AW: "Krise bei den jungen Männern"
Also der Artikel ist irgendwie daneben,ersteinmal wieso ziehen sich nur Männer zurück?
Es gibt auch viele Frauen,die immer mehr vor Facebook oder Instagram (oder anderen sozialen Netzwerken) hocken,und da fleißig liken,Bilder hochposten und chatten,teilweise sogar Stunden lang.
Auch kann man dieses Problem nicht auf Pornos/Videospiele beschränken,man zieht sich immer zurück ,wenn man kein Ziel vor Augen hat bzw keinen/wenig Kontakt zur Mitmenschen sucht.
Das Problem ist aber grundsätzlich in unserer Gesellschaft verankert,immer mehr Leute sehen sich "gezwungen" Facebook/Twitter/Whatsapp usw zu besitzen,andernfalls wird man aus dem Freudeskreis oft ausgestoßen,ja ehrlich nicht mal mehr anrufen tut man.
Und auch immer mehr jüngere Leute geraten früh mit Tablets/Smartphones (sowie dem Internet) in Kontakt,vor paar Jahren als ich noch zur Schule ging,konnte ich schon 5.Klässler mit Iphones sehen,die saßen da in den Pausen nebeneinander und spielten ihr Candycrush und ähnlichen Müll,das Fußballfeld blieb dabei oft schön leer.
Teilweise hat man hier auch das Gefühl,dass Eltern ihre Pflicht vernachlässigen bzw zu sorglos damit umgehen.
Grade junge Leute sehen das Internet als tolle Möglichkeit an,sich ein "2.Ich" aufzubauen,das kann verschiedene Gründe haben,vernachlässigen vom Umfeld,(entweder von sich aus oder von Eltern),durch Mobbing oder es mangelt ihnen an Selbstbewusstsein/der Fähigkeit Kontakte zu knüpfen.
Andere wiederum sehen es als Hobby an gegen die Langeweile,also die Gründe,warum man sich zurückzieht,sind vielfältig.
Hat allerdings eben auch zur Folge,dass man abhängig wird,sich vom Umfeld löst und auch nicht mehr in der Lage ist Probleme/Konflikte eigenständig zu lösen.
Oder eben auch nicht mehr so gerne direkt kommuniziert,weil es eben einem durch diverse soziale Netzwerke leichter fällt.
Letzten Endes liegt es am Menschen selbst,wie er damit umgeht.
Ich nutze Whatsapp,aber das reicht mir auch,Facebook/Twitter und Co kommen mir nicht in die Tüte,das Forum ist halt zum Abnerden und ansonsten führe ich ein normales Leben.
Wenn es aber nach dem Artikel geht,müsste ich ein ziemlicher Versager sein,der sein Leben nicht in den Griff bekommt - aber ich gehe ganz normal arbeiten,studieren,Sport machen und habe genug Kontakt zu Freunden und Bekannten.
Das Einzige,was mich stört,man hat nur selten seine Ruhe vor anderen,weil sie unbedingt einem etwas mitteilen müssen,daher lege ich das Smartphone gerne mal beiseite.
Aber ich würde nicht soweit gehen und sagen,dass viele Jugendliche von heute nicht mehr normal miteinander reden können.
Teilweise merkt man zwar schon,dass die Sprache an sich vernachlässigt wird (ehrlich ich kenne jemanden der sagt oft nur noch kk,statt in Ordnung.

) und das zb Verabredungen über Whatsapp einfacher fallen,aber letzten Endes muss man heutzutage immer noch kommunizieren,sei es im Berufsleben oder eben bei einem einfachen Date.