Superwip
Lötkolbengott/-göttin
Den Spielepublishern dieser Welt fehlt es, gerade in der jüngeren Vergangenheit, anscheinend nicht an Ideen ihre Kunden durch fragwürdige Kopierschutzmaßnahmen zu gängeln. Insbesondere die Bindung von Spielen an einen Account oder der Onlinezwang im Singleplayer erzürnt -meiner Meinung nach durchaus zurecht- viele Spieler.
Nun gibt es aber eine oft vergessene Kopierschutzvariante, die einerseits sehr sicher ist und meiner Meinung nach auch sehr kundenfreundlich, jedenfalls wesentlich kundenfreundlicher als eine Accountbindung: das USB Dongle.
Aber was ist ein USB Dongle?
Ein USB Dongle ist ein USB Stick, der mit dem PC verbunden werden muss um das geschützte Programm zu starten, in der Regel wird das realisiert indem essentielle Programmteile verschlüsselt auf dem Dongle gespeichert sind und nur bei Bedarf geladen werden. USB Dongles sind übrigens nicht neu, es gibt sie, soweit ich weiß schon seit den 1990ern, davor gab es bereits welche für RS 232 oder Parallelport; sie kommen aber seit jeher fast ausschließlich bei hochpreisiger Profisoftware zum Einsatz.
Vorteile:
+ Sehr sicher, bietet (potentiell) mindestens das gleiche Schutzniveau von "Onlinezwang"
+ Unkomplizierte Installation des Spiels auf beliebig vielen Geräten gleichzeitig möglich
+ Weiterverkauf einfach möglich
+ keine unnötige Accountbindung
+ Keine Abhängigkeit vom der Internetverfügbarkeit
+ CD/DVD Basierender Kopierschutz unnötig
+ keine Datenschutzprobleme
Nachteile:
- Mehrkosten für den Publisher von etwa 5-10€ pro verkauftem Spiel
- Onlineverkauf unmöglich
- ein Verlust des Dongles macht das Spiel unbrauchbar
- Dongle belegt USB
Die Nachteile durch die Mehrkosten und die Verunmöglichung des Onlineverkaufs könnten einfach auf einen Schlag beseitigt werden: man veröffentlicht einfach zwei Versionen des Spiels: eine "normale" Version mit Onlinezwang und eine nur offline erhältliche, etwa 10€ teurere "Offline Premium" Version ohne Onlinezwang dafür aber eben mit USB Dongle anstelle der sonst üblichen Gadgeds der Collector's Editions. Wenn die pöse Raukopiererei wirklich so schlimm ist wie es sich die Publisher einreden, dann sollten sich die Mehrkosten auch ohne weiteres rechnen. Das ein Spiel beim Verlust eines Physischen Gegenstands unbrauchbar wird wäre ja auch nichts neues- mit dem Unterschied, dass ein USB Stick in der Regel etwas langlebiger als eine CD oder DVD ist. Das das Dongle einen freien USB belegt ist meiner Meinung nach auch nicht weiter schlimm, moderne PCs haben ja in der Regel genug davon, alleinfalls bei einigen Subnotebooks könnte das in gewissen Situationen ein Problem werden... zumindest wenn kein Hub zur Hand ist. CD/DVD basierender Kopierschutz ist in dieser Hinsicht aber auch wesentlich unflexibler.
Ein "Nachteil" aus Sicht des Publishers könnte natürlich auch schlicht die Tatsache sein, dass der Gebrauchtverkauf eben nicht eingeschränkt wird- aber durch den Mehrpreis für die Offlineversion könnte man hier gut gegensteuern.
Was haltet ihr von dieser Form des Kopierschutzes?
Nun gibt es aber eine oft vergessene Kopierschutzvariante, die einerseits sehr sicher ist und meiner Meinung nach auch sehr kundenfreundlich, jedenfalls wesentlich kundenfreundlicher als eine Accountbindung: das USB Dongle.
Aber was ist ein USB Dongle?
Ein USB Dongle ist ein USB Stick, der mit dem PC verbunden werden muss um das geschützte Programm zu starten, in der Regel wird das realisiert indem essentielle Programmteile verschlüsselt auf dem Dongle gespeichert sind und nur bei Bedarf geladen werden. USB Dongles sind übrigens nicht neu, es gibt sie, soweit ich weiß schon seit den 1990ern, davor gab es bereits welche für RS 232 oder Parallelport; sie kommen aber seit jeher fast ausschließlich bei hochpreisiger Profisoftware zum Einsatz.
Vorteile:
+ Sehr sicher, bietet (potentiell) mindestens das gleiche Schutzniveau von "Onlinezwang"
+ Unkomplizierte Installation des Spiels auf beliebig vielen Geräten gleichzeitig möglich
+ Weiterverkauf einfach möglich
+ keine unnötige Accountbindung
+ Keine Abhängigkeit vom der Internetverfügbarkeit
+ CD/DVD Basierender Kopierschutz unnötig
+ keine Datenschutzprobleme
Nachteile:
- Mehrkosten für den Publisher von etwa 5-10€ pro verkauftem Spiel
- Onlineverkauf unmöglich
- ein Verlust des Dongles macht das Spiel unbrauchbar
- Dongle belegt USB
Die Nachteile durch die Mehrkosten und die Verunmöglichung des Onlineverkaufs könnten einfach auf einen Schlag beseitigt werden: man veröffentlicht einfach zwei Versionen des Spiels: eine "normale" Version mit Onlinezwang und eine nur offline erhältliche, etwa 10€ teurere "Offline Premium" Version ohne Onlinezwang dafür aber eben mit USB Dongle anstelle der sonst üblichen Gadgeds der Collector's Editions. Wenn die pöse Raukopiererei wirklich so schlimm ist wie es sich die Publisher einreden, dann sollten sich die Mehrkosten auch ohne weiteres rechnen. Das ein Spiel beim Verlust eines Physischen Gegenstands unbrauchbar wird wäre ja auch nichts neues- mit dem Unterschied, dass ein USB Stick in der Regel etwas langlebiger als eine CD oder DVD ist. Das das Dongle einen freien USB belegt ist meiner Meinung nach auch nicht weiter schlimm, moderne PCs haben ja in der Regel genug davon, alleinfalls bei einigen Subnotebooks könnte das in gewissen Situationen ein Problem werden... zumindest wenn kein Hub zur Hand ist. CD/DVD basierender Kopierschutz ist in dieser Hinsicht aber auch wesentlich unflexibler.
Ein "Nachteil" aus Sicht des Publishers könnte natürlich auch schlicht die Tatsache sein, dass der Gebrauchtverkauf eben nicht eingeschränkt wird- aber durch den Mehrpreis für die Offlineversion könnte man hier gut gegensteuern.
Was haltet ihr von dieser Form des Kopierschutzes?
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