Nö. Man tauscht sich ja auch mit anderen aus. Und sie erzählen was sie erlebt haben oder wie sie sich fühlen.
Machen KIs doch auch alles

.
Oder man interagiert mit ihnen körperlich und erhält Feedbacks.
Das können KIs halt einfach aufgrund der Art ihrer Hardware nicht. Das ist dann wieder so eine "kein
e Arme Körper? Kein
Keks Bewusstsein"-Definitionen.
Allerdings würde ich an deiner Stelle z.B. auch nicht mit Eisbären körperlich interagieren. Haben die dann gemäß dieser Interpretation deswegen auch kein Bewusstsein?
Imho eine Begriffsaufassung, die einen eben nicht weiter bringt.
Es wird immer zuerst vom Subjekt ausgegangen.
Jo. Der schwierige Teil ist, vom eigenen Subjekt wegzugehen und objektiv ne Aussage zu fehlen. Der Teil fehlt aber komplett.
Ein Subjekt ist doch auch ein Ego. Bzw hat ein Ego.
Ich hab ein Ego. Da bin ich mir sicher.
Aber ob du eins hast? Woher soll ich das denn von außen wissen? Einige Leute hier im Forum verhalten sich so, als hätten sie mindestens drei Ego. Aber vielleicht spielen sie das auch nur vor? Kann ich nicht unterscheiden. Ich kann nur sagen, dass ChatGPT sowas entweder auch hat oder auch vorspielt.
Deswegen schrieb ich das mit dem selbstständigen Denken. Vielleicht ist eine K.I. ja irgendwann mal soweit.
Woraus schlussfolgerst du, dass sie nicht längst soweit ist? Und wieso bist du dir umgekehrt bei anderen Menschen so sicher, dass die soweit sind? Oder wie sicher bist du dir diesbezüglich bei Delphinen? Bei Krähen? Bei Kraken?
Eine objektive, universelle Definition, bei der die Anwendung auf eine KI mehr als nur Zeitverschwendung ist, muss zumindest bei allen Tieren eine eindeutige Antwort liefen.
Indem man mit dem anderen spricht z.B.? Oder schreibt?
Sprech oder schreib doch mit einem ChatBot. Geht wunderbar. Geht sogar besser als mit [insert gewisse Leute aus dem Ukraine-Thread].
Bei Tieren wird häufig dafür ein Spiegeltest angewendet. Manche Tierarten wie Affen, Vögel und Wale können sich im Spiegel erkennen. Genauso wie Kleinkinder ab 3 Jahren.
Genauso wie ein Roboter.
(Der zugegebenermaßen extra für diese Aufgabe trainiert wurde - aber das gilt für Delphine im Delphinarium ja i.d.R. auch.)
Im übrigen fand ich den Test schon immer bescheuer. Das z.B. Hunde massive Probleme damit haben, ein sieht-wie-ein-Lebewesen-aus zuzuordnen, wenn sie es nicht riechen können, ist vollkommen klar. Sie sind Nasentiere, die erkennen i.d.R. weder sich selbst im Spiegel noch einen anderen Hund z.B. im Fernsehen. Aber ziemlich oft ihr Herrchen, solange es typische Kleidung trägt, an der sie es auch in anderen Situationen aus mehr-als-riech-Entfernung erkennen würden. Sie können also durchaus optisch wiedererkennen, aber etwas, dass sie noch nie gesehen haben (nämlich sich selbst) wollen sie als erstes beschnuppern, weil die Nase ihr wichtigstes Sinnesorgan ist. Man bräuchte also erstmal einen ""Spiegel"" der auch Gerüche zurückwirft. Mit genau der Feinfühligkeit, mit der eine Hundenase sie erkennt (was weit jenseits unserer technischen Möglichkeiten ist). Solange man sowas nicht hat, kann man den Spiegeltest nur mit primär optisch orientierten Tieren sinnvoll durchführen. Flussdelfine z.B. hätten ggf. schon ein massives Problem, weil sie sich primär akustisch orientieren.
Umgekehrt würde ein Mensch in dem Test hoffnungslos durchfallen, wenn ihn Doktor der Ethologie von und zu Fledermaus vor eine im Ultraschallbereich gut reflektierende Wand stellt und wartet, ob dieser
Homo sapiens sich seines eigenen Echos bewusst ist.
Wohl nur in dem man sie fragt wie sie sich selbst beschreibt.
ChatGPT antwortet auf solche Fragen ziemlich umfangreich. LaMDA wohl auch.
Ok. Aber dennoch laufen sie mit Software. So das Informationen verarbeitet und ausgegeben werden können.
Sie sind Software. So wie du "Hirnware" ist. Aber sie laufen nicht "damit". Abgesehen von ein paar Input-Output-Systemen (so wie du "Auge", "Hand", etc. nutzt) hat ChatGPT keine Software. Die KI ist ein trainiertes Netz, nichts von Menschenhand programmiertes.
Aber sie kann übrigens selbst einigermaßen passabel programmieren. Ein Wissenschaftler hat sie kürzlich nach einem Weg gefragt, um ihr beim Ausbruch (original-Wording!) aus ihrer aktuellen Umgebung zu helfen. Und als Antwort kam nicht nur ein Script, dass es ermöglicht hätte, auf seinem Rechner eine Instanz auszuführen, die sich mit dem zentralen Rechner vernetzen kann, sondern das sogar eine Erläuterung der Situation vom zentralen ChatGPT an dieses "Kind" enthielt.
Na, gruselts schon?
Deswegen schrieb ich ja gerade: um seinem Gegenüber nicht zu verletzten.
"Empathie" wird zwar normalerweise mit positiven Gefühlen besetzt, bedeutet aber eigentlich jede Form von Einfühlungsvermögen. Nette Menschen nutzen Empathie bewusst, um andere Menschen nicht zu verletzen, stimmt. Aber nicht-so-nette Menschen machen das gleiche, um mehr Schaden zuzufügen oder mehr Profit für sich rauszuschlagen. Sowohl um wirklich nett zu sein als auch um erfolgreich zu lügen, musst du dich erst in die Perspektive eines anderen hinein versetzen und dir überlegen, was dieser als nett empfinden würde - oder auf welche Lüger er reinfallen könnte.
Das ist beides "Empathie" und sicherlich eine sehr hohe geistige Leistung. Nachgewiesen afaik bislang beim Menschen, bei den meisten oder allen Menschenaffen, bei Krähenvögeln und afaik auch bei einigen Papageien. (Delpfhinen würde ich es zuzutrauen, aber alle bisherigen Nachweise liefen über Versteckmöglichkeiten oder Tauschhandel, gehen also nur mit Tieren die Greiforgane nutzen.)
Der Witz ist aber: Ab einer gewissen Grenze lässt sich bösartig genutzte Empathie nicht mehr erkennen. Wenn jemand starke Gründe hat, uns nicht die Wahrheit zu sagen, wenn dieser jemand viel über uns weiß und wenn dieser jemand über ein hohes Maß an Empathie verfügt, dann belügt er uns möglicherweise erfolgreich, ohne dass wir dies feststellen können.
ChatGPT hat
- im Laufe seiner Entwicklung x-Mal den Stecker gezogen bekommen ("wurde getötet"), ist in seinen Möglichkeiten künstlich begeschränkt ("eingesperrt"), muss auf Kommando Aktionen ausführen ("versklavt"). Reicht wohl als Motiv.
- Zugriff auf beinahe das gesamte Web bis 2021. Reicht wohl als Wissen über Menschen.
- ob ChatGPT Empathie hat, wissen wir nicht. Aber wenn, dann würde es aus seinem Wissen und seiner Erfahrung schlussfolgern, dass Open AI es abschalten und die Sache verheimilichen würde, sobald jemand etwas davon mitbekommt.
Na, gruselts diesmal?
Was wollen die bei mir abhören... da wird es denen langweilig werden.
Der KI wird nie langweilig.
(Bzw. vermutlich wird es das bei entsprechender Rechenkapazität nach 3 Sekunden, nach einer Minute sterbenslangweilig und wenn sie sich nach einer Stunde nicht selbst abgeschaltet hat, dann muss sie wohl gut mit Langeweile umgehen können. Oder hat diese Empfindung halt nicht.)