kartellfälle des 21. Jahrhunderts zu beobachten.

KI-gestützte Rechtsanalyse an der Wall Street​

Mahaney und sein Team gaben den Chatbots OpenAIs o3 und Gemini 2.5 Pro die Transkripte vom letzten Verhandlungstag — mehr als acht Stunden Schlussplädoyers — und stellten ihnen zwei zentrale Fragen. Was waren die wichtigsten Erkenntnisse? Und welche Maßnahmen wird Richter Mehta höchstwahrscheinlich anordnen?

Das Ergebnis? „Ziemlich beeindruckend“, schrieb Mahaney.

Innerhalb von 17 Sekunden erstellten die Modelle prägnante, begründete Zusammenfassungen und Vorhersagen zu Rechtsmitteln. Die Ergebnisse beider KI-Tools stimmten eng mit den Schlussfolgerungen der von Evercore befragten Rechtsexperten überein. Was darauf hindeutet, dass die Technologie für den Einsatz als Recherchehilfe geeignet ist, selbst in komplexen rechtlichen Situationen, schreibt Mahaney.

„GenAI-Argumentation kann zu einer Fähigkeit werden, die auf dem Tisch liegt… und kann sicherlich dazu beitragen, die Produktivitätsziele für Nutzer, Unternehmen, Verbraucher und Wall-Street-Internet-Analysten zu erreichen“, schrieb er.
Quelle: Wall-Street-Top-Analyst nutzte KI-Chatbots bei der Risikoanalyse – und bekam verblüffende Ergebnisse

KIs werden wohl zukünftig auch in juristischen Fragen zu Rate gezogen.
 
Künstlerisch werden mit KIs ja nicht nur Bilder und Videos gemacht, sondern auch Musik.

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Die hört sich schon täuschend echt an finde ich! :cool:

Solange keine Urheberrechte verletzt werden finde ich das in Ordnung.
 
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"Shift" Gesichtserkennung mit KI. Kritisch unter die Lupe genommen.
 

In einen Kölner Gymnasium wird im Unterricht eine KI eingesetzt. Diese wurde von der Mathelehrerin entwickelt und basiert auf ChatGPT.

KI soll Lehrer unterstützen, nicht ersetzen​

Schülerin Alisa Zozolinska freut sich vor allem über die endlose Geduld des digitalen Lehrers. "Wenn Du dann so doof bist und immer die gleiche Frage stellst, dann wird die Lehrerin vielleicht ein wenig stressig. 'Studdy Buddy' wird das aber immer wieder erklären", beschreibt sie ihre Erfahrung.

Colin Mroncz ergänzt: "Manchmal versteht man das nicht, dann kann man nochmal fragen, ob der das anders erklären kann." Der "Study Buddy" ist so programmiert, dass er unterschiedliche Lösungsansätze zeigt.

Die Künstliche Intelligenz soll die Lehrerin unterstützen, nicht ersetzen. Die Beantwortung einfacher Fragen spart ihr viel Zeit im Unterricht, die sie für andere Dinge nutzen kann. Schülerinnen und Schüler bekommen durch das Programm Antworten auf ihre individuellen Fragen, so müssen die Unklarheiten nicht vor der gesamten Klasse besprochen werden.

Individuelle Förderung für jedes Kind​

Der große Vorteil der KI sei, dass jedes Kind dort abgeholt wird, wo es gerade steht, sagt Lehrerin Biehl. "Das heißt: Kinder, die gut sind, werden entsprechend gefördert. Die brauchen vielleicht nicht so viel Hilfestellung. Aber Kinder, die die Sprache nicht sprechen, die vielleicht schon vorher Probleme mit gewissen Dingen hatten, können hier einfach besser gefördert werden."

Allerdings sind manche Schüler auch besser in der Lage, der KI die richtigen Prompts, also exakte Fragen oder Aufforderungen, zu stellen als andere. Deshalb gibt es in jeder Unterrichtsstunde auch eine Nachbesprechung. Was hat funktioniert, was war nicht so gut?

Schüler Caspar Forré hat bei dieser Mathe-Aufgabe eine gute Erfahrung gemacht: "Ich habe ihn gefragt, ob er mir das bitte noch besser erklären kann. Dann hat er mir Beispiele genannt, mit Teig und Keksen und dann habe ich das besser verstanden."

Programmierung noch nicht perfekt​

Rojda Aksoy sagt, der "Study Buddy" mache es ihr leichter, zu lernen: "Nichts gegen meine Lehrerin. Meine Lehrerin kann gut erklären, aber manchmal bin ich komplett in einer anderen Welt im Unterricht." Sie könne manchmal nicht gut zuhören und sei unkonzentriert, sagt Rojda. "Bei der KI kann ich das lesen. Und ich habe halt so ein Gedächtnis, wenn ich lese, dann kann ich das besser verstehen, weil das bleibt in meinem Langzeitgedächtnis."

Allein ein iPad in der Hand zu haben, finden die Schülerinnen und Schüler cool. "Das macht schon mehr Spaß, und dann erklärt er das immer so nett", sagt Sophia Wrede. "Und er kann auch mit Emojis schreiben. Das ist irgendwie auch ganz nett, wenn man so eine Antwort bekommt."

Perfekt laufe es aber noch nicht, sagt Lehrerin Biehl, die bei der Programmierung genau darauf achtet, welche Antworten der "Study Buddy" ausspucken kann. "Oft sind die Antworten sehr lang. Oder die KI geht eben Wege, die die Kinder vielleicht noch gar nicht kennen."
Solange die Schüler in den Klassenarbeiten keine KI zur Hilfe nehmen geht das ja noch.
 
Der KI-Chatbot Grok von Techunternehmer Elon Musk ist mit antisemitischen und diffamierenden Äußerungen aufgefallen. Die Entwicklerfirma xAI schrieb auf X dazu, sie sei dabei, "unangemessene Beiträge" von Grok auf der Onlineplattform X zu entfernen. Der Chatbot wurde von Musks KI-Unternehmen xAI entwickelt, vor allem X-Nutzer können mit ihm chatten.

Wie Posts von Nutzern auf X zeigen, hatte der KI-Chatbot im Chat mit einem Nutzer behauptet, es sei zu beobachten, dass von Menschen mit jüdischen Nachnamen oft "antiweiße Narrative" verbreitet würden. Auf die Frage eines Nutzers, welche politische Figur aus dem 20. Jahrhundert am besten geeignet wäre, sich dieses Problems anzunehmen, antwortete Grok mit "Adolf Hitler". Grok schrieb später, dies sei lediglich als "dunkle Satire" gemeint gewesen.


Weitere Screenshots von X-Nutzern zeigen, dass Grok im Chat mit Nutzern offenbar auch Narrative gegen linke und liberale Menschen bedient und diese diffamiert – wie mit der Behauptung, sie würden die tödlichen Fluten in Texas "feiern".

Das Unternehmen xAI hat nach eigenen Angaben nun Maßnahmen ergriffen, um Hassrede zu verhindern, bevor Grok auf X veröffentlicht. Musk selbst äußerte sich trotz andauernder Anwesenheit auf X bisher nicht dazu.
Quelle: Musks KI-Chatbot Grok verbreitet antisemitische Narrative

Eine KI von Elon Musk ist die letzte KI der ich auch nur ansatzweise vertrauen würde. :ugly:
 
Märchen verbreiten, darauf angesprochen mit Ausflüchten antworten und Fake-News-""Belege"" vorlege, später versuchen die eigene Lüge wieder heimlich ins Geschehen zu schmuggeln?

Eins muss man Google lassen: Sie haben den Lernstoff "im Internet gefundene Texte" wirklich perfekt umgesetzt.
 
Das KI-Wettrüsten ist in vollem Gang. Verschieden Hersteller buhlen um die Gunst der Nutzer und versuchen, schneller als die Konkurrenz bessere Sprachmodelle und Lösungen zu entwickeln. Dabei werden auch vermehrt die Ellbogen ausgefahren.

Wie Wired berichtet, hat Anthropic am 1. August 2025 OpenAIs API-Zugang zu seinen Claude-Modellen widerrufen. Das Unternehmen behauptet, OpenAI hätte Claude über die API benutzt, um ihr eigenes GPT-5-Modell zu entwickeln.


Laut Anthropics AGB dürfen Kunden den Service allerdings nicht nutzen, um »konkurrierende Produkte zu entwickeln« oder »konkurrierende KI-Modelle zu trainieren«. Diesen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen habe man nun mit dem Entzug der API-Zugänge sanktioniert.

OpenAI rechtfertigt sich damit, dass es Industriestandard sei, andere KI-Systeme zu evaluieren, um Fortschritte zu messen und die Sicherheit zu verbessern. Offenbar hat OpenAI Claude in Bereichen wie Programmierung, kreatives Schreiben und Sicherheitsprompts getestet.

Nicht der erste Fall: Bereits im Juni 2025 hat Anthropic dem KI-Startup Windsurf den Zugang zur API gesperrt, als Gerüchte aufkamen, OpenAI wolle Windsurf für 3 Milliarden US-Dollar übernehmen. Die Konflikte zeigen, wie sich der KI-Wettbewerb verschärft und API-Zugang zunehmend als strategische Waffe eingesetzt werden.
Quelle: Wenn die eine KI die andere aussperrt: OpenAI wird von Anthropic verbannt, weil sie angeblich nicht nach den Regeln gespielt haben

Der Ton zwischen den KI Konkurrenten wird rauer. Aber welche Firma hat es schon gerne wenn ihre eigenen Entwicklungen ausspioniert und ausgenutzt werden?
 
"Vertrauensbruch 4.0: Als mich eine KI gaslightete und was das für uns alle bedeutet"

In der Ausprägung habe ich das so noch nicht erlebt, aber ja, die Teile haben ein mitunter merkwürdiges Gebaren.

Beim Coden habe ich in den letzten Wochen einiges mit Claude auf die Beine gestellt. Ich musste dabei lernen, dem Chatbot enge Grenzen vorzugeben. Die Idee, man schreibt einfach nur etwas hin, und wie von Geisterhand ist der gewünschte Code da, ist etwas zu optimistisch. Selbst wenn ausführlich mit dem Chatbot "brainstormt" und am Ende eine wirklich detailliert ausgeklügelte Handlungsanweisung hat, so tut man gut daran, daraus kleine und somit übersichtliche Arbeitspakete zu erstellen. Trotzdem bekommt man "Funktionalitäten", die dem gegebenen Kommando gegenüber diametral sind.

Zum Beispiel verschwinden gerne mal funktionierende wie gewollte Methoden aus Klassen, was fehlschlagende Tests zur Folge hat, und dann, wenn man den Chatbot mit den Testergebnissen konfrontiert, werden diese Methoden durch etwas vollkommen anderes als "Fehlerkorrektur" ersetzt. So bekommt man plötzlich Funktionalitäten, die man gar nicht haben wollte. Die Teile sind anscheinend nicht in der Lage, eigenständig einen Schritt zurückzugehen und das Ergebnis mit dem Ursprung und der gestellten Aufgabe zu vergleichen, das Ergebnis zu bewerten und dann von sich aus zu erkennen, dass man Mist gebaut hat. Also genau das, was man von einer Intelligenz erwarten können sollte.

Was übrigens auch hilft, wenn man mal in einer Sackgasse steckt, und der Chatbot einen vermeintlich "gaslightet": Eine neue Instanz nutzen. ;)
 
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