GR-Thunderstorm schrieb:
1. „warum sollte Blizzard auf den Konsolen den Profit mit den Konsolenherstellern teilen?“
Weil sie so nach wie vor mehr verdienen würden als jetzt. Also erneut meine Gegenfrage: Weshalb sollten sie bewusst auf höhere Profite verzichten???
Höhere Profite? Eine Konsolenversion würde für Blizzard, wie schon gesagt, hohe Mehrkosten bei Entwicklung und Wartung verursachen und ein Teil der Einnahmen würde als Abgabe an den Publisher versickern; ob da noch was für Blizzard übrigbleibt?
Vor allem aber hätte Blizzard mehr von einem PC Spieler… Wie gesagt: warum sich die Mühe antun? Es können ja sowieso alle auf dem PC zocken
GR-Thunderstorm schrieb:
2. „glaubst du wirklich, es gibt eine nennenswerte Zahl an Spielern, die gerne WoW spielen würden und das nur nicht tun, weil es das Spiel nicht auf der Konsole gibt?“
Die Frage kannst du dir selbst beantworten, wenn du dir ansiehst, wie die Konsolenverkaufszahlen bei Multiplatformspielen den PC-Zahlen von der ersten Sekunde an davon rennen.
Ich erlaube mir einmal, deine Frage abzuwandeln, um dir die Sinnlosigkeit dieser zu verdeutlichen:
„glaubst du wirklich, es gibt eine nennenswerte Zahl an Spielern, die CoD: BO lieber auf Konsole spielen würden als auf dem PC?“
Die Frage kannst du dir auch ganz leicht bei Betrachtung der Verkaufszahlen selbst beantworten.
Das ein Spiel auf der Konsole öfter verkauft wird heißt noch lange nicht, dass es weniger Spieler gäbe, wenn es keine Konsolenversion gäbe- insbesondere wenn die Raubkopierproblematik komplett wegfällt
Bei WoW gäbe es im Gegensatz zu anderen Crossplattformspielen sicher keine bevorzugte Bewerbung der Konsolenversion, desweiteren gibt es hier eben auch keine Raubkopieproblematik, die der PC Version übermäßig schadet
Und Black Ops ist auch ein ganz schwacher Vergleich; ein Crossplattform RTS Spiel würde da wohl eher passen
GR-Thunderstorm schrieb:
Speicherplatz ist kein Problem. Zumindest in die PS3 kann man für 40€ eine 500GB HDD einbauen.
Oh nein! Man muss aufrüsten!
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Ich selbst habe WoW auf einem PC mit einer schon damals grausam langsamen 128MiB GeForce FX5200 und einem Laptop mit 32MiB ATI Mobility Radeon 7500 angefangen... auch heute noch spiele ich es in seiner aktuellen Version fallweise auf meinem UMPC mit Intel GMA 950... @min alles spielbar
Die GMA 950 ist dabei die langsamste aktuelle IGP überhaupt, die Mobility Radeon 7500 ist sogar noch wesentlich langsamer
Wenn man jetzt den Anspruch "Pentium IV/ Athlon 64 Dino" mit dem "IGP" Anspruch kombiniert wird es zwar schon eng (nicht unbedingt unmöglich), das hab ich aber auch nicht unbedingt gemeint...
Aha, und diese uralt-PCs hatten schon alle 4 GiB RAM? Sooooo fordernd kann WOW also doch nicht sein. Zudem entwickelt sich WOW ständig weiter. Evtl hast du es auf diesen Uralt-PCs ja gespielt, als es noch nicht so weit war.
4GiB RAM? Nein, wie kommst du auf diese Zahl?
Den RAM Bedarf –wie auch der übrige Ressourcenverbrauch- kann mit den Einstellungen extrem variiert werden; 1GiB RAM reicht zur Not @min durchaus aus
Für den RAM Verbrauch verantwortlich ist konkret vor allem die Sichtweite
Auf allen genannten Systemen habe/hatte ich 1GiB RAM; der PC ist nichtmehr Funktionsfähig (MB kaputt) und der Laptop hat zur Zeit kein Windows und in Folge auch kein WoW, zuletzt damit gespielt habe ich 2009, damals ist es noch einigermaßen gegangen; auf dem UMPC spiele ich auch aktuell bei Gelegenheit; Raiden würde ich damit nicht aber ansonsten reicht es aus- im Fall eines WoW Anfängers: es reicht zumindestens das ~halbe Jahr bis er auf 85 gelevelt hat und raidtauglich geworden ist zur Not aus
WoW wird zwar tatsächlich ständig weiterentwickelt, die Grafiklast
@min ist aber nur geringfügigst gestiegen; stärker gestiegen @min sind RAM und CPU Last, aber immer noch im Bereich des Machbaren für einen genannten Athlon 64/ Pentium IV Dino (die älteste Mindestanforderung nannte noch einen 800MHz Pentium III; ob das jemals ausgereicht hat kann ich aber nicht beurteilen)
GR-Thunderstorm schrieb:
1. In die Steuerung wächst man rein. Mein Mitbewohner hat mir neulich seinen Lappy in die Hand gedrückt, um WOW zu spielen, während er mit nem Kumpel per Headset quatscht. Ich kam natürlich nichtmal ansatzweise klar (wusste aber auch nicht, was die zig Symbole und so überhaupt zu bedeuten haben), weil sein Chara schon fast komplett geskillt war. Würde jeder Spieler gleich mit allen Skills starten, würde man auch auf dem PC schwer reinkommen.
2. VoIP kann man wie gesagt ingame nutzen. Der Mangel an externen Programme ist vielleicht ein kleiner Makel, aber vermissen tut man sie auch nicht.
3. Der sonst so lösungs- oder ehr kompromissbereite Superwip kann sich also nicht einfach vorher Gedanken machen, was er braucht und einfach die nötigen Infos im Vorraus ausdrucken.
Ansonsten könnte Blizzard auch einfach eine Ingamedatenbank einbauen, wenn die Comunity dies verlangt.
4. WOW ist auch für PC-Verhältnisse grafisch arg zurückgeblieben. Texturen sind nicht sonderlich hoch aufgelöst, die Polygone bei Figuren kann man fast schon mit einer Hand abzählen und auch die Umgebung ist nicht sonderlich anfordernd. Seltsamerweise ist gerade WOW trotz dieser Grafik eines der bestverkauften Spiele am PC.
1) Ja, in die Steuerung muss man reinwachsen, auch ein erfahrener WoW Spieler bräuchte gegebenenfalls sicherlich zumindestens einige Minuten um sich an ein fremdes Interface zu gewöhnen- aber bereits von der ersten Minute an wäre die Konsole komplizierter; bereits von 0 weg gibt es immerhin, abgesehen von der Bewegungssteuerung, die man über die Analogsticks realisieren würde bereits eine ganze Reihe von wichtigen Funktionen, die mit Tasten belegt werden müssen und die Gameplayrelevant sind- zu viele als das einfache Tastenbelegungen ausreichen würden
2) Na wenigstens siehst du das ein
3) Die meisten Infos braucht man spontan etwa „wo droppen vernünftige Armschienen?“ „Wo bekommt man Algenflossenbarsche?" „Was braucht man für die +27 Ausdauer Verzauberung für die neuen Armschienen, welche gerade, völlig unvorhergesehen und zufällig gedropped sind"
4) WoW ist tatsächlich grafisch sehr zurückgeblieben aber ich kann mir nicht vorstellen bzw. es wäre extrem aufwendig, es @max auf den Konsolen lauffähig zu machen; wenigstens könnte es durchaus zu den wenigen Spielen gehören, die @Full HD auf den Konsolen laufen
Seltsamerweise ist die PS3 trotz der ganzen DRM-Sache extrem human. Man darf ganz legal DLC auf mehreren Konsolen installieren. Auf dem PC geht dies mit Steam evtl. zwar auch, aber dennoch kann man sie nur als der Benutzer nutzen, der die Dinge gekauft hat.
Den Gebrauchtmarkt rückt man auf dem PC ebenfalls vergnügt zu Leibe. Auf den Konsolen ist dies nicht möglich. Und die vielen Gerüchte zu den Verschärfungen auf Konsolen fallen unter „Hätte-Wäre-Könnte-Würde“.
Human? Human nennst du das?
Praktisch alle Nachteile und Einschränkungen der Konsolen sind eine direkte Folge von DRM Maßnahmen/Überlegungen; das beste/offensichtlichste Beispiel dafür ist das nachträgliche Entfernen der Linuxoption auf der PS3
Aber auch alle anderen Einschränkungen
Konsolen könnten ja genauso gut komplett offen sein- praktisch PCs mit standardisierter Hardware und einer standardisierten Firmware, von der aus man Spiele starten kann aber sonst komplett offen, enischließlich der Möglichkeiten von Mods, alternativen Betriebssystemen mit vollem Hardwarezugriff, Privatkopien flexibler Zusatzhardware,…
Auf den Konsolen ist es auch mindestens genauso möglich den Gebrauchtmarkt einzuschränken; online gekaufte Spiele können auch heute sowieso nicht weiterverkauft werden, die Möglichkeiten gehen hier sogar noch weiter als auf dem PC da man eine Spieleinstallation auf der Konsole mit einer eindeutigen Hardware ID verknüpfen könnte
Abgesehen davon ist mir der Gebrauchtmarkt komplett egal; ich habe noch nie ein Spiel gebraucht verkauft und habe das auch nicht vor
Und DLCs, die ich überhaupt auch für eine meist inhaltlose Abzocke halte interressieren mich auch nur eingeschränkt zumindestens auf der Xbox 360 ist es auch keineswegs in der Form möglich ein einmal gekauftes DLC auf zwei verschiedenen Konsolen mit zwei verschiedenen Accounts zu installieren
GR-Thunderstorm schrieb:
Und was ist dann mit den vielen Treibern, die in der Vergangenheit bei AMD-Nutzern für schwarze Bildschirme und Nvidia-Nutzern für aussetzende Lüftersteuerungen und dergleichen geführt haben?
“Viele Treiber”?
Und wenn schon, ein Treiberupdate kann man auch rückgängig machen oder schlimmstenfalls den default Videotreiber nutzen
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
-Performanceprobleme wird man mit einem guten aktuellen PC kaum haben; hier hilft das Studium der Mindestanforderungen des jeweiligen Spiels
Und wenn man mit einer Office Krücke oder einem Dino, der älter ist als die aktuellen Konsolen Probleme hat darf man sich nicht wundern
[sarkasmus]Stimmt, spiele wie Oblivion oder Crysis liefen auf damaligen HighEnd-PCs auf vollen Settings 100% flüssig.[/sarkasmus]
Niemand muss auf 100% spielen- auf der Konsole kann man davon sowieso nur träumen-; es geht eher darum, ob ein Spiel @min flüssig läuft
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
1) Was hat der Gewinnanteil der Konsolenhersteller jetzt damit zu tun? Abgesehen davon sind 5 bis 10€ nicht wirklich realistisch wenn man die bei Neupreisen teils noch deutlich größere Preisdifferenz zur PC Version bedenken würde...
Quelle?
Die 5-10€ waren geschätzt, schließlich gibt es auch so Fluktuationen bei den Preisen. Allerdings wissen die Publisher auch, dass Konsolenspiele stärker gefragt sind und werden auch allein deshalb die Preise höher ansetzen (das ist simpelste Marktwirtschaft).
Ah ja… geschätzt…
Und: wenn man die Preise zu hoch treibt kauft es niemand.
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
2) Das etwas anderes noch erfolgreicher ist bedeutet noch lange nicht, dass es nicht erfolgreich geschweige denn ein Debakel ist... ein Debakel (wirtschaftlich gesehen) wäre wohl etwa die erste XBox oder APB...
Auch von der Presse gab es nur bedingt gute Bewertungen. Und wenn man den vorhergehenden Hype (fast jeden Tag gab es wenigstens 3 News auf dieser Seite) mit den nachfolgenden Bewertungen und Verkaufszahlen ansieht, kann man Crysis eigentlich nur als DAS debakel 2007 bezeichnen.
(Anm.: es geht um die Behauptung, Crysis wäre ein „Debakel“ gewesen)
-Crysis gehört zu den Egoshootern mit den besten Bewertungen überhaupt; ich hab hier einfach die Liste auf Wikipedia kopiert:
• Best Graphics Award 2008 beim Austrian Gamers’ Choice Award
• Game Critics Award 2007 für das beste PC-Spiel
• Best of GC Award 2007 für das beste PC-Spiel
• Spieletipp-Award im Test von Spieletipps (Wertung 91 %)
• Games Hit Award im Test des Magazins Games Aktuell Ausgabe 11/07 (Wertung 91 %)
• Gold Award im Test des Magazins PC Action Ausgabe 12/07 (Wertung 92 %)
• Platin Award sowie Award für besondere Grafikpracht im Magazin GameStar 12/07 (Wertung 94 %).
• Gold Award, Grafik Referenz Award sowie Sound Referenz Award im Magazin PC Games 12/07 (Wertung 94 %). Dies ist die höchste Wertung der PC Games seit Einführung des Motivationskurvensystems 2005.
• Die US Ausgabe des Magazins PC Gamer bewertete Crysis mit 98 %. Dies ist erst das zweite Mal in der Geschichte der PC Gamer, dass eine solch hohe Wertung vergeben wurde.
• Bei der „GameStars 2007“-Verleihung, bei der die beiden Magazine GameStar und GamePro die besten Spiele des Jahres auszeichneten, erhielt Crysis den Award für das beste PC-Spiel und den besten Ego-Shooter. Somit konnte sich das Spiel gegen The Witcher, Call of Duty 4: Modern Warfare und Bioshock durchsetzen.
• Auf Metacritic erreichte Crysis 91 von 100 Punkten, die deutschsprachige Presse bei Critify vergab ähnlich hohe Wertungen
-Crysis war, wie schon gesagt, durchaus ein Wirtschaftlicher Erfolg wenn auch kein so großer und schneller wie erhofft
-Der „Hype“ war und ist meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt; meiner Meinung nach geht es, wie schon gesagt, um den besten Egoshooter überhaupt
GR-Thunderstorm schrieb:
1. Durch den Nanosuit ist man schlicht zu überlegen. Er macht das Game nicht cool, sondern einfach nur langweilig.
2. Das Gameplay ist innovativlose Standardkost. Die größte Innovation war für mich, dass man Bäume umschießen konnte. Aber da das Spiel auf Dauer langweilig wird, wenn man die ganze Zeit nur auf Bäume schießt, ist das auch kein großes Kaufargument für mich. Sonst bietet das Game nichts, was es nicht schon gab.
Das sind für mich die Hauptgründe, die Crysis spielerisch zu langweiliger Standardkost machen. Mir persönlich ist es auch völlig egal, ob sie Crysis 2 auf die Konsole portieren, kaufen werde ich es dennoch nicht (für den PC sowieso nicht).
Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.
1) Crysis ist dir zu leicht? Wie kannst du das beurteilen ohne es jemals durchgespielt zu haben, geschweige denn auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, vom Multiplayer muss ich hier wohl gar nicht erst anfangen…
2) Innovationslose Standardkost? Crysis hält in vielerlei Hinsicht an alten Tugenden fest, die in anderen Spielen verlorengegangen sind um die Steuerung (für die Konsolen?) zu vereinfachen (speziell hinlegen und Umstellen der Waffenfeuermodi)
Der Nano Suite ist auch komplett neu und lässt sich nur sehr eingeschränkt mit Powerups vergleichen… abgesehen davon: es ist und bleibt ein Egoshooter; diese „Kritikpunkte“ könnte man auch auf praktisch jeden anderen Egoshooter übertragen, nicht zuletzt die großen Konsolenköder Killzone und Halo
Hinzu kommt die innovative gameplayrelevante Physik, die in Sachen Komplexität zu den besten überhaupt gehört
Sehr innovativ, in Sachen Gameplay, ist Crysis wirklich nicht aber Crysis kombiniert viele Tugenden und Detailinnovationen zu einem grandiosen Gesamtwerk, dass bis heute seinesgleichen sucht
GR-Thunderstorm schrieb:
Auch „echte“ Mods, wie z.B. der Tower-Defence Mod für CnC-Generals war schon im LAN teilweise kaum noch spielbar.
Irgendein Mod ist nicht multiplayertauglich! Oh noez! Zum Glück gibt es soetwas nicht auf den Konsolen…
Was ist denn das für ein Argument? Lieber auf Features verzichten als die Gefahr eigehen, dass sie nicht funktionieren könnten, selbst wenn das keine Auswirkungen auf das übrige System/Programm haben könnte?
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
1) Probleme entstehen nur selten durch das/beim Aufrüsten und wenn dann meist, weil inkompatible Hardware gewählt wurde. Und gerade aus finanzieller Sicht ist es ein reiner Vorteil, wenn man Teile vorhandener Hardware weiterverwenden kann und nicht immer komplett neukaufen muss
Man sollte doch erwarten, dass Standardhardware mit Standardmainboards zusammenpasst. Dafür sind Standards schließlich da. Wenn es dann zu Problemen kommt, ist das einfach nur unnötig. Und hier im Forum wirst du oft genug Threads zu Problemen nach dem Aufrüsten finden. Also ist es ein Vorteil, dass man überhaupt Geld ausgeben muss, um aktuell zu bleiben und dabei evtl noch Probleme zu bekommen, die viele DAUs da draußen dann für nochmal mehr Geld vom PC-Fachmann beseitigen lassen müssen, nur um ein wenig vor seinen Klassenkameraden mit der neusten Hardware zu prahlen? Nicht wirklich, finde ich.
Wenn man sich nur ein wenig informiert kann man solche Probleme leicht vorbeugen; auch hier gilt: wenn man Probleme mit etwas bekommt oder bekommen kann, was auf den Konsolen überhaupt nicht möglich wäre ist das noch lange kein Nachteil; das ist als würdest du für ein Auto ohne Motor argumentieren, weil es dann nie Motorschäden geben kann…
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
2) Ja, man kann auch an den Konsolen verschiedene Eingabegeräte verwenden aber der PC ist da doch nochmal sehr viel flexibler, so ist es bekanntlich etwa möglich auf dem PC alle Controller aller aktueller Konsolen zu verwenden (mit Ausnahme -noch- des PS Move Controllers)- keine Konsole kann Controller der jeweils anderen Verwenden; auch Maus und Tastaturlösungen auf der Konsole sind nicht ganz das Wahre; der Hauptnachteil ist der Preis, der Eagle Eye Adapter kostet etwa 80€; warum nicht gleich ein PC?
2. Da die Bewegungssteuerungen auf allen Konsolen prinzipiell gleich sind, ist es nicht nötig, z.B. Kinect an der PS3 nutzen zu wollen.
Ansonsten gibt es Lenkräder, Joysticks, Maus+Tastatur (gibt entsprechende Lösungen für 30€), usw. Und die PS3 bevorzuge ich u.a. gerade wegen dem Controller. Würde ich den Xbox360-Controller bevorzuge, würde ich mir noch eine Xbox360 zulegen und Multiplatformtitel auf dieser zocken.
Alle Bewegungssteuerungen gleich? Vor allem Kinect ist technisch gesehen und vom gesamten Konzept her aber auch in der Anwendung komplett anders, aber auch zwischen der Wii „Fernbedienung“ und PS Move gibt es gravierende Unterschiede wobei beide ihre Vor-und Nachteile haben
Bei Joysticks gibt es auch viel weniger Auswahl, vor allem im High-End Bereich (der für Konsolen praktisch inexistent ist) wobei man hier alles, was es für die Konsolen gibt auch am PC verwenden kann, auch bei Lenkrädern hat der PC in Sachen Auswahl die Nase vorne
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Aber gerade solche Spieler haben dafür auf der Konsole mit einem anderen Problem zu kämpfen: mit den höheren Spielepreisen
Hierzu passt folgendes Zitat ganz gut:
Superwip schrieb:
Auch wenn Konsolen am Ende unter Umständen trotzdem billiger sind sollte jeder bereit sein für mehr Qualität auch mehr zu zahlen...
Mehr Qualität auf den Konsolen? Oho!
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Wie gesagt: du kannst für jeden Account das selbe Passwort benutzen und die Accounts systematisch benennen (Account1- AccountX oder AccountCoD4, AccountMafia2,...) um das Einloggen zu erleichtern; die Accounteingabe kann man auch automatisieren; und zumindestens für den Singelplayer braucht man den Account ja überhaupt nur zum Installieren
Dennoch ist das nur ein fauler Kompromiss. Die gesamte Steam-Platform ist imo das schlimmste, was dem PC jemals zugestoßen ist.
Ein fauler Kompromiss? Es ist vielleicht keine Optimallösung aber eine durchaus brauchbare; wenn ich da an die vielen Kompromisse denke, die man etwa mit einer Konsole und/oder einem 40€ „PC“ eingehen muss…
Nichts desto trotz ist STEAM ein Segen und ein Fluch; prinzipiell ist Steam mit der einfachen Möglichkeit Spiele online zu kaufen, standardisiert zu installieren und zu updaten sowie Spielstände online Abzugleichen und zu speichern ein reiner Vorteil; als DRM oder Multiplayerplattform genutzt schafft STEAM aber reihenweise Probleme, deren Krönung wohl das MWF2 Debakel darstellt; in der Form ist MWF2 aber zum Glück alleine geblieben
GR-Thunderstorm schrieb:
Durch DRM kann Sony allenfalls DLC deaktivieren. Und wenn Sony Features mittels Firmware deaktiviert, bringen sie allenfalls die Comunity gegen sich auf. Der Imageverlust und die nachfolgenden Konsequenzen, die sie durch die Streichung von Linux erlitten haben, dürften ihnen hoffentlich eine Lehre erteilt haben.
Aus dem Online Multiplayer kann man auf der Konsole genauso gebannt werden wie durch STEAM
Und das sie die Firmware nicht weiter kastrieren ist lange nicht gesagt; die Gerüchte im Bezug auf Hardwarebezogene Onlineaktivierung von Spielen sind ja bekannt; dann hilft kein „fauler Kompromiss“, wie das Erstellen mehrerer STEAM Accounts mehr, dann kann man nurnoch das Spiel samt Konsole verkaufen
GR-Thunderstorm schrieb:
Wird ein Steamaccount gebannt, kann man sich zu diesem nicht mehr verbinden und somit Steam nicht mehr starten. → Spiel weg, Geld weg.
Man kann in STEAM maximal aus dem Multiplayer gebannt werden, das kann auf der Konsole genauso gut passieren; das Leute zu Unrecht gebannt wurden gibt es auch auf beiden Seiten zuletzt etwa im Zusammenhang mit Sonys verzweifelten Versuchen PS3 Jailbreaker zu bannen
GR-Thunderstorm schrieb:
Und war es nicht CSS, wo einige Spieler bemängelt hatten, dass nach einem Update Gegner nicht mehr sterben sondern sich plötzlich ergeben und einfach nur auf den Boden legen?
Lol, was es nicht alles gibt...
Abgesehen davon war niemand gezwungen das Update zu installieren; das Updates mehr Schaden als Nutzen können ist ja nichts neues
Aber die Situation „wenn du Spiel A spielen willst musst du Spiel B updaten=kastrieren“ kann es auf dem PC nie geben
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
GR-Thunderstorm schrieb:
Da du ja sonst immer so Kompromissbereit bist, könnte man an dieser Stelle schlicht so argumentieren, dass man seinen billig-PC mit TS neben der Konsole aufbaut, und so mitreden kann.
Ja, der PC ist immer eine Lösung… sogar für Konsolenprobleme… Probleme tauchen etwa auf, wenn man per PTT sprechen will; dann muss man sich was einfallen lassen… etwa auch noch eine Tastatur verwenden was aber nicht unbedingt ideal ist, vor allem, wenn man dann in einer stressigen Kampfsituation mit einer Hand vom Controller gehen muss um zu sprechen
Aber auch nur, wenn man es denn als Problem ansieht. Man kann natürlich auch einfach noch eine PS3 hinstellen und so mittels VoIP nebenbei quatschen.
Anmerkung: es geht um GR-Thunderstorms Behauptung, World of Warcraft könnte ohne radikale Überarbeitung des gesamten Spielprinzips auf die Konsole portiert werden und darum, dass die VoIP Kommunikation zwischen PC und Konsolenspielern auf gemischten Servern „etwas“ problematisch wäre
2 PS3s, eine zum Spielen, eine für VoIP?! Dann bräuchten aber alle beteiligten eine (zweite) PS3 einschließlich eventueller PC Spieler; die VoIP Kommunikation mit dem PC ist auf der Konsole ja leider nicht möglich (eventuell irgendwie mit einer gecrackten Konsole und Linux aber kein gängiges VoIP Programm ist PPC tauglich; vielleicht könnte man ja irgendwie ein altes PPC Mac Programm entsprechend hinbiegen)
Klingt wirklich nach einer brauchbaren und alltagstauglichen Lösung!
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Eigene Server würden einige Probleme lösen… und einige neue aufwerfen; das Thema hatten wir aber schon:
Eigene Server hätten einen nochmal wesentlich höheren Wartungsaufwand; dazu würden auch die niedrigeren Spielerzahlen für längere Wartezeiten bei Instanzen, Schlachtfeldern und Arenen sorgen und auch der nicht zuletzt infolge dessen sicherlich schlechtere PVE Progress der Konsolengilden würden dafür sorgen, dass die Konsolen in der Community einen schlechteren Ruf hätten; all das würde dafür sorgen, dass zwar vielleicht einige Spieler auf der Konsole anfangen, die meisten aber längerfristig auf den PC wechseln; auch das würde die Spielerzahlen, gerade im Endgame ausdünnen
Geringere Spielerzahlen könnte man (falls diese denn auftreten) durch eine geringere Anzahl an Servern ausgleichen. Problem gelöst. Und weshalb Spieler auf den PC wechseln sollten verstehe ich nach wie vor nicht. Shooterspieler auf Konsolen werden doch auch oft genug angemacht und trotzdem verlagern sich die Spielerzahlen immer mehr in diese Richtung.
Und wie gesagt: WOW-Spieler sind die Justin Biebers unter den Spielern. Jeder außenstehende macht sich über sie lustig, aber stören tut es sie trotzdem nicht. ^^
1) Man kann eine geringere Spielerzahl nicht vollständig durch weniger Server kompensieren; einerseits würden bei weniger als 4 Servern (also ~20000+ aktive Spieler- pro Sprachversion) nichtmehr alle Servertypen zur Verfügung stehen was sich natürlich negativ auswirken würde, andererseits würde das die Situation bei Random Instanz und Schlachtfeldwartschlangen nicht verbessern da diese Serverübergreifend funktionieren
2) WoW kannst du nicht mit einem Egoshooter vergleichen; praktisch alle „ernsthaften“ Spieler und Pros spielen Crossplattformspiele, gerade Egoshooter auf dem PC; Konsolenspieler reden sich, angesprochen auf Nachteile bei Steuerung, Grafik, Gameplay und Erweiterbarkeit meist darauf heraus, dass sie sowieso nur „aus Spaß“ und wohl auch nicht allzu ernsthaft im Multiplayer spielen; WoW lebt aber davon (durch die Monatlichen Gebüren insbesondere auch wirtschaftlich), dass es von den Spielern ernsthaft und langfristig gespielt wird; auch daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Spieler, wenn sie nicht aufhören, früher oder später auf den PC wechseln bei WoW vermutlich noch wesentlich größer als bei anderen Spielen- zusätzlich zu den anderen Faktoren
GR-Thunderstorm schrieb:
Videos gab es auch damals schon in DVD-Auflösung und mehr (576p). Das liegt locker oberhalb von 99% aller legal zugänglichen Videos im Internet. Da sollten Bilder mit einer großen Auflösung auch nicht mehr das Problem sein.
Hast du schon mal versucht mit einem >1GHz P3 >256MiB RAM PC ein derartiges Video zu betrachten? Viel Spaß! In manchen Codecs geht das vielleicht gerade noch so, in vielen, einschließlich etwa Flash kannst du es vergessen
GR-Thunderstorm schrieb:
Abhilfe schafft die simple Funktion, dass man Dokumente speziell für ältere Softwareversionen abspeichert. Mit OpenOffice ist dies z.B. ohne weiteres möglich.
Das geht solange gut, wie man nur eigene Dokumente bearbeiten/betrachten will
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
3) Die alten Office aber auch Windows Versionen haben nicht nur weniger optisches Bling Bling, sie sind wirklich schlechter; das fängt bei Betriebssystemfunktionen wie etwa Plug&Play an, auch onboard Programme sind viel primitiver bzw. auch der Funktionsumfang der Office Programme ist geringer, so bietet Paint unter Windows 2000 noch nichtmal eine Möglichkeit JPEGs zu öffnen ; ein weiterer Nachteil sind etwa die oftmals nicht so ausgereift gestalteten Menüs und fehlende Tastenkombinationen
Auch damals gab es auch noch andere Software neben dem MS-Plunder wie etwa Gimp oder IrfanView. Aber das hat jetzt wohl nicht in deine Argumentation gepasst.
Derartige „andere Software“ war aber eben bitter nötig um auch nur einfachste Aufgaben zu erfüllen; Tastenkombinationen nachzureichen ist zwar möglich aber sehr aufwendig, plug&play, leistungsfähigere Netzwerkprotokolle, besser geordnete Menüs,… bekommt man davon auch nicht
Windows 98 erkennt nativ nichtmal die meisten USB Sticks…
GR-Thunderstorm schrieb:
Wozu denn ein Netzwerk, wenn man an dem PC nur arbeiten möchte? Ansonsten brauchst du nur bei Realtek schauen, dort gibt es für aktuelle Netzwerkchips sogar noch Treiber für Win98 und glücklicher Weise hat Realtek den größten Marktanteil an Netzwerkchips. Eine entsprechende Karte zu finden dürfte also nicht das große Problem sein.
Ja wozu ein Netzwerk?
Das authentische 56k Modem hängt doch an der RS-232 Schnittstelle…
Die PS3 soll ja auch nicht mit dem Internet verbunden werden…
Und bitte erklär mal jemandem, den du nicht für fähig hältst einen geeigneten CPU für sein MB zu finden wie er eine PS3 mit einem Windows 98 PC im Netzwerk verbindet und zwischen ihnen Daten überträgt; viel Spaß…
GR-Thunderstorm schrieb:
Wozu auch viel Musik usw. auf den PC packen? Dafür hat man doch dann die PS3. Wir reden hier nach wie vor davon, den PC als reine Arbeitsstation zu benutzen, um die mangelnden Officetauglichkeiten der PS3 auszugleichen.
-Weil man auch bei der modernen Office Arbeit Multimediadateien braucht
-Weil man die Multimediadateien eventuell bearbeiten möchte
-Weil die PS3 unter Umständen nicht zu exotischen Formaten kompatibel ist oder man etwa komprimierte oder verschlüsselte Dateien auf der PS3 nicht entpacken oder entschlüsseln kann
-Weil auch die Speicherkapazitäten der PS3 ähnlich beschränkt sind
-Weil die PS3 keine Dateien konvertieren kann
-…
Dieser Probleme können zwar zumindestens teilweise via Jailbreak+ Linux gelöst werden, unter Linux, mit nicht optimierten Programmen wird aber auch die PS3 schnell zur Schnecke
GR-Thunderstorm schrieb:
Google Maps läuft auf PS3 soweit ich weiß (Screenshots anfertigen geht auch). Video- und Sprachtelefonie geht auch von PS3 zu PS3. Wenn du jetzt argumentieren willst, dass man von PS3 aus keinen PC „anrufen“ kann, sage ich dir schonmal vorweg, dass man vom PC aus auch keine PS3 anrufen kann.
Google Maps funktioniert zwar auf der PS3 aber nicht besonders Performant; wenn man es damit geschafft hat den gewünschten Screenshot zu erstellen muss man diesen dann aber noch irgendwie auf den PC bekommen...
GR-Thunderstorm schrieb:
Für ein paar Hausaufgaben und eine Referatsvorbereitung benötigt kein Mensch Full-HD-Auflösung. Eine Voodoo Rush kommt immerhin auf 1600x1200, das sollte wohl für simple Dinge locker ausreichend sein.
Brauchen nicht, nützlich ist es dennoch; in einem 40€ Laptop aus der Bucht steckt auch sicher keine Voodoo Rush sondern eher etwas in Richtung „Intel Graphics Technology“ (IGP einiger P2/P3 Chipsätze) oder eine angesprochene NeoMagic MagicGraph mit jeweils maximal 1024x768; wenn man aber so arm ist kann man sich auch keinen Externen Bildschirm leisten; mehr als 800x600 beim internen Bildschirm wird man für das Geld kaum finden; dieses Problem kann man aber zur Not lösen, indem man den TV als Bildschirm nutzt
GR-Thunderstorm schrieb:
Sag das mit dem Flash mal den iPad-Usern. ^^
Ich denke, es gibt ungefähr genausoviele (~0), die ein IPad als vollständigen Ersatz für einen PC sehen wie Leute, die eine PS3 als vollständigen Ersatz für einen PC sehen…
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Auch das Konvertieren von SD Material kann mit einem derart schwachen System ewig dauern, will Maxi das Video gegebenenfalls etwas zusammenschneiden, damit er dann nicht unproffessionell herumspulen muss hat er mit einem solchen System erst recht Probleme
Das konnte ich auch schon damals mit meiner P3-800MHz Möhre von 1998.
Es gab 1998 noch keinen Pentium 3 mit 800MHz…
Es 1998 noch überhaupt keinen Pentium 3…
Du könntest jetzt zwar behaupten, du hättest ein ES gehabt und massiv OCed aber das ist wenig glaubwürdig zumal die ersten Pentium 3 Modelle, die Anfang 1999 auf den Markt kamen, standardmäßig maximal 500MHz hatten (ein ES eher noch wesentlich weniger); die OC Rekorde liegen bei etwa 750MHz mit LN2, daher ist ein 800MHz OC absolut unglaubwürdig; 800MHz Pentium 3 Modelle kamen erst Ende Dezember 1999…
Auch war ein 800MHz P3 System damals, Ende 1999, ein teures High-End System, alleine der CPU kostete soweit ich weiß über 500$; da kann man sich wohl schon ein wenig Zukunftssicherheit erwarten…
Aber prinzipiell hast du natürlich recht; man kann prinzipiell auch mit einem damaligen oder auch einem wesentlich älteren System mehrere Internetseiten gleichzeitig öffnen- damals war das auch vielleicht sogar noch wichtiger als heute, um etwa eine Seite bearbeiten zu können, während die andere durch die 56k Leitung gesickert ist…
Auch moderne Internetseiten (damalige hatten ja wenn überhaupt nur sehr niedrig aufgelöste Grafiken und waren ansonsten nur etwas HTML Code) sollten noch möglich sein- aber mehr schlecht als recht; das System wird dabei einfach schnell überlastet, reagiert langsam,… nicht zuletzt der RAM wird hier zum Flaschenhals, damals waren (im Desktop High-End Bereich) so etwa 128- 256MB üblich, die laufen beim Surfen auf modernen Seiten schnell voll- und dann wird es richtig langsam
Steinzeitbrowser sind dabei auch nicht unbedingt schneller, schon garnicht auf modernen Seiten mit Flash, Java oder sonstigen Multimediainhalten und stellen zudem ein massives Sicherheitsrisiko dar; moderne Seiten können häufig möglicherweise auch überhaupt nicht korrekt dargestellt werden
Man kann sich auch mal um 2 Jahre irren. Unser PC war von 2000 (in dem Jahr hat meine Schwester mit dem Studium begonnen, deshalb weiß ich das jetzt wieder) und hat dementsprechend einen Coppermine mit 800MHz.
„nur“ 2 Jahre… in der IT Welt eine halbe Ewigkeit… nur so zum Vergleich: die gesamte Core2 Ära hat (1. Core2 Duo bis zum Erscheinen der ersten Core i7 Modelle) nur wenig länger als 2 Jahre gedauert
Aber wenn man als Konsolennutzer seit 5 Jahren auf seiner immer gleichen, veraltenden Hardware hockt verliert man wahrscheinlich das Zeitgefühl
GR-Thunderstorm schrieb:
Auf Informationsbeschaffungsseiten, wie man sie in der Regel für Referate aufsucht, wird man normalerweise nicht mit Java und Flash überschwämmt. Für „Spaßseiten“ kann man auch die PS3 nutzen.
Informationsbeschaffungsseiten?
Wikipedia und Google sind tatsächlich sehr ressourcenschonend aber das war es im wesentlichen auch schon; abhängig vom Thema eines Referats kann man auch auf „Spaßseiten“ Informationen suchen
Auch um Flashvideos wird man teilweise nur schwer herumkommen, auch unabhängig von Referaten; Online Nachhilfevideos, die es mittlerweile zu jedem erdenklichen Thema gibt können etwa sehr nützlich sein, sind aber aus erster Hand meist nur als Flashvideos auf den bekannten Videoplattformen verfügbar
GR-Thunderstorm schrieb:
Wie gesagt waren damals Auflösungen von 576p gut von einem PC verwertbar und das ist auch heute noch ein überaus gängiges Videoformat (ich wäre froh, wenn auch nur 1 von 10 Videos auf Youtube diese Auflösung überhaupt erreichen würde). Sofern man sich sicher sein kann, dass der Videoschnitt stimmt, sehe ich kein Problem darin, den PC durchlaufen zu lassen. Wie gesagt kann man seit kurzem auch mit der PS3 Videos zuschneiden. Diese dürfte dies durchaus sehr schnell bewerkstelligen können.
Wie gesagt waren sie das nicht; man kann mit der Auflösung zwar noch weiter heruntergehen aber das wird dann auch wirklich ekelhaft
Und das die PS3 eine brauchbare „Video Workstation“ ist wage ich zu bezweifeln (wenn auch vermutlich eine bessere als ein <1GHz P3 Laptop)- zumal sie sicherlich keine Flashvideos als Quelle nutzen kann sodass man diese erst auf dem PC konvertieren müsste…
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Macht unterm Strich etwa 290€ und passt damit bequem in den Preisrahmen
Sicher kein top high-end System aber man sollte damit alle aktuellen Spiele spielen können, die meisten sogar mit besserer Grafik als auf der Konsole
Holst du schon wieder den Grafikprügel raus?
Grafikprügel? Ich will damit nur betonen, dass damit praktisch alles laufen sollte, was auch auf der Konsole läuft
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
GR-Thunderstorm schrieb:
Wie oben beschrieben, kann man einfach auf ältere Software setzen. Dank Kompatibilitätsmodus läuft auch alles unter Win7.
Wie oben beschrieben nicht unbedingt eine brauchbare Lösung
16 Bit Programme oder gar DOS Programme können auf einem modernen System wie Windows 7 auch nur in einer VM ausgeführt werden was freilich ineffizient ist und damit für keinerlei Leistungsvorteile sorgt
Ich denke nicht, dass soooo alte Software nicht mit annehmbarer Performance von aktuellen CPUs emuliert werden kann. 16Bit waren wann aktuell? Vor 1990? Damals hatten CPUs kaum 20MHz Takt, das sollte also zu bewältigen sein.
Nur zur Erinnerung: wir reden hier aber nicht von einem „modernen“ System sondern von einem Netbook auf dem du mit der Verwendung von Steinzeitsoftware Leistung sparen willst; das Zahlt sich am Ende aber kaum aus, darum geht es; möglich ist es sicher aber einen großartigen Performancegewinn hat man nicht- eher einen Haufen Kompatibilitätsprobleme
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
1) Warum sind dutzdende Accounts keine Lösung? Wie schon oben beschrieben ist ein (geringfügig) höherer Aufwand im wesentlichen nur bei der Installation gegeben
Weil das ganze Login und Um-Login beim Spielwechsel einfach unannehmbar ist.
Klein Maxi will nach Jahren mal wieder ein kultiges Game zocken. Doch wie hieß nochmal der Account für „Ragdoll Kung Fu“? Steam-RDKUFU? Steam-RagDollKung? Steam-RagDollKungFu? Steam-RagDoll-Kung-Fu? Oder nur Steam-RagDoll?
Welche Email-Adresse hat Maxi noch gleich genommen?
Steam-Spam1@web.de?
Steam-Spam2@web.de? (…)
Steam-Spam20@web.de? Oder war es gar nicht web sondern damals noch gmx? Oder doch Hotmail?
Wie gesagt: den Login kann man automatisieren:
Und: dass man die Accountdaten verliert
und gleichzeitig zu vergisst ist unwahrscheilicher und leichter zu verhindern als den eventuellen Verlust einer Spiele DVD… ein Passwort kann man immerhin einfach und legal beliebig oft „sicherungskopieren“
GR-Thunderstorm schrieb:
Es gibt auch allerhand Spiele aus dem Steamstore. Auf dem PC ist ein Weiterverkauf legal nicht möglich, auf PS3 jedoch schon.
Die meisten davon sind kostenlos und viele PC exklusiv
Abgesehen davon gibt es auch auf der Konsole (kostenpflichtige) Spiele, die nur im Webstore erhältlich sind
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
3) Ja, den PC die Nacht lang durchrendern zu lassen, wenn es mit einem modernen Gerät auch in 5min geht ist für mich angesichts der Alternativen inakzeptabel
Wenn man bedenkt, dass die Alternative sehr viel mehr kostet (bzw. man auch auf der PS3 Videoschnitt betreiben kann) jedoch verschmerzbar.
Außerdem: Wie oft soll Maxi denn Videos zusammenschneiden? Meinst du, er muss 10 Referate pro Woche vorbereiten? Dann würde ich evtl. über einen schnelleren PC nachdenken, aber sonst wäre mir da als 0815-User wie Maxi das Geld zu schade für.
Die Alternative kostet nur auf den ersten Blick sehr viel mehr; auf den zweiten Blick würde sich das durch die Möglichkeit dann die Konsole einzusparen zumindestens großteils relativieren
GR-Thunderstorm schrieb:
Ich hatte mich falsch ausgedrückt. Ich meinte, dass der Verkauf von Spielen über Ebay nicht gestattet ist. Valve braucht nur ein Spiel ersteigern und dann schauen, von welcher ID das Spiel denn übertragen wurde bzw. mit welcher Hardware und IP dieser Account zuletzt online war und im Falle einer festen IP kann man dann schonmal gleich tschüsss zu allen anderen Accounts sagen.
Das ist jetzt aber wirklich weit hergeholt…
Vorgekommen ist das jedenfalls noch nie, wäre wohl auch ein riesiger Skandal…
Abgesehen davon müsste Valve, wenn sie den Account kaufen diesen auch bezahlen…
GR-Thunderstorm schrieb:
Listen können verloren oder schlicht verlegt werden. Handys wechselt man mit der Zeit auch mal und wenn man nicht dran denkt, ist die Liste ebenfalls weg.
Man kann hier, wie schon gesagt, sehr leicht beliebige Redundanzen erzielen; die Gefahr eine CD/DVD zu verlieren bzw. das diese unbrauchbar wird ist weit größer
Superwip schrieb:
GR-Thunderstorm schrieb:
Ich rede hier auch nicht davon, dass man einen vorhandenen PC aufrüstet, sondern davon, dass man beim Neukauf vor der Wahl steht: 250€ Office PC+ 270€ Konsole… oder 500-600€ Budged Gaming PC…
Aber selbst für unter 270€, die eine Konsole kosten würde, kann man ein 5 Jahre+ altes Office System nach aktuellen Maßstäben spieletauglich machen, wenn man sich mit Grafik auf Konsolenniveau begnügt
Für 270€ bekommt man etwa schon locker ein "Aufrüstkit" in Form eines i5 2400k+ MB+ 4GiB DDR3
Dann hat man aber nicht die vielen Konsolenvorteile. Außerdem: Je mehr Features Konsolen erhalten, um so weniger müssen PCs können. Eines Tages könnte eine Konsole einen PC vermutlich vollends ersetzen, wenn auch nicht mit so viel Softwareauswahl, aber die notwendigsten Features könnten durchaus enthalten sein. Dank Linux-Support war die PS3 bereits zuvor ein vollwertiger PC-Ersatz.
Ja ja, die vielen Konsolenvorteile…
… wie etwa die fehlende Chatfunktion, das undefinierte Konsolen“feeling“, die höhere DAU Kompatibilität und der fehlende „Zwang“ seine Hardware auf dem neuesten Stand zu halten
Ein PC Ersatz ist und war die PS3 jedenfalls sicherlich nie; die Programmauswahl für PPC Linux ist einfach viel zu stark eingeschränkt und ihre effektive Leistung unter Linux, ohne Optimierung auf ihre doch sehr exotische Hardware ist bestenfalls auf dem Niveau eines Netbooks; hinzu kommt auch noch die geringe Anschlussvielfalt und die fehlende Erweiterbarkeit (selbst für elementare USB Peripherie sind kaum Treiber verfügbar, Aufrüsten der primären Komponenten ist sowieso nicht möglich)
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Ja, es gibt auch auf den Konsolen alternative Eingabegeräte, vor allem Lenkräder, Joysticks und die beliebten Bewegungscontroller PS Move, Kinect und den Wiimote Controller- aber am PC ist die Auswahl doch noch sehr viel größer; am PC kann man etwa, mit Ausnahme (aktuell noch) des PS Move Controllers alle Eingabegeräte der aktuellen (oder auch der älteren, spätestens über einen Adapter) Konsolen nutzen während keine Konsole in der Lage ist die Controller der jeweils anderen zu nutzen…
Auch die Maus/ Tastatur Adapter bzw. Controller lassen, wie schon gesagt, nicht zuletzt durch ihre hohen Preise und auch den relativ hohen Konfigurationsaufwand schnell die Frage aufkommen: warum nicht gleich ein PC?
Die letzte Frage könntest du dir schenken, wenn du meine Argumente verfolgt hättest. Aus meiner Sicht ist der PC als Spieleplattform so gut wie tot und stellt keine ernst zunehmende Alternative mehr da.
Der PC keine ernstzunehmende Alternative? Ja ja, wegen den vielen Konsolenvorteilen…
Der PC tot? Ah ja…
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Enthusiasten sind nicht gleich Enthusiasten… ich denke, die meisten können durchaus auf ein besseres Produkt warten… ich denke, du gehst hier auch von einer völlig falschen Grundlage aus; du scheinst anzunehmen, dass die allermeisten Enthusiasten ein Singelplayerspiel nach den anderen durchspielen und sich danach sofort das nächste kaufen; ich denke aber gerade unter Enthusiasten gibt es viele, die sich auf einzelne Spiele konzentrieren, diese mehrfach durchspielen oder intensiv Multiplayer zocken, solche Leute brauchen nicht dauernd neue Spiele
Und auch jene, die tatsächlich ein Spiel nach dem anderen durchspielen können in der Regel warten; wenn- und ist nach wie vor äußerst selten und kommt potentiell auch auf den Konsolen vor- ein Spiel zum Start so verbugged ist, dass die Spielerfahrung massiv beeinträchtigt wird, spielt man eben noch drei Wochen länger, bis zum Patch, eines von zahllosen anderen Spielen, es erscheinen ja auch laufend neue
Da haben wir anscheinend unterschiedliche Auffassungen von Enthusiasten. Enthusiasten sind für mich diejenigen, die keine Grafikgeneration ausfallen lassen und nur wegen einem Spiel (z.B. Crysis) ihr System für 800€ aufrüsten oder gleich ein ganz neues anschaffen (gab es damals auch zu genüge). Das ganze grenzt schon fast an krankhaftes verhalten und das nur, weil man es nicht ertragen kann, dass ein Spiel auf höchsten Settings nicht richtig flüssig läuft. Auf Konsolen hat man diesen „Pyschodruck“ nicht. Konsolenspieler sind ganz einfach die klügeren.
Vielleicht gibt es ja auch zwei Sorten von Enthusiasten und wir haben beide Recht....
Es gibt sogar ganz sicher mehr als zwei Sorten von Enthusiasten... aber alle, mit Ausnahme derer, die in irgendein Konsolenexklusives Spiel vernarrt sind werden sich auf dem PC wohler fühlen
Natürlich versuchen gerade Enthusiasten meist durch Optimierungen ein möglichst gutes Spielerlebnis zu erzielen- auf der Konsole ist das aber nicht möglich, da bekommt jeder den selben Einheitsbrei serviert
Ich denke auch, wie beschrieben, dass die meisten Enthusiasten keinen unverhältnismäßig großen Wert darauf legen, dass ein Spiel wenige Wochen früher oder später erscheint bzw. spielbar ist… manche schon- ich kenne etwa einige Leute, die sich erst die Konsolenversion und später die PC Version von GTA IV bzw. San Andreas geholt haben… die Konsolenversion um es frührer spielen zu können, die PC Version um es dann
richtig spielen zu können…
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
GR-Thunderstorm schrieb:
Alternative Eingabemittel gibt es wie gesagt auch auf Konsolen. Auf den 3D-Modus muss man in neuen Games auch immer seltener verzichten. Sicherlich kann man ältere Spiele nicht in 3D betrachten, aber da du hier von Enthusiasten sprichst, gehe ich davon aus, dass immer die neuesten Games Gegenstand unserer Diskussion sind.
Enthusiasten wollen Spiele auch immer sofort spielen, und nicht erst auf 5 Patches warten, bis alles läuft oder gar mehrere Monate, bis das Spiel überhaupt mal erscheint, während die Konsoleros schon munter am Spielen sind. Mehrere Monitore verwenden selbst Enthusiasten kaum. Auf Konsolen könnte man sich einen Kasten zulegen, der das Bild auf 4K oder dergleichen hochskaliert und dann an mehrere Monitore ausgibt. Denn Kosten scheinst auch du ja keine zu scheuen, um hier deine Meinung durchzudrücken.
Beim Interpolieren der Auflösung von Konsolenspielen zum Spielen mit einem Multimonitorsetup stößt man auf eine ganze Reihe von Problemen (zumal man dafür fast zwangsweise einen relativ leistungsfähigen PC benötig, zu mindestens wäre jede Alternativmethode teurer):
-verschwommenes Bild: Das Bild einfach auf die im Vergleich zu der 720p Auflösung 4 fache (2k) oder gar 8 fache (4k) Auflösung hochzurechnen ist kein Allheilmittel für Grafikprobleme; das Bild wird dadurch eben verschwommen statt verpixelt, durch die große Bildfläche sieht es dann noch schlechter aus
-Inputlag: Hochskalieren bedingt zwangsweise einen massiven Inputlag
-Format: Bei Multimonitorsetups entstehen oft exotische Bildformate, die die Konsolen nicht unterstützen; Balken sind die Folge
-Bei der PS3 ist der HDCP Kopierschutz (auch) hier ein Klotz am Bein; jede Umgehungsmöglichkeit (etwa die Verwendung des HD-Component Ausgangs) schafft zusätzliche Kosten und verschärft die Inputlag Problematik
-> das kann höchstens eine teure Notlösung für Enthusiasten sein, die mit dem entsprechenden Setup ein, nicht sehr Inputlagkritisches, konsolenexklusives Spiel mit einem Multimonitorsetup spielen wollen; ansonsten wäre es auf jeden Fall einfacher, billiger und natürlich auch vor allem Grafisch besser das Spiel gleich auf dem PC zu spielen
Das ganze war auch nur als Möglichkeit gedacht, wie man auch auf Konsolen mit mehreren Monitoren zocken könnte.
Spiele werden wie gesagt nicht mit HDCP codiert.
Beim Aufbau von vier 16:9-Monitoren im Rechteck entsteht erneut ein 16:9-Bild. Jeder Pixel müsste lediglich vervierfacht werden. Also ganz und gar nichts exotisches. Aber du würdest es wohl fertig kriegen, 16:9-Monitore mit 16:10 oder 14:9 zu paaren für Gaminganwendungen.
Inputlag wäre ein Argument, aber dann spielst du auf dem PC hoffentlich auch ohne AA und AF, da dies ebenfalls für Grafiklag sorgt.
.-Eine Möglichkeit auf mehreren Monitoren zu Zocken? Ja, eine sehr verzweifelte…
-werden Spiele sicher nicht HDCP codiert?
-Vier 16:9 Monitore im Hochformat?
Eine fragwürdige Kombination, dann hat man doch einen Balken genau in der Bildmitte; oft ist es ja auch das Ziel von Multimonitorsetups ein anderes, etwa ein breiteres Bildformat zu erzielen; um auf exotische Bildformate zu kommen muss man auch nicht Monitore verschiedener Formate kombinieren; wenn man etwa drei 16:9 Monitore kombiniert, was wohl das gängigste Multimonitorsetup sein dürfte kommt man auf ein 16:3 oder 27:16 Format (Hoch bzw. Quer); mit Rahmenkorrektur (Bezel- Korrektur) wird das Bildformat auch bei 4 gleich großen Bildschirmen im Hochformat verzerrt
-der Inputlag, der bei dieser Methode entstehen würde wäre um mindestens eine Größenordnung höher als der, der durch AA/AF entsteht
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
1) die Überlebenschancen der ersten Xbox sprechen jetzt nicht unbedingt für die Konsolen…
2) Es geht um den Digitalausgang; es gibt heute mittlerweile einige Bildschirme, die keinen analogen Eingang mehr besitzen; dann muss man einen aktiven Adapter nutzen der zudem den Inputlag erhöht
3) Soweit ich weiß ist HDCP auf der PS3 sinnloserweise auch in Spielen aktiv; ich habe es zwar weder jemals selbst ausprobiert noch eine zuverlässige Quelle zu dem Thema gefunden aber in diversen Foren u.Ä. scheint man sich jedenfalls einig zu sein
Wenn du mir das Gegenteil beweisen kannst (als Besitzer einer PS3 sollte das ja nicht allzu schwer sein, wenn du irgendwo einen nicht- HDCP Bildschirm mit Digitaleingang findest) wäre das ja ein klitzekleiner Punkt für die Konsole
2. Dann muss man vorher bescheid wissen, was man vor hat. Meinen Monitor habe ich nach den Anschlüssen ausgesucht.
3. Und wo sollte ich einen so alten Monitor herbekommen? HDCP steckt afaik in fast jedem Monitor heutzutage.
1) –
2) Tja… traurig, wenn der Traummonitor wegfällt weil er nicht zur Steinzeitkonsole kompatibel ist
3) Es gibt auch viele neue Monitore, speziell im Profibereich, die nicht HDCP tauglich sind;
Beispiele:
Acer X233Hb, Samsung 2343NW, alle Apple (LED-) Cinema Displays, Samsung 2343NW, Samsung 2233SN, HP Pavilion 2309v, BenQ T2210HDA, Asus VH232S, ViewSonic VA2213wm,…
Es gibt noch zahllose weitere Beispiele (mehrere hundert, wir reden nur von aktuellen Monitoren) aller großen Hersteller; wenn du willst kannst du etwa auf Prad.de gezielt nach Monitoren ohne HDCP suchen
Bei einem Monitor, der älter ist als 2004 kannst du dir desweiteren praktisch sicher sein, dass er kein HDCP unterstützt; damals waren Digitaleingänge aber noch fast ein High-End Feature…
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Dafür gibt es auf den Konsolen für viele Probleme überhaupt keine Lösung, auf dem PC gibt es praktisch immer eine
Soso, dann fang mal an, ein paar aufzuzählen. Aber lass die Märchen-Probleme wie nicht zuschaltbares AA weg. Also nur Probleme, die reproduzierbar auftreten und so nicht gewollt waren.
„Märchenprobleme“? Dass ein Problem vom Hersteller bewusst verursacht bzw. in Kauf genommen wurde macht es auch nicht besser…
Konsolen sind wie ein goldener Käfig… ein ziemlich enger und schäbiger; drinnen gibt es weniger Probleme aber dafür hat man aber auch nur einen Bruchteil der Möglichkeiten, die man draußen hätte und ist komplett abhängig- dadurch wird der Käfig selbst zu einem Problem… einem sehr großen
GR-Thunderstorm schrieb:
Weil es Leute gibt, die bevorzugt auf Konsole spielen. Finde dich einfach damit ab, verstehen wirst du es wohl niemals können.
Auf dem PC gibt es ebenfalls einen gewissen Konfigurationsaufwand, bis man die optimale Cursorgeschwindigkeit ausgetüftelt hat. Wenn ich schon allein daran denke, wie lange ich früher im Hauptmenü zu BF2 verbracht habe, um die Tastaturbelegung richtig zu konfigurieren... Dieses Problem entfällt auf Konsole mehr oder minder.
Der PC ist überlegen. Wer auf der Konsole spielt weiß es einfach nicht besser.
Eine Konsole ist genauso überflüssig und ersetzbar wie ein Rechenschieber im Zeitalter des Taschenrechners- gar kein so schlechter Vergleich: der Taschenrechner ist bei der Bedienung etwas komplexer und man kann sich vertippen, trotzdem verwendet niemand mehr einen Rechenschieber…
Die Controllersteuerung bietet zu mindestens in der Theorie ein ähnliches Optimierungspotential; abgesehen davon ist das Optimieren der Mausempfindlichkeit oder Tastaturbelegung Feintuning, auf das man auch verzichten kann; bei den M+T Adaptern/Controllern ist soweit ich weiß ein erheblich höherer Konfigurationsaufwand erforderlich um sie überhaupt sinnvoll nutzen zu können (Firmwarekonfiguration- via PC!)
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Meiner Meinung nach sind diese Lösungen (M+T Adapter/Controller) vor allem für eine Zielgruppe geeignet: PC Spieler, die den Konsolennoobs zeigen wollen, wo der Hammer hängt
Wohl ehr PC-N00bs, die zu grobmotorisch veranlagt sind, um mit einem guten Controller umgehen zu können.
In der Realität sieht das „ein wenig“ anders aus; ein mittelmäßiger Spieler ist mit Maus und Tastatur Gegnern mit Controller, wie schon oft gesagt, gnadenlos überlegen
GR-Thunderstorm schrieb:
Lustigerweise bekomme ich beim Spielen an einer Konsole GAR NICHTS von einem Kopierschutz mit. Es kommen keine Meldungen, dass mein Spiel geschlossen wird, weil meine Internetverbindung weg ist, oder dass zu viele Nutzer zuvor die gleiche Bluray besässen hätten oder das meine Version von Securom (und wie sie alle heißen) veraltet sei.
Es gibt nur EINEN Punkt, den man den Entwicklern ein ganz kleines bisschen negativ ankreiden kann: In Sondereditionen (z.B. zu God Of War III) gab es Gutscheincodes, um exklusivinhalte für die Collectors-Edition herunter zu laden. Einmal benutzt, waren diese wertlos.
Allerdings kann man nach wie vor alle Sache auf bis zu 5 Konsolen gleichzeitig aktivieren!
So habe ich meinem Kumpel zugriff zu meinem Account gegeben und er konnte ebenfalls diese Features herunterladen und ganz legal nutzen, obwohl er nur die Standardversion gekauft hat.
Selbiges bei Mappacks zu CoD und Co. Wir machen das immer so, dass einer die Karten kauft und
die anderen laden sie für ein paar € über seinen Account auf die eigene PS3.
Geht das auf dem PC? Nein.
Also: Der Nutzerfreundlichere Kopierschutz auf Konsolen ist nicht nur meine persönliche Meinung sondern ein FAKT.
Und die Gerüchte zu den Onlineaktivierungen sind und bleiben Gerüchte.
Nein, es kommt keine Meldung dass Securom veraltet ist… dafür installiert sich still und heimlich ein Firmware update, das auf normalem Wege nichtmehr rückgängig gemacht werden kann und das Potential hat den Funktionsumfang der Konsole beliebig zu kastrieren
Nein, man bekommt nichts mit, schon gar nicht, wenn man nicht darauf achtet, aber es ist weit schlimmer als es auf dem PC jemals sein könnte…
Und zu den „Sondereditionen“: bei Undisputed 2010 braucht man etwa so einen „Gutscheincode“ um den Multiplayermodus zu aktivieren…
Und unbeirrbar nähert sich die Einführung der Onlineaktivierung den Konsolen- aber keine Angst! ich bin sicher, dass sie dir nicht auffallen wird
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Aber es gibt noch ein anderes Problem: ich wage zu bezweifeln, dass es, etwa auf der alten XBox in irgendwelchen anderen Spielen als Halo (2) noch genug Spieler gibt um eine Auswahl an halbwegs vollen, brauchbaren rnd Servern zu haben...
Was aber am Argument nichts ändert, dass man auch unabhängig vom Hersteller online spielen kann. Damit stimmst du mir lediglich zu, wenn ich sage, dass Konsolenspieler nicht so lange die gleichen Spiele spielen wie PC-Spieler.
Trotzdem tauchen hier eine ganze Reihe von Problemen auf, die es in der Form auf der Konsole sonst nicht gibt
-man muss Spieler/Server finden
-Höherer Konfigurationsaufwand und eine ganze Reihe potentieller Probleme
-zusätzliche Hardware erforderlich (auch wenn diese meist vorhanden sein sollte)
Am PC kann etwas in der Form nie nötig werden
Auf dem PC muss man ebenfalls Server finden und ist darauf angewiesen, dass andere Spieler oder der Publisher diese zur Verfügung stellen.
Ebenso ist man z.B. in MW2 auf dem PC der dumme, sollte IW jemals die Server abschalten. Auf dem PC müsste man dann ebenfalls mit Zusatzsoftware sowas wie ein LAN im WAN emulieren (sofern es denn sowas gibt).
Ja, man muss auch auf dem PC Server finden aber ich wage zu behaupten, dass es wesentlich leichter ist Server für einigermaßen beliebte ältere PC Spiele zu finden als inoffizielle Server für Xbox 1 Spiele…
„LAN im WAN“ ist auf dem PC ein sehr, sehr alter Hut; verschiedene Formen von VPNs machen das möglich, eine zu konkret diesem Zweck beliebte Anwendung ist etwa der VPN-Client Hamachi bzw. Hamachi²
Anm.: in den folgenden Beiträgen geht es darum, dass GR-Thunderstorm meint, man könne mit einer Konsole in Kombination mit einem TFT im Rucksack mindestens genauso gut mobil zocken wie mit einem Notebook
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
GR-Thunderstorm schrieb:
Ein Tisch ist schnell gefunden und auch mit einem Laptop kann man Controller nutzen, es gibt ja auch einige Spiele, die sich effektiv nur mit der Tastatur steuern lassen; es gibt sogar faltbare Notebookcontroller mit Analogstick...
Und was machst du, wenn du auf einer Parkbank spielen willst?
Dann hab ich eine Reihe von Möglichkeiten:
a) Einfach etwas, etwa ein Rennspiel, spielen, dass auch nur per Tastatur gut steuerbar ist
b) Einen angesprochenen Controller benutzen
c) Ein Mousepad benutzen; der Transportaufwand für ein Mauspad, das kleiner ist als der verwendete Laptop = 0; das ist zwar eventuell nicht ganz ergonomisch aber man wird ja wohl auch nicht jeden Tag auf einer Parkbank zocken...
d) Die Maus auf der Handauflage des Notebooks verwenden; wenn die Maus klein und empfindlich genug ist geht das ganz gut
Ich habe schon mehrfach auf einer Parkbank gezockt und Variante c) angewendet
a) Rennspiele per Tastatur? OMG. Auch wenn ich selbst schon NFS und Co auf dem PC gespielt habe, geht doch nichts über die Steuerung mit dem Controller. Anfangs war es zugegeben seltsam, mit Analogsticks zu lenken, aber inzwischen möchte ich darauf nicht mehr verzichten.
b) Aha, man erkennt die Vorteile der Konsolensteuerung an.
c) Das sollte dann aber ziemlich starr sein und keine Wellen schlagen. Aber prinzipiell geht das schon. Rekorde wird man auf diese Weise allerdings wohl keine aufstellen.
d) Sehnenscheidenentzündung ahoi
a) Rennspiele per Tastatur zu spielen ist meiner Meinung nach
mindestens so gut möglich wie das Spielen eines Egoshooters mit Controller; am Ende ist der Controller zwar klar überlegen aber für den Singelplayer reicht die Tastatur zur Not aus
b) Controller ungleich Konsole! Ich habe nie behauptet, dass ein Controller keine Vorteile hat- aber zum Glück kann man ihn ja auf dem PC mindestens genauso gut einsetzen wie auf der Konsole…
c) Ein wenig Nachdenken kann bei der Wahl des Mousepads für eine derart spezifische Anwendung doch nicht zu viel verlangt sein; ich verwende bei meinem Notebook ein eigenes Hartplastik Mousepad; zur Not kann man eine brauchbare Unterlage mit einer Zeitung, einem Buch (gegebenenfalls in Kombination mit einem Blatt Papier, wenn das Buch eine glänzende Oberfläche hat) oder einem Schreibblock improvisieren
d) Das sollte ja keine alltägliche Situation sein (außer man lebt auf der Parkbank aber dann wird man wohl leider sowieso aus Kostengründen zur billigeren Konsole greifen müssen), also ist die Gefahr auch vernachlässigbar
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Und den Bildschirm müsstest du bei der PS3 Variante ebenfalls irgendwo abstellen oder ablegen
Den stellt man zur Not auf den Boden und winkelt den an, damit man von oben draufschaut.
Ja, stell ihn vor der oben genannten Parkbank auf den Boden- er wird es dir mit kurzer Lebensdauer danken!
Und wie willst du da vernünftig spielen? Auf dem Boden ist ja schon relativ weit weg; willst du einen 20 Zoll+ Monitor mitnehmen?
Wieso sollte die Lebensdauer beschränkt sein, wenn man einen TFT auf seinem Standfuß auf einen steinigen Untergrund stellt, wie man ihn in der Regel in Parks anfindet? Man könnte den Bildschirm auch neben sich auf die Bank stellen und sich seitlich auf diese setzen. Man könnte auch auf ein großes starres Mousepad zurückgreifen, den Bildschirm darauf festschrauben und so auf den Schoß stellen. Oder man lässt den Standfuß weg und legt den Bildschirm ganz einfach auf dem Schoß hin.
Standfuß? Was noch? Man bräuchte auch einen Standfuß, bei dem man den Monitor sehr weit nach oben neigen kann um einen akzeptablen Blickwinkel zu erhalten
Auch wenn der Boden steinig ist ist er uneben, schmutzig, staubig und potentiell nass; das freut den Monitor!
Sich die ganze Zeit seitlich zum Bildschirm drehen? Nach wenigen Minuten wird das richtig ungemütlich…
Den Bildschirm auf den Schoß legen? Dann behindert man sich selbst mit dem Controller, den man ja auch irgendwo halten muss die Sicht
Die Abenteuerliche Methode mit dem Mousepad hört sich auch sehr wackelig an…
GR-Thunderstorm schrieb:
Und was spricht jetzt genau gegen einen großen Rucksack?
Äh… die Mobilität? Ein kleinerer Rucksack ist, auch bei gleichem Gewicht, handlicher und praktischer; wenn man nur damit durch die Gegend marschiert ist das noch relativ egal aber ansonsten wird er schnell unpraktisch, etwa bei der Handhabung in öffentlichen Verkehrsmitteln, es sind kleine Nachteile, die in Summe wesentlich werden
Und: wenn man schon einen relativ großen Rucksack mitnimmt will man seinen Stauraum auch nutzen können und nicht, dass er zur Gänze mit der PS3 samt Peripherie gefüllt ist- Beispiel: unser Freund Maxi fährt mit dem Zug auf Urlaub; sein Rucksack hätte für das Gepäck eigentlich ausgereicht aber da er zur Gänze mit PS3 und Peripherie gefüllt ist muss Maxi umständlicherweise noch eine weitere Tasche mitnehmen, im leicht überfüllten Zug hat Maxi Probleme damit sein Gepäck unterzubringen, anschließend muss er auch noch seine PS3 unter stark beengten Platzverhältnissen
installieren um während der Fahrt spielen zu können
…
…einige Wochen Später:
Maxi möchte nach der Schule eine LAN bei einem Freund aufsuchen; hätte er ein Notebook könnte er dieses einfach in seiner Schultasche mitführen… dummerweise muss er nun aber den ganzen Tag einen zusätzlichen Rucksack mit PS3+ Peripherie durch die Gegend schleppen
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
USVs haben in aller Regel Bleigel Akkus und sind nicht für den mobilen Betrieb ausgelegt; eine USV in der Größenordnung wiegt sicher 6-7kg+ (eher sogar noch wesentlich mehr); irgendwann muss Schluss sein
Deine Konstruktion würde am Ende insgesamt wohl 10-15kg+ wiegen, wäre relativ fest in einem größeren Rucksack verbaut, in dem ansonsten nichtmehr allzu viel Platz ist und würde mindestens ~450€ kosten (stark abhängig vom Bildschirm und auch der USV)
Man muss auch bedenken, dass möglicherweise (abhängig vom Netzteil der PS3) eine wesentlich teurere Online USV (90€+) nötig ist, da die PS3 beim Umschaltvorgang vom Netz zum Batteriebetrieb bei einer offline USV abstürzen könnte
PS3 + Monitor + Kabel: ~5kg
Diese USV: 6kg
11kg sind nun bei weitem noch kein Beinbruch. Wobei diese USV auf 34min ausgelegt ist, was mehr als genug ist, man könnte also auch eine kleinere (leichtere + günstigere) Anlage kaufen, wobei PS3 + Monitor relativ genügsam sind und die 34min wohl ehr die untere Grenze darstellen sollten.
PS3+Monitor (Mit Standfuß?!)+Kabel 5kg> ?
Das wird sich nicht ganz ausgehen, vor allem wenn du du 11,6 Zoll als unnutzbar klein empfindest…
Und: die 35 Minuten der USV stellen nicht die untere Grenze dar!
http://www.apc.com/resource/include/techspec_index.cfm?base_sku=BE400-GR&ISOCountryCode=at
Die PS3 verbraucht in der Praxis wohl ~80W, ein Bildschirm ~20; damit kommt auf knapp 30min; weiters ist fraglich, ob die PS3 nicht, wie gesagt, eine Online USV Benötigt, da sie beim Umschaltvorgang abstürzen könnte
Diese Stelle ist auch eine gute Gelegenheit daran zu erinnern, dass alleine die USV größer und wesentlich schwerer ist als manches Notebook mit weit mehr Akkulaufzeit und locker vergleichbarer Leistung
GR-Thunderstorm schrieb:
Es ist keine „altbekannte Tatsache“, sondern ein „altbekanntes Vorurteil“. Wie ich bereits erklärt habe, liegt der einzige Vorteile in Maus und Tastatur darin, dass es prinzipiell leichter ist, damit umzugehen, da nicht so feinmotorische Bewegungen vorausgesetzt werden. Mit anderen Worten, der Umgang ist schneller erlernt, da es einfach weniger Ansprüche an den Spieler stellt. Folglich sind Maus+Tastatur also wie geschaffen für die ganzen anspruchslosen und unbedarften PC-N00bs da draußen und auch für Gelegenheitsspieler.
Alle Fakten sprechen gegen dich, das bezweifeln auch die wenigsten Konsolenspieler
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Wann ist ein Tisch schon zu hoch?
Wenn er z.B. auf Brusthöhe liegt? Hast du dann schonmal so versucht zu spielen? Wenn die Hände dauerhaft oberhalb der Brusthöhe liegen, schlafen sie zumindest bei mir zwangsläufig irgendwann ein.
Das mag sein aber welcher Tisch liegt auf Brusthöhe?
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Und das einzige Szenario, in dem man es in der Praxis mit einem suboptimal tiefen Tisch zu tun bekommen kann ist ein Couchtisch; will man mit Maus und Tastatur auf dem TV im Wohnzimmer zocken ist das also (vor allem beim längeren Zocken) nicht ganz… ergonomisch
Aber auch in dem Fall kann man
a) sich auf Spiele beschränken, die keine Maus erfordern
b) einfach nicht zu lange zocken bzw. nur am TV zocken
c) einen Controller nutzen
Abgesehen davon hätte man auf der Konsole das selbe Problem, wenn man nicht mit
Nicht mit was? Da fehlt etwas. An der Konsole kann man unabhängig vom Tisch und ohne Einschränkung JEDES Genre zocken.
Wenn man nicht mit Controller zocken würde, was genauso gut auch auf dem PC möglich ist hätte man aber die selben Probleme...
GR-Thunderstorm schrieb:
Den Schrank links vom Tisch kann ich keinen Centimeter mehr schieben, denn dann steht er vor der Tür. Auf der anderen Seite geht auch nix mehr, weil da eine Wand kommt. Der Monitor steht bereits auf meiner Heiminoanlage und für meinen Tower ist unterm Tisch wie gesagt kein Platz und meine PS3 kann ich auch sonst nirgendwo unterbringen. Auf dem PC-Tower steht sie imo nicht stabil genug.
Wenn du den Schrank nicht verschieben kannst… kannst du ihn vielleicht drehen?
Ich nehme mal an, der Schrank ist, wie üblich, wesentlich breiter als tief; dann sollte damit einiges an Platz geschaffen werden können; wenn dir die Rückwand zu hässlich ist kannst du sie ja verkleiden
Kannst du die PS3 nicht in einen der Schränke stellen (oder am besten gleich entsorgen)?
Wenn sie nicht stabil genug auf dem PC steht kannst du ja eine Halterung dranmodden
Eventuell könnte auch der PC in den Schrank wandern
Du könntest auch ein neues Gehäuse für den PC Anschaffen, dass es ermöglicht ihn unter dem Bildschirm zu platzieren, die Heimkinoanlage kannst du sicher unter/hinter dem TV, in oder auf einem der Schränke oder sonst wo unterbringen, die muss ja nicht griffbereit sein
Um Stauraum zu schaffen könntest du Bretter auf die Schränke legen sodass du den Platz über dem Schreibtisch nutzen kannst, so kannst du den eventuellen Stauraumverlust durch das Unterbringen von PS3 und/oder PC im Schrank zu kompensieren, dort könnte auch die Heimkinoanlage untergebracht werden
GR-Thunderstorm schrieb:
Weil nur N00bs und grobmotorische PC-Only-Gamer Tastatur und Maus an einer Konsole benötigen. Alle anderen verfügen über die Fähigkeit mit dem Controller umzugehen. Und wie gesagt benötigen auch PC-Spiele einen hohen Konfigurationsaufwands beim erstmaligen starten.
Deswegen sterben sie auch wie die Fliegen wenn sie einen gegen einen Gegner mit überlegenen Eingabegeräten antreten müssen…
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Superwip schrieb:
Begeistert bin ich von den genannten Adaptern allerdings nicht gerade.
Angst vor der überlegenen Eingabemethode?
Die sogenannte Überlegenheit habe ich ja nun widerlegt.
Ja, in deiner kleinen, eigenen Welt…
Warum bist du nicht von ihnen begeistert?
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
GR-Thunderstorm schrieb:
Begeistert bin ich von den genannten Adaptern allerdings nicht gerade
. Angst vor der überlegenen Eingabemethode?
Die sogenannte Überlegenheit habe ich ja nun widerlegt. Wer zu dicke Wurstfinger hat oder einfach nicht über die notwendige Feinfühligkeit verfügt, sollte sich evtl. wirklich ehr am PC trollen.
Ah ja, die bösen, bösen PC Spieler, alles Trolle, Flamer und Cheater!
Ihre Eingabegeräte sind zwar nicht überlegen aber als Gegner möchtest du sie dennoch lieber nicht haben?
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Es gibt eine ganze Reihe von RTS Spielen (etwa C&C Alarmstufe Rot 3, C&C 3: Tiberium Wars, RUSE, Schlacht um Mittelerde II), von denen auch Konsolenports existieren aber keines davon ist auf der Konsole nennenswert erfolgreich
Ja, denn fast alle kamen extrem verspätet auf den Markt. AR3 habe ich als CnC-Fan nichtmal auf dem PC gekauft, weil Story und Kopierschutz bei mir auf höchste Ablehnung stießen. Die PS3-Demo habe ich nach 5min abgeschaltet, weil die Grafik dermaßen quietschbunt war und das ganze Game dermaßen unernsthaft rüberkam, dass ich es gleich hab sein lassen. Über die Qualität zu TW auf Konsole kann ich nichts sagen, da ich keine Xbox360 habe. Ich hab das Game auf PC und auch da fand ich es ehr unter aller Kanone, weil EA mit jedem Patch das Balancing komplett auf den Kopf gestellt hat.
Ja… der verspätete Verkaufsstart war schuld...
…keines der Spiele hatte einen verspäteten Verkaufsstart auf der Konsole
…dann war es sicher der böse Kopierschutz
Sieh es endlich ein: viele wichtige Generes sind de-facto nicht Controllertauglich!
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
2) C und X sind im Kampf vergleichsweise unwichtige Tasten (C: Charaktermenü; X: Tastaturbewegungskontrolle für Hinsetzen bzw. abwärtsbewegen im Flug oder beim Schwimmen); Sollte man die Tasten mit wichtigeren Funktionen belegen wollen um die Tastenbelegung zu optimieren wird man sicherlich Funktionen wählen, die man nicht gleichzeitig mit den Ziffentasten ausführen muss
Auch auf der Konsole müssten die genannten Funktionen aber irgendwie untergebracht werden
1. Woher soll ich denn wissen, welche Taste in WoW welche Funktion erfüllt? Das interessiert mich nebenbei bemerkt auch überhaupt nicht.
2. Dann nimm eine andere beliebige Tastenkombi. Es gibt immer welche, die sich schwer gleichzeitig erreichen lassen, was wie gesagt die möglichen Kombinationen von Tasten einschränkt. Afaik haben Charas maximal 20 Fähigkeiten gleichzeitig auf dem HUD. Evtl täusche ich mich auch, aber soweit ich mich zurückerinnern kann, musste man Fähigkeiten aus einem Buch auf das HUD auf dem Monitor ziehen, um es mit einem Hotkey zu versehen. Dann kann man meinetwegen noch 40 Zusatzsachen auf Tasten festlegen. Langsam ist es aber fraglich, wer sich tatsächlich so viele Kürzel merkt.
3. Ich habe noch völlig außer Acht gelassen, dass man auch die Analogsticks eindrücken kann (L3 + R3). Es ergeben sich insgesamt 56 Kombinationen PRO Symboltaste, also 4*56. Nimmt man noch die Pfeiltasten hinzu (etwa für weniger heikle Situationen, z.B. außerhalb von Kampfsituationen), ergeben sich 8*56 Tasten. Lässt man die Symboltasten und Pfeiltasten weg (indem man nur Schultertasten/Sticks benutzt), ergeben sich nochmal + 4*15 Möglichkeiten (nur L3, nur R3, L3+R3, ohne L3/R3). Man kann mit einem PS3-Controller also, wenn es hart auf hart kommt, 8*56 + 4*15 = 508 Belegungen vergeben.
1) Du könntest zumindestens annehmen, dass die Tastenbelegung mit Hirn gewählt wurde
2) Charaktere haben bis zu 48 dezitierte Fähigkeiten auf dem HUD (von denen Üblicherweise zumindestens 24 mit Tasten belegt sind, die übrigen werden per Maus bedient, was auf der Konsole aber weniger optimal ist; prinzipiell kann man aber alle mit Tasten oder Tastenkombinationen belegen) dazu kommt noch das Gruppenmanagement und Gegnermanagement (vor allem wichtig bei Heilern; etwa „Gruppenmitglied 1 anvisieren“, „Ziel des Ziels anvisieren“, nächsten Gegner anvisieren oder ähnliches) und natürlich die Bewegungskontrolle (insgesamt immerhin 11 Tasten), Begleiter- und Aurensteuerung sowie Menüfunktionen und der Chat, mit Addons kann man die Anzahl der möglichen Fähigkeiten auf dem HUD praktisch beliebig erweitern was unter Umständen auch begrenzt sinnvoll sein kann
3) Das Eindrücken der Analogsticks muss für die Linke/Rechte Maustaste verwendet werden (irgendwie klar); damit stehen sie nichtmehr für irgendwelche Tastenkombinationen zur Verfügung… und auch das Mausrad will durch zwei Tasten ersetzt werden
Ungelöst bleibt auch das Problem, dass man zum Drücken der ABXY- bzw. Symboltasten und Pfeiltasten jeweils einen Analogstick loslassen muss was unter Umständen durchaus suboptimal sein kann; will man auch nur bei den wichtigsten Fertigkeiten mit den Schultertasten auskommen wird es eng
Und: Manche Klassen nutzen im Kampf effektiv wesentlich weniger Fertigkeiten als andere; erstere wären auf der Konsole klar im Vorteil was, wie schon mehrfach angesprochen, das Balancing über den Haufen werfen würde.
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
3) In WoW können etwas über 300 Aktionen nativ mit einer Taste oder Tastenkombination belegt werden, dazu kommen noch bis zu 54 Makros sowie praktisch unbegrenzt viele weitere durch Addons und Hintergrundprogramme (etwa die Sprechtaste im TS oder eine Taste zum Starten einer ingame Videoaufnahme)
In der Praxis wird man freilich nie alle wirklich brauchen aber mehrere dutzend können es locker sein wovon man bis zu über 30 in Kampfsituationen schnell erreichen können muss; auch auf der Konsole müssen aber auch weniger wichtige Aktionen, wie etwa die Tasten zum Öffnen irgendwelcher Menüs belegt werden können
Du hast ja auch schon selbst gesagt:
GR-Thunderstorm schrieb:
Mein WG-Mitbewohner hat bei WoW auch jede Taste doppelt und dreifach belegt.
Ja und der besagte Mitbewohner hat weder Freunde noch überhaupt sonst irgendein RL. Sein Studium (eines hat er bereits wegen WOW abgebrochen) wird er aller Voraussicht nach auch nicht schaffen. Ich denke wohl kaum, dass du diese Gruppe von Spielern als das Aushängeschild der PC-Gemeinde verwenden möchtest. Kein Mensch wird die von dir genannten 300 Funktionen belegen (das meißte davon dürften ohnehin Emotions und dergleichen sein).
Ich denke, du unterschätzt WoW etwas…
Ah ja… der gute alte RL Flame… das macht WoW auf der Konsole/mit Controller aber auch nicht besser,,,
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
1) Unterschätze die Bewegungskontrolle nicht! Nicht umsonst ist der Begriff “Keyboarddreher” ein Synonym für einen schlechten Spieler; es ist übrigens durchaus auch notwendig zumindestens grob in Richtung des Ziels zu blicken um es anzugreifen oder auch Angriffe zu parieren, zu blocken oder ihnen auszuweichen (180°) und vor allem im PvP gibt es oft Situationen, in denen man sich plötzlich umdrehen muss; desweiteren muss man sich ständig bewegen, sowohl im PvE als auch im PvP, etwa um aus AoEs zu laufen, vor Gegnern davon oder hinter ihnen her
1. Spieler, die ganze Bewegungsabläufe auf eine einzelne Taste legen sind ok, aber sich automatisch umdrehen ist es nicht? Das nenn ich mal bekloppt.
2. Mit entsprechender Empfindlichkeit würde ein Antippen des rechten Analogsticks genügen und man vollführt eine 180°-Wende.
In WoW ist automatisches Umdrehen (warum auch immer) tatsächlich nicht möglich- aber auch nicht wirklich nötig, da man sich per Maus beliebig schnell umdrehen kann; das man sich mit einem Analogstick, ähnlich wie mit der Maus sehr schnell umdrehen kann weiß ich auch nur nützt dir das nichts wenn du mit dem Finger nicht auf dem Analogstick sondern auf den Symboltasten bist… die entstehende Verzögerung wäre bestenfalls suboptimal
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
2) Es kommt sehrwohl auch auf kurze Reaktionszeiten an, im PvP teils durchaus auf Egoshooter Niveau; nur selten sind alle CDs gleichzeitig am Laufen und selbst dann ist es oft hilfreich eine Fähigkeit im ersten möglichen Moment zu aktivieren; bei der Bewegungskontrolle sind schnelle Reaktionen ebenfalls sehr wichtig
Na ein Glück, dass man bei Controllern mit den Fingern stets das gesamte Tastenfeld abdeckt.
Deckt man das gesamte Tastenfeld ab?
Nein- nur die vier Schultertasten, die Daumen sind an den Analogsticks und die restlichen Finger werden nur zum Halten verwendet
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
3) Präzises, manuelles Zielen wie in einem Egoshooter ist tatsächlich praktisch nie von Nöten (manchmal schon, etwa bei der Fallenschleuder des Jägers im PvP) aber WoW ist ganz sicher nicht, wie oben beschrieben, ein „Point & Click“- Adventure… und selbst wenn es eines wäre würde das ganz sicher nicht für die Konsole sprechen, da ein Analogstick nur ein zweitklassiger Mausersatz ist
Der letzte Satz spricht erneut nur für deine Sturheit.
… und der Rest bleibt unbeantwortet
Warum verwendest du am PC noch eine Maus?
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
4) Das stimmt nicht. Wie gesagt ist es nicht möglich auf einen Gegner oder auch einen Verbündeten Zauber zu wirken bzw. zu schießen oder zu schlagen, der hinter einem steht; bei Nahkampfklassen muss man auch im Nahkampf bleiben, bei Distanzklassen sollte man eben das verhindern, in Reichweite bleiben und muss natürlich möglichst schnell –und richtig- auf die Aktionen des Gegners reagieren, aus AoEs herauslaufen,…
Glücklicherweise kann man sich mit einem Analogstick wesentlich präziser Bewegen als mit AWSD (technisch bedingt).
Wozu so präzise bewegen? Qweasd (für höhere Präzession können die Tasten kombiniert werden) ist bei weitem präzise genug, vor allem, wenn man bedenkt, dass man sich in WoW kaum schnell genug bewegen kann und die Geschwindigkeitskontrolle damit vernachlässigbar wird; drehen tut man sich sowieso per Tastatur
Das wichtigste ist:
-das man sich reaktionsschnell und mit maximaler Geschwindigkeit (vorwärts) bewegen kann
-das man sich einigermaßen präzise und vor allem schnell (um-)drehen kann (übernimmt sowieso die Maus)
-das man effektiv seitlich gehen kann (volle Geschwindigkeit, Möglichkeit nach hinten zu schießen)
Dafür braucht man keine analoge Kontrolle, ich sehe nicht, wo diese von Vorteil sein sollte/könnte
GR-Thunderstorm schrieb:
Und wen störts, wenn man als N00b bezeichnet wird? Wie gesagt: Wenn man sich per Tastatur zum Gegner dreht, ist man ein N00b (obwohl dies mit minimalem Aufwand auch per Maus geschehen könnte), aber wenn man alle Zauber in Sekunden per Makro abfeuert (was ohne Makros ziemlich schwierig sein sollte, wenn man immer wieder die Ziele wechseln muss) ist man ein Held.... Sehr fragwürdig das ganze aus meiner Sicht und ich hoffe du erwartest nicht von mir, dass ich das verstehe... Aber WOW-Spieler sind ohnehin ein Völkchen für sich und werden auch nicht ohne Grund von allen anderen PC-Spielern belächelt imo.
Was ist daran so schwer zu verstehen?
Wenn man sich per Tastatur (= im Vergleich zur Maus langsam und ineffizient) umdreht ist man klarerweise… jedenfalls niemand, der angestrengt versucht alles aus seinem Charakter herauszuholen
Und wenn man keine Makros nutzt (die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nicht nutzt um möglichst effektiv zu spielen) erst recht
Makros sind integraler Bestandteil des Spiels, wie auch etwa Tastenkürzel in RTS Spielen- man muss sie nicht nutzen aber es ist unter Umständen wesentlich effektiver
Wen es stört, wenn man als Noob bezeichnet wird? Die Antwort liegt klar auf der Hand: jeden! In WoW spielt man ja nicht mit Leuten, die man nie wiedersieht auf irgendeinem rnd Server; wenn man nicht gut ist dann wird man sich nie einen guten Ruf bei den anderen Spielern erarbeiten können, sodass man nur schwerer in Gilden aufgenommen oder in Instanzen mitgenommen wird
GR-Thunderstorm schrieb:
Wie ich oben schrieb, kann man über 500 verschiedene Tastenbelegungen auf der PS3 vergeben. Wozu eine Tastatur? Wozu ein PC? Wenn man Gegnernamen mit Sonderzeichen und dergleichen in ein Makro einbinden will, könnte Blizzard (die Voraussicht traue ich den Jungs einfach mal zu) einen Copy-To-Clipboard-Knopf neben die Namen setzen.
Viel Spaß damit!
Nur an der Möglichkeit Charakternamen mit Sonderzeichen (nicht) kopieren zu können wird es sicher nicht scheitern aber das ist nur ein nicht unerheblicher Punkt unter vielen
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Oha, eine Konsole ist auch eine Turingmaschine… wer hätte das gedacht?
Ein PC ist sie deshalb noch lange nicht!
Definition eines IBM kompatiblen Pcs:
Wikipedia schrieb:
Heute wird die Bezeichnung seltener und wesentlich allgemeiner für Systeme verwendet, die nach einem Prozessor-Reset den Prozessor Intel 8086 (oder höher) nachbilden und ein (x86-kompatibles) BIOS starten.
Aha, also hast du mit dem Zitat nur nochmal wiederholt, was ich bereits schrieb: Der einzige Unterschied ist der Befehlssatz des CPUs.
Der „einzige“ Unterschied? Könnte der Unterschied zwischen zwei Prozessoren denn größer sein? Elektronisch gesehen sicher aber darum geht es nicht.
Wie gesagt: Es sind beides Turingmaschinen aber deswegen ist eine Konsole noch lange kein PC, genauso wenig wie etwa ein Smartphone oder ein programmierbarer Taschenrechner bzw. noch weniger
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Soweit ich weiß hat keine Konsole einen klassischen Bios, sie haben nur eine Firmware, die man sehr entfernt mit einem Mittelding aus einem BIOS und einem Betriebssystem vergleichen könnte
Die Firmware könnte man sehr gut mit einem EFI / UEFI vergleichen, welches ebenfalls grundlegende Funktion eines Betriebssystems erfüllt. Außerdem schrieben wir von Unterschieden in der Hardware (da sind Konsolen den PCs 1:1 identisch!). Dass du auf dem PC komplett andere Software hast, liegt auf der Hand (Windows ist auch nur Software).
Die Firmware einer Konsole kann aber kein höheres Betriebssystem laden- zumindestens soll sie das nicht können; damit erfüllt sie eine der grundlegendsten Funktionen eines BIOS/(U)EFI nicht
GR-Thunderstorm schrieb:
Vergleiche mal CPUs wie Sandy Bridge mit einem Intel 8086. Du wirst, bis auf den Befehlssatz, praktisch KEINE Gemeinsamkeiten finden, da sich CPUs mit der zeig völlig verändert haben. Du kannst ja mal versuchen, X86-Code von damals nativ (ohne Emulation) auf einem Sandy Bridge oder Phenom zum laufen zu bekommen, es wird dir nicht gelingen. Folglich sind aktuelle Computer auch keine PCs, wenn man deine Argumente mal etwas weiterspinnt.
Natürlich kann man x86 Code von damals problemlos auf einem modernen X86 PC zum laufen bringen; Probleme bereitet höchstens die Kompatibilität zum jeweiligen Betriebssystem und die übrige Hardware, letzteres aber nur bei sehr Hardwarenahen Programmen wie etwa Treibern oder Betriebssystemen
Man darf sich auch nicht erwarten, dass solch archaische Software auf einem modernen System sehr effizient läuft (da sie von in der Zwischenzeit erfolgten Verbesserungen der Architektur nicht oder nur sehr eingeschränkt profitieren können) aber alleine durch die Erhöhung der Taktfrequenz um das fünfhundertfache und die Möglichkeit die gesamten Programme im Chache unterzubringen, der bei modernen CPUs oft größer ist als der damalige RAM (…) werden sie mit „zufriedenstellender“ Geschwindigkeit laufen
GR-Thunderstorm schrieb:
Übrigens hat der Xenon (XBox360) drei ganz normale Kerne mit L1- und L2-Cache mit einer an Hyperthreading angelehnten Funktionsweise. Er unterscheidet sich ansonsten nicht stärker von z.B. einem Pentium 4 als der kommende Bulldozer sich von einem Sandy Bridge unterscheidet.
Nur der Cell ist wortwörtlich einzigartig in seiner Beschaffenheit. Bis auf den CPU ist die PS3 einem PC aber dennoch 1:1 nachempfunden.
Ja, der Xeon hat „normale“ PPC Kerne…
Für die Software, die darauf laufen soll –und das ist das wesentliche- kann es keinen größeren Unterschied zwischen zwei CPUs geben als den Befehlssatz
Der Cell ist in vielerlei Hinsicht ein neuer Ansatz, da er Eigenschaften eines CPUs und eines GPUs in sich vereint; trotzdem ist er am Ende aus Softwaresicht ein relativ normaler PPC CPU
GR-Thunderstorm schrieb:
Gemäß diesem Artikel geht also noch wesentlich mehr als PC durch, darunter auch PDAs (meißt auf ARM-Basis). Es werden zwar am häufigsten x86-CPUs genutzt, aber andere Architekturen werden nicht explizit ausgeschlossen.
Darin geht es auch nicht im IBM kompatible PCs; demnach wäre auch etwa ein Power Mac, ein Alpha DEXpc oder eine IA64 Workstation ein PC; das trifft meiner Meinung definitiv nicht zu; ein PC muss softwaretechnisch zu PCs kompatibel sein
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
GR-Thunderstorm schrieb:
Superwip schrieb:
Und wie schon gesagt: der wesentliche Unterschied ist, dass der Nutzer auf der Konsole stark eingeschränkt wird
Das ist vielleicht ein Unterschied, aber der einzige daraus resultierende Nachteil ist die Stagnation der Konsolengrafik.
Wie ich bereits schrieb, ist die feststehende Hardware aus Programmierersicht und Kostensicht jedoch ein voller Vorteil.
Was hat das mit der Stagnation der Grafik zu tun?
Auf der Konsole kann man nur Software nutzen, die einem vom Hersteller vorgegeben/ explizit erlaubt wird und man kann vorhandene Software auch nicht modifizieren- das ist der Nachteil- der geringere Funktionsumfang
Und wegen dieser Modifizierbarkeit werden PC-Spiele auch wesentlich häufiger schwarzkopiert, was den Entwicklern ein gutes Argument ist, den Windows-PC immer mehr zu vernachlässigen bzw. den ehrlichen Nutzer mit immer schlimmeren Kopierschutzmechanismen zu ärgern.
Außerdem dachte ich, dein vorheriges Argument war auf den Austausch von Hardware in PCs bezogen.
Raubkopierer sind also der größte Nachteil des PC? Für die Publisher vielleicht- das kann man aber sicher nicht besser machen indem man zu den Konsolen flieht, zumindest nicht als User…
Dann denkst nur an die Grafik… dabei geht es hier um den fundamentalsten Unterschied zwischen PC und Konsole
Auf dem PC steht der User im Vordergrund; er hat die praktisch uneingeschränkte Kontrolle über sein System, kann es praktisch beliebig modifizieren und erweitern, insbesondere in softwaretechnischer Hinsicht- auf der Konsole dagegen steht der Hersteller im Vordergrund, der dort die Kontrolle behält
Auf dem PC ist man für alles selbst verantwortlich es gibt nicht nur für jedes Problem eine Lösung, man kann auch vorhandene Software erweitern und modifizieren oder neue erstellen oder aus beliebiger Quelle neue beziehen
Der Ehrliche PC Spieler wird hier zwar schnell zum Kollateralschaden im Krieg zwischen Raubkopierern und Publishern; Konsolenspieler sind hier aber, noch schlimmer, blinde Zombies, die von den Publishern/Herstellern vollständig kontrolliert werden, ihnen blind folgen und mit maximaler Effizienz ausgebeutet werden können
PC Spieler tendieren nicht nur in höherem Maß zu Raubkopien, sie sind auch anspruchsvoller, kritischer, halten länger an einzelnen Spielen fest und konsumieren dadurch weniger Spiele (da sie einzelne Spiele, u.A. durch Mods besser ausnutzen können) usw. auch daher drängen die Publisher auf die Konsolen- und wir Spieler sollten uns das keinesfalls gefallen lassen
…
Natürlich sind die ersten Konsolen mit ganz anderen Zielen entstanden, in einer Zeit, als herkömmliche PCs einfach noch nicht in der Lage waren als sinnvolle Spieleplattformen zu dienen und hochspezialisierte Hardware hermusste; das ist aber spätestens seit den 1990ern Geschichte
Gegen eine Konsole, die nichts anderes als eine standardisierte aber komplett offene Hardwareplattform darstellt hätte ich wenig bis nichts aber diese hätte heute keine wirtschaftliche Chance mehr, wie wir an dem Erfolg diverser Versuchen in diese Richtung, wie etwa dem GP2X oder dem Pandora sehen können
Superwip schrieb:
Die Wii ist auch alles andere als komplex und ist leistungstechnisch dem GameCube nachempfunden, welcher 2 Jahre nach der PS2 erschien, mit dieser jedoch grafisch niemals mithalten konnte. Allerdings beißen sich bereits an der PS2 die Entwickler die Zähne aus. Wie gesagt gibt es bis heute keinen richtig funktionierenden Emulator dafür und für die PS3 wird es wohl auch niemals einen geben. Der Emulationsaufwand für den Cell wäre vermutlich dermaßen enorm, dass ihn kein aktueller CPU der nächsten Generationen in Echtzeit bewältigen könnte und bis CPUs soweit sind, dass sie dies schaffen könnten, wird die PS3 vermutlich lange nicht mehr produziert und niemand wird mehr ernsthaft Interesse daran haben, diese noch zu emulieren. Wie gesagt beißen sich heutige CPUs sogar noch an der PS2-Emulation die Zähne aus.
Prinzipiell gibt es ja funktionierende PS2 Emulatoren und sie scheitern nicht an der Leistung; in einigen Spielen (mittlerweile mehr als 60%, zu mindestens auf einem starken System) funktionieren sie auch, ist wohl alles eine Frage der Optimierung
Bei der PS2 Emulation ist keineswegs die Leistung ein Problem, sondern der GPU, der sich nicht mit irgendwelchen Desktop GPUs vergleichen lässt wodurch er nur sehr schwer emuliert werden kann, vor allem, wenn man dafür eine Grafikbeschleunigung verwenden will; es existiert einfach keine Softwaregrundlage dafür, an der Hardware scheitert es nicht; bei der Wii gibt es zwar ähnliche Probleme, diese können dort aber erstaunlich gut überwunden werden; vermutlich wird dort mehr Arbeit hineingesteckt
Ich schätze, dass das Emulieren des Cell gelingen kann, wenn leistungsfähige 8-Kerner verfügbar sind, spätestens in zweiter Generation; dann kann nämlich ein X86 Kern einen Cell- Kern, emulieren, da die Cell Kerne einzeln betrachtet nicht sehr leistungsfähig sind sollte das ausreichen
Bereits heute sollte der Cell problemlos auf leistungsfähigen anderen PPC CPUs wie dem POWER 7 emuliert werden können, vielleicht sogar schon auf sehr leistungsfähigen (Dualsockel) x86 Systemen, aber dass die Leistung vorhanden ist heißt noch nicht, dass es sofort perfekt funktionierende Emulatoren gibt, das ist ja eine aufwendige softwaretechnische Herausforderung, die meist weit über das Emulieren des CPUs hinausgeht
Das die Wii leistungstechnisch dem Gamecube nachempfunden ist stimmt auch nicht; die Wii nutzt eine Stark weiterentwickelte und unterm Strich wohl etwa doppelt so starke Hardware; sie kann damit zwar bei weitem nicht mit Xbox 360 und PS3 geschweige denn einem PC mithalten, ihre Produktion kostet dafür aber Schätzungen zufolge weniger als 50€ und ist damit hoch rentabel- ganz im Gegensatz zu Xbox 360 und PS3; unterm Strich ist sie aber sicher leistungsfähiger als die PS2 oder Xbox 1
Das ist schon ein enormer Fortschritt; der Cell ist aber vermutlich bereits auf einem einzelnen seiner 7 Kerne wesentlich schneller als der „Broadway“ der Wii… nichts desto trotz denke ich, dass er angesichts des exponentiellen Fortschritts in absehbarer Zukunft von X86 CPUs emuliert werden kann
-> Um zum wesentlichen zurückzukommen: ja, eine Konsole kann so weit veralten, dass sie absolut nutzlos wird, was spätestens mit einem funktionsfähigen Emulator, nach etwa 10 Jahren der Fall ist
GR-Thunderstorm schrieb:
Die Sperre von Linux haben die PS3-Nutzer Geohot zu verdanken, allerdings muss man auch eingestehen, dass die Slim von Anfang an kein Linux unterstützte. Ich bin allerdings guter Dinge, dass die kommende PS4 wieder Linux-Support bieten wird. Sowohl PS2, als auch PS3 UND Xbox hatten bisher Linux-Support. Allesamt waren also als reguläre Arbeitsstationen einsetzbar.
1) Die Sperre von Linux haben die PS3 Nutzer immer noch ganz alleine Sony zu „verdanken“…
2) Ich würde einiges darauf verwetten, dass die PS4 kein Linux unterstützt; der offizielle „Other OS“ Support hat sich klar als gescheitertes Experiment herausgestellt
3) Was nennst du eigentlich „Support“?! Die Xbox hatte nie einen Linux Support, Linux (und sogar Windows) war nur durch Hacks möglich, bei der PS2 gab es zu mindestens für die Slim-Version keinen; auch hatte man weder auf der PS2 noch auf der PS3 mit offiziellem Linux vollen Hardwarezugriff, was die Möglichkeiten weiter einschränkte; und das eine PS2 oder auch eine PS3 (inoffiziell!) mit Linux einen PC in brauchbarer Form ersetzen kann hättest du mir vielleicht noch Anfang der 1990er erzählen können aber nach heutigen Maßstäben erfüllen die Konsolen unter Linux nicht einmal elementare Bedürfnisse; eine PS3 ist unter Linux selbst mit PPC Software wohl kaum schneller als ein Netbook, was vor allem am RAM und der geringen Geschwindigkeit des Cell pro Kern liegt; will man X86- PC Software nutzen, worum man heutzutage kaum noch herumkommt wird man praktisch in die 1980er zurückversetzt
GR-Thunderstorm schrieb:
1. Zeig mir mal eine solche Karte, ich hätte durchaus Interesse daran, eine solche zu erwerben.
2. Da der Nutzerkreis mit einer solchen Karte verschwindend gering sein dürfte (und der Preis vermutlich auf PS3-Niveau liegt), lohnt es einfach nicht, es überhaupt erst zu versuchen, eine PS3 zu emulieren. Wie gesagt wird kein aktueller (oder kommender) x86-CPU den Cell in Echtzeit emulieren können. Und bisher hat man es noch nicht mal geschafft, den Grafikchip der PS2 komplett nachzubilden.
1) http://www.fixstars.com/en/products/gigaaccel180/ (mit POWER Cell i8, 8SPUs, 4GiB DDR2)
Wo du die Karte kaufen kannst und was sie kostet weiß ich nicht, vermutlich wird sie nur direkt vom Hersteller verkauft, ich würde jedenfalls dort nachfragen; ich schätze den Preis auf mindestens 1000€, es handelt sich ja um in nur geringer Stückzahl gefertigte Workstationhardware; das man nicht mit der massenproduzierten PS3 mithalten kann sollte klar sein
2) Überschätze den Cell nicht! Ein einzelner SPU ist nicht sehr viel schneller als etwa der CPU der Wii oder der PS2; wenn es X86 CPUs mit ausreichend Kernen gibt, welche schnell genug sind, was bald der Fall sein dürfte, kann eine Echtzeitemulation gelingen
Nicht eingegangen bist du unter anderem auf:
Ich kenne deinen Mitbewohner nicht und brauche auch keinen Diskussionspartner, aber wenn du behauptest du (oder sonst jemand) könnte mit einem PS2 Gamepad einen Egoshooter so gut spielen wie Fatal1ty Quake 3 mit Maus und Tastatur solltest du das schon irgendwie belegen können, zumindestens irgendwie, sehr indirekt, über ein Video (selbst das wäre ja auch nur ein sehr fragwürdiger Vergleich, eigentlich müsste ein Duell her…)
Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?
Das Thema war: manche Generes sind auf der Konsole praktisch bedeutungslos- das liegt an den Konsolen, nicht an den Spielen oder den Spielern
1) Nein, ich kann
a) 9 Tasten gleichzeitig drücken (Maustasten nicht vergessen!) und
b) gleichzeitig immernoch die Maus halten
Wie gesagt: Blizzard versucht bereits seit Jahren die Funktionen der wichtigsten Addons nativ in das Spiel zu integrieren, was aber bei weitem nicht in allen Fällen und auch nur recht eingeschränkt funktioniert hat; die Ingame Funktionen dienen dann oft nur als Datenquelle für bessere Addons, so ist es etwa wesentlich effektiver ein Addon wie „Recount“ zu verwenden als dem ingame Kampflog manuell irgendwelche Schadenswerte zu berechnen oder nachzusehen, woran man gestorben ist (war der Heiler Schuld oder self0wned?)- es gibt noch zahllose andere Beispiele dafür